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"schick es nochmal, kam kein text mit...". Eine linguistische Untersuchung der Sprache in SMS

Title: "schick es nochmal, kam kein text mit...". Eine linguistische Untersuchung der Sprache in SMS

Diploma Thesis , 2007 , 141 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl. Germ. Univ. Nikolai Sokoliuk (Author)

German Studies - Linguistics
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Für die Arbeit wurde ein Textkorpus von 1139 teils in Fragebogen erstellten, zum Teil von den Befragten selbst verfassten oder empfangenen SMS untersucht.
Ziel der Arbeit ist dabei lediglich die linguistische Untersuchung im Hinblick auf Lexikologie (Kurzwörter, Abkürzungen, Reduktionen, Dialekt, Groß- und Kleinschreibung, Emoticons, Onomatopoetika, Inflektive, Iterationen) und Syntax (Interpunktion, Hypo- und Parataxen, Ellipsen).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Voraussetzungen, Funktionsweise und Nutzung von SMS

2.1 Technik

2.1.1 Geschichte

2.1.2 Handynetz

2.1.3 Handy

2.2 Nutzer

3 SMS — Klassifizierung der Kommunikationsform

3.1 Zeichentyp

3.2 Kommunikationsrichtung

3.3 Anzahl der Kommunikationspartner

3.4 Zeitlichkeit

3.5 Räumlichkeit

3.6 Kapazität zum Speichern und Senden

3.7 Zusammenfassung

4 Forschungsansatz

4.1 Ansatz allgemein, Hypothese

4.2 Methode

4.2.1 Fragebogen

4.2.2 Gruppe der Befragten

4.2.3 Material

4.2.4 Auswertung

5 Untersuchung

5.1 Lexikologie

5.1.1 Kurzwörter

5.1.2 Abkürzungen

5.1.3 Reduktionen

5.1.4 Dialekt

5.1.5 Groß- und Kleinschreibung

5.1.6 Emoticons

5.1.7 Onomatopoetika

5.1.8 Inflektive

5.1.9 Iterationen

5.2 Syntax

5.2.1 Interpunktion

5.2.2 Hypotaxen und Parataxen

5.2.3 Ellipsen

6 Diskussion und Ausblick

6.1 Ergebnisse

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht linguistisch die Besonderheiten der Sprache in SMS, um zu klären, inwiefern sich diese von der Standardsprache unterscheidet und ob man von einer eigenen "SMS-Sprache" sprechen kann.

  • Entwicklung und technische Voraussetzungen von SMS
  • Klassifizierung von SMS als Kommunikationsform
  • Linguistische Analyse von lexikalischen Phänomenen (Kurzwörter, Dialekt, Emoticons etc.)
  • Syntaktische Untersuchung (Interpunktion, Hypotaxen/Parataxen, Ellipsen)
  • Empirische Auswertung eines SMS-Korpus

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Kurzwörter

Das Metzler Lexikon Sprache beschreibt Kurzwörter als „[...] meist der mündl. Sprachform entstammende verkürzte Wortformen im Ggs. zu Abkürzungen, die überwiegend aus der schriftlichen Sprachform stammen.“4 Einige Kurzwörter sind bereits vollständig in die deutsche Sprache integriert, beispielsweise Auto (von Automobil), Bus (von Omnibus), Schiri (von Schiedsrichter) oder Motel (von Motorhotel),5 andere nur in bestimmten Personengruppen üblich, zum Beispiel Feki für die Fakultät der Universität Bamberg in der Feldkirchenstraße oder Bib für die Universitäts-Bibliothek6.

Kurzwörter werden im Gegensatz zu Abkürzungen nie mit einem Punkt abgekürzt. Da jedoch in SMS häufig Zeichen (vor allem solche, die zur Abkürzung dienen) weggelassen werden, kann dieses Kriterium nicht konsequent angewandt werden, um Kurzwörter von Abkürzungen zu unterscheiden.

Ein Kriterium, das ich gerne noch hinzufügen möchte, um Kurzwörter von Abkürzungen besser unterscheiden zu können, ist die Aussprache. Ein Kurzwort wird stets der graphematischen Umsetzung entsprechend artikuliert. Niemand würde an der Universität Bamberg auf die Idee kommen, das Wort Feki zu buchstabieren. Ebenso wird eine in der deutschen Sprache übliche Abkürzung wie usw. entweder buchstabiert, oder aber als und so weiter ausgesprochen.7

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema SMS-Sprache, Darstellung der Omnipräsenz der SMS und Formulierung der Forschungsabsicht.

2 Voraussetzungen, Funktionsweise und Nutzung von SMS: Überblick über die Technik, das GSM-Netz, die Handyentwicklung sowie das Nutzungsverhalten.

3 SMS — Klassifizierung der Kommunikationsform: Systematische Einordnung der SMS anhand von Kriterien wie Zeichentyp, Dialogizität und Zeitlichkeit.

4 Forschungsansatz: Beschreibung der Hypothesen, der Datenerhebung via Fragebogen und der qualitativen/quantitativen Auswertungsmethode.

5 Untersuchung: Detaillierte linguistische Analyse der lexikalischen und syntaktischen Merkmale anhand des gesammelten Korpus.

6 Diskussion und Ausblick: Zusammenführung der Ergebnisse, Einordnung in nähesprachliche und ökonomische Faktoren sowie Ausblick auf zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

SMS, Linguistik, Sprache in SMS, Konzeptionelle Mündlichkeit, Nähesprachlichkeit, Kurzwörter, Abkürzungen, Reduktionen, Dialekt, Emoticons, Onomatopoetika, Inflektive, Syntax, Ellipsen, Sprachökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich einer linguistischen Untersuchung der sprachlichen Besonderheiten in Kurzmitteilungen (SMS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die technische Basis, die Klassifizierung als Kommunikationsform, sowie eine detaillierte Analyse von Wortschatz und Satzbau in SMS.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszuarbeiten, wie sich die Sprache in SMS von der Standardsprache unterscheidet und ob man tatsächlich von einer eigenständigen "SMS-Sprache" sprechen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen empirischen Ansatz, basierend auf einer Befragung (Fragebogen) und einer anschließenden qualitativen sowie quantitativen Auswertung eines Korpus von 1139 SMS.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Phänomene der Lexikologie (wie Kurzwörter, Reduktionen, Emoticons) und der Syntax (wie Interpunktion, Ellipsen, hypotaktischer Satzbau) definiert und analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind SMS, linguistische Analyse, konzeptionelle Mündlichkeit, Sprachökonomie, Nähesprachlichkeit und Korpusauswertung.

Was unterscheidet SMS von herkömmlichen Briefen oder E-Mails?

SMS weisen eine hohe konzeptionelle Mündlichkeit und Dialogizität auf, kombiniert mit starkem ökonomischem Druck durch die 160-Zeichen-Begrenzung.

Warum spielt die Eingabehilfe T9 für die linguistische Untersuchung eine Rolle?

T9 beeinflusst die Rechtschreibung und Wortbildung, da nur im System gespeicherte Wörter automatisch vervollständigt werden, was Auswirkungen auf die Häufigkeit von Abkürzungen und Kurzwörtern hat.

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Details

Title
"schick es nochmal, kam kein text mit...". Eine linguistische Untersuchung der Sprache in SMS
College
University of Bamberg
Grade
2,0
Author
Dipl. Germ. Univ. Nikolai Sokoliuk (Author)
Publication Year
2007
Pages
141
Catalog Number
V86225
ISBN (eBook)
9783638909044
ISBN (Book)
9783638909105
Language
German
Tags
Eine Untersuchung Sprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Germ. Univ. Nikolai Sokoliuk (Author), 2007, "schick es nochmal, kam kein text mit...". Eine linguistische Untersuchung der Sprache in SMS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86225
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