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Die acht großen Suiten G. F. Händels

Title: Die acht großen Suiten G. F. Händels

Seminar Paper , 1998 , 13 Pages

Autor:in: Michael Schönfelder (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Vorwort

Der Hauptuntersuchungsgegenstand dieser Hausarbeit sind die Acht großen Suiten Georg Friedrich Händels, weshalb nur am Rande weitere Werke dieses Komponisten Erwähnung finden.

Als erstes wird die Entwicklung der (traditionellen) deutschen Klaviersuite im Hinblick auf mögliche Auswirkungen bezüglich der Acht großen Suiten beschrieben. Weiterhin besteht ein enger Zusammenhang zwischen den einzelnen Kompositionsphasen Händels und des Notenmaterials der Acht großen Suiten, da es sich hier nicht um ein Werk handelt, dass in einem kurzen, begrenzten Zeitraum geschrieben worden ist; die genauen Entstehungsdaten sind teilweise nur begrenzt einzuordnen. Terence Best (siehe Literaturliste) bietet jedoch einen guten Gesamtüberblick über die Chronologie aller Klavierwerke Händels (beispielsweise auf den Seiten 85 bis 87).

Der eigentlichen Entstehungsgeschichte (Fakten über die Veröffentlichung) schließt sich eine erste, grobmaschige Analyse der Acht großen Suiten an. Genauer wird im folgenden die Suite Nr. 1 (HWV 426) analysiert, da sie gegenüber der traditionellen deutschen Suite einen hohen Verwandschaftsgrad aufweist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort S.3

Die Entwicklung der deutschen Klaviersuite S.3

Die Hallische und Hamburger Periode S.4

Die Italienische Periode S.6

Die Englische Periode S.6

Die Entstehungsgeschichte der Acht großen Suiten S.7

Die Satzform der Acht großen Suiten S.8

Die Suite Nr.1 in A-Dur (HWV 426) S.10

Nachwort S.11

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die "Acht großen Suiten" von Georg Friedrich Händel. Ziel ist es, die Entwicklung der deutschen Klaviersuite darzustellen, Händels Kompositionsphasen zu kontextualisieren und die spezifische strukturelle Form dieser acht Werke sowie deren Verwandschaftsgrad zur traditionellen Suite zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der klassischen deutschen Klaviersuite.
  • Einflüsse der verschiedenen Lebensphasen (Halle, Hamburg, Italien, England) auf Händels Stil.
  • Entstehungsgeschichte und Publikationsumstände der "Acht großen Suiten".
  • Formale Analyse der Satzstrukturen im Vergleich zur traditionellen Suite.
  • Detaillierte Untersuchung der Suite Nr. 1 (HWV 426).

Auszug aus dem Buch

Die Entwicklung der deutschen Klaviersuite

Johann Jacob Froberger (1616-1667) gilt als der Wegbereiter der klassischen deutschen Klaviersuite. Er war der erste deutsche Komponist, dessen Klaviersuiten sich auf wenige Tanztypen beschränkten; meist beinhalten seine Kompositionen die Tänze Allemande, Courante, Sarabande und Gigue. Weiterhin komponiert er seine Klaviersuiten aufgrund der Idee einer zyklischen Anordnung.

Trotzdem kann Froberger nicht als der Erfinder der klassischen deutschen Klaviersuite bezeichenet werden, erst nach dessen Tod (1667) setzte sich die Satzreihenfolge Allemande, Courante, Sarabande und Gigue langsam in Deutschland durch. Beispielsweise "... halten die besagte Form bereits Benedikt Schultheiß ... und wenig später Johann Caspar Kerll (1627-1693) in seinem 1686 einer Versettensammlung angehängten Werkverzeichnis fest."

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor erläutert den Fokus auf Händels "Acht große Suiten" und kündigt eine Untersuchung der Entwicklung der deutschen Klaviersuite sowie eine Analyse der ersten Suite an.

Die Entwicklung der deutschen Klaviersuite: Dieses Kapitel zeichnet die historische Formwerdung der Suite von Froberger bis zu den Komponisten des späten 17. Jahrhunderts nach.

Die Hallische und Hamburger Periode: Hier wird Händels musikalische Ausbildung bei Zachow und seine prägende Zeit in Hamburg beleuchtet, die seinen frühen Kompositionsstil maßgeblich beeinflussten.

Die Italienische Periode: Der Abschnitt skizziert, wie die vier Jahre in Italien zwar wenig Tastenmusik hervorbrachten, aber eine wichtige Erklärung für die spätere stilistische Vielfalt in Händels Suiten liefern.

Die Englische Periode: Es wird diskutiert, warum Händel erst spät wieder für das Cembalo komponierte und dass der Hauptgrund für die Veröffentlichung der "Acht großen Suiten" die Vermeidung eines Raubdrucks war.

Die Entstehungsgeschichte der Acht großen Suiten: Dieses Kapitel beleuchtet den hastigen Entstehungsprozess und die Publikationsumstände als Reaktion auf den drohenden Raubdruck durch John Walsh.

Die Satzform der Acht großen Suiten: Eine tabellarische Übersicht und anschließende Analyse zeigen, dass Händel die traditionelle deutsche Satzfolge oft variiert oder ergänzt.

Die Suite Nr.1 in A-Dur (HWV 426): Eine detaillierte formale Analyse dieses spezifischen Werkes zeigt dessen hohe Verwandtschaft mit dem traditionellen Modell trotz fehlender Sarabande.

Nachwort: Der Autor resümiert, dass die "Acht großen Suiten" an der Grenze zwischen Suite und Sonate stehen und trotz traditioneller Elemente deutliche progressive Neuerungen aufweisen.

Schlüsselwörter

Georg Friedrich Händel, Klaviersuite, Acht große Suiten, Barockmusik, Cembalo, Allemande, Courante, Sarabande, Gigue, Johann Jacob Froberger, HWV 426, Musikgeschichte, Kompositionsstil, Raubdruck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sogenannten "Acht großen Suiten" von Georg Friedrich Händel unter Berücksichtigung ihrer historischen Entwicklung, ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer formalen Struktur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Entwicklung der deutschen Klaviersuite, der Einfluss verschiedener Lebensstationen Händels auf sein Werk sowie die Abgrenzung seiner Suiten von traditionellen Formen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine wissenschaftliche Einordnung der "Acht großen Suiten", wobei insbesondere die Frage geklärt wird, inwiefern Händel dem traditionellen Suiten-Modell folgte oder dieses durch sonatenähnliche Elemente erweiterte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus historischer Kontextualisierung der Kompositionsphasen und einer formanalytischen Betrachtung der Suiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entwicklung der Klaviersuite, Händels Lebensphasen (Hallisch, Hamburger, Italienisch, Englisch), die Entstehungsgeschichte der Sammlung sowie eine detaillierte Analyse der Suite Nr. 1.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Händel, Klaviersuite, Barockmusik, Kompositionsstil, HWV 426, Formanalyse und Musikgeschichte.

Warum waren die "Acht großen Suiten" für Händel von Bedeutung?

Sie waren die ersten Werke dieser Art, die Händel zur Veröffentlichung brachte – primär, um einem unautorisierten Raubdruck des Verlegers John Walsh zuvorzukommen.

Inwiefern unterscheiden sich die Suiten Händels von den klassischen deutschen Suiten?

Händel weicht häufig von der klassischen Abfolge (Allemande, Courante, Sarabande, Gigue) ab und integriert Elemente aus der italienischen Sonate, was die Suiten formal progressiver und individueller macht.

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Details

Title
Die acht großen Suiten G. F. Händels
College
Folkwang University of the Arts Essen  (Fachbereich 2)
Course
Seminar: Die Suite im Zeitalter Bachs
Author
Michael Schönfelder (Author)
Publication Year
1998
Pages
13
Catalog Number
V862
ISBN (eBook)
9783638105491
Language
German
Tags
Suiten Händels Seminar Suite Zeitalter Bachs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Schönfelder (Author), 1998, Die acht großen Suiten G. F. Händels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/862
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