Die Tischlerei des Bauhauses - bestanden Einwirkungen auf die Arbeit der Tischlerei und Auswirkungen nach außen?


Hausarbeit, 2006

29 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Tischlerei
2.1. Eine kleine Chronik
2.2. Die Bauhausleiter und die Tischlerei
2.3. „De Stijl“

3. Marcel Breuer
3.1. Lebensdaten
3.2. Die Breuer-Krise
3.3. Breuer und die Stahlrohrmöbel

4. Der Stuhl
4.1. Der Lattenstuhl
4.2. Die Freischwinger B32/B64
4.3. Der Stahlclubsessel
4.4. Die Stuhlproduktion, Bauhaus und Thonet

5. Die Tischlerei des Bauhauses und die Öffentlichkeit

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis
7.1. Quellenverzeichnis
7.2. Sekundärliteratur
7.3. Bildnachweis

1. Einleitung

Am 09. Februar 2006 fand in Berlin „die Berlinale“ statt. Ort des Geschehens war der Gropius-Bau. Entworfen wurde dieses Gebäude zwar nicht von Walter Gropius, sondern von dessen Großonkel. Dennoch assoziieren viele den Namen Gropius allgemein mit Architektur - und dem Bauhaus. Der Name Gropius ist jedoch kein Synonym für das Bauhaus. Das Bauhaus war weit mehr.

Diese Arbeit widmet sich dem Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin. Speziell soll hier die Tischlerei, oder auch Möbelwerkstatt, behandelt werden.

Es soll nur ein kleiner Einblick gegeben werden, da eine genaue Untersuchung zu diesem und den damit verbundenen Themen zu umfangreich wäre. Es soll ein stimmiges Bild entstehen, wobei aber weitere tiefere Auseinandersetzungen mit diesem Thema nötig sind, um dieses Bild zu komplettieren.

Diese Arbeit steht im Zusammenhang mit einer Fülle von Materialien und Abhandlungen über das Bauhaus und dem Interesse der Öffentlichkeit am Bauhaus. Dieses Interesse zeigt sich heute noch in Form von Nachproduktionen der Bauhausprodukte.

Diese Abhandlung widmet sich der Tischlerei, da bisher keine Studien explizit über diese Werkstatt existieren. In der Regel beschäftigen sich die Werke mit dem Bauhaus als Ganzem, oder verstärkt mit der Architektur. Über das Bauhaus existieren unterschiedliche Studien. Zu nennen sind hier unter anderem die Arbeit von Anja Baumhoff, die sich mit der Gender-Problematik des Bauhauses auseinander setzt[1], wobei sie herausstellt, dass das Bauhaus die Gleichbe­rechtigung zwischen Mann und Frau nicht so konsequent durchgesetzt hat, wie es sie propagierte. Ebenfalls zu erwähnen ist die Arbeit von Claudia Heitmann, die sich mit dem Mythos um das Bauhaus auseinander setzt, wonach das Bauhaus mit den Namen Gropius und Mies van der Rohe gleichgesetzt wird oder immer wieder Produkte als Bauhaus-Produkte ausgegeben werden, obwohl dies genau betrachtet gar nicht der Fall ist[2].

Zu nennen ist auch das von Hans M. Wingler[3] herausgegebene Standardwerk über die Geschichte des Bauhauses.

Als Quellen dienen verschiedene Dokumente, die durch Hans M. Wingler und das Bauhaus-Archiv veröffentlicht wurden. Hierzu zählen unter anderem Selbstaussagen von Personen aus dem Bauhausumfeld oder Akten über Besitzverhältnisse. Ausführliches Quellenmaterial existiert im Bauhaus-Archiv in Darmstadt/ Berlin, im Thüringischen Hauptstaatsarchiv in Weimar oder in den Archiven der Firma Thonet. Für weitergehende Untersuchung des Themas müsste mit diesen Archiven gearbeitet werden. Im Rahmen dieser Hausarbeit kann dies allerdings nicht geleistet werden.

Zu Beginn sollen die Geschichte der Tischlerei betrachtet und Fakten zusammen­getragen werden, die Auskünfte über eine Chronik dieser Bauhaus-Werkstatt geben. Die Werkstatt soll erst mal vorgestellt werden. Weiter werden die Bauhaus-Leiter und deren Einfluss auf die Werkstatt betrachtet. Auch soll von Interesse sein, inwieweit die Kunstrichtung „De Stijl“ die Arbeit in der Werkstatt beeinflusste.

Folgend soll eine Person im Mittelpunkt des Interesses stehen, die mit der Tischlerei in Verbindung gebracht wird und nennenswerte Leistungen erbracht hat. In diesem Fall soll das Interesse auf Marcel Breuer gerichtet sein. Betrachtet wird ein Teil seines Lebenslaufes, um sowohl seine Position am Bauhaus zu verstehen, als auch die Differenzen, die im Laufe der Zeit auftauchten. Zusätzlich soll seine Arbeit mit den Stahlrohrmöbeln erläutert werden, da dies zu einem Wendepunkt in der Arbeit der Tischlerei führte. Des Weiteren soll der Stuhl als Beispiel für die gefertigten Möbel betrachtet werden. Es werden verschiedene Modelle im Mittelpunkt stehen, die sowohl direkt in der Tischlerei entstanden, als auch in ‚privater’ Arbeit von Breuer. Hierdurch bedingt wird die Arbeit auf die Verbindung zu der Firma Thonet eingehen, aber auch auf die Produktion der Stühle im Allgemeinen. Als letzten Punkt wird die Arbeit der Frage nach dem Bauhaus und der Öffentlichkeit nachgehen. Abschließend wird ein Fazit über die gesamte Abhandlung gezogen.

Auf diese Weise soll geklärt werden, inwieweit Einflüsse von außen kamen, aber auch inwieweit das Bauhaus andere beeinflusst hat und ob das Bauhaus außerhalb seiner Mauern wahrgenommen wurde.

2. Die Tischlerei

Bevor man sich der genannten Fragestellung widmet, müssen Grundkenntnisse über die Tischlerei bestehen. Die Kenntnis über bestimmte Fakten und Gegebenheiten ermöglichen ein besseres Verständnis zur Klärung der Leitfrage.

2.1. Eine kleine Chronik

Die Tischlerei hatte in ihrer Zeit sechs Leiter. Erster Leiter war Johannes Itten von 1920 bis 1921. Ihm folgte Walter Gropius bis 1925[4]. Gropius holte Marcel Breuer als seinen Nachfolger ans Bauhaus, der die Tischlerei bis 1928 leitete[5]. Mit dessen Ausscheiden übernahm Josef Albers von 1928 bis 1929 die Leitung. Ihm folgte bis 1932 Alfred Arndt. Letzter Leiter der Tischlerei, in diesem Fall Leiterin, war Lilly Reich bis zur Auflösung des Bauhauses im Jahre 1933[6].

Die Tischlerei bestand seit der Gründung des Bauhauses Weimar im Jahr 1919. Sie konnte jedoch erst 1920 die Arbeit aufnehmen, da durch den Krieg viel Material zerstört wurde und die Werkstatt erst jetzt ausreichend ausgerüstet war[7].

Bis 1925 gab es am Bauhaus das System der Formmeister und Handwerksmeister. Der Formmeister war ein Künstler, während der Handwerksmeister ein Handwerker war. Diese Unterteilung wurde am Bauhaus Dessau aufgegeben[8]. Wer von 1920 bis 1921 Handwerksmeister war, lässt sich nicht ohne weiteres feststellen, da dieser in der Literatur keine namentliche Erwähnung findet.

Von 1921 bis 1922 war Josef Zachmann Handwerksmeister, von 1922 bis 1925 Reinhold Weidensee[9].

Ab 1920 war der Abschluss eines Lehrvertrages mit der Handwerkskammer obligatorisch. Die Ausbildung endete mit der Gesellenprüfung[10]. 1926 wurde das Bauhaus in den Rang einer Hochschule erhoben. Die Meister erhielten den Professorentitel. Die Ausbildung wurde nun mit dem Diplom abgeschlossen[11].

Die Studenten hatten die Möglichkeit, sich in der Tischlerei als Mitarbeiter Geld zu verdienen und sich somit die Studiengebühren zu finanzieren. Zudem wurden die Werkstätten und Mitarbeiter an den Umsätzen und Lizenzeinnahmen beteiligt[12]. Viele der von der Tischlerei entworfenen Modelle wurden von der Industrie aufgekauft und in Serienproduktion hergestellt. Anhand der zahlreichen entwickelten Modelle kann die Tischlerei als die wohl erfolgreichste Werkstatt des Bauhauses bezeichnet werden[13].

Im Juli 1929 wurde die Tischlerei mit der Metallwerkstatt und der Werkstatt für Wandmalerei zur Ausbauabteilung zusammengelegt. Das Augenmerk des Bauhausleiters Mies van der Rohe lag verstärkt auf der Architektur. Daraufhin gliederte er die neue Abteilung 1930 an die Architekturabteilung an. Mies van der Rohe wurde Gesamtleiter dieser neuen Abteilung „Bau und Ausbau“[14].

Die Tischlerei des Bauhauses war unter anderem mit der Ausstattung der Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) und des Arbeitsamtes Dessau betraut. Die 1929 fertiggestellte und von Gropius erbaute „Volkswohnung“ wurde von der Tischlerei möbliert[15].

Mit der Fertigung der Stahlrohrstühle seit 1925 war der Übergang von der Tischlerei zur Möbelwerkstatt vollzogen, da Holz nicht mehr das einzig mögliche Material darstellte. Nun wurde in der Tischlerei auch mit Metall gearbeitet, wenn es auch nicht die Bedeutung von Holz erlangte[16]. Auch wenn die Tischlerei, oder jetzt eher Möbelwerkstatt, teilweise mit dem gleichen Material wie die Metallwerkstatt arbeitete, kam es nicht zu Überschneidungen in der ‚Produktpalette’. Die Metallwerkstatt konzentrierte sich auf die Entwürfe und die Herstellung von Gebrauchsgeräten, wozu Teekannen oder Teekugeln ebenso gehörten wie Türklinken[17]. Als jedoch Laszlo Moholy-Nagy als Leiter die Metallwerkstatt verlassen hatte, wurde diese nicht weiter als selbständige Werkstatt geführt, bedingt durch das Aufkommen der Stahlrohrstühle und Kunststoff als neuem Material. Die Verbindung des Werkstoffes Metall mit dem Gestaltungsthema schien nicht mehr passend[18].

Zu der Situation der Frau am Bauhaus, beziehungsweise in der Tischlerei, lässt sich mit den hier zur Verfügung stehenden Mitteln nur wenig sagen. Ebenso wenig lässt sich über die Studentenzahlen der Werkstatt in Erfahrung bringen.

Offiziell konnte jeder, unabhängig vom Geschlecht, am Bauhaus sein Studium aufnehmen[19]. Nach dem erfolgreich absolvierten Vorkurs konnte jeder eine Werkstatt frei wählen[20]. Tatsächlich schien die Sachlage jedoch etwas anders zu liegen. Nach Ansicht von Helene Nonné-Schmidt, und wohl auch nach Ansicht einiger anderer, sollte sich die Frau, begründet aus ihren natürlichen Begabungen, überwiegend der Fläche und nicht dem Raum zuwenden[21]. Dies zeigt schon eine merkliche Einschränkung der offiziellen Gleichberechtigung in der Satzung des Bauhauses. Betrachtet man sich das Verzeichnis der Eigentumsrechte für die Tischlerei von 1921 bis 1925, so lässt sich erkennen, dass in diesem Zeitraum zwei Frauen in der Tischlerei tätig waren: Benita Otte und Alma Buscher. Aus der Akte lässt sich auch entnehmen, dass Benita Otte am Entwurf und an der Einrichtung der Küche für das „Haus am Horn“ beteiligt war. In Betrachtung der Eigentumsrechte der Weberei, die gleichfalls dieser Akte entnommen werden können, zeigt sich, dass Benita Otte eigentlich der Weberei zugehörig war[22]. Alma Buscher hingegen war tatsächlich in der Tischlerei tätig[23]. Nicht zu vergessen, dass der letzte Leiter der Tischlerei eine Frau war – Lilly Reich. Frauen waren also in der Tischlerei eher selten anzutreffen, nicht aber völlig von ihr ausgeschlossen.

Von 1921 bis 1925 existieren Monatsberichte über die Werkstätten. Diese Berichte geben Aufschlüsse über Produktionsabläufe und enthalten die Namen der Studenten. Anhand dieser Berichte könnte man unter anderem feststellen, in welchem Semester wie viele Studenten in der Tischlerei tätig waren, wie lange die einzelnen Studenten dort verweilten und wie das Verhältnis von Männern und Frauen aussah. Diese Berichte befinden sich im Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar.

2.2. Die Bauhausleiter und die Tischlerei

Die Vorstellungen über die Arbeit in der Tischlerei und die Anforderungen an diese waren je nach Bauhausleiter recht unterschiedlich.

Walter Gropius (1919 – 1925) wollte mit Auftragsarbeiten die Werkstätten mit der Praxis verbinden. Die daraus resultierenden Einnahmen sollten den Fortbestand der Werkstätten sichern[24]. Gropius betrachtete die Werkstätten als Laboratorien, in denen stets neue Modelle geschaffen und bestehende verbessert werden sollten. Es sollten Menschen ausgebildet werden, die sowohl die Form, als auch die Technik beherrschten[25]. Sie sollten somit an dem Entwurf und an der Schaffung des Möbels beteiligt sein, das Möbelstück als Ganzes begreifen, verstehen und schaffen.

Die in der Tischlerei entwickelten Typenmöbel[26] sollten alle wirtschaftlichen, technischen und formalen Anforderungen erfüllen[27]. Das heißt, dass die Produktions­abläufe so organisiert und umsetzbar sein mussten, dass die Produktionskosten möglichst gering gehalten wurden, so dass gleichzeitig der Kaufpreis für den Großteil der Bevölkerung erschwinglich blieb. Wichtig war auch, dass das Möbelstück seiner Funktion gerecht wurde und die Qualität gesichert blieb.

Den Studenten sollte exaktes Wissen über die formalen, das heißt auch künstlerischen, und mechanischen Grundgestaltungselemente vermittelt werden. Sie mussten sowohl im Handwerk als auch in maschineller Fertigung[28] geschult sein.

[...]


[1] Vgl. Baumhoff, Anja, The gendered world of the Bauhaus. The politics of power at the Weimar Republic’s premier art institute 1919 – 1932, Frankfurt am Main u.a. 2001.

[2] Vgl. Heitmann, Claudia, Etablierung des Mythos Bauhaus. Die Rezeption in den 60er Jahren – Zwischen Erinnerung und Aktualität, in: Haus, Andreas (Hg.), Bauhaus-Ideen. 1919 – 1994, Berlin 1994.

[3] Vgl. Wingler, Hans M., Das Bauhaus. 1919 – 1933, Weimar, Dessau, Berlin und die Nachfolge in Chicago seit 1937, Köln5 2005.

[4] Vgl. Seckendorff, Eva von, Die Tischlerei – und Ausbauwerkstatt, in: Fiedler, Jeannine, Feierabend, Peter (Hgg.), Bauhaus, Köln 1999, S. 403 f.

[5] Vgl. www.bauhaus.de/bauhaus1919/werkstaetten/werkstaettenmoebel.htm (14.12.2005).

[6] Vgl. Bauhaus-Archiv (Hg.), Bauhaus -Archiv. Museum, Berlin2 1984, S. 89.

[7] Vgl. www.bauhaus.de/bauhaus1919/werkstaetten/werkstaettenmoebel.htm (14.12.2005).

[8] Vgl. Wingler, Hans M., Das Bauhaus. 1919 – 1933, Weimar, Dessau, Berlin und die Nachfolge in Chicago seit 1937, Köln5 2005, S. 402.

[9] Vgl. Ebd., S. 300.

[10] Vgl. Bauhaus-Archiv, Droste, Magdalena (Hgg.), Bauhaus 1919 – 1933, Köln 1990, S. 35.

[11] Wingler, Hans M., Das Bauhaus. 1919 – 1933, S. 402.

[12] Vgl. Seckendorff, Eva von, Die Tischlerei – und Ausbauwerkstatt, S. 412.

[13] Vgl. Bauhaus-Archiv (Hg.), Bauhaus-Archiv, S. 89.

[14] Vgl. Seckendorff, Eva von, Die Tischlerei – und Ausbauwerkstatt, S. 412.

[15] Vgl. Bauhaus-Archiv, Droste, Magdalena (Hgg.), Bauhaus 1919 – 1933, S. 175.

[16] Vgl. Seckendorff, Eva von, Die Tischlerei – und Ausbauwerkstatt, S. 409.

[17] Vgl. Wingler, Hans M., Das Bauhaus, S. 308.

[18] Vgl. Ebd., S. 434.

[19] Vgl. Die Satzung des Staatlichen Bauhauses zu Weimar, hrsg. 1922, 1. Lehrordnung, §3 Aufnahmen.

[20] Vgl. Die Satzung des Staatlichen Bauhauses zu Weimar, hrsg. 1922, 1. Lehrordnung, §3 Aufnahmen, Punkt 5.

[21] Vgl. Nonné-Schmidt, Helene, Das Gebiet der Frau im Bauhaus, in: Zeitschrift „Vicos voco“ (Leipzig), V Band, 8./9. Heft, August-September 1926.

[22] Vgl. Verzeichnis der Arbeiten und Eigentumsrechte der Werkstätten des Staatlichen Bauhauses in Weimar, LW, Einzelakten Nr. 117: Einigungsverhandlung zwischen Bauhaus GmbH/Bauhaus Dessau und Weimar, 1925.

[23] Vgl. Wingler, Hans M., Das Bauhaus, S. 300.

[24] Vgl. Droste, Magdalena, Die Möbelwerkstatt, in: Bauhaus-Archiv (Hg.), Experiment Bauhaus, Berlin 1988, S. 98.

[25] Vgl . Grundsätze der Bauhausproduktion.

[26] Es wurde sich um eine Typisierung der Möbel bemüht. Ein Typ ist ein Einzelmöbel, das über lange Zeit Gültigkeit beanspruchen will. Die Typenmöbel stellten ein Programm von aufeinander abgestimmten Einzelmöbeln dar, die beliebig miteinander kombiniert werden konnten.

[27] Vgl. Grundsätze der Bauhausproduktion.

[28] Die Studenten mussten sowohl im handwerklichen Können geschult sein, als auch im Umgang mit Maschinen, die die industrielle Serienproduktion ermöglichten. Jeder Student musste also in eigener ‚Handarbeit’ ein Möbel entwerfen und herstellen können, als auch mit den Industriemaschinen umgehen können, die die meisten Arbeitsschritte für den Arbeiter übernahmen. Die Unterscheidung zwischen Handwerk und Industrie ist mit der heutigen Situation der Bäcker vergleichbar. Jeder Bäcker muss das Handwerk des Backens beherrschen. Aber immer häufiger werden Bäcker auch in der Industrie eingesetzt, wo sie die Maschinen bedienen müssen, die ihnen die handwerklichen Arbeiten abnehmen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Tischlerei des Bauhauses - bestanden Einwirkungen auf die Arbeit der Tischlerei und Auswirkungen nach außen?
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie)
Veranstaltung
Rund ums Bauhaus
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
29
Katalognummer
V84986
ISBN (eBook)
9783638015554
ISBN (Buch)
9783638919258
Dateigröße
716 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tischlerei, Bauhauses, Einwirkungen, Arbeit, Tischlerei, Auswirkungen, Rund, Bauhaus
Arbeit zitieren
Christina Warneke (Autor), 2006, Die Tischlerei des Bauhauses - bestanden Einwirkungen auf die Arbeit der Tischlerei und Auswirkungen nach außen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84986

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