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Qualitätsberichte und Qualitätstransparenz

Titre: Qualitätsberichte und Qualitätstransparenz

Dossier / Travail , 2007 , 22 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Jakob Holstiege (Auteur)

Santé - Divers
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Einleitung
Qualitätstransparenz, also der freie Zugang zu verständlichen, transparenten und validen Qualitätsinformationen, ist aus Sicht der Nutzer des Gesundheitssystems eine notwendige Bedingung für die sinnvolle Wahrnehmung von Wahlmöglichkeiten zwischen konkurrierenden Anbietern.
Seit 2005 sind alle deutschen Krankenhäuser durch den Gesetzgeber verpflichtet, Qualitätsberichte in einer inhaltlich verbindlichen Struktur zu veröffentlichen. Dieser Neuerung liegt die Annahme zugrunde, dass Qualitätstransparenz ein Stimulans für den Qualitätswettbewerb zwischen Krankenhäusern ist und so in Form von Qualitätsverbesserungen den Patienten zugute kommt. Thema dieser Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob der Versicherte durch die Lektüre von Qualitätsberichten in die Lage versetzt wird, die Qualität verschiedener Krankenhäusern zu vergleichen und zu entscheiden, wo ihn, entsprechend seiner Bedürfnisse, die beste Versorgung erwartet. Um sich der Fragestellung zu nähern, beginnen meine Ausführungen erstens mit der Darstellung des gängigen wissenschaftlichen Verständnisses von medizinischer Qualität und deren Bewertungsebenen und zweitens mit einer Abarbeitung der wichtigsten Kriterien für die Versorgungsqualität eines Krankenhauses aus der Sicht der Versicherten. Auf Grundlage der so gewonnenen Erkenntnisse ist es Ziel dieser Arbeit, die Qualitätsberichte von jeweils einem frei- gemeinnützigen, einem kommunalen und einem privaten Krankenhaus bezüglich der Darstellung wesentlicher Qualitätsparameter vergleichend zu untersuchen. Anhand der hierbei ermittelten Ergebnisse soll der Beitrag strukturierter Qualitätsberichte für Qualitätstransparenz und Vergleichbarkeit von Krankenhäusern bewertet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beurteilungsebenen medizinischer Qualität

3. Medizinische Qualität aus der Versichertenperspektive

4. Qualitätsberichte nach §137 SGB V

4.1 Ausgestaltung

4.2 Folgerungen aus der Ausgestaltung

5. Vergleichende Analyse von Qualitätsberichten

6. Basisteil (A-C) und Krankenhausprofil

6.1 Lukas-Krankenhaus-Bünde

6.2 Klinikum Rosenhöhe Bielefeld

6.3 Paracelsus-Klinik Osnabrück

7. Systemteil

7.1 D Qualitätspolitik

7.2 E Qualitätsmanagement und dessen Bewertung

7.2.1 E1 Qualitätsmanagement

7.2.2 E2 Bewertung

7.3 E3 Ergebnisse der externen Qualitätssicherung nach § 137 SGB V

7.4 F Qualitätsmanagementprojekte im Berichtszeitraum

8. Bewertung

9. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die durch den Gesetzgeber verpflichtend eingeführten Qualitätsberichte von Krankenhäusern geeignet sind, Versicherten als Entscheidungshilfe für die Wahl eines Krankenhauses zu dienen und eine echte Qualitätstransparenz und Vergleichbarkeit zu ermöglichen.

  • Wissenschaftliches Verständnis von medizinischer Qualität (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
  • Analyse der Informationsbedürfnisse von Patienten bei der Krankenhauswahl
  • Struktur und verbindliche Inhalte der Qualitätsberichte gemäß § 137 SGB V
  • Vergleichende Untersuchung von Qualitätsberichten unterschiedlicher Krankenhausträger
  • Bewertung des Beitrags von Qualitätsberichten zur Transparenz im Gesundheitswesen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Qualitätstransparenz, also der freie Zugang zu verständlichen, transparenten und validen Qualitätsinformationen, ist aus Sicht der Nutzer des Gesundheitssystems eine notwendige Bedingung für die sinnvolle Wahrnehmung von Wahlmöglichkeiten zwischen konkurrierenden Anbietern.

Seit 2005 sind alle deutschen Krankenhäuser durch den Gesetzgeber verpflichtet, Qualitätsberichte in einer inhaltlich verbindlichen Struktur zu veröffentlichen. Dieser Neuerung liegt die Annahme zugrunde, dass Qualitätstransparenz ein Stimulans für den Qualitätswettbewerb zwischen Krankenhäusern ist und so in Form von Qualitätsverbesserungen den Patienten zugute kommt. Thema dieser Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob der Versicherte durch die Lektüre von Qualitätsberichten in die Lage versetzt wird, die Qualität verschiedener Krankenhäusern zu vergleichen und zu entscheiden, wo ihn, entsprechend seiner Bedürfnisse, die beste Versorgung erwartet.

Um sich der Fragestellung zu nähern, beginnen meine Ausführungen erstens mit der Darstellung des gängigen wissenschaftlichen Verständnisses von medizinischer Qualität und deren Bewertungsebenen und zweitens mit einer Abarbeitung der wichtigsten Kriterien für die Versorgungsqualität eines Krankenhauses aus der Sicht der Versicherten. Auf Grundlage der so gewonnenen Erkenntnisse ist es Ziel dieser Arbeit, die Qualitätsberichte von jeweils einem frei- gemeinnützigen, einem kommunalen und einem privaten Krankenhaus bezüglich der Darstellung wesentlicher Qualitätsparameter vergleichend zu untersuchen. Anhand der hierbei ermittelten Ergebnisse soll der Beitrag strukturierter Qualitätsberichte für Qualitätstransparenz und Vergleichbarkeit von Krankenhäusern bewertet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Qualitätstransparenz im Krankenhauswesen und Definition der Forschungsfrage.

2. Beurteilungsebenen medizinischer Qualität: Darstellung des wissenschaftlichen Verständnisses von Qualität, unterteilt in Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität nach Donabedian.

3. Medizinische Qualität aus der Versichertenperspektive: Analyse relevanter Qualitätskriterien für Patienten bei der Krankenhauswahl basierend auf einer Bevölkerungsbefragung.

4. Qualitätsberichte nach §137 SGB V: Erläuterung der gesetzlichen Vorgaben, der Struktur (Basis- und Systemteil) sowie der Aufgaben dieser Berichte.

5. Vergleichende Analyse von Qualitätsberichten: Beschreibung des methodischen Vorgehens zur Untersuchung der Berichte dreier verschiedener Krankenhäuser.

6. Basisteil (A-C) und Krankenhausprofil: Detaillierte Darstellung der Strukturdaten und Leistungsprofile des untersuchten freigemeinnützigen, kommunalen und privaten Krankenhauses.

7. Systemteil: Analyse der qualitätspolitischen Ausführungen, des Qualitätsmanagements und der externen Qualitätssicherungsergebnisse in den Berichten.

8. Bewertung: Kritische Einschätzung der Verbindlichkeit und Vergleichbarkeit der in den Berichten dargestellten Informationen im Hinblick auf den Versichertennutzen.

9. Resümee: Zusammenfassende Bewertung, dass die Berichte in ihrer derzeitigen Form nur einen geringen Beitrag zur Vergleichbarkeit leisten.

Schlüsselwörter

Qualitätstransparenz, Qualitätsberichte, Krankenhauswahl, Versichertenperspektive, Medizinische Qualität, §137 SGB V, Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität, Krankenhauswettbewerb, Patienteninformation, Qualitätsmanagement, BQS-Verfahren, Benchmarking, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichten deutscher Krankenhäuser als Instrument für mehr Transparenz und als Entscheidungshilfe für Patienten bei der Krankenhauswahl.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das medizinische Qualitätsverständnis (nach Donabedian), die Anforderungen von Patienten an Krankenhausinformationen sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die tatsächliche Ausgestaltung der Qualitätsberichte nach § 137 SGB V.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob ein Versicherter durch das Lesen dieser Qualitätsberichte tatsächlich in der Lage ist, die Qualität verschiedener Krankenhäuser zu vergleichen und fundierte Entscheidungen für seine Behandlung zu treffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es erfolgt eine vergleichende Analyse der Qualitätsberichte von drei spezifischen Krankenhäusern (freigemeinnützig, kommunal, privat), wobei die Ergebnisse an den wissenschaftlichen Kriterien für medizinische Qualität und den Versichertenwünschen gemessen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die wissenschaftlichen Grundlagen und Patientenanforderungen als auch die konkrete Analyse des Basis- und Systemteils der untersuchten Krankenhäuser inklusive deren Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungsdaten detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Qualitätstransparenz, Krankenhauswahl, medizinische Ergebnisqualität und den gesetzlichen Vorgaben nach § 137 SGB V beschreiben.

Wie bewertet der Autor den Nutzen der Qualitätsberichte für Patienten?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Beitrag der Berichte für Vergleichbarkeit und Transparenz aus Patientensicht eher gering ausfällt, da wesentliche Ergebnisindikatoren fehlen oder nicht verbindlich dargestellt sind.

Warum ist die Vergleichbarkeit der Krankenhäuser laut dieser Arbeit so schwierig?

Die Vergleichbarkeit wird durch mangelnde verbindliche Standards bei der Ergebnisdarstellung, fehlende Risikoadjustierung der Daten sowie die hohe Freiwilligkeit bei der Angabe von systembezogenen Qualitätsinformationen erschwert.

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Résumé des informations

Titre
Qualitätsberichte und Qualitätstransparenz
Université
University of Bremen
Note
1,3
Auteur
Jakob Holstiege (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
22
N° de catalogue
V85075
ISBN (ebook)
9783638908184
Langue
allemand
mots-clé
Qualitätsberichte Qualitätstransparenz Qualitätsmanagement Krankenhaus Qualitätsmessung Qualitätssicherung BQS TQM quality management Organisationsentwicklung Ergebnisqualität Donabedian Qualitätsindikator
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jakob Holstiege (Auteur), 2007, Qualitätsberichte und Qualitätstransparenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85075
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Extrait de  22  pages
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