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Umsetzungsprozess der Offenlegung von Finanzinstrumenten bei kapitalmarktorientierten Kreditinstituten vor dem Hintergrund des IFRS 7 und § 315 HGB

Title: Umsetzungsprozess der Offenlegung von Finanzinstrumenten bei kapitalmarktorientierten Kreditinstituten vor dem Hintergrund des IFRS 7 und § 315 HGB

Diploma Thesis , 2007 , 57 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom Ökonom Odin Eick (Author)

Business economics - Law
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Diese Arbeit befasst sich mit der Umsetzung der Rechnungslegungsvorschriften für die Offenlegung von Finanzinstrumenten bei kapitalmarktorientierten Unternehmen, welche Kreditinstitute im Sinne des § 1 I KWG sind. Unter Offenlegung versteht man allgemein die Erfüllung der gesetzlichen Publizitätspflichten aus § 325 HGB gegenüber den Stakeholdern. Die Zielsetzung der Offenlegung besteht darin, den Stakeholdern einen Einblick in die wirtschaftliche Lage des Kreditinstituts zu ermöglichen.
Kapitalmarktorientierte Kreditinstitute müssen zur Umsetzung der Offenlegungsanforderungen von Finanzinstrumenten mehrere Rechnungslegungsvorschriften berücksichtigen. Einerseits ergeben sich für kapitalmarktorientierte Kreditinstitute Offenlegungspflichten aus den IFRS. Seit dem 01.01.07 regelt der branchenunabhängige IFRS 7 die Offenlegung von Finanzinstrumenten im Konzernabschluss. Andererseits ergeben sich Offenlegungspflichten aus dem HGB. Das HGB regelt für kapitalmarktorientierte Kreditinstitute die Offenlegung von Finanzinstrumenten als Teil des Konzernlageberichts in § 315 HGB.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung und Vergleich der Offenlegungspflichten von Finanzinstrumenten

2.1 Darstellung der Offenlegungspflichten

2.1.1 Offenlegungspflichten nach IFRS 7

2.1.2 Offenlegungspflichten nach § 315 HGB

2.1.3 Offenlegungspflichten nach Basel II

2.2 Vergleich der Offenlegungspflichten

2.2.1 Vergleich der Berichterstattung über die Finanz- und Ertragslage nach IFRS 7 und § 315 HGB i.V.m. DRS 15

2.2.2 Vergleich der Risikoberichterstattung nach IFRS 7 und § 315 HGB i.V.m. DRS 5-10

2.2.3 Vergleich der Risikoberichterstattung nach den Rechnungslegungsstandards mit Basel II

2.3 Zwischenergebnisse

3. Umsetzung der Offenlegungsanforderungen in Konzernanhang und -lagebericht

3.1 Offenlegung der Bedeutung von Finanzinstrumenten im Konzernanhang

3.1.1 Angaben zur Bilanz

3.1.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1.3 Sonstige Angabepflichten zu Finanzinstrumenten

3.2 Offenlegung der Risiken aus Finanzinstrumenten im Konzernanhang

3.2.1 Darstellung des Kreditrisikos

3.2.2 Darstellung des Liquiditätsrisikos

3.2.3 Darstellung des Marktrisikos

3.3 Offenlegung von Finanzinstrumenten im Konzernlagebericht

3.3.1 Darstellung der Bedeutung von Finanzinstrumenten für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.3.2 Darstellung der Risiken aus Finanzinstrumenten

3.3.3 Darstellung des Risikomanagementsystems

3.4 Zwischenergebnisse

4. Die Offenlegung als bereichsübergreifender Prozess

4.1 Berührungspunkte von Controlling und externer Finanzberichterstattung und deren Folgen

4.2 Implementierung einer integrierten Rechnungslegung

4.2.1 Darstellung der integrierten Rechnungslegung

4.2.2 Umsetzung der integrierten Rechnungslegung

4.3 Zwischenergebnisse

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Umsetzungsprozess der Offenlegungsvorschriften für Finanzinstrumente bei kapitalmarktorientierten Kreditinstituten unter Berücksichtigung von IFRS 7, § 315 HGB und Basel II, mit dem Ziel, Synergien bei der Berichterstattung aufzuzeigen und die Notwendigkeit einer integrierten Rechnungslegung zu verdeutlichen.

  • Analyse und Vergleich der Offenlegungspflichten gemäß IFRS 7, HGB und Basel II
  • Umsetzung der Anforderungen in Konzernanhang und Konzernlagebericht
  • Darstellung der Risikoberichterstattung und Risikomanagementsysteme
  • Harmonisierung von Controlling und externer Finanzberichterstattung
  • Implikationen für die prozessuale Integration des Rechnungswesens

Auszug aus dem Buch

3.3.3 Darstellung des Risikomanagementsystems

Im Konzernlagebericht müssen die Prozesse des Risikomanagementsystems gemäß DRS 5-10.17 beschrieben werden. Die Beschreibungen sollten die Organisationsstruktur des Risikomanagementsystems und die internen Kontrollverfahren in den operativen Bereichen beinhalten. Dabei müssen die Verantwortlichkeiten der Abteilungen im Entscheidungsprozess bezüglich der Bewältigung von Einzelrisiken dargestellt werden. Hinsichtlich der Organisatonsstruktur muss die Risikoberichterstattung gemäß DRS 5-10.19 mindestens eine Beschreibung der risikosteuernden und risikoüberwachenden Abteilungen beinhalten. Des Weiteren muss gemäß DRS 5-10.18 angegeben werden, wie das Kreditinstitut die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems gewährleistet. Anhand der externen Risikoberichterstattung im Konzernlagebericht soll der Rechnungslegungsadressat die Qualität des internen Risikoberichtswesens und der Risikohandhabung beurteilen können. Folglich sollten die Angaben im eigenen Interesse eines Kreditinstituts ausführlich und genau gefasst werden.

Ein Risikomanagementsystem umfasst die Gesamtheit aller aufbau- und ablauforganisatorischen Prozesse, die der Identifikation, Erfassung, Messung und Steuerung aller Risiken dienen, denen ein Kreditinstitut ausgesetzt ist. Im Folgenden wird beispielhaft eine Möglichkeit dieser Offenlegungspflicht nachzukommen, dargestellt:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Offenlegung von Finanzinstrumenten bei Kreditinstituten vor dem Hintergrund neuer regulatorischer und rechnungslegungsbezogener Vorschriften.

2. Darstellung und Vergleich der Offenlegungspflichten von Finanzinstrumenten: Systematische Gegenüberstellung der Anforderungen aus IFRS 7, HGB und Basel II sowie deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

3. Umsetzung der Offenlegungsanforderungen in Konzernanhang und -lagebericht: Detaillierte Erläuterung, wie Anforderungen in die Berichtspraxis (Konzernanhang und -lagebericht) überführt werden, inklusive Risikokategorien.

4. Die Offenlegung als bereichsübergreifender Prozess: Untersuchung der notwendigen Zusammenarbeit zwischen Controlling und Finanzberichterstattung zur Implementierung einer integrierten Rechnungslegung.

5. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse hinsichtlich der Harmonisierung der Berichtsprozesse und der Notwendigkeit einer integrierten Gesamtbanksteuerung.

Schlüsselwörter

Finanzinstrumente, IFRS 7, HGB, Basel II, Offenlegung, Risikoberichterstattung, Kreditrisiko, Marktrisiko, Liquiditätsrisiko, Konzernanhang, Konzernlagebericht, Risikomanagementsystem, Controlling, Integrierte Rechnungslegung, Bankenaufsicht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an Kreditinstitute, Finanzinstrumente in Geschäftsberichten transparent gemäß geltender Standards offenzulegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Anforderungen aus IFRS 7, § 315 HGB, Basel II, sowie deren operative Umsetzung und die Verknüpfung zwischen Controlling und externer Berichterstattung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Prozess der Offenlegung zu analysieren und Möglichkeiten für Synergien bei der Erfüllung der verschiedenen regulatorischen Vorschriften aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Analyse der bestehenden Rechnungslegungsstandards und aufsichtsrechtlichen Regelungen sowie deren praktische Umsetzung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der konkreten Umsetzung der Offenlegung im Konzernanhang und -lagebericht, der Risikoberichterstattung und der Prozessintegration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Finanzinstrumente, IFRS 7, Risikoberichterstattung, Offenlegung, Basel II und integrierte Rechnungslegung.

Warum ist das Risikomanagementsystem für die Offenlegung wichtig?

Die Offenlegung des Risikomanagementsystems schafft Vertrauen bei externen Marktteilnehmern und dient somit als Wettbewerbsvorteil durch nachgewiesene Transparenz.

Welche Rolle spielt die Integration von Controlling und Finanzberichterstattung?

Eine integrierte Rechnungslegung stellt sicher, dass interne und externe Berichte auf einer konsistenten Datenbasis beruhen und Fehlinterpretationen bei Stakeholdern vermieden werden.

Wie gehen Kreditinstitute mit den verschiedenen Anforderungen an die Risikoberichterstattung um?

Sie versuchen, durch die Nutzung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen (z.B. aus Basel II) Synergien zu schaffen, um Doppelangaben zu vermeiden und die Effizienz der Berichterstattung zu steigern.

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Details

Title
Umsetzungsprozess der Offenlegung von Finanzinstrumenten bei kapitalmarktorientierten Kreditinstituten vor dem Hintergrund des IFRS 7 und § 315 HGB
College
University of Kassel
Grade
2,0
Author
Diplom Ökonom Odin Eick (Author)
Publication Year
2007
Pages
57
Catalog Number
V85162
ISBN (eBook)
9783638891431
Language
German
Tags
Umsetzungsprozess Offenlegung Finanzinstrumenten Kreditinstituten Hintergrund IFRS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Ökonom Odin Eick (Author), 2007, Umsetzungsprozess der Offenlegung von Finanzinstrumenten bei kapitalmarktorientierten Kreditinstituten vor dem Hintergrund des IFRS 7 und § 315 HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85162
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