Der Telegraph in den USA des 19. Jahrhunderts: Vision und Wirklichkeit einer Kommunikationsrevolution


Seminararbeit, 2007

30 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikation 1775 – 1844: Staatliche Kontrolle und experimenteller Fortschritt
2.1. Gestalt und Infrastruktur der Kommunikation vor dem Telegraphen: Das amerikanische Postsystem
2.2. Optische Telegraphie und frühe Entwicklung des elektro-magnetischen Telegraphen

3. Privatisierung und Monopolbildung: Die Infrastruktur des neuen Mediums

4. Utopie und Wirklichkeit
4.1. Das Medium als Kristallisationspunkt kollektiver Utopien und Visionen
4.2. Das Spannungsfeld zwischen Vision und Wirklichkeit
4.3. Die Auswirkungen des Mediums – Kernbereiche der Veränderung

5. Fazit

6. Quellenverzeichnis

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„It is a triumph more glorious, because far more useful to mankind, than was ever won by conqueror on the field of battle.”[1] Diese prägnanten Worte des amerikanischen Präsidenten James Buchanan entstammen einer telegraphisch übermittelten Nachricht an die Königin von England vom 16. August 1858. Wenige Tage zuvor, am 5. August, war der Atlantic Telegraph Company unter Cyrus W. Field die erste erfolgreiche Verlegung eines Telegraphenkabels durch den atlantischen Ozean gelungen. Die Botschaft Buchanans verleiht in exemplarischer Form der immensen Euphorie und Begeisterung Ausdruck, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Erfindung und Genese des elektro-magnetischen Telegraphen in breiten Kreisen der amerikanischen Bevölkerung, Presse und Wissenschaft hervorgerufen worden war. Das Potential dieser technischen Revolution erwies sich in der Tat als enorm: Nicht selten wird zur Veranschaulichung dessen das Beispiel des britisch-amerikanischen Krieges von 1812-14 bemüht, hatte eine zeitlich verzögerte Kommunikation zwischen beiden Staaten hier doch dazu geführt, dass das Kriegsvotum des amerikanischen Kongresses ergangen war, nachdem der britische Außenminister die umstrittenen „Orders in Council“ bereits zurückgenommen hatte[2]. Die Diffusion des elektrischen Telegraphen hingegen ermöglichte nicht nur eine wesentlich gesteigerte Kommunikationsgeschwindigkeit auf dem nordamerikanischen Kontinent selbst, sie verkürzte in der Theorie auch die Dauer der transatlantischen Informationsübertragung von 4-8 Wochen auf wenige Sekunden.

Die vorliegende Arbeit möchte sich vor diesem Hintergrund und im Rahmen der im Seminar gesetzten Schwerpunkte vor allem dem Verhältnis zwischen technischer Vision und tatsächlicher historischer Entwicklung des elektro-magnetischen Telegraphen widmen: Im Zentrum stehen soll dabei einerseits die Frage, welche essentiellen Hoffnungen und Ideen von den Zeitgenossen mit der Ausbreitung des neuen Kommunikationsmittels verknüpft wurden. Demgegenüber wird eine Untersuchung der tatsächlichen, empirisch erfassbaren Folgen der technischen Entwicklung einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bilden. Im Ergebnis soll so ein kontrastierender Vergleich zwischen Realität und Utopie bzw. Vision ermöglicht werden.

Zu diesem Zweck scheint zunächst eine kurze Auseinandersetzung mit den Charakteristika der vortelegraphischen Kommunikation sowie der frühen Ent­wicklungs­geschichte der Technologie sinnvoll. Einer Beleuchtung der strukturellen Weiterentwicklung des neuen Kommunikationsnetzwerkes in den Vereinigten Staaten wird sich die Untersuchung der Herstellung einer ersten transatlantischen Telegraphenverbindung anschließen, werden hier doch besonders viele medienbezogene Zukunftsvorstellungen greifbar. Hinführend zum abschließenden Resümee soll schließlich die Analyse der Kernbereiche der Anwendung der Technologie stehen.

Die Betrachtung wird insgesamt vor allem die Ereignisse in den Vereinigten Staaten fokussieren und zeitgleich stattfindende europäische Entwicklungen, etwa die von William Cooke und Charles Wheatstone in England bzw. Carl August von Steinheil in Deutschland gemachten Erfindungen, bewusst weitgehend außer acht lassen. Nichtsdestotrotz scheinen in einigen Punkten Vergleiche mit der Genese der europäischen Telegraphie hilfreich. Unterstützt werden wird die Untersuchung zudem an geeigneter Stelle durch die Ergebnisse meiner Recherche in dem Archiv des Brooklyn Daily Eagle, einer 1841 gegründeten und 1955 eingestellten New Yorker Tageszeitung des Typus der in dieser Periode aufkommenden Penny Papers.

2. Kommunikation 1775 – 1844: Staatliche Kontrolle und experimenteller Fortschritt

2.1. Gestalt und Infrastruktur der Kommunikation vor dem Telegraphen: Das amerikanische Postsystem

Die Entwicklung des elektro-magnetischen Telegraphen, die in den Vereinigten Staaten von Amerika vor allem von Samuel Finley Breese Morse (1791-1872) erfolgreich vorangetrieben wurde, bildet den Ausgangspunkt für eine neue Epoche der Kommunikation auf dem Kontinent. Gerade weil dieser technische Fortschritt auch hinsichtlich seiner Ausdehnung und seiner zahlreichen Nachwirkungen für verschiedene (hier noch herauszuarbeitende) Bereiche der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik neue Dimensionen eröffnete, scheint eine einleitende Auseinandersetzung mit der Art und Weise der Kommunikation in dem Zeitraum vor seinem Auftreten sinnvoll.

Hier stellt sich vor allem die Etablierung eines nationalen Postsystems als bedeutsam heraus, die etwa zeitgleich mit der Ablösung der amerikanischen Kolonien vom Mutterland Großbritannien sowie der strukturellen Neuorientierung als autonomes Staatengebilde einsetzte: Die ideologische Basis für diese einschneidende Entwicklung bildete die in der hochgradig politisierten amerikanischen Gesellschaft[3] aufkeimende Idee vom informierten Bürger, handelt es sich hierbei doch um eine Grundvoraussetzung für die Errichtung einer Regierung, die ihre Macht einzig aus dem republikanischen Prinzip der Volkssouveränität ableitet. 1775, unmittelbar nach Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges, erfolgte durch den 2. Kontinentalkongress vor dem Hintergrund der Notwendigkeit interkolonialer Abstimmung die offizielle Einführung eines kolonienübergreifenden Postsystems unter der Leitung des ersten postmasters, Benjamin Franklin. Doch bis zur schließlich dauerhaften konstitutionellen Neuordnung durch die Verfassung von 1787 konnte sich diese neue Infrastruktur kaum über das geringe Entwicklungsstadium ihrer kolonialen Vorläufer hinausentwickeln[4].

Die Tatsache, dass die Post zu diesem Zeitpunkt als einziges Kommunikations­mittel befähigt war, größere Distanzen zu überwinden und somit das Ideal des informierten Bürgers gerade in einem in Expansion begriffenen Territorium wie den USA zu realisieren, führte schließlich zur Aufnahme des Rechts des Kongresses auf Einrichtung von Poststrecken und Büros in die neue Bundesverfassung[5]. Dem Post Office Act von 1792, der den Umgang mit und die Verbreitung von Post und ihrer Inhalte erstmals reglementierte, folgte eine Phase starken strukturellen Ausbaus des Systems, der 1828 in den Staaten der Ostküste abgeschlossen werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Postsystem von einer Organisation mit landesweit 75 Büros im Jahre 1788 zu einem 7500 Büros umfassenden Kommunikationsnetzwerk entwickelt, das die rapide Entwicklung der amerikanischen Westexpansion begleitete und gleichsam begünstigte. Dabei agierte die vom Bedürfnis nach neuen, überregionalen Informationen geleitete Bevölkerung häufig als Initiator für die Einrichtung neuer Verbindungslinien[6].

Ein auffälliges Merkmal dieser Entwicklung ist der überdurchschnittlich hohe Anteil vom auf dem Postweg transportierten Zeitungen am Gesamtvolumen der fortbewegten Fracht, welches seinerseits mit der Expansion des Netzes erheblich zunahm: So machte die Zustellung von Zeitungen etwa 50 % des Transportvolumens aus sowie etwa 95 % des transportierten Gewichts[7]. Zurückzuführen ist dieses erstaunliche Faktum vor allem auf die vom Post Office Department bewusst niedrig gehaltenen Beförderungsgebühren für Zeitungen, gerade auch im Vergleich zu den zunächst eminent höheren Kosten für den Briefversand, die zu einer weitgehenden Konzentrierung der Nutzung dieser Dienstleistung auf Geschäftsleute und Personen des öffentlichen Lebens führten. Die so ermöglichte Lektüre von Zeitungen bot dem ‚einfachen Amerikaner’ den Eindruck der aktiven Einbindung in eine große Gesellschaft sowie der Partizipation an politischen Prozessen[8].

Diese Bedeutung des Zusammenwirkens von Postsystem und Pressewesen für das Entstehen eines Zusammengehörigkeitsgefühls in der noch jungen Republik darf keinesfalls unterschätzt werden. Die Postbüros entwickelten sich dabei in den Städten zu einem öffentlichen Handelsplatz für Informationen von nationalem Interesse, der das Monopol der Oberschicht auf diese Informationen teilweise aufbrach.

Das Aufkommen der neuen Transportmöglichkeiten mittels Dampfschiff und Eisenbahn führten in diesem Kontext zu einer Tendenz, die sich in der weiteren Betrachtung als ein wesentliches Prinzip der Fortentwicklung der Kommu­nikations­infrastruktur des 19. Jahrhunderts herausstellen wird: Die technischen Neuerungen führten nicht zur völligen Ablösung vorhandener Techniken und Verfahren, sondern verhielten sich komplementär, indem sie die bestehenden Strukturen ergänzten und optimierten.

Zusammenfassend lässt sich hier festhalten, dass bereits vor Erfindung und Ausbreitung des Telegraphen in den USA ein Kommunikationssystem bestand, dass unter staatlicher Kontrolle arbeitete und ein weites, stark expandierendes Territorium versorgte. Es ermöglichte die Etablierung eines nationalen Markts für Informationen mit weitreichenden sozialen und gesellschaftlichen Folgen, vor allem aber eine weitgehende Demokratisierung des öffentlichen Raumes. Das hier bereits angesprochene Konzept von der Verantwortung der Bundesregierung für die Herstellung eines informierten Bürgertums wird für die Entwicklung des Telegraphen noch von wiederholter Bedeutung sein[9].

2.2. Optische Telegraphie und frühe Entwicklung des elektro-magnetischen Telegraphen

Auch bei der Durchsetzung des elektro-magnetischen Telegraphen wird ein Prinzip greifbar, dass der Mehrzahl der technologischen Weiterentwicklungen immanent scheint: Einer Epoche, in der eine Gesellschaft von Euphorie und Begeisterung für die neue Technologie weitgehend dominiert wird (wie wir es später noch für den in dieser Arbeit thematisierten Gegenstand feststellen werden), muss zwangsweise ein Entwicklungszeitraum vorweg gehen, in dem von Wenigen die technische bzw. theoretische Basis geschaffen wird[10]. Hinsichtlich des Telegraphen umfassten diese Voraussetzungen eine Reihe elementarer Entdeckungen in den Bereichen Chemie, Elektrizität und Magnetismus: Hierzu zählen etwa im 18. Jahrhundert die Versuche Watsons und Franklins mit dem Transport von Elektrizität über einen Draht sowie die Aufdeckung der Möglichkeit, Elektrizität durch chemische Reaktionen von Säuren und Metallen zu erzielen, geleistet durch Volta und Galvani. In den 1820er Jahren kam es schließlich durch Oersted und Ampere zur zentralen Entdeckung des Elektromagnetismus, bevor Joseph Henry 1831 einen starken, über weite Entfernungen wirksamen Elektromagneten entwickelte.[11]

Schon vor Entwicklung und Einsatz des elektrischen Telegraphen zur Nachrichtenübermittlung hatte jedoch bereits die Erfindung eines optischen Flügeltelegraphen durch Claude Chappe im Jahre 1792 ein wesentliches Charakteristikum der telegraphischen Kommunikation in seinen Grundzügen erfüllt: Die Trennung des physischen Transports (von Gütern und Trägermaterie) von der Kommunikation (von Information und Wissen). Unter optimalen Licht- und Witterungsbedingungen war dieses System Chappes aus Telegraphentürmen, ausgerüstet mit optischen Anzeigern, den sogenannten Semaphoren, in der Lage, Nachrichten über eine Distanz von 225 Kilometern (etwa die Verbindung Paris-Lille) in 2 Minuten zu versenden.[12] Im revolutionären Frankreich, wo der optische Telegraph vor allem in seiner Eigenschaft als politisches Machtinstrument der Zentralgewalt zur Organisation und Koordination der Departements eingesetzt wurde[13], entwickelte sich infolge dessen bis 1844 ein 534 Stationen umfassendes, 5.000 km abdeckendes nationales Informationsnetz. Bis zu seiner Einstellung 1853 erlangte hier die Regierung so ein Monopol auf die Fernkommunikation. Ähnliche Systeme etablierten sich bald in geringerem Umfang auch in anderen Ländern, etwa in Großbritannien, wo die Admiralität die Semaphoren zur Kommunikation mit den bedeutenden Flottenhäfen nutze. Auch in den USA gab es Pläne für optische Telegraphenverbindungen, beispielsweise zwischen New Orleans und Maine (um 1807/1812); eine praktische Umsetzung erfolgte jedoch in wesentlich geringerem Umfang und ohne staatliche Einflussnahme vor allem im Kontext des aufkeimenden Wettbewerbs der amerikanischen Zeitungen um aktuelle Nachrichten von aus Europa einlaufenden Schiffen[14]. Eminente Nachteile ergaben sich für die optische Telegraphie in erster Linie aus den hohen Kosten, dem komplizierten und aufwändigen System mit zahlreichen Operateuren, der hohen Abhängigkeit von äußeren Faktoren und der daraus resultierenden relativen Langsamkeit und Unzuverlässigkeit des Systems[15].

[...]


[1] Brooklyn Daily Eagle, 17.08.1858.

[2] Vgl. Nickles, David Paul: Under The Wire. How The Telegraph Changed Diplomacy, Cambridge/London 2003, S. 17 ff.

[3] Vgl. u.a. Gassert, Philipp/Häberlein, Mark/Wala, Michael: Kleine Geschichte der USA, Stuttgart 2007, S. 116.

[4] John, Richard R.: Recasting the Information Infrastructure for the Industrial Age, in: Chandler, Alfred D./Cortada, James W. (Hgg.): A Nation Transformed by Information. How Information Has Shaped the United States from Colonial Times to Present, Oxford 2000, S. 55-106, S. 57 (Im Folgenden zitiert als: John, Infrastructure).

[5] Vgl. Constitution of the United States, Artikel 1, Sektion 8: „The Congress shall have Power […] to establish Post Offices and post Roads.”

[6] John, Infrastructure, S. 61 f..

[7] John, Infrastructure, S. 60.

[8] John, Infrastructure, S. 65.

[9] Vgl. hierzu die späteren Diskurse über eine Verstaatlichung des Telegraphennetzes, Kapitel 3 uns Kapitel 4.1.

[10] Vgl. Spangenberg, Peter M.: Technikinnovationen und Medienutopien. Hypothesen über Kommunikationsstrukturen und mentale Voraussetzungen von Zukunftserwartungen und Gegenwartsüberschreitungen, in: Medien und Erziehung 45 (2001), S. 215-222, S. 217 (im Folgenden zitiert als: Spangenberg, Medienutopien).

[11] Vgl. Czitrom, Daniel J.: Media and the American Mind. From Morse to McLuhan, North Carolina 1982, S. 4 (Im Folgenden zitiert als: Czitrom, American Mind), Wersig, Gernot: Informations- und Kommunikationstechnologien: eine Einführung in Geschichte, Grundlagen und Zusammenhänge, Konstanz 2000, S. 90 ff. (im Folgenden zitiert als: Wersig, Kommunikationstechnologien).

[12] Wersig, Kommunikationstechnologien, S. 90; John, Infrastructure, S. 74.

[13] Winston, Brian: Media Technology And Society. A History: From The Telegraph To The Internet, London/New York 1998, S. 21 (im Folgenden zitiert als: Winston, Society), Flichy, Patrice: TELE. Geschichte der modernen Kommunikation, Frankfurt/New York/Paris 1994, S. 75 (im Folgenden zitiert als: Flichy, TELE).

[14] Carey, James: Time, Space, And The Telegraph, in: Crowley, David/Heyer, Paul (Hgg.): Communication in History. Technology, Culture, Society, New York u.a. 1999, S. 131-141, S. 135 (im Folgenden zitiert als: Carey, Communication).

[15] Headrick, Daniel R.: The Invisible Weapon. Telecommunications and International Politics 1851-1945, New York 1991, S. 11 (im Folgenden zitiert als: Headrick, Weapon).

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Der Telegraph in den USA des 19. Jahrhunderts: Vision und Wirklichkeit einer Kommunikationsrevolution
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Reform und Utopien in den USA des 19. Jahrhunderts
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
30
Katalognummer
V84971
ISBN (eBook)
9783638015523
ISBN (Buch)
9783638918985
Dateigröße
470 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Telegraph, Jahrhunderts, Vision, Wirklichkeit, Kommunikationsrevolution, Reform, Utopien, Jahrhunderts
Arbeit zitieren
B.A. Carsten Lippe (Autor), 2007, Der Telegraph in den USA des 19. Jahrhunderts: Vision und Wirklichkeit einer Kommunikationsrevolution, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84971

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