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Wird die Arbeitgeberattraktivität gesteigert, wenn familienfördernde Maßnahmen im Unternehmen implementiert werden?

Title: Wird die Arbeitgeberattraktivität gesteigert, wenn familienfördernde Maßnahmen im Unternehmen implementiert werden?

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Rabea Brietze (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Selten wurde Familienpolitik so intensiv in den Medien und der Öffentlichkeit diskutiert wie dieser Tage. Durch die Übernahme des Amtes der Familienministerin durch Ursula von der Leyen im Jahr 2005 ist das Thema Familienförderung kaum mehr aus den alltäglichen Medien wegzudenken.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Karriere steht auf der politischen Tagesordnung und es ist dieser Tage zeitgemäß, die Rolle der Frau zwischen Emanzipation und Tradition zu diskutieren und neu zu definieren.

Deutschland braucht mehr Kinder, das Ziel ist konkret. Jedoch sind berufstätige Frauen die Schlüsselfiguren in dieser Rechnung, auf sie wird das Augenmerk gelegt. Man fragt sich, wie eine Frau den Spagat zwischen traditionellem Familienmodell und der Karriereleiter schaffen kann. Die Politik bereitet dabei die Rahmenbedingungen, das persönliche Umfeld den Rettungsanker und der Arbeitgeber? Was kann der Arbeitgeber tun, um Familien zu fördern?
Und wird eine Förderung von Familien durch den Arbeitgeber von Mitarbeitern positiv registriert?
In dieser Hausarbeit soll nun im Folgenden erörtert werden, ob die Förderung von Familien durch den Arbeitgeber zu einer Steigerung der Arbeitgeberattraktivität führt. Neben Veröffentlichungen und Fachliteratur dient dabei eine Umfrage zur Klärung der Frage ( Umfrage und Ergebnisse siehe Anhang ).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zweck und Grenzen dieser Arbeit

2. Allgemeines

3. Hauptteil

3.1 Einleitung

3.2 Maßnahmen zur Familienförderung im Unternehmen

3.2.1 Kosten/ Nutzenanalyse konkreter Beispiele familienfördernder Maßnahmen in Unternehmen

4. Fazit

4.1 Wird die Arbeitgeberattraktivität gesteigert, wenn familienfördernde Maßnahmen im Unternehmen implementiert werden?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Implementierung familienfördernder Maßnahmen durch Unternehmen deren Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt steigert und inwiefern dies zur Mitarbeiterzufriedenheit sowie einem Wettbewerbsvorteil beiträgt.

  • Analyse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Kriterium für Arbeitgeberattraktivität.
  • Untersuchung verschiedener familienfördernder Maßnahmen (Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit, Teilzeit, Kinderbetreuung).
  • Kosten-Nutzen-Betrachtung anhand konkreter Unternehmensbeispiele wie Vaude Sport GmbH & Co. KG und Commerzbank AG.
  • Empirische Auswertung einer Umfrage zum Stellenwert familienfördernder Angebote bei Arbeitnehmern.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Kosten/ Nutzenanalyse konkreter Beispiele familienfördernder Maßnahmen in Unternehmen

Die Firma Vaude Sport GmbH & Co. KG , die rund 220 Mitarbeiter beschäftigt, bietet eine Betreuungseinrichtung für Kinder im Alter von 1 – 10 Jahre. Kleinkinder können ganztätig betreut werden, Schulkinder können in einem Hort nach der Schule versorgt werden. Die Einrichtung der Kindertagesstätte verursachte 40 000 Euro, Kosten für Personal werden über Elternbeiträge und Landeszuschüsse gedeckt. Als Folge der Einrichtung einer solchen Kinderbetreuung beobachtete die Vaude Sport Gmbh & Co. KG eine Senkung der Krankheitsquote (4,3 Fehltage pro Mitarbeiter im Jahr 2002 auf 2,5 Fehltage im Jahr 2005), eine gesteigerte Motivation, die Fluktuation wurde halbiert und, besonders hervorzuheben, einen Wettbewerbsvorteil bei der Personalbeschaffung. Merkle weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine gesicherte Versorgung des Kindes durch Verfügbarkeit von Kinderbetreuung und staatlicher Subvention die Wahrscheinlichkeit erhöht, „dass eine Frau bereits 3 Monate nach der Geburt des Kindes an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt.“

In einem Forschungsprojekt zum Thema Förderung hochqualifizierter Frauen der Universität Paderborn aus dem Jahr 2001, an dem 12 Unternehmen (u.a. Bertelsmann Distribution Gütersloh, Commerzbank AG Bielefeld, Cornelsen Verlagskontor Bielefeld, Deutsche Telekom) teilnahmen, wurden zum Thema Zeitflexibilisierung folgende Ergebnisse erarbeitet ( die Maßnahmen zur Förderung wurden hierbei konkret benannt, den jeweiligen Unternehmen jedoch nicht zugeordnet): Mitarbeiter/innen haben die Option Ihre Arbeitszeit frei zu gestalten; eine Einschränkung besteht lediglich in der Weise, dass es einen sogenannten festen Besetzungszeitraum gibt und ein monatliches Arbeitszeitziel von 20 Stunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zweck und Grenzen dieser Arbeit: Es wird der Untersuchungsgegenstand definiert, nämlich wie familienfördernde Maßnahmen die Arbeitgeberattraktivität beeinflussen, wobei sowohl männliche als auch weibliche Beschäftigte in den Fokus rücken.

2. Allgemeines: Dieses Kapitel beleuchtet den gesellschaftlichen und politischen Kontext der Familienpolitik und hinterfragt, wie Arbeitgeber auf die Herausforderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie reagieren können.

3. Hauptteil: Hier werden theoretische Grundlagen zur Attraktivität von Arbeitgebern dargelegt und verschiedene Maßnahmen zur Familienförderung, wie Arbeitszeitmodelle und Kinderbetreuung, detailliert auf ihren Nutzen hin analysiert.

3.1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert, warum die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu einem entscheidenden Kriterium für die Wahl eines Arbeitgebers geworden ist.

3.2 Maßnahmen zur Familienförderung im Unternehmen: Es werden konkrete Instrumente vorgestellt, mit denen Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aktiv unterstützen können.

3.2.1 Kosten/ Nutzenanalyse konkreter Beispiele familienfördernder Maßnahmen in Unternehmen: Anhand von Fallbeispielen wie der Vaude Sport GmbH & Co. KG und der Commerzbank AG wird der ökonomische Nutzen familienfreundlicher Personalpolitik belegt.

4. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und die Frage beantwortet, inwieweit familienfördernde Maßnahmen tatsächlich einen messbaren Wettbewerbsvorteil und eine gesteigerte Arbeitgeberattraktivität bedeuten.

4.1 Wird die Arbeitgeberattraktivität gesteigert, wenn familienfördernde Maßnahmen im Unternehmen implementiert werden?: Es wird resümiert, dass die Investition in familienfreundliche Strukturen durch Imagegewinn, Bindung von Humankapital und Effizienzsteigerungen langfristig rentabel ist.

Schlüsselwörter

Arbeitgeberattraktivität, Familienförderung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Arbeitszeitflexibilisierung, Kinderbetreuung, Personalpolitik, Mitarbeiterbindung, Wettbewerbsvorteil, Mitarbeiterzufriedenheit, Teilzeitarbeit, Telearbeit, Humankapital, Wiedereinstieg, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob und wie familienfördernde Maßnahmen in Unternehmen die Attraktivität als Arbeitgeber steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Themen Kinderbetreuung, Arbeitszeitflexibilisierung, Teilzeitmodelle und deren Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit sowie den Unternehmenserfolg.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu erörtern, ob eine familienbewusste Personalpolitik einen Wettbewerbsvorteil darstellt und die Bindung hochqualifizierter Mitarbeiter fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben der Auswertung von Fachliteratur und Studien führte die Autorin eine eigene Umfrage unter Studenten und Berufstätigen durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Maßnahmen wie Arbeitszeitgestaltung und Kinderbetreuungsangebote und untermauert den Nutzen durch Fallbeispiele und Analysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitgeberattraktivität, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, familienfördernde Maßnahmen und Wettbewerbsvorteil.

Welches Ergebnis liefert die Fallstudie zur Vaude Sport GmbH & Co. KG?

Das Unternehmen konnte durch die Einrichtung einer betrieblichen Kinderbetreuung eine Senkung der Krankheitsquote, eine Halbierung der Fluktuation und einen Wettbewerbsvorteil bei der Personalbeschaffung erzielen.

Wie unterscheiden sich Frauen und Männer in der Wahrnehmung familienfördernder Angebote?

Die Umfrage zeigt, dass für Frauen das Thema Kinderbetreuung bei der Arbeitgeberwahl eine deutlich größere Rolle spielt als für Männer, bei denen dies nach eigenen Angaben kaum ins Gewicht fällt.

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Details

Title
Wird die Arbeitgeberattraktivität gesteigert, wenn familienfördernde Maßnahmen im Unternehmen implementiert werden?
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,7
Author
Rabea Brietze (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V85864
ISBN (eBook)
9783638018999
Language
German
Tags
Wird Arbeitgeberattraktivität Maßnahmen Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rabea Brietze (Author), 2007, Wird die Arbeitgeberattraktivität gesteigert, wenn familienfördernde Maßnahmen im Unternehmen implementiert werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85864
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