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The New American Century? Die Außenpolitik der USA nach 9/11

Title: The New American Century? Die Außenpolitik der USA nach 9/11

Term Paper , 2007 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andreas Keller (Author)

Politics - Region: USA
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Diese Arbeit untersucht, inwiefern der Elfte September wirklich eine Zeitenwende für die Weltpolitik darstellt oder nur als Katalysator für schon bestehende Tendenzen in der amerikanischen Außenpolitik diente. Dazu wird erst auf die „Zwischenkriegszeit“ der 90er Jahre eingegangen, um dann die „Bush-Doktrin“ und ihre jeweiligen Konsequenzen zu besprechen und schließlich einen Blick darauf zu werfen, ob der "War on Terror" ein neuer Kalter Krieg werden könnte und welche Aspekte der Bush-Doktrin auch in Zukunft noch eine Rolle spielen könnten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Der Elfte September als neues Trauma der USA

II. Die US-Außenpolitik nach dem Kalten Krieg bis zum Elften September

1. Clintons „Wilsonian Idealism“

2. Unilaterale Ansätze der „Hyperpuissance“

3. Der Einfluss der „Neocons“

III. Prinzipien der „Bush-Doktrin“

1. Hegemonialer Internationalismus

2. Unilateralismus

IV. Der „Krieg gegen den Terror“

1. Die Neuordnung der internationalen Beziehungen der USA durch den „GWOT“

2. „Schurkenstaaten“ als Personalisierung des neuen Feindbildes Terrorismus

3. Afghanistan als erster Kriegsschauplatz des „War on Terror“

V. Auswirkungen der „Bush-Doktrin“

1. Der Präventivkrieg und das Völkerrecht

Beispiel Irakkrieg

2. Die Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen

VI. Der „War on Terror“ als neuer Kalter Krieg? Ein Ausblick auf die Zukunft der „Bush-Doktrin“

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Terroranschläge vom 11. September 2001 eine echte Zeitenwende für die US-Außenpolitik darstellen oder lediglich als Katalysator für bereits bestehende Tendenzen fungierten. Dabei wird analysiert, wie sich die Strategie der USA vom Multilateralismus der 90er Jahre hin zum unilateralen und präventiven Ansatz der „Bush-Doktrin“ wandelte.

  • Entwicklung der US-Außenpolitik nach dem Kalten Krieg
  • Einfluss des Neokonservatismus auf die strategische Neuausrichtung
  • Kernprinzipien der Bush-Doktrin: Hegemonialer Internationalismus und Unilateralismus
  • Konzeption und Durchführung des "Krieges gegen den Terror" (GWOT)
  • Auswirkungen der Präventivkriegsdoktrin auf das Völkerrecht und transatlantische Beziehungen

Auszug aus dem Buch

I. Der Elfte September als neues Trauma der USA

Die Welt erstarrte, als am 11. September 2001 die beiden Symbole amerikanischer Macht angegriffen wurden: Die Zerstörung des World Trade Centers und von Teilen des Pentagon wirkte wie eine Kriegserklärung. In den Wochen danach mussten sich die Amerikaner nicht nur mit der neuen Gefahr auseinandersetzen, dass ständig irgendwo über ihnen ein Flugzeug in eine fliegende Bombe umfunktioniert werden könnte, sondern dass möglicherweise schon im Briefkasten der Tod in Form von Milzbranderregern lauerte. Kurz danach rief Osama bin Laden in einem Fernsehinterview die gesamte islamische Welt zum heiligen Krieg gegen die USA auf.

All das war eine vollkommen neue Erfahrung für die US-Amerikaner. Natürlich waren amerikanische Städte während des Kalten Krieges von sowjetischen Nuklearwaffen bedroht, aber die USA konnten sich durch ein „Gleichgewicht des Schreckens“ absichern. Jetzt war die Bedrohung asymmetrisch: Selbstmordattentäter lassen sich nicht durch die Militärmacht der USA abschrecken, ihre Waffen am Elften September waren Objekte, die alltäglich und ungefährlich erschienen: Teppichmesser, Bindfaden, Verkehrsflugzeuge. Plötzlich war das amerikanische Festland, das seit 1814 keinen Angriff von außen mehr erlebt hatte (damals brannten britische Soldaten das Weiße Haus nieder), dauerhaft bedroht, jeden Tag zeigt nun das Heimatschutzministerium den aktuellen Gefahrenpegel an, eine ganze Generation von Jugendlichen wurde zur terrorgeprägten „Generation 9/11“.

Ohne diese Traumatisierung ist die Außenpolitik der USA nach dem Elften September nicht zu verstehen: Die Bekämpfung der terroristischen Bedrohung wurde zum Hauptziel der amerikanischen Politik, durch den „Krieg gegen den Terror“ befinden sich die USA in einem „unbefristeten Ausnahmezustand“.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Der Elfte September als neues Trauma der USA: Dieses Kapitel beschreibt den 11. September als Zäsur, die das amerikanische Sicherheitsgefühl grundlegend erschütterte und die Basis für die nachfolgende außenpolitische Neuausrichtung legte.

II. Die US-Außenpolitik nach dem Kalten Krieg bis zum Elften September: Hier werden die ideologischen Grundlagen der 90er Jahre, von Clintons „Wilsonian Idealism“ bis zum wachsenden Einfluss neokonservativer Denker, analysiert.

III. Prinzipien der „Bush-Doktrin“: Dieses Kapitel erläutert die Grundpfeiler der neuen US-Strategie, insbesondere den hegemonialen Internationalismus und den verstärkten Unilateralismus.

IV. Der „Krieg gegen den Terror“: Fokus auf die globale Neuordnung der US-Beziehungen und die Definition von „Schurkenstaaten“ sowie den ersten Kriegsschauplatz Afghanistan.

V. Auswirkungen der „Bush-Doktrin“: Untersuchung der völkerrechtlichen Problematik des Präventivkrieges am Beispiel des Irak sowie die Auswirkungen auf die transatlantische Allianz.

VI. Der „War on Terror“ als neuer Kalter Krieg? Ein Ausblick auf die Zukunft der „Bush-Doktrin“: Ein kritischer Blick auf die Parallelen zum Ost-West-Konflikt und eine Bilanz der bisherigen neokonservativen Außenpolitik.

Schlüsselwörter

Außenpolitik, USA, 11. September, Bush-Doktrin, Krieg gegen den Terror, Neokonservatismus, Unilateralismus, Präventivkrieg, Völkerrecht, Hegemonie, Schurkenstaaten, Transatlantische Beziehungen, Afghanistan, Irakkrieg, Terrorismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die fundamentale Veränderung der US-Außenpolitik als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der amerikanischen Sicherheitsstrategie, dem Einfluss neokonservativer Netzwerke sowie den Auswirkungen auf das internationale Völkerrecht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, inwieweit der 11. September als tatsächlicher Wendepunkt für die Weltpolitik anzusehen ist oder ob er lediglich bestehende machtpolitische Tendenzen der USA beschleunigt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von außenpolitischen Dokumenten, offiziellen Reden der US-Administration (wie der National Security Strategy) sowie der Auswertung politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Prinzipien der Bush-Doktrin, der Implementierung des "Krieges gegen den Terror" und den völkerrechtlichen Konsequenzen, die sich aus präventiven Militärinterventionen ergeben haben.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Konzepte sind Hegemonialer Internationalismus, Unilateralismus, Präventivkrieg und die Neuausrichtung der US-Außenbeziehungen.

Wie beeinflusste der Neokonservatismus die Außenpolitik nach dem 11. September?

Neokonservative Denkfabriken und Akteure in der Regierung Bush nutzten den 11. September als historischen Moment, um eine aktivere, unilateral geprägte Sicherheitsstrategie zur Bewahrung der amerikanischen Vorherrschaft zu etablieren.

Warum wird das Konzept des Präventivkrieges als problematisch eingestuft?

Das Konzept weicht vom klassischen Verständnis der Selbstverteidigung in der UN-Charta ab, da es Angriffe auf Gefahren erlaubt, die noch nicht unmittelbar bevorstehen, was das internationale System destabilisieren könnte.

Inwiefern hat sich die transatlantische Allianz verändert?

Durch die einseitige Ausrichtung der US-Politik und unterschiedliche sicherheitspolitische Prioritäten der Europäer ist die Atlantische Allianz in eine ihrer schwersten Krisen geraten.

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Details

Title
The New American Century? Die Außenpolitik der USA nach 9/11
College
LMU Munich  (Geschwister-Scholl-Institut)
Grade
1,0
Author
Andreas Keller (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V84747
ISBN (eBook)
9783638011235
ISBN (Book)
9783640702718
Language
German
Tags
American Century Außenpolitik Bush Bush-Doktrin Clinton Präventivkrieg Krieg gegen den Terror Unilateralismus Elfter September USA
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Keller (Author), 2007, The New American Century? Die Außenpolitik der USA nach 9/11, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84747
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