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Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher im Hinblick auf Identitätsbildung

Title: Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher im Hinblick auf Identitätsbildung

Examination Thesis , 2006 , 160 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Debora Totaro (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Die Zukunft, präziser ausgedrückt die Vorstellung, die wir uns von eben dieser machen, ist eine Größe, die das Bilden unserer Identität entscheidend beeinflusst. Mit dem näheren Erforschen dieser Interpendenz zwischen Zukunftsperspektiven und Identität beschäftigt sich die vorliegende Arbeit, die zur Zulassung für das erste Staatsexamen an Grund- und Hauptschulen erstellt wurde. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Zukunftsperspektiven Jugendlicher gelegt. Das Thema der Zukunftsperspektiven Jugendlicher gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Dies beweisen aktuelle Studien, so nur exemplarisch die 14. Shell Jugendstudie sowie die „null zoff und voll busy“ – Studie. Von besonderem Interesse für beide erwähnten Jugendstudien ist die Frage, wie die Jugendlichen ihre persönliche Zukunft bewerten. Mit Hilfe dieser Forschungen konnte empirisch belegt werden, dass trotz manch schlechter Prognosen die Mehrzahl der deutschen Jugendlichen zuversichtlich in die persönliche Zukunft blickt. Doch wie schauen Jugendliche in anderen Ländern in die Zukunft? Diese Frage soll innerhalb der erstellten Arbeit für ein afrikanisches Entwicklungsland beantwortet werden. Zur Themenbearbeitung wurde eine empirische Untersuchung im südafrikanischen Namibia durchgeführt. Die Datenerhebung setzt sich aus 112 Schülerinnen und Schüler im Alter von neun bis fünfzehn Jahren zusammen. Die Befragten besuchten zum Datenerhebungszeitpunkt die Namib Primary School in Swakopmund (Namibia). Dies Ziel dieser Arbeit ist, die Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher zu identifizieren, zu analysieren und zu interpretieren, sowie deren Einfluss auf die Identitätsbildung zu prognostizieren. Damit soll ein kleiner Einblick in die Lebenspläne, Zukunftsvorstellungen und Ängste der namibischen Jugendlichen gewonnen werden. ...
Der dritte Teil stellt die Ergebnisse der empirischen Untersuchung vor. Zu den Ergebnissen der Studie werden mögliche Erklärungsansätze aufgezeigt, die zu einem besseren Verständnis beitragen. Damit einhergehend wird die wirtschaftliche und politische Lage des Landes sowie das Schul- und Ausbildungssystem Namibias behandelt. Im anschließenden Kapitel werden die aufgestellten Arbeitshypothesen überprüft. Überdies findet eine Gegenüberstellung zwischen deutschen und namibischen Jugendlichen statt. Es folgt eine Diskussion und Reflexion der Studie, die die Möglichkeiten als auch die Grenzen der Untersuchung dokumentiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Ausgangsposition

2.1 Das Konstrukt Jugend – ein soziohistorischer Abriss

2.2 Definition, Kriterien und Differenzierung

2.3 Charakteristik des Jugendalters

2.3.1 Körperliche und intellektuelle Veränderungen

2.3.2 Soziale Veränderungen und psychische Auswirkungen der Pubertät

2.4 Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung

2.4.1 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter

2.4.2 Bewältigung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter

2.4.3 Aktualität der Entwicklungsaufgaben nach HAVIGHURST

2.5 Identitätsfindung als zentrales Thema im Jugendalter

2.5.1 Identität – eine begriffliche Klärung

2.5.2 Das Theorem der Identitätsentwicklung nach ERIKSON

2.5.3 Vier Formen des Identitätsstatus nach MARCIA

2.6 Lebensbereiche der Jugendlichen

2.6.1 Familie, Peergruppe und Partnerschaft

2.6.2 Berufswahl und der Weg zu Lebensperspektiven

2.7 Zukunftsperspektiven als zentrales Thema im Jugendalter

2.7.1 „Selbst“ – begriffliche Klärung und Abgrenzung

2.7.2 Zukunftskonzept nach KLAUS

2.7.3 Zukunftsperspektiven von Jugendlichen nach NURMI

2.8 Zukunftsperspektiven im Hinblick auf Identitätsbildung

2.9 Vorläufige Zusammenfassung

3. Fragestellungen und Hypothesen

4. Untersuchungsdesign

4.1 Angaben zur Untersuchung

4.2 Methodischer Zugang

4.2.1 Fragebogenkriterien

4.2.2 Aufbau des Fragebogens

4.2.3 Auswertungsverfahren des Fragebogens

5. Ergebnisse der Untersuchung

5.1 Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher

5.1.1 Bewertung der persönlichen Zukunft in Namibia

5.1.2 Lebensplanung und Zukunftswünsche der Jugendlichen

5.1.3 Ängste der Jugendlichen

5.1.4 Wertung vorgegebener Items nach Wichtigkeit

5.2 Bedeutsame Lebensereignisse

5.2.1 Unerfreuliche Lebensereignisse

5.2.2 Erfreuliche Lebensereignisse

6. Verallgemeinerung und Vergleich der Erkenntnisse

6.1 Bewährung der Arbeitshypothesen

6.2 Ausgewählte Studienergebnisse im Vergleich zu deutschen Studien

7. Interpretation der Hauptergebnisse mit kritischer Reflexion der Studie

7.1 Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher im Hinblick auf Identitätsbildung

7.2 Diskussion der Studie mit Reflexion

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher und deren Bedeutung für die Identitätsbildung. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine empirische Erhebung an der Namib Primary School in Swakopmund Einblicke in die Lebenspläne, Zukunftsvorstellungen und Ängste der Jugendlichen zu gewinnen und diese in einen theoretischen entwicklungspsychologischen Kontext zu setzen.

  • Soziohistorische und entwicklungspsychologische Betrachtung der Jugendphase.
  • Analyse zentraler Entwicklungsaufgaben und Identitätsfindung im Jugendalter.
  • Empirische Untersuchung von Zukunftshoffnungen und Ängsten namibischer Jugendlicher.
  • Einfluss von sozialen Faktoren, insbesondere Armut und AIDS, auf die Lebensgestaltung.
  • Vergleich der Ergebnisse mit der Situation deutscher Jugendlicher.

Auszug aus dem Buch

2.3 Charakteristik des Jugendalters

„Mit der Pubertät kommt die Zukunft nicht nur näher, sie richtet sich im Körper ein“ (Simone de Beauvoir, in: FLAAKE 1997, S. 93).

Wie das Zitat zeigt, stellt sich mit der Pubertät „die Zukunft“ im Körper eines Jugendlichen ein. Über die vielfältigen Veränderungen, mit denen der Heranwachsende konfrontiert wird, soll nun referiert werden. Folgendes Zitat strukturiert die typischen Merkmale des Jugendalters:

„Das Jugendalter ist eine Phase innerhalb des Lebenszyklus, die durch das Zusammenspiel biologischer, intellektueller und sozialer Veränderungen zur Quelle vielfältiger Erfahrungen wird“ (OERTER / DREHER 2002, S. 258). Die biologischen, intellektuellen und sozialen Veränderungen sowie deren Auswirkungen auf die Psyche des Jugendlichen werden nun spezifiziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zur Thematik der Identitätsbildung im Jugendalter und Darlegung des Aufbaus sowie des Forschungsinteresses der Arbeit.

2. Theoretische Ausgangsposition: Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zu Jugend, Identitätsentwicklung, Entwicklungsaufgaben und Zukunftskonzepten als Fundament der Untersuchung.

3. Fragestellungen und Hypothesen: Formulierung der forschungsleitenden Fragen und der aus der Theorie abgeleiteten Arbeitshypothesen für die empirische Erhebung.

4. Untersuchungsdesign: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, des Fragebogenaufbaus und des Kontextes der Untersuchung in Namibia.

5. Ergebnisse der Untersuchung: Präsentation der empirischen Daten zu Zukunftsperspektiven, Ängsten und Lebensereignissen der namibischen Jugendlichen.

6. Verallgemeinerung und Vergleich der Erkenntnisse: Überprüfung der Arbeitshypothesen und Vergleich der namibischen Ergebnisse mit deutschen Jugendstudien.

7. Interpretation der Hauptergebnisse mit kritischer Reflexion der Studie: Zusammenfassende Deutung der Ergebnisse im Hinblick auf Identitätsbildung sowie Diskussion der Stärken und Grenzen der Studie.

8. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Ausblick auf künftige Forschungsfragen im namibischen Kontext.

Schlüsselwörter

Jugendalter, Identitätsbildung, Zukunftsperspektiven, Entwicklungsaufgaben, Namibia, Selbstkonzept, Erik Erikson, James E. Marcia, Lebensplanung, AIDS, Armut, psychosoziales Wohlbefinden, empirische Untersuchung, Jugendforschung, Identitätsstatus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher und deren wechselseitigem Einfluss auf die Identitätsbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Einordnung des Jugendalters, die Identitätsfindung, die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben sowie die empirische Untersuchung von Wünschen und Ängsten namibischer Jugendlicher.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Zukunftsvorstellungen von Schülern in Namibia zu identifizieren, zu analysieren und zu interpretieren, um deren Bedeutung für die Identitätsentwicklung im Jugendalter aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Fragebogenstudie (Querschnittsstudie) mit 112 Schülern der Namib Primary School in Swakopmund durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Entwicklungspsychologie und einen empirischen Teil, der die Ergebnisse der Befragung auswertet und mit deutschen Studien vergleicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Identitätsbildung, Zukunftsperspektiven, Entwicklungsaufgaben, Namibia und Selbstkonzept geprägt.

Welche Rolle spielt die AIDS-Epidemie in der Arbeit?

Die Arbeit identifiziert die AIDS-Problematik als einen zentralen Faktor, der Zukunftsperspektiven von Jugendlichen in Namibia massiv beeinträchtigt und zu einem Zusammenbruch von Lebensplanungen führen kann.

Wie unterscheiden sich Jungen und Mädchen in ihren Zukunftsperspektiven?

Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen ihre Zukunftsaussichten konstanter und teilweise optimistischer bewerten als Jungen, wobei insbesondere materielle Wünsche bei Jungen eine stärkere Rolle spielen.

Warum ist das "Schulsystem" für die Untersuchung relevant?

Das integrierte namibische Schulsystem wird als ein Faktor diskutiert, der die Entwicklung von Zukunftsperspektiven beeinflusst, da es keine frühzeitige Aufteilung in unterschiedliche Schultypen gibt.

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Details

Title
Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher im Hinblick auf Identitätsbildung
College
University of Education Heidelberg  (Pädagogische Hochschule)
Course
Jugendpsychologie
Grade
1.0
Author
Debora Totaro (Author)
Publication Year
2006
Pages
160
Catalog Number
V85256
ISBN (eBook)
9783638892285
ISBN (Book)
9783638892377
Language
German
Tags
Zukunftsperspektiven Jugendlicher Hinblick Identitätsbildung Jugendpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Debora Totaro (Author), 2006, Zukunftsperspektiven namibischer Jugendlicher im Hinblick auf Identitätsbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85256
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