In dieser Arbeit werden auf 72 Seiten die königlichen Hoftheater in Stuttgart behandelt.
Inhalt
1. Prolog
1.1 Geschichte des Theaters 7
1.2 Vorgeschichte der Planung 7
2. Planung
2.1 Vorbemerkung 10
2.2 Doppelhausprojekte und Bauplatzfrage 10
2.3 Doppelhaus in axialer Anordnung 11
2.4 Doppelhaus in Parallelstellung 12
2.5 „Kompromisshaus“-Entwurf und neue Standorte 13
2.6 Vereinfachtes Doppelhaus-Projekt 14
2.7 Neue Diskussionen 15
2.8 Die Situierungsvorschläge Theodor Fischers 16
2.9 Alternativvorschlag von Prof. Reinhardt 17
2.10 Beschlussfassung 17
2.11 Exkurs: Vergleich des Prinzregententheaters in München mit den
Projekten für den Waisenhausplatz in Stuttgart 18
3. Wettbewerb und Bau
3.1 Der Wettbewerb 1908 21
3.2 Ausführungsplanung und Bauauftrag 23
4. Baubeschreibung
4.1 Vorbemerkungen zum theatergeschichtlichen Stellenwert 26
4.2 Lage & Konzeption 26
4.3 Außenbau 27
4.3.1 Aufbau und künstlerischer Schmuck des Äußeren 29
4.4 Innenraum 29
4.4.1 Innerer Ausbau und künstlerischer Schmuck des Inneren 30
5. Epilog
5.1 Neubeginn nach 1945 33
5.2 Das Große Haus nach 1956 33
5.3 Das neue Kleine Haus 33
6. Abbildungen , Grundrisse und Schnitte
6.1 Abbildungen 36
6.2 Grundrisse und Schnitte 61
7. Quellenangaben 70
Inhaltsverzeichnis
1. Prolog
1.1 Geschichte des Theaters
1.2 Vorgeschichte der Planung
2. Planung
2.1 Vorbemerkung
2.2 Doppelhausprojekte und Bauplatzfrage
2.3 Doppelhaus in axialer Anordnung
2.4 Doppelhaus in Parallelstellung
2.5 „Kompromisshaus“-Entwurf und neue Standorte
2.6 Vereinfachtes Doppelhaus-Projekt
2.7 Neue Diskussionen
2.8 Die Situierungsvorschläge Theodor Fischers
2.9 Alternativvorschlag von Prof. Reinhardt
2.10 Beschlussfassung
2.11 Exkurs: Vergleich des Prinzregententheaters in München mit den Projekten für den Waisenhausplatz in Stuttgart
3. Wettbewerb und Bau
3.1 Der Wettbewerb 1908
3.2 Ausführungsplanung und Bauauftrag
4. Baubeschreibung
4.1 Vorbemerkungen zum theatergeschichtlichen Stellenwert
4.2 Lage & Konzeption
4.3 Außenbau
4.3.1 Aufbau und künstlerischer Schmuck des Äußeren
4.4 Innenraum
4.4.1 Innerer Ausbau und künstlerischer Schmuck des Inneren
5. Epilog
5.1 Neubeginn nach 1945
5.2 Das Große Haus nach 1956
5.3 Das neue Kleine Haus
6. Abbildungen , Grundrisse und Schnitte
6.1 Abbildungen
6.2 Grundrisse und Schnitte
7. Quellenangaben
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Planungs- und Baugeschichte der Königlichen Hoftheater in Stuttgart unter der Federführung von Max Littmann. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich divergierende Interessen von Hof, Stadtverwaltung und Architekten sowie städtebauliche Anforderungen in der Realisierung des Doppeltheater-Konzepts niederschlugen.
- Die Entwicklung des Doppeltheater-Konzepts (Großes und Kleines Haus) als Antwort auf neue Anforderungen.
- Die städtebauliche Kontroverse um den optimalen Standort im historischen Kontext Stuttgarts.
- Der Wettbewerb von 1908 und die Rolle von Max Littmann im architektonischen Entwurfsprozess.
- Die bauliche und künstlerische Ausgestaltung der Theatergebäude als Gesamtkunstwerk.
- Der Vergleich mit dem Münchner Prinzregententheater als architektonisches Vorbild.
Auszug aus dem Buch
2.4 Doppelhaus in Parallelstellung
Um die Jahreswende 1902/ 03 entstand im Atelier Littmanns ein exakt ausgearbeitetes Projekt für ein Doppelhaus in ‚Parallelstellung’, dem wiederum der sogenannte Waisenhausplatz als Standort zugrund gelegt war. Eine nach barocken Mustern angelegte und reich dekorierte Dreiflügelanlage von enormen Dimensionen. Sie hätte in der Breitenausdehnung dem Raum zwischen Altem Schloß und der Neckarstraße nahezu ausgefüllt. Ihre in Grundriss, Größe und Baugestalt differenzierten Zuschauerhäuser waren auf das Neue Schloß bzw. den Kgl. Marstall ausgerichtet. Sie sollten zusammen mit einem beide Bühnen verbindenden Verwaltungsbau eine Art Ehrenhof bilden, der durch Neuaufstellung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals akzentuiert werden sollte (Abb. 8-10).
Diesem Projekt, das in seinen Darstellungsmodus weit über den Charakter eines Vorentwurfs hinausging und das auch in Form eines plastischen Baumodells veranschaulicht wurde scheint Littmann große Überzeugungskraft und Realisierungschancen beigemessen zu haben. Doch die gegenteilige Wirkung trat ein. Littmanns repräsentativ angelegter, die Idee der Doppelhausanlage in einer betrieblichen Einheit umsetzender Entwurf wurde zum Auslöser der über mehrere Jahre sich hinziehenden Kontroversen, die sich sowohl am Umfang des Bauvorhabens wie an dem gewählten Standort entzündeten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Prolog: Dieses Kapitel skizziert die theatergeschichtlichen Hintergründe und die Ausgangslage nach der Zerstörung des alten Hoftheaters, die den Weg für die Neubauplanung ebnete.
2. Planung: Hier wird der langwierige Prozess der Standortsuche und die Auseinandersetzung um verschiedene Entwurfskonzepte sowie die Rolle der beteiligten Akteure, insbesondere Max Littmann und Theodor Fischer, detailliert beleuchtet.
3. Wettbewerb und Bau: Dieses Kapitel beschreibt den architektonischen Wettbewerb von 1908, die kontroversen Beurteilungen der Entwürfe und die schließlich erfolgte Entscheidung für das Projekt von Max Littmann.
4. Baubeschreibung: Diese Sektion widmet sich der architektonischen Analyse des fertigen Theaterkomplexes, der Lagekonzeption, dem äußeren Aufbau sowie dem künstlerischen Schmuck der Innenräume.
5. Epilog: Das abschließende Kapitel behandelt die Schicksale der Theaterbauten nach 1945, die Umbauten, die denkmalpflegerischen Herausforderungen und den Neubau des Kleinen Hauses.
6. Abbildungen , Grundrisse und Schnitte: Dieser Teil enthält das strukturierte Verzeichnis der grafischen Darstellungen sowie die entsprechenden Pläne und Ansichten.
7. Quellenangaben: Ein Verzeichnis der herangezogenen Literatur und Quellen für die wissenschaftliche Untersuchung.
Schlüsselwörter
Königliche Hoftheater, Stuttgart, Max Littmann, Theaterbau, Doppeltheater, Architekturgeschichte, Bauplanung, Wettbewerb 1908, Stadtplanung, Theodor Fischer, Opernhaus, Schauspielhaus, Denkmalpflege, Oper, Schauspiel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entstehungs- und Baugeschichte der Königlichen Hoftheater in Stuttgart, vom verheerenden Brand 1902 bis zur Vollendung des Theaterneubaus durch Max Littmann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Zentrum stehen die Standortdebatten im städtebaulichen Kontext, der Entwurfsprozess für ein Doppeltheater-Konzept sowie die architektonische und künstlerische Ausgestaltung der Spielstätten.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, den komplexen Planungs- und Entscheidungsprozess aufzuzeigen, der von rivalisierenden Interessen zwischen Hof und Stadt sowie unterschiedlichen architektonischen Vorstellungen geprägt war.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Untersuchung basiert auf einer historischen Analyse von Entwurfsstudien, Architekturkritiken, Wettbewerbsprotokollen und zeitgenössischen Planungsunterlagen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Planungsphasen, den Ablauf des Wettbewerbs 1908 und eine umfassende architektonische Beschreibung des Gebäudekomplexes.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Königliche Hoftheater, Architekturgeschichte, Max Littmann, Theaterbau und städtebauliche Planung charakterisiert.
Warum war der Standort des neuen Theaters so umstritten?
Der Standort war hoch umstritten, da er sowohl die königlichen Repräsentationsansprüche als auch städtebauliche Aspekte, wie die Erhaltung von Grünanlagen und den Anschluss an neue Verkehrsachsen, berührte.
Welche Bedeutung hatte das Prinzregententheater für den Entwurf?
Das Münchner Prinzregententheater diente Max Littmann als wichtiges Vorbild, insbesondere für die Gestaltung des Zuschauerraums und die Synthese von Amphitheater- und Rangtheater-Elementen.
- Citation du texte
- Tobias Marc Demuth (Auteur), 2007, Die Königlichen Hoftheater in Stuttgart, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85065