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Werbestrategien und symbolischer Interaktionismus

Título: Werbestrategien und symbolischer Interaktionismus

Trabajo de Seminario , 2002 , 22 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Andreas Kolbe (Autor)

Sociología - Medios, arte, música
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Wirkung von Werbestrategien auf das Konsumverhalten, unter der Berücksichtigung einer Vorausetzung: der Gültigkeit der Prämissen des symbolischen Interaktionismus. Als allgemeine Definition für diese Arbeit bezeichnet Werbung eine "absichtliche Form der Beeinflussung zum Zwecke der Absatzförderung."
Konsumverhalten wird als ein Teilbereich der Konsumsoziologie verstanden, als "Verhalten der Käufer beim Erwerb von Gütern [..]. Hierzu gehören die durch Werbung geweckten Wünsche ebenso wie die Wahl eines Kaufhauses, die Auswahl des Kaufobjekts, die Kaufentscheidung, die Art der Bezahlung etc." Konsumverhalten ist Bestandteil des sozialen Handelns. Ein sehr bedeutsames Handlungs- und Interaktionskonzept in der modernen Soziologie ist die auf G.H. Mead zurückgehende Theorie der symbolischen Interaktion, auch genannt symbolischer Interaktionismus. Der Ansatz beschäftigt sich mit dem auf Dinge ausgerichteten Verhalten. Somit handelt das Individuum in Bezug auf Dinge und Objekte. Dinge können Gegenstände, aber auch Individuen sein. "Zu den Objekten ist alles zu zählen, was angezeigt werden kann, alles, auf das man hinweisen kann oder auf das man sich beziehen kann - eine Wolke, ein Buch [..]."
Anhand der drei Prämissen des symbolischen Interaktionismus geht diese Arbeit nun der spannenden Frage nach, ob die verschiedenen Werbestrategien und Techniken im Rahmen der Annahme einer Gültigkeit der Theorie der symbolischen Interaktion Erfolg versprechend sind. "Von erfolgreicher Werbung kann nur dann gesprochen werden, wenn der Rezipient im Sinne des Senders sein Verhalten ändert."

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Unique Selling Proposition

2. Unique Advertising Proposition

3. Impressiv Selling Proposition

4. Wiederholung von Werbung

5. Das User und das Use-Image

5.1. Das User-Image

5.2. Das Use-Image

6. Die Bedeutungsverleihung

7. Niklas Luhmann und die Werbung

FAZIT

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit verschiedener Werbestrategien auf das Konsumverhalten vor dem Hintergrund der Theorie des symbolischen Interaktionismus. Dabei wird analysiert, inwieweit die mediale Beeinflussung durch Werbung mit den soziologischen Prämissen von G.H. Mead und Herbert Blumer vereinbar ist und ob diese Strategien das Handeln von Konsumenten erfolgreich steuern können.

  • Analyse gängiger Werbestrategien (USP, UAP, ISP)
  • Bedeutung von User- und Use-Images in der Konsumsoziologie
  • Theoretische Fundierung durch den symbolischen Interaktionismus
  • Kritische soziologische Einordnung durch Niklas Luhmann
  • Zusammenhang zwischen Werbebotschaft und Konsumentscheidung

Auszug aus dem Buch

1. Unique Selling Proposition

In Rosser Reeves und David Ogilvys Konzept (USP) geht es darum, „[…] dass in der Werbebotschaft ein von der Konkurrenz nicht versprochener (Unique), zugkräftiger (Selling) Produktnutzen in Aussicht gestellt wird (Proposition).“ Dabei wird informative Werbung von emotionaler Werbung getrennt. Hinter beiden Optionen steckt die Idee, dem Produkt ein Brand-Image zu verpassen: während emotionale Werbung auf Produktinformationen fast gänzlich verzichtet, arbeitet sie dafür mit Reizen (Erotik, Prestige, Erfolg, usw.): „Der Konsument hat Wissen über die typischen Eigenschaften eines Produktes gespeichert, er weiß zum Beispiel, dass Kosmetiktücher im Allgemeinen weich sind. Werden nun durch die Werbung für eine Marke angenehme Gefühle hervorgerufen, so aktiviert er unter dem Einfluss dieser angenehmen Gefühle aus der Menge aller gedanklich gespeicherten Produkteigenschaften im Zusammenhang mit der Marke vor allem Vorstellungen über positive Eigenschaften.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Werbewirkung und Definition des theoretischen Rahmens durch den symbolischen Interaktionismus.

1. Unique Selling Proposition: Erläuterung des Konzepts der Alleinstellungsmerkmale und deren psychologische Wirkung auf den Konsumenten.

2. Unique Advertising Proposition: Untersuchung, wie durch Imagebildung Erlebniszusammenhänge geschaffen werden, um langfristige Markenbindung zu erzeugen.

3. Impressiv Selling Proposition: Analyse der Strategie, Nutzenversprechen durch Wahrnehmungsanreize so einprägsam wie möglich zu gestalten.

4. Wiederholung von Werbung: Betrachtung der Bedeutung von Frequenz und Wiederholung für die Festigung von Werbebotschaften und Vertrauensaufbau.

5. Das User und das Use-Image: Differenzierung zwischen der Identifikation mit dem Verwender (User-Image) und dem Nutzungszusammenhang (Use-Image) des Produkts.

6. Die Bedeutungsverleihung: Diskussion über die Übertragung von positiven Bedeutungen durch Prominente oder künstliche Werbefiguren auf Produkte.

7. Niklas Luhmann und die Werbung: Soziologische Auseinandersetzung mit der Rolle der Werbung als Manipulationsinstrument innerhalb des Systems der Massenmedien.

FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Vereinbarkeit der untersuchten Werbestrategien mit den Prämissen des symbolischen Interaktionismus.

Schlüsselwörter

Werbestrategien, Symbolischer Interaktionismus, Konsumverhalten, Unique Selling Proposition, Markenimage, Mediale Interaktion, Werbewirkung, Konsumsoziologie, Niklas Luhmann, Produktbedeutung, Werbebotschaft, Massenmedien, Kaufentscheidung, Werbepsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Werbestrategien das menschliche Konsumverhalten beeinflussen und ob dieser Prozess theoretisch durch den symbolischen Interaktionismus erklärt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind klassische Werbekonzepte wie USP, UAP und ISP, die psychologische Wirkung von Imagebildung, die Rolle von Werbewiederholungen sowie die systemtheoretische Perspektive von Niklas Luhmann auf Werbung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob die verschiedenen Werbetechniken unter der Annahme der Gültigkeit des symbolischen Interaktionismus als erfolgreich und konsistent eingestuft werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine methodische Analyse der Werbestrategien, ergänzt durch Fallbeispiele und deren Abgleich mit den soziologischen Prämissen von Herbert Blumer.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden spezifische Strategien erläutert – von der informativen USP bis hin zur emotionalen Bedeutungsverleihung – und jeweils auf ihre Vereinbarkeit mit dem Interaktionismus hin analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Werbestrategien, symbolischer Interaktionismus, Konsumsoziologie, Markenimage und mediale Beeinflussung.

Wie unterscheidet sich das User-Image vom Use-Image?

Das User-Image zielt auf die Identifikation des Konsumenten mit dem Nutzerbild einer Marke ab, während das Use-Image den spezifischen Verwendungskontext (z.B. den sozialen Anlass oder die Situation) des Produkts betont.

Welche Kritik übt Niklas Luhmann an der Werbung?

Luhmann betrachtet Werbung kritisch als ein Mittel der Manipulation, das vorgaukelt, der Konsument treffe freie Entscheidungen, obwohl er innerhalb des Systems der Massenmedien gesteuert wird.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Werbestrategien und symbolischer Interaktionismus
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Sozialwissenschaften)
Curso
Seminar: Kultur und Konsum
Calificación
2,0
Autor
Andreas Kolbe (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
22
No. de catálogo
V8476
ISBN (Ebook)
9783638154376
ISBN (Libro)
9783638640459
Idioma
Alemán
Etiqueta
Werbung Interaktionismus Konsum Strategien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Kolbe (Autor), 2002, Werbestrategien und symbolischer Interaktionismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8476
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