Klänge, Töne, Geräusche und das Radio. Wie Geräusche und Töne auf den Menschen wirken

Versuch einer Definition und Beschreibung


Hausarbeit, 2003

9 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Klänge, Töne, Geräusche und das Radio
1.1 Der Einfluss von Tönen und Geräuschen auf den Menschen
1.2 Podcasting: Das andere Radio

2. Zusammenfassung

3. Literatur

0. Einleitung

In unserem Alltag sind wir stets einer Vielzahl von unterschiedlichen Geräuschen, Tönen, Klängen, aber auch Lärm, ausgesetzt. So fragen wir häufig „Was war dies für ein Geräusch?“ oder wir sagen „Ich habe irgendein Geräusch gehört“, wenn wir glauben, ein Papierrascheln oder ein Wasserrauschen gehört zu haben.[1] Jedoch sagen wir kaum jemals „Ich habe einen Ton oder einen Klang vernommen“. Dies deutet bereits auf den Unterschied zwischen den verschiedenen „Arten“ von Lauten hin, weshalb es sinnvoll erscheint, zunächst einmal zwischen Geräusch und Ton zu unterscheiden.

Tatsache ist, dass wir als Geräusch etwas Unklares, ein vermischtes, unbestimmbares Durcheinander von Lauten, bezeichnen. Denn bei einen Geräusch vermischen sich verschiedene Frequenzen ohne vernehmbare Regelmäßigkeit, denn mehrere Schallwellen überlagern sich. D.h. ein Geräusch stellt ein nichtperiodisches Schallereignis dar mit ungeregeltem Zeitverlauf, dem keine Tonhöhe zugeordnet werden kann.[2] Aus diesem Grund kann man ein Geräusch im Gegensatz zu einem Ton meistens nicht näher bestimmen oder zuordnen.

Im Vergleich zum Geräusch schwingt der Schall bei einem Ton gleichmäßig, und er hat eine konstante Frequenz, die von unserem Gehör problemlos zugeordnet werden kann. Hierbei unterscheidet man jedoch auch zwischen so genannten „gewöhnlichen“ Tönen und den „reinen“ Tönen, die auch als Sinustöne[3] bezeichnet werden. Gewöhnliche Töne setzen sich aus mehreren reinen Tönen zusammen, während ein reiner Ton eine Schallwelle mit nur einer bestimmten Frequenz bildet.

Obwohl Geräusche vom Menschen im Allgemeinen eher als unangenehm empfunden werden, habe sie, im Gegensatz zu Tönen, Eigenschaften, die ihren subtilen Einsatz in den akustischen, aber auch in den visuellen Medien geradezu aufdrängen.[4] Beispiele hierfür sind der Film und das Radio. Letzteres bietet sich als rein akustisches Medium besonders an. Denn das Radio bietet die Möglichkeit, zum Beispiel Geschichten, durch den Einsatz von Geräuschen, Klängen und Musik zu unterstützen.[5] Tatsache ist, dass Klänge und Geräusche selbst Geschichten erzählen und auf diese Weise Stimmungen und Atmosphären schaffen können. Dadurch wird die Phantasie des Hörers angeregt.

Ein produktiver und konstruktiver Umgang mit dem Radio ist also durchaus denkbar, auch wenn uns allen das unangenehme und entnervende Rauschen[6] im Radio bekannt ist. Denn selbst aus dem Rauschen an sich lässt sich mit Hilfe unterschiedlicher Filter eine große Menge „Rohmaterial“ für die verschiedensten Geräusche darstellen. Im Folgenden gilt es deshalb weiter zu untersuchen, welchen Einfluss Töne und Geräusche auf den Menschen haben, insbesondere in den Medien Film und Radio, und wie man sich ein anderes Radio vorstellen könnte. In diesem Zusammenhang werden Podcasts erwähnt und behandelt werden.

[...]


[1] Angemerkt sei an dieser Stelle, dass es sich bei einem Geräusch meist um ein nicht zweckbestimmtes Schallereignis handelt, wie z.B. Maschinengeräuschen.

[2] Bei einem Geräusch gibt es mehr oder weniger große Schwingungsamplituden über einen größeren Frequenzbereich. Siehe hierzu Georg Eska: Schall & Klang. Wie und was wir hören. Basel 1997, S. 58. und Harald Wolff: Geräusche und Film. Materialbezogene und darstellerische Aspekte eines Gestaltungsmittels. Frankfurt am Main 1995, S. 36ff. Vgl. auch Geräusche und Klänge. http://www.radio108komma8.de 13.06.2006 und Geräusch. http://de.wikipedia.org/wiki/Ger%C3%A4usch. 13.06.2006.

[3] Ein reiner Ton wird Sinuston genannt, da sein Kurvenverlauf dem einer mathematischen Sinuskurve entspricht. Dieser Ton schwingt nur bei einer einzigen Frequenz. Vgl. Eska, S. 53f., 58 und Wolff, S. 33ff.

[4] Medizinische Studien haben ergeben, dass Geräusche den sinnesphysiologischen Bereich des Menschen stark beeinflussen (vgl. Was Geräusche leisten können. http://www.movie-college.de/filmschule/ton/geraueusche.htm 13.06.2006. S. 1.

[5] Radiogeschichten und –texte setzen sich somit aus mehreren Elementen zusammen, nämlich aus Text, Geräuschen und Klängen sowie aus den Stimmen des Sprechers/Erzählers und den Spielenden.

[6] Als Rauschen bezeichnet man einen Frequenzkomplex, der alle für das menschliche Gehör wahrnehmbare Frequenzen enthält. Vgl. Geräusch, S, 1.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Klänge, Töne, Geräusche und das Radio. Wie Geräusche und Töne auf den Menschen wirken
Untertitel
Versuch einer Definition und Beschreibung
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
9
Katalognummer
V85654
ISBN (eBook)
9783638886215
ISBN (Buch)
9783638889957
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klänge, Töne, Geräusche, Radio, Versuch, Definition, Beschreibung, Einflusses, Geräuschen, Tönen, Menschen
Arbeit zitieren
Sirinya Pakditawan (Autor), 2003, Klänge, Töne, Geräusche und das Radio. Wie Geräusche und Töne auf den Menschen wirken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85654

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