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Kritische Analyse der Wertberichterstattungspraxis deutscher Unternehmen

Titre: Kritische Analyse der Wertberichterstattungspraxis deutscher Unternehmen

Mémoire (de fin d'études) , 2007 , 100 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Florian Bielski (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Verstärkter Wettbewerb um Eigenkapital sowie wachsende Macht institutioneller Investoren führen in Deutschland seit Mitte des letzten Jahrzehnts zu einer zunehmenden Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten am Shareholder Value. Um eine konsequente Ausrichtung an den Interessen der Investoren zu erreichen, bedarf eine wertorientierte Unternehmensführung bei börsennotierten Gesellschaften neben der Implementierung wertorientierter Steuerungs- und Anreizsysteme jedoch freiwillige, wertorientierte Kommunikation mit dem Kapitalmarkt getreu dem Motto: „´Tue Gutes (für die Aktionäre) und rede darüber!´“ Entsprechend wird eine derartige Berichterstattung seit Ende der 90er-Jahre unter den Begriffen wertorientierte Berichterstattung, Wertberichterstattung oder Value Reporting in einschlägiger Literatur diskutiert. Im Rahmen dieser Berichterstattung sollen den Marktteilnehmern wertorientierte Informationen zur Verfügung gestellt werden, um durch die Beseitigung der Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren eine Angleichung des Börsenwerts mit dem fundamentalen Unternehmenswert und damit eine Wertsteigerung für die Eigenkapitalgeber zu erreichen.

Vor dem Hintergrund des Dilemmas zwischen der Notwendigkeit einer Wertberichterstattung unter Shareholder Value-Gesichtspunkten auf der einen Seite, bei gleichzeitig fehlender Normierung hinsichtlich deren Ausgestaltung auf der anderen Seite, wird im Rahmen vorliegender Arbeit die Wertberichterstattungspraxis deutscher Unternehmen kritisch analysiert. Hierzu sind aus der Zielsetzung wertorientierter Berichterstattung Anforderungen an Value Reporting abzuleiten und deren Einhaltung in der Praxis zu überprüfen. Vorliegende Arbeit beschränkt sich hierbei auf die Darstellung und Untersuchung der Praxis in den DAX-Unternehmen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Grundlagen wertorientierter Berichterstattung

2.1. Wertorientierte Unternehmensführung als theoretischer Bezugsrahmen

2.2. Zielsetzung wertorientierter Berichterstattung

2.3. Begriffsdefinition wertorientierter Berichterstattung

3. Anforderungen an wertorientierte Berichterstattung

3.1. Investitionsentscheidung der Eigenkapitalgeber als Deduktionsbasis

3.2. Berichterstattungsgrundsätze

3.2.1. Klarheit und Vergleichbarkeit

3.2.2. Richtigkeit und Ausgewogenheit

3.2.3. Weitere Grundsätze

3.3. Berichtsinhalte

3.3.1. Umsetzung wertorientierter Unternehmensführung

3.3.2. Ergebnisse wertorientierter Unternehmensführung

3.3.2.1. Überblick

3.3.2.2. Indikatoren für Wertschaffung

3.3.2.2.1. Economic Value Added (EVA)

3.3.2.2.2. Cash Flow Return On Investment (CFROI) und Cash Value Added (CVA)

3.3.3. Wertziele und -strategien

3.4. Gesamtkonzept wertorientierter Berichterstattung

4. Empirische Untersuchung wertorientierter Berichterstattung deutscher Unternehmen

4.1. Untersuchungsdesign

4.2. Berichterstattungspraxis unter formalen Gesichtspunkten

4.2.1. Berichtsstruktur

4.2.2. Berichtsumfang

4.3. Berichterstattungspraxis unter inhaltlichen Gesichtspunkten

4.3.1. Umsetzung wertorientierter Unternehmensführung

4.3.2. Ergebnisse wertorientierter Unternehmensführung

4.3.3. Wertziele und -strategien

5. Kritische Würdigung wertorientierter Berichterstattung deutscher Unternehmen

5.1. Würdigung unter formalen Gesichtspunkten

5.2. Würdigung unter inhaltlichen Gesichtspunkten

5.3. Fazit

6. Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Praxis der wertorientierten Berichterstattung deutscher DAX-Unternehmen mit dem Ziel, bestehende Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren durch eine transparente Kommunikation der Wertschaffung zu reduzieren und somit den Börsenwert des Eigenkapitals zu stützen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen wertorientierter Unternehmensführung und Berichterstattung.
  • Ableitung von Anforderungen an Inhalt und Form des Value Reportings.
  • Empirische Untersuchung der Berichterstattungspraxis von 30 DAX-Unternehmen.
  • Kritische Würdigung der Qualität sowie Vergleichbarkeit der bereitgestellten Daten.

Auszug aus dem Buch

3.3.2.1. Überblick

Um die Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren hinsichtlich wertorientierter Informationen weiter reduzieren zu können, sind Informationen über die vergangene Wertschaffung des Unternehmens bereitzustellen. Angaben hierzu liefern insbesondere Antwort auf die Frage, inwieweit das Unternehmen aus Sicht der Investoren wertorientiert wirtschaftet und damit auf die Frage nach dem Erfolg der wertorientierten Unternehmensführung und den korrespondierenden Wertsteigerungsmaßnahmen, zu denen bereits im vorangegangenen Kapitel Angaben gefordert wurden. In der Vergangenheit veröffentlichte Zielsetzungen werden kontrollierbar. Demnach können entsprechende Informationen auch als Prognosebasis für künftige Wertsteigerung dienen.

Zur Berichterstattung über vergangene Wertschaffung bieten sich zwei unterschiedliche Perspektiven an. Zum einen kann aus Unternehmenssicht in Form von Rendite- bzw. Gewinnkennzahlen berichtet werden. Im Rahmen dessen wird Wertschaffung als Veränderung des fundamentalen Unternehmenswerts verstanden. Zum anderen besteht die Möglichkeit durch Offenlegung kapitalmarktorientierter Daten die Perspektive des Investors einzunehmen und Wertschaffung als Wertentwicklung der Aktie des jeweiligen Unternehmens aufzufassen.

Diese, in der Literatur häufig geforderten, kapitalmarktbezogenen Informationen können Angaben zur Kursentwicklung, zur Dividendenrendite sowie zu Multiplikatoren umfassen und sind im Rahmen dieser Arbeit kein Bestandteil wertorientierter Berichterstattung. Das Management hat nämlich keinen komparativen Informationsvorteil ggü. den Investoren. Investoren können diese Informationen kostengünstiger, aktueller und schneller verfügbar über die Wertpapierbörsen oder Informationsdienstleister beschaffen. Dementsprechend wird im Rahmen dieser Arbeit lediglich die Offenlegung von Informationen zur Wertschaffung aus Unternehmensperspektive gefordert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einleitung in die Thematik der wertorientierten Berichterstattung und Definition der Forschungsfrage.

2. Grundlagen wertorientierter Berichterstattung: Erläuterung der theoretischen Bezüge, Zielsetzungen und der Begriffsdefinition von Value Reporting.

3. Anforderungen an wertorientierte Berichterstattung: Herleitung deduktiver Anforderungen, Grundsätze und benötigter Berichtsinhalte für Investoren.

4. Empirische Untersuchung wertorientierter Berichterstattung deutscher Unternehmen: Deskriptive Analyse der Praxis von 30 DAX-Konzernen hinsichtlich Form und Inhalt.

5. Kritische Würdigung wertorientierter Berichterstattung deutscher Unternehmen: Evaluierung der Praxis anhand der zuvor aufgestellten Anforderungen und Schlussfolgerungen.

6. Thesenförmige Zusammenfassung: Kompakte Darstellung der zentralen Ergebnisse der gesamten Untersuchung.

Schlüsselwörter

Wertorientierte Unternehmensführung, Value Reporting, Shareholder Value, Informationsasymmetrie, Kapitalmarkt, DAX, Geschäftsbericht, Economic Value Added, Cash Flow Return On Investment, Cash Value Added, Investoren, Unternehmenswert, Kapitalrendite, Berichterstattungspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie deutsche DAX-Unternehmen über ihre wertorientierte Unternehmensführung berichten und inwieweit diese Praxis den Anforderungen von Investoren an Transparenz und Bewertungsrelevanz gerecht wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der internen Steuerung von Unternehmen, der Kommunikation von Wertbeiträgen sowie der Offenlegung von Unternehmenszielen und Strategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Ableitung von Anforderungen an eine zweckgerechte wertorientierte Berichterstattung und deren Überprüfung anhand der tatsächlichen Praxis in den untersuchten DAX-Unternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive empirische Untersuchung, die auf der Analyse der Geschäftsberichte der 30 DAX-Unternehmen für das Jahr 2006 basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Anforderungen und die anschließende empirische Untersuchung der Berichtsstruktur, des Berichtsumfangs sowie der inhaltlichen Ausgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Value Reporting, Shareholder Value, Informationsasymmetrie, Economic Value Added (EVA) und die Kapitalmarktbewertung.

Warum ist eine "Wertlücke" zwischen Börsenwert und fundamentalem Wert ein Problem?

Diese Lücke entsteht durch Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren, was die richtige Einschätzung einer Investition durch den Anleger erschwert und den Börsenkurs beeinflusst.

Warum sind traditionelle Rentabilitätskennzahlen wie der ROI als Indikatoren für Wertschaffung oft unzureichend?

Traditionelle Kennzahlen vernachlässigen häufig die Kosten des gebundenen Kapitals sowie das spezifische Investitionsrisiko und korrelieren daher oft nicht ausreichend mit der tatsächlichen Wertsteigerung am Kapitalmarkt.

Fin de l'extrait de 100 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Kritische Analyse der Wertberichterstattungspraxis deutscher Unternehmen
Université
LMU Munich
Note
1,3
Auteur
Florian Bielski (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
100
N° de catalogue
V85213
ISBN (ebook)
9783638900201
ISBN (Livre)
9783638905671
Langue
allemand
mots-clé
Kritische Analyse Wertberichterstattungspraxis Unternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Florian Bielski (Auteur), 2007, Kritische Analyse der Wertberichterstattungspraxis deutscher Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85213
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