Seit Jahrzehnten tragen berühmte Sportler auf ihren Trikots Logos von Sponsoren. Im Gegensatz zum weit verbreiteten Sportsponsoring ist Hochschulsponsoring eine neue Sponsoringart. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen wurde das Hochschulsponsoring als neue und zusätzliche Einnahmequelle entdeckt.
Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, der Verein der Freunde der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Hof e.V. sowie die Studentenvertretung haben vielfältige Sachaufwendungen und richten Veranstaltungen z. B. die Diplomierungsfeier aus. Dafür werden finanzielle Mittel benötigt.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 Hinführung
1.2 Abgrenzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 DIE FACHHOCHSCHULE FÜR ÖFFENTLICHE VERWALTUNG UND RECHTSPFLEGE IN BAYERN (BAYFHVR) FACHBEREICH ALLGEMEINE INNERE VERWALTUNG
2.1 Die Studentenvertretung
3 SPONSORING
3.1.1 Definition und Elemente des Sponsorings
3.1.2 Merkmale des Sponsorings
3.1.3 Abgrenzung des Sponsorings
3.1.3.1 Abgrenzung des Sponsorings vom Mäzenatentum
3.1.3.2 Abgrenzung des Sponsorings von der Spende
3.1.4 Arten des Sponsorings
3.2.1 Hochschulsponsoring als Form des Wissenschaftssponsoring
3.2.2 Gründe für den Gewinn von Sponsoren im Hochschulsponsoring
3.2.3 Mögliche Gegenleistungen der Hochschule an die Sponsoren
4 ENTWICKLUNG DES SPONSORINGPAKETS
4.1 Mögliche Gegenleistungen der FHVR an die Sponsoren
4.2 Das Sponsoringpaket
4.2.1 Das Bronze-Paket
4.2.2 Das Silber-Paket
4.2.3 Das Gold-Paket
4.2.4 Zusätzliche Optionen zu den Paketen
5 SCHLUSSBEMERKUNGEN
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, für die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern (BayFHVR) ein strukturiertes Sponsoringpaket zu entwickeln, um durch die Gewinnung von Sponsoren zusätzliche finanzielle Mittel für den Hochschulbetrieb zu erschließen und als Gegenleistung ein professionelles Marketinginstrument anzubieten.
- Theoretische Grundlagen des Sponsorings und Abgrenzung zu Spenden und Mäzenatentum
- Analyse von Hochschulsponsoring als spezifische Form des Wissenschaftssponsorings
- Identifikation und Bewertung möglicher Gegenleistungen einer Hochschule für Sponsoren
- Konzeption gestaffelter Sponsoringpakete (Bronze, Silber, Gold) für die FHVR
- Definition optionaler Zusatzleistungen zur flexiblen Gestaltung von Sponsoringverträgen
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Definition und Elemente des Sponsorings
Sponsoring wird von den Unternehmen zum Zwecke des Marketings betrieben und zählt zu den Instrumenten der Kommunikationspolitik. Der Begriff Sponsoring leitet sich vom englischen Wort sponsor ab, das für Förderer und Geldgeber steht. Nach Bruhn ist Sponsoring wie folgt definiert:
„Sponsoring bedeutet die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln, Dienstleistungen oder Know-how durch Unternehmen und Institutionen zur Förderung von Personen und/oder Organisationen in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt und/oder den Medien verbunden sind, um damit gleichzeitig Ziele der Unternehmenskommunikation zu erreichen.“
Erforderlich für ein Sponsoring ist also:
– Ein Sponsor, der Fördermittel (meist finanzieller Art) zur Verfügung stellt.
– Ein Gesponserter, der durch diese Zuwendungen gefördert wird.
– Ein Vertrag, in dem Sponsor Rechte eingeräumt werden, seine Fördereraktivitäten kommunikativ zu äußern. Die vertragliche Vereinbarung bedarf nicht zwingend der Schriftform.
Wenn diese drei Elemente existieren, das heißt, wenn sich Sponsor und Gesponserter in einem Vertrag über die gemeinsame Durchführung eines konkreten Vorhabens einigen, so wird von einem Sponsorship gesprochen.
Als Bestandteile eines solchen Vertragsverhältnisses sind Beginn, Zeitdauer sowie Art und Umfang der Leistungen zwischen den Vertragsparteien zu nennen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik des Hochschulsponsorings ein, erläutert die Beweggründe für die Arbeit angesichts knapper öffentlicher Kassen und grenzt den Untersuchungsgegenstand ab.
2 DIE FACHHOCHSCHULE FÜR ÖFFENTLICHE VERWALTUNG UND RECHTSPFLEGE IN BAYERN (BAYFHVR) FACHBEREICH ALLGEMEINE INNERE VERWALTUNG: Dieses Kapitel stellt die Struktur, Aufgaben und Organe der Fachhochschule sowie die Rolle der Studentenvertretung als Partner bei Sponsoringaktivitäten vor.
3 SPONSORING: Hier werden der Begriff Sponsoring definiert, seine Merkmale beschrieben, die Abgrenzung zu Mäzenatentum und Spenden vorgenommen sowie die spezifischen Aspekte des Hochschulsponsorings erörtert.
4 ENTWICKLUNG DES SPONSORINGPAKETS: Dieses Kapitel prüft mögliche Gegenleistungen auf ihre praktische Anwendbarkeit an der Fachhochschule und führt gestaffelte Sponsoringpakete sowie ergänzende Optionen ein.
5 SCHLUSSBEMERKUNGEN: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet das Potenzial für die Implementierung eines dauerhaften Sponsoringmodells an der FHVR.
Schlüsselwörter
Hochschulsponsoring, Hochschulmarketing, Sponsoringpaket, Wissenschaftssponsoring, Gegenleistung, Marketinginstrument, Öffentlichkeitsarbeit, Budgetierung, Kommunikationspolitik, Unternehmenskooperation, Drittmittel, Fachhochschule, Sponsoringvertrag, Imagepflege, Sponsoringarten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Sponsoringpakets für die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern (FHVR), um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.
Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Klärung des Sponsoring-Begriffs, die Besonderheiten des Hochschulsponsorings sowie die Entwicklung konkreter Sponsoring-Konzepte in Form von abgestuften Leistungspaketen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?
Ziel ist es, zu beantworten, was eine Hochschule ihren potenziellen Sponsoren als Gegenleistung anbieten kann, um finanzielle Unterstützung zu gewinnen, und daraus ein anwendbares Sponsoringpaket abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur zum Thema Sponsoring, die anschließend auf die spezifischen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Fachhochschule angewendet wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Sponsorings, der Abgrenzung zu anderen Förderformen, der theoretischen Herleitung von Hochschulsponsoring und der praktischen Zuordnung von Gegenleistungen zu verschiedenen Sponsoring-Paketen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte sind Hochschulsponsoring, Hochschulmarketing, Sponsoringpaket, Gegenleistungen, Drittmittelakquise und Kommunikationspolitik.
Warum ist eine Benennung der Mensa nach einem Sponsor laut Autor nicht möglich?
Der Autor stellt fest, dass die Mensa keine Einrichtung der Fachhochschule ist, sondern dem Studentenwerk Oberfranken untersteht, weshalb eine solche Gegenleistung nicht durch die Hochschule direkt vergeben werden kann.
Wie sind die angebotenen Sponsoringpakete strukturiert?
Die Pakete sind in eine Gold-, Silber- und Bronze-Variante gegliedert, die sich durch den Umfang der angebotenen Gegenleistungen (wie Logopräsenz oder Informationsstände) unterscheiden, um flexibel auf Sponsorenwünsche reagieren zu können.
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- Markus Hartmann (Author), 2007, Konzeption eines Sponsoringpakets im Rahmen des Hochschulmarketings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86135