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Efficient Consumer Response als Instrument zur Reduktion von Out-of-Stock

Titel: Efficient Consumer Response als Instrument zur Reduktion von Out-of-Stock

Seminararbeit , 2007 , 24 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Andreas Berrisch (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Tagtäglich kommen Konsumenten in die Situation, dass sie beim Einkaufen durch die
Nichtverfügbarkeit eines Produktes einen gewünschten Kauf nicht tätigen können, obwohl
die Verfügbarkeit von Waren in den Einkaufsstätten einen starken Einfluss auf den
Erfolg von Herstellern und Handel hat. In einer Studie wurde festgestellt, dass durch das
Phänomen Out-of-Stock (OOS) weltweit geschätzte Umsatzeinbußen von bis zu 4 Prozent
verursacht werden, die für Hersteller und Handelsunternehmen gleichermaßen ein
Problem darstellen1. Die Folge sind zumeist unzufriedene Kunden, die ihr Kaufbedürfnis
nicht in dem Maß befriedigen können, wie sie es sich gerne wünschen.
Mit welchen Auswirkungen werden Hersteller, Handelsunternehmen und Konsumenten
konfrontiert und welche Möglichkeiten gibt es, diesen entgegen zu wirken und zu
verbessern?
Die vorliegende Arbeit soll die Auswirkungen von OOS auf deren Beteiligten an der
Versorgungskette aufzeigen. Des Weiteren wird das Efficient Consumer Response
(ECR)-Gesamtkonzept als ein möglicher Lösungsansatz der OOS-Problematik dargestellt und diskutiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation / Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2 Out-of-Stock

2.1 Definitionen

2.1.1 Out-of-Stock

2.1.2 Efficient Consumer Response

2.2 Konsumentenverhalten bei Eintreten von Out-of-Stock

2.2.1 Markenwechsel (Brand Switch)

2.2.2 Geschäftswechsel (Store Switch)

2.2.3 Substitution innerhalb der Marke (Item Switch)

2.2.4 Kaufaufschub (Postponement)

2.2.5 Kein Kauf (Not buy)

2.2.6 Übersicht der Konsumentenreaktionen

2.3 Auswirkungen

2.3.1 Für den Hersteller

2.3.2 Für den Handel

3 Supply-Chain-Management

3.1 Efficient Replenishment

3.1.1 Vendor Managed Inventory

3.1.2 Co-Managed Inventory

3.1.3 Computer Assisted Ordering

3.2 Efficient Administration / Logistics

3.2.1 Collaborative Planing, Forecasting and Replenishment

3.2.2 Zentrallagerkonzepte / Regionallagerkonzepte

3.2.3 Cross Docking

3.2.4 Direct Store Delivery

3.3 Efficient Operating Standards

3.3.1 Efficient Unit Loads

3.3.2 Roll-Cage Sequencing

3.3.3 Logistik-Pooling

4 Category Management

4.1 Efficient Store Assortment

4.2 Efficient Promotion

4.3 Efficient Product Introduction

5 Ein Praxisbeispiel: ECR mit Reflektion auf eine neue Branche

5.1 Vorstellung der Nonfood-Branche

5.2 ECR im Praxiseinsatz

5.3 Problembereiche

6 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Phänomens Out-of-Stock (OOS) auf die Akteure der Versorgungskette und analysiert das ECR-Gesamtkonzept als strategischen Lösungsansatz zur Reduktion von Bestandslücken.

  • Analyse des Konsumentenverhaltens bei Produktverfügbarkeitslücken
  • Untersuchung ökonomischer Auswirkungen für Hersteller und Handel
  • Darstellung von Strategien des Supply-Chain-Managements (SCM)
  • Erörterung von Methoden des Category Managements (CM)
  • Praxisnahe Reflexion der ECR-Anwendung in der Nonfood-Branche

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Markenwechsel (Brand Switch)

Der Markenwechsel ist für den Hersteller die ungünstigste Form der Konsumentenreaktion, da in diesem Fall das nicht verfügbare Produkt durch ein anderes von einem anderen Hersteller substituiert wird. Diese Reaktion tritt vor allem dann verstärkt auf, wenn ein Produkt einer Marke in nur einer Ausführung verfügbar ist. Tritt die Situation OOS ein, erleidet der Hersteller einen Umsatzverlust von 100%. Häufig sind es Handelsmarken, die von diesem Phänomen betroffen sind und durch ein straffes Sortiment geprägt werden. Den Kunden fehlen Alternativen und sie wechseln als Folge die Marke.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Relevanz von Out-of-Stock als Problemfaktor für die Wirtschaftlichkeit von Herstellern und Händlern sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Out-of-Stock: Dieses Kapitel definiert die OOS-Problematik und analysiert die verschiedenen Reaktionen von Konsumenten sowie deren ökonomische Konsequenzen für die beteiligten Akteure.

3 Supply-Chain-Management: Hier werden logistische Basisstrategien des ECR-Konzeptes, wie Efficient Replenishment und effiziente Administrationsprozesse, als Lösungsansätze für die Warenversorgung vorgestellt.

4 Category Management: Das Kapitel behandelt Instrumente zur effizienten Sortiments- und Verkaufsförderungsgestaltung sowie die Optimierung der Produkteinführung zur Steigerung der Wertschöpfung.

5 Ein Praxisbeispiel: ECR mit Reflektion auf eine neue Branche: Der Abschnitt betrachtet die Übertragung der etablierten ECR-Konzepte aus der Food-Branche auf den Nonfood-Sektor und diskutiert praktische Herausforderungen.

6 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel resümiert die negativen Auswirkungen von OOS und betont die Notwendigkeit koordinierter Kooperationen zwischen Industrie und Handel.

Schlüsselwörter

Out-of-Stock, ECR, Efficient Consumer Response, Supply-Chain-Management, Category Management, Efficient Replenishment, VMI, Handelsmanagement, Konsumentenverhalten, Logistik, Prozessoptimierung, Warenversorgung, Markenwechsel, Point-of-Sale, Nonfood-Branche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Seminararbeit analysiert die negativen ökonomischen Folgen von Regallücken (Out-of-Stock) und zeigt auf, wie das ECR-Konzept die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie zur Optimierung verbessern kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind das Konsumentenverhalten bei Bestandslücken, logistische Optimierungsstrategien im Supply-Chain-Management und effiziente Sortimentssteuerung im Rahmen des Category Managements.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen von OOS auf die gesamte Versorgungskette aufzuzeigen und das ECR-Gesamtkonzept als praktikables Lösungsinstrument zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und fachspezifischer Fachpublikationen zum Thema ECR und Supply-Chain-Optimierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des OOS-Phänomens und die Vorstellung konkreter ECR-Strategien (SCM, CM) sowie deren praktischer Anwendung in der Nonfood-Industrie.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie ECR, Supply-Chain-Management, Warenverfügbarkeit, Prozessoptimierung und Konsumentenloyalität definiert.

Wie unterscheidet sich Vendor Managed Inventory von Co-Managed Inventory?

Beim VMI trägt der Hersteller die Hauptverantwortung für die Bestandsführung, während beim Co-Managed Inventory der Händler die Disposition und Bestellung von Aktionswaren in Eigenregie übernimmt.

Welche Rolle spielt die Nonfood-Branche als Fallbeispiel?

Die Nonfood-Branche dient als kritisches Praxisbeispiel, um zu veranschaulichen, dass die Übertragung der ECR-Prinzipien aufgrund branchenspezifischer Faktoren (wie z.B. Witterungseinflüsse bei Pflanzen) besondere Herausforderungen birgt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Efficient Consumer Response als Instrument zur Reduktion von Out-of-Stock
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Neuss früher Fachhochschule  (FOM)
Veranstaltung
Handelsmanagement
Note
2,3
Autor
Andreas Berrisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
24
Katalognummer
V84966
ISBN (eBook)
9783638043175
ISBN (Buch)
9783640208234
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Efficient Consumer Response Instrument Reduktion Out-of-Stock Handelsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Berrisch (Autor:in), 2007, Efficient Consumer Response als Instrument zur Reduktion von Out-of-Stock, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84966
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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