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Die Dhünnaue

Eine historische Darstellung der größten bekannten Altlast Europas

Title: Die Dhünnaue

Presentation (Elaboration) , 2004 , 21 Pages , Grade: 1,25

Autor:in: Dipl. Betriebswirtin Hildegard Bohne (Author)

Law - Miscellaneous
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Im Jahr 2005 wird in Leverkusen auf der Dhünnaue die Landesgartenschau ausgerichtet. Das Besondere hierbei ist, dass der Großteil des Geländes auf einer – mittlerweile „gesicherten“ - Altlast liegt.

In der schriftlichen Ausarbeitung gehe ich analog zu meinem Referat zunächst auf die Ausdehnung der Deponie ein, zeige einige Inhaltsstoffe auf, und stelle dann die Historie dar, soweit sie mir aus Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln bzw. anderen Quellen erschließbar war. Die Stadt Leverkusen selbst zeigte sich hierbei relativ unkooperativ.

Abschließend stelle ich noch die Kosten gegenüber, die angefallen sind, sowie die Kosten, die bei alternativem Vorgehen angefallen wären. Mit einem kurzen Fazit beende ich die vorliegende schriftliche Ausarbeitung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DATEN UND FAKTEN ZUR DEPONIE

2.1 AUSDEHNUNG

2.2 INHALTSSTOFFE

3 DIE HISTORIE DER DEPONIE / ALTLAST DHÜNNAUE

4 KOSTENGEGENÜBERSTELLUNG

5 FAZIT

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der historischen Aufarbeitung der Altlast Dhünnaue in Leverkusen, einer der größten bekannten Altlasten Europas. Ziel ist es, die Entwicklung von der Entstehung als Deponie für Industrieabfälle bis zur "gesicherten" Fläche darzustellen, die problematische Informationspolitik der Stadt zu beleuchten und die ökonomischen Gründe hinter der gewählten Sanierungsmethode zu analysieren.

  • Historische Entstehung und vertragliche Grundlagen der Deponie
  • Gefährdungsabschätzung und toxikologische Analyse der Inhaltsstoffe
  • Chronik der gesundheitlichen Auswirkungen und politischer Auseinandersetzungen
  • Wirtschaftliche Gegenüberstellung von Sicherung und vollständiger Sanierung
  • Kritische Reflexion der Rolle von Stadtverwaltung und Industrie

Auszug aus dem Buch

Die Historie der Deponie / Altlast Dhünnaue

Am 10.01.1923 schloss die damalige Stadt Wiesdorf (heute ein Stadtteil von Leverkusen) einen Vertrag mit den Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co. AG (heutige Bayer AG). Die Stadt kaufte Grundstücke für einen Preis von 80.000 Mark von Bayer, um zukünftig einen Sport- und Spielplatz anzulegen. Als Gegenleistung gestattete die Stadt Bayer, gegen die Zahlung von einer Million Mark, das Gelände mit ihren Fabrik- und sonstigen Abfällen aufzuschütten. Dem Vertrag zufolge sollte abschließend eine 50 cm dicke Mutterbodenschicht zur Abdeckung aufgeschüttet werden. Die Stadt behielt sich das Recht vor, kostenlos die Deponie mitzunutzen. „Eine Haftung der Farbenfabriken für etwaige aus der Anschüttung sich ergebenden Rechtsansprüchen Dritter“ wurde „hiermit ausdrücklich ausgeschlossen“. Der Stadt ging es hierbei auch um die Aufschüttung einer Hochwassersicherung zum Rhein hin. Dämme gegen das Hochwasser wurden so errichtet, erweitert und erhöht.

Bis in die 60er Jahre hinein wurde die Deponie von beiden Vertragspartnern genutzt. Chemieabfälle aller Art wurden täglich mit offenen Loren zur Deponie gefahren und verkippt. Die Lokomotive der Lorenbahn liegt ebenfalls im Deponiekörper.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik der Dhünnaue als Altlast ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit von der Darstellung der Deponiedaten über die Historie bis zur Kostenbetrachtung.

2 DATEN UND FAKTEN ZUR DEPONIE: Dieses Kapitel erläutert die Ausdehnung der Deponie und analysiert die enthaltenen Gefahrstoffe sowie die Problematik ihrer Bewertung.

3 DIE HISTORIE DER DEPONIE / ALTLAST DHÜNNAUE: Dieser Abschnitt zeichnet den chronologischen Verlauf der Deponienutzung, der Bebauung und der gesundheitlichen Probleme der Anwohner sowie der darauf folgenden politischen und behördlichen Auseinandersetzungen nach.

4 KOSTENGEGENÜBERSTELLUNG: Hier wird ein Vergleich zwischen der tatsächlich durchgeführten Sicherung mittels Versiegelung und den theoretischen Kosten einer vollständigen Sanierung (Auskoffern/Verbrennen) gezogen.

5 FAZIT: Das Fazit fasst kritisch das Verhalten der Akteure zusammen und reflektiert über das öffentliche Schweigen sowie die Machtverhältnisse zwischen Industrie, Stadt und Bürgern.

Schlüsselwörter

Dhünnaue, Leverkusen, Altlast, Bayer AG, Umweltschutz, Deponie, Chemieabfälle, Grundwasserverunreinigung, Sanierung, Toxizität, Schwermetalle, Bodengutachten, Krebserkrankungen, Kostengegenüberstellung, Umweltrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Geschichte und den Umgang mit der Deponie Dhünnaue in Leverkusen, die als eine der größten Altlasten Europas gilt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Entstehungsgeschichte, die toxikologische Belastung, die Auswirkungen auf Anwohner sowie die wirtschaftliche und politische Dimension der Sanierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine historische und kritische Aufarbeitung der Altlastensanierung unter Berücksichtigung der Kostenaspekte und der Informationspolitik der Beteiligten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine methodische Analyse auf Basis von Zeitungsartikeln, Zeitschriften, behördlichen Unterlagen, Gutachten und Protokollen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Fakten (Ausdehnung, Inhaltsstoffe), eine detaillierte Chronik der Deponiegeschichte und eine Gegenüberstellung der Kosten für verschiedene Sanierungsoptionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Altlast, Leverkusen, Bayer AG, Toxizität, Sanierung und Umweltschutz charakterisiert.

Warum wurde eine "Billiglösung" für die Sanierung gewählt?

Die Arbeit legt dar, dass eine vollständige Sanierung durch Auskoffern und Verbrennen laut Schätzungen ca. 4,5 Milliarden DM gekostet hätte, während die gewählte Sicherung deutlich günstiger war.

Welche gesundheitlichen Probleme traten in der Umgebung auf?

Anwohner und insbesondere Kinder berichteten über körperliche Beschwerden, Hautausschläge, Bronchitisfälle und es wurden in der Umgebung gehäufte Krebserkrankungen registriert.

Wie reagierte die Stadt auf die Vorwürfe?

Die Stadt Leverkusen wird im Text als eher unkooperativ und verharmlosend beschrieben, wobei sie eine akute Gefährdung durch die Altlast oft in Frage stellte.

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Details

Title
Die Dhünnaue
Subtitle
Eine historische Darstellung der größten bekannten Altlast Europas
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy
Course
Umweltrecht
Grade
1,25
Author
Dipl. Betriebswirtin Hildegard Bohne (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V85310
ISBN (eBook)
9783638015608
Language
German
Tags
Dhünnaue Umweltrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Betriebswirtin Hildegard Bohne (Author), 2004, Die Dhünnaue, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85310
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