Das Verhältnis zwischen Helmut Kohl und den Medien - „Die brauch ich alle nicht!“ ?


Hausarbeit, 2006

46 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Warum Politiker über Massenmedien kommunizieren müssen

3. Das Verhältnis zwischen Medien und Politik

4. Anspruch der Massenmedien an die Vermittlung von politischen Inhalten
4.1 Die Darstellung von Politik im Fernsehen
4.2 Die Rolle von Print- und Leitmedien in der politischen Kommunikation
4.3 Die Bedeutung der Sprache in der politischen Kommunikation über Massenmedien

5. Zwischenfazit

6. Kohls Verhältnis zu den Medien

7. Kohls Umgang mit Journalisten
7.1 Kohls „Nicht-Verhältnis“ mit dem Spiegel
7.2 Kohl als Zielscheibe von Witz und Satire

8. Kohls Auftreten im Fernsehen
8.1 Kohls Freundschaft zu Springer und Kirch

9. Kohls Darstellungen in den Medien nach dem „Fall der Mauer“

10. „Ich brauch die alle nicht!“ ? Die Beurteilung von Kohls Umgang mit den Medien

11. Fazit

12. Literaturverzeichnis

13. Zeitungs- und Zeitschriftenartikel

1. Einleitung

„Ich brauch die alle nicht!“[1] – so beurteilte Bundeskanzler Helmut Kohl sein Verhältnis zu Medien wie Spiegel, Stern und Süddeutsche Zeitung. Doch im Medienzeitalter kann Politik nicht mehr unabhängig von den Medien agieren. In Zeiten sinkendem politischem Interesse und Engagement müssen sich Politiker der Medien bedienen, um ihre politischen Inhalte an die Bürger zu vermitteln. Der Umgang eines Politikers mit den Medien – so wie umgekehrt die Beziehung der Medien mit dem politischen Akteur - ist von entscheidender Bedeutung für die Darstellung und Wahrnehmung seiner Person und politischen Inhalte in der Öffentlichkeit.

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Helmut Kohl und den Medien. Die Art, wie Kohl mit den Medien umging und wie er darin auftrat, ist Gegenstand der Analyse. Zu beurteilen ist, ob Kohl die Medien wirklich nicht brauchte und wie sich diese Haltung auf seine Darstellung in den Medien auswirkte. Dabei stehen die „alltägliche Interaktion“ zwischen Kohl und den Medien während seiner Amtszeit im Mittelpunkt. Auf besondere Situationen wie Wahlkämpfe oder historisch prägende Ereignisse wird in diesem Rahmen nicht oder nur oberflächlich eingegangen. Solche Ereignisse bedürfen gesonderter Prüfung, da dort viele Faktoren Einfluss auf die Darstellung der Medien nehmen.

Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen aufgearbeitet. Zu Beginn der Arbeit soll begründet werden, warum die Kommunikation über Massenmedien für politische Akteure wichtig ist. Im zweiten Kapitel wird das Verhältnis zwischen Medien und Politik dargestellt und durch verschiedene Theorien erklärt. Im Folgenden wird der Fokus darauf gelegt, welchen Anspruch Politiker in ihrer Interaktion mit den Medien erfüllen müssen. Hierbei soll insbesondere auf die Darstellung von politischen Inhalten im Fernsehen, die Bedeutsamkeit der Printmedien und die Funktion von Leitmedien sowie die Bedingungen an die politische Sprache eingegangen werden.

Im zweiten Teil der Arbeit steht das Verhältnis zwischen Kohl und den Medien im Mittelpunkt. Zuerst wird das allgemeine Verhältnis Kohls zu den Medien untersucht und die Fragen wie sich Kohl in den Medien darstellte, welche Wirkung er erzielte und welche Reaktionen dies bei den Medien hervorrief, beantwortet. Zur genaueren Analyse soll danach auf einzelne Aspekte der Beziehung zwischen Kohl und den Medien eingegangen werden, wie Kohls Umgang mit Journalisten und den Einfluss dessen auf seine Berichterstattung. Spezifischer wird in diesem Zusammenhang auch auf die wechselseitige Ablehnung zwischen Kohl und dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ eingegangen. Das Fernsehen wird als wichtigstes politisches Massenmedium bezeichnet und stellt eigene Anforderungen an die Darstellung von politischen Inhalten. Daher wird im darauffolgenden Kapitel Kohls Verhältnis zu diesem Medium und sein Auftreten dort untersucht. Darüber hinaus soll auf die - für Kohls Darstellung in den Medien prägende - Freundschaft zwischen ihm und der Kirch-Mediengruppe sowie dem Axel Springer Konzern eingegangen werden. Schließlich wird noch kurz der Wandel der Mediendarstellung gegenüber Kohls nach dem Fall der Deutschen Mauer Gegenstand der Arbeit sein.

In der abschließenden Beurteilung wird noch einmal Kohls Verhältnis zu den Medien in Verknüpfung mit der Theorie und Kohls Ausgangsthese „Ich brauch die alle nicht!“ analysiert.

2. Warum Politiker über Massenmedien kommunizieren müssen

In einem demokratischen Staatssystem ist Politik begründungs- und zustimmungspflichtig. Daher müssen Politiker ihr Handeln permanent vor der Öffentlichkeit rechtfertigen und diese über politische Planungen und Entscheidungen informieren (vgl. Tenscher 1998: 185). Da die Rückkopplung der Politik durch direkten Kontakt mit den Bürgern oder Parteimitgliedschaft immer geringer wird, müssen Kommunikationsbeziehungen durch die Medien aufgebaut werden (vgl. Balzer, Geilich 2006: 28). Mit direkter Kontaktaufnahme werden nur wenige und auch nur ohnehin schon interessierte Personen angesprochen. Massenmedien dagegen erreichen eine große Anzahl von Personen. Daher brauchen politische Akteure die Vermittlungsleistung von Massenmedien, um an die Menschen heranzutreten. Medien erfüllen in gewisser Weise eine politische Aufgabe, da sie eine Informationsfunktion gegenüber dem Publikum ausüben. Sie stellen Öffentlichkeit über das politische geschehen her und erteilen dem politischen System dadurch Legitimität (vgl. Arnsfeld 2005: 7 f). Durch die Politikvermittlung über Massenmedien wird eine Informations­grundlage geschaffen, die einen entscheidenden Beitrag zur Willensbildung und zur Herausbildung von Urteils- und Entscheidungskompe­tenzen der Bürger leistet (vgl. Balzer, Geilich 2006: 16).

„Politische Prozesse sind für den Bürger oft nicht transparent und schwer verständlich. Durch massenmediale Politikvermittlung kann er überhaupt erst Kenntnis davon erlangen, welche Probleme und Problemlösungsvorschläge überhaupt existieren, welche Sachkonflikte politische Akteure austragen und welche politischen Grundorientierungen es überhaupt gibt.“ (Arnsfeld 2005: 23)

Medien wirken an der Willensbildung des Volkes mit und haben großen Einfluss auf die politischen Einstellungen. Die Öffentlichkeit ist medial beeinflusst. Politische Akteure sind auf die Medien angewiesen, um in der Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen zu werden.

Die Medienpräsenz und Medienkompetenz eines politischen Akteurs ist dadurch zu einem „zentralen Element politischer Machtsicherung“ in der Mediengesellschaft geworden. Daher gehört es zu den Kernaufgaben eines jeden Politikers, dass er mit den Medien interagiert (vgl. Sarcinelli 2005: 251).

„Ein System der Politik ohne Medien ist nicht vorstellbar und Medien nicht ohne Politik. Medien sind in der modernen komplexen Gesellschaft der Platz, an dem Politik erst öffentlich werden kann. Politische Macht kann in der modernen Gesellschaft nur generieren und dauerhaft verankert werden, wenn sie medial wahrnehmbar ist. Und Politiker können nur erfolgreich sein, wenn sie immer wieder in den Medien präsent sind.“ (Arnsfeld 2005: 146)

3. Das Verhältnis zwischen Medien und Politik

Über das Verhältnis von Politik und Medien gibt es verschiedenste Modelle und Theorien. Zum einen gehen Theorien wie die Determinationsthese davon aus, dass der Einfluss der politischen Kommunikation auf die Berichterstattung in den Medien sehr groß ist. In verschiedenen Studien, die den Einfluss von politischer Kommunikation auf journalistische Beiträge untersuchten, wurde festgestellt, dass "Themen und Timing" der politischen Kommunikation den Journalismus determiniert. Die Übernahmequoten liegen im Bereich von 60 bis 80 Prozent, die Eigenleistung der Journalisten ist gering. Fazit dieser These ist, dass die politischen Akteure die Themen der politischen Berichterstattung in den Medien bestimmen. Zum anderen gibt es auch die Dominanz-Dependenz-These, die besagt, dass politische Akteure in der Abhängigkeit der Medien agieren und sich deren „Medienlogik“ anpassen. Journalismus wird hier als Vorraussetzung für eine funktionierende Politik gesehen (vgl. Jarren; Donges 2006: 280 f).

In meinen Augen wird durch diese beiden Thesen das Verhältnis zwischen Politik und Medien nur einseitig beleuchtet. Zur besseren Erklärung eignet sich der Ansatz der Interdependenz zwischen dem Politischen-System und dem Medien-System. Dem Ansatz der Interdependenz liegt zugrunde, dass es sich bei Politik und Medien/Journalismus um zwei Systeme handelt, die auf eigener Handlungsbasis agieren. Beide Systeme haben einen eigenen Operationszweck: die Politik möchte verbindliche Entscheidungen hervorbringen und durchsetzen und die Medien haben die Aufgabe der Beobachtung der Politik und Gesellschaft durch Berichte (vgl. ebd.: 284 f).

Man kann das Verhältnis zwischen Medien und Politik als eine Art Tauschverhältnis mit wechselseitiger Abhängigkeit beschreiben: Publizität gegen Information. Im vorherigen Kapitel wurde beschrieben, wie wichtig die Kommunikation über Massenmedien für die Politik ist, genauso wichtig ist es allerdings auch für die Aufgabenerfüllung der Medien, Informationen von den politischen Akteuren für die Bevölkerung zu erhalten. Journalisten wollen möglichst exklusiven Informationszugang und politische Akteure wollen Publizität, da sie die Medienöffentlichkeit benötigen, um die Bürger zu erreichen. Daher interagieren Politiker und Medien in Produktionsgemeinschaften, um ihre Interessen durchzusetzen. Politische Akteure versuchen mit einem optimalen Ressourcenaufwand die eigenen Themen in den Medien darzustellen. Journalisten wollen möglichst kostengünstig, rasch und zuverlässig die notwendigen Informationen gewinnen (vgl. ebd.: 304).

„Die Politiker wollen für sie günstige Publizität, die Journalisten möglichst ergiebige Informationsquellen – eine ideal Konstellation für Gegengeschäfte, zumal unter den Bedingungen sich verschärfender Konkurrenz sowohl im Medien- wie auch im politischen System.“ (Saxer 1998: 65).

Stabile soziale Interaktionsbeziehungen zwischen Medien und Politik sind von großer Bedeutung. Schwierigkeiten entstehen, wenn ein Konflikt zwischen den beiden Systemen entsteht. Dadurch kann der politische Akteur erhebliche Imageverluste erleiden. Die Medien können dagegen durch falsche Informationen an Glaubwürdigkeit verlieren. Generell ist die Interdependenz-Beziehung für den Politiker schwieriger, da er immer die Unsicherheit hat, wann und vor allem wie die Medien über ihn berichten (vgl. Jarren; Donges 2006: 320).

Im Zuge der Interdependenz zwischen dem Politischen System und dem Medien-System kommt es zu einer wechselseitigen Ausrichtung aneinander. Diese lässt sich durch das Interpenetrationsmodell erklären. Durch die Interaktion zwischen den Subsystemen Politische Kommunikation und Journalismus kommt es zu einer Überlappung zwischen den Muttersystemen Politik und Medien (Interpenetrationszonen). Diese Interpenetrationszonen haben eine starke wechselseitige Durchdringung der Systeme zur Folge. Beide Systeme sind aufeinander angewiesen, setzen zugleich aber auch Grenzen. Die politische Kommunikation kann so als Subsystem zur Strukturveränderung innerhalb des politischen Systems beitragen, ohne den Kern zu verändern. Genauso kann die Interpenetration des Subsystems Journalismus mit der Politischen Kommunikation, das Muttersystem Medien in seinen Strukturen verändern (vgl. ebd.: 285 f).

Zu einer vollständigen Durchdringung der Systeme kann es jedoch nicht kommen, da sowohl ein normativer als auch ein faktischer Gegensatz zwischen Medien und Politik besteht. Der normative Gegensatz erschließt sich durch die Wächterfunktion der Medien gegenüber der Politik. Medien müssen von der Politik unabhängig bleiben, um ihre Aufgabe der Herstellung von Öffentlichkeit sowie Information der Bürger und Legitimation der politischen Prozesse gerecht werden zu können. Faktisch gegensätzlich sind Politik und Medien dadurch, dass Medien auf die Thematisierung von Konflikten und Kontroversen ausgelegt sind und die Politik gerade kein Interesse daran hat, dass diese Themen in der Öffentlichkeit stehen (vgl. ebd.: 284 f).

Als Fazit zum Verhältnis zwischen Medien und Politik kann man also festhalten, dass zwischen Medien und Politik eine Interdependenz mit wechselseitiger Ausrichtung aneinander vorherrscht. Medien und Politik interagieren zum Nutzen und Vorteil beider Systeme. Allerdings sind diesem Austauschverhältnis und der wechselseitigen Durchdringung durch normative und faktische Gegensätze auch Grenzen gesetzt.

4. Anspruch der Massenmedien an die Vermittlung
von politischen Inhalten

Politische Akteure sind auf die Vermittlungsleistung der Medien angewiesen. Allerdings wird es durch die Zunahme von Informationen und die wachsende Selektion der Medien immer schwerer die Aufmerksamkeit des Publikums zu erreichen. Die Themen stehen in hoher Konkurrenz zueinander und die Aufmerksamkeit des Publikums ist begrenzt. Daher müssen sich politische Akteure „interessanter, wichtiger, kompetenter und glaubwürdiger“ präsentieren als ihre Konkurrenten (vgl. ebd.: 223). Zugang zu einem großen Publikum hat nur der Politiker, der sich der Medien bedient. Daher muss er sich auf die Regeln der Medien einlassen.

„Wer sich als Politiker diesem Druck entziehen will, wird von den Medien entweder ignoriert, oder er wird von den Medien als passives Objekt zur medieneigenen Inszenierung genutzt.“ (Arnsfeld 2005: 36)

Zu den Kernaufgaben eines jeden Politikers gehört es, dass er mit den Medien interagiert und sich selbst darstellt. Politik steht immer in Konkurrenz zu den Unterhaltungsangeboten der Massenmedien. Um in den Medien Aufmerksamkeit zu erlangen, müssen die Politiker nicht nur sich, sondern auch ihre Politik inszenieren (vgl. ebd.: 33). Die Medien bestimmen, wie sich Politik darzubieten hat, nämlich in der Medienlogik. Die Politik muss sich in ihrer Darstellung den Aufmerksamkeits- und Nachrichtenselektionsregeln fügen (vgl. ebd.: 82).

Für die Mediatisierung von Politik - das heißt die massenmediale und vor allem fernsehgerechte Darstellung und „Verpackung“ zur Darstellung der Politik - wird die Inszenierung politischer Inhalte immer wichtiger. Sprachliche und nichtsprachliche Symbole erzeugen Aufmerksamkeit, reduzieren politische Komplexität, vermitteln eine bestimmte Weltansicht und wecken beim Publikum Emotionen (vgl. Tenscher 1998: 186). Massenmedien sind unter Konkurrenzbedingungen darauf angewiesen, laufend und schnell neue Informationen zu generieren. Daher verlangen sie von den Politikern, dass sie zu jedem Ereignis vor vorgehaltenem Mikro sofort eine Reaktion zeigen.

Da politische Probleme so schnell nicht gelöst werden können, müssen die politischen Akteure - um diesem Anspruch gerecht zu werden - die symbolische Politik beherrschen. Sie müssen in der Lage sein, in kurzen Statements die Bedürfnisse der Medien und des Publikums zu befriedigen (vgl. Pfetsch 2006: 37).

Wenn politische Akteure Resonanz in den Medien erzielen und ihre Themen platzieren wollen, müssen sie sich den Regeln der Veröffentlichung und Nachrichtenproduktion des Mediensystems anpassen. Sie orientieren sich an den Nachrichtenfaktoren[2], da diese im Selektionsprozess der Medien entscheidend sind. Sensationen und negativen Schlagzeilen wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Bei Untersuchungen der Hauptabendnachrichten sind die Faktoren Kontroverse, Aggression, Werte, Personalisierung, Emotionalisierung, Ungewissheit und Überraschung die wichtigsten Nachrichtenfaktoren (Schulz 1997: 74 f). Um den Nachrichtenfaktoren zu entsprechen, wird an politische Akteure der Anspruch gestellt, dass sie ihre politischen Inhalte inszenieren, symbolisieren und personalisieren (Jarren; Donges 2006: 224).

Dies stellt besondere Ansprüche an die politische Kommunikation und Darstellung der Politiker. Politik muss in hohem Maße expressiv und visuell dargeboten werden. Dazu gehört eine möglichst gelungene Inszenierung der Politik durch starke Bilder. Das Bildmedium Fernsehen ist zum Leitmedium der Politikvermittlung geworden und auch Printmedien haben einen Trend zur zunehmenden Visualisierung. Daher gilt für die Vermittlung von politischen Inhalten: „Politik ist im Zeitalter der Visualisierung erst gelungen, wenn sie ästhetisch gelingt und über den Schirm kommt.“ (Sarcinelli 2005: 100). Des Weiteren müssen die Politiker in der Lage sein, Politik als Unterhaltung zu präsentieren. Die Medien wenden Politik mehr Aufmerksamkeit zu und es werden mehr Menschen erreicht, desto mehr Showelemente in die Politik eingebracht werden. Daneben spielt auch der Faktor Prominenz eine wichtige Rolle. Durch die Prominenzierung der Politiker gewinnen die Telegenität und Medienwirksamkeit der politischen Akteure an Relevanz. Dieses Auftreten wird vom Publikum mit politischen Kompetenzen gleichgesetzt (vgl. ebd.: 100 f). Prominenz ist für politische Akteure nützlich, da sie dadurch die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen. Politiker gehören durch Prominenz zur Öffentlichkeitselite und werden dadurch öfter in den Medien präsentiert (vgl. Jarren; Donges 2006: 271).

[...]


[1] Augstein, Rudolf 1996: Der Spiegel.

[2] Nachrichtenfaktoren sind journalistische Kriterien durch die zwischen Berichterstattungswerten und nicht-berichterstattungswerten Ereignissen unterschieden wird. Die Nachrichtenfaktoren beeinflussen die Berichterstattung in zweifacher Weise: Zum einen dominieren in den Nachrichten Ereignisse mit hohem Nachrichtenwert (das vorhanden sein vielen Faktoren) und zum anderen werden Ereignisse zu Gunsten dieser Nachrichtenfaktoren verzerrt, um beachtet zu werden (Schulz, Winfried 1997: 68 f).

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten

Details

Titel
Das Verhältnis zwischen Helmut Kohl und den Medien - „Die brauch ich alle nicht!“ ?
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Veranstaltung
Politische PR
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
46
Katalognummer
V85269
ISBN (eBook)
9783638003308
Dateigröße
479 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verhältnis, Helmut, Kohl, Medien, Politische
Arbeit zitieren
Juliane Diel (Autor), 2006, Das Verhältnis zwischen Helmut Kohl und den Medien - „Die brauch ich alle nicht!“ ? , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85269

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