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Organisationale Identifikation. Determinanten, Nutzenaspekte und Konsequenzen für Unternehmen

Title: Organisationale Identifikation. Determinanten, Nutzenaspekte und Konsequenzen für Unternehmen

Bachelor Thesis , 2007 , 66 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Steffen Kittler (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Jedes Unternehmen braucht qualifizierte, motivierte und engagierte Mitarbeiter.
Dies zeigen die ausgesuchten Statements. Sie zeigen auch, dass Führungspersonen
mit Identifikation Wettbewerbsfähigkeit, Engagement, Ideen und Zukunftsfähigkeit
verbinden und somit in Mitarbeiteridentifikation die Chance sehen, einen
Wettbewerbsvorsprung gegenüber anderen Unternehmen zu realisieren.
Doch welche Auswirkungen hat Mitarbeiteridentifikation genau auf Organisationen?
Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst das Konstrukt zu erläutern, das die Identifikation
der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen beschreibt; die organisationale Identifikation.
Zu Beginn wird der theoretische Rahmen dargestellt, um zu zeigen, was Identifikation
und was der Prozess der Identifikation mit einer Organisation eigentlich ist.
Als Leitfaden für die vorliegende Arbeit dient das Buch „Commitment und Identifikation
mit Organisationen“ von Rolf van Dick (2004), aber auch andere Überblicksdarstellungen
zum Thema organisationale Identifikation, wie zum Beispiel das Buch
„Identity in Organizations“ von David A. Whetton & Paul C. Godfrey (1998). Zwei
Werke, die einen umfassenden Überblick über die organisationale Identifikation ermöglichen.
Im Anschluss wird im Hauptteil auch die tiefergehende Literatur, bestehend
aus Forschungsberichten und Aufsätzen zu diesem Thema erläutert. Recherchiert
wurde in den Datenbanken PSYNDEX und PsycINFO. Anhand der Forschungsergebnisse
soll in Kapitel 3 dargestellt werden, welche positiven Effekte die Identifikation
der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen auf das jeweilige Unternehmen haben
kann. Dabei geht es nicht nur um den direkten Nutzen für das Unternehmen, sondern
auch um Zusammenhänge mit anderen betrieblich relevanten Variablen, die durch
Identifikation beeinflusst werden, oder mit ihr korrelieren. Generell geht es also um
die Frage, ob ein Unternehmen messbare Erfolge erwarten kann, wenn sich seine
Mitarbeiter mit ihm identifizieren.
Am Ende werden Determinanten (Antezedenzen) organisationaler Identifikation
und Möglichkeiten, wie Unternehmen die Identifikation ihrer Mitarbeiter ermöglichen
und fördern können vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Begriffsbestimmung – was ist Identifikation?

2.2 Der Social Identity Approach

2.2.1 Die Theorie der sozialen Identität

2.2.2 Die Selbstkategorisierungstheorie

2.2.3 Identifikation im Sinne des Social Identity Approach

2.2.4 Der Social Identity Approach im organisationalen Kontext

2.3 Organisationale Identifikation - Definition

2.4 Abgrenzung zum Commitment-Begriff

2.5 Messung organisationaler Identifikation

3 Nutzenaspekte organisationaler Identifikation

3.1 Nutzen für das Individuum

3.1.1 Befriedigung von Bedürfnissen

3.1.1.1 Safety Needs – Sicherheitsbedürfnisse

3.1.1.2 Affiliation Needs – Zugehörigkeitsbedürfnisse

3.1.1.3 Self-Enhancement Needs – Selbstaufwertungsbedürfnisse

3.1.1.4 Holistic Needs – Ganzheitlichkeitsbedürfnisse

3.1.2 Körperliches Wohlbefinden und Arbeitszufriedenheit

3.1.2.1 Einschränkungen

3.2 Nutzen für die Organisation

3.2.1 Nutzen durch arbeitsbezogene Ziele oder Verhalten

3.2.1.1 Intragruppenkooperation vs. Intergruppenwettbewerb

3.2.1.2 Intergruppenbeziehungen innerhalb einer Organisation

3.2.1.3 Organisational Citizenship Behavior

3.2.1.4 Performance

3.2.2 Nutzen durch arbeitsbezogene Einstellungen

3.2.2.1 Arbeitszufriedenheit

3.2.2.2 Absentismus

3.2.2.3 Turnover

3.2.2.4 Arbeitszufriedenheit als Mediator zwischen Identifikation und Kündigungsabsichten

3.2.3 Aktuelle Nutzenaspekte

3.2.3.1 Kundenorientierung

3.2.4 Übersicht und die Meta-Analyse von Riketta

4 Identifikation fördern – Handlungsempfehlungen

4.1 Antezedenzen organisationaler Identifikation

4.1.1 Categorization Antecendents

4.1.2 Self-Enhancement Antecedents

4.1.3 SCT Antecedents

4.1.4 Weitere in der Literatur erwähnte Determinanten

4.1.4.1 Personale und situative Bestimmungsfaktoren

4.1.4.2 Support und Organizational Justice

4.2 Handlungsempfehlungen für Organisationen

4.2.1 Allgemeine Handlungsempfehlungen

4.2.2 Personalpolitik

4.2.3 Corporate Identity – Identität und Image

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konstrukt der organisationalen Identifikation, analysiert deren Antezedenzen (Determinanten) sowie deren vielfältige positive Nutzenaspekte für sowohl das Individuum als auch das Unternehmen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.

  • Grundlagen der organisationalen Identifikation basierend auf dem Social Identity Approach.
  • Nutzenaspekte für Mitarbeiter, insbesondere im Hinblick auf Bedürfniserfüllung und Arbeitszufriedenheit.
  • Positive Konsequenzen für Organisationen, wie OCB, Performance und reduzierte Fluktuation.
  • Förderung der Identifikation durch Personalpolitik und Corporate Identity.

Auszug aus dem Buch

3.1.1.2 Affiliation Needs – Zugehörigkeitsbedürfnisse

„Humans are social animals. No one […] lives entirely alone […]. We each seek out contact with others […] to enrich our lives […] (Haslam, 2004, S. 1). Auch das Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist nach Maslow (1943, S. 380) ein Grundbedürfnis des Menschen. Identifikation kann auf das Bedürfnis nach Zugehörigkeit bezogen werden. Der Mensch, als soziales Wesen, sucht Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen (Identifikation), um das Gefühl von Isolation zu reduzieren (Pratt, 1998, S. 182).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung weicher Faktoren und insbesondere der Mitarbeiteridentifikation als schwer imitierbare Ressource für den Wettbewerbsvorteil.

2 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel erläutert den Social Identity Approach, definiert die organisationale Identifikation und grenzt sie von verwandten Konzepten wie dem organisationalen Commitment ab.

3 Nutzenaspekte organisationaler Identifikation: Es werden positive Effekte der Identifikation für das Individuum sowie für die Organisation detailliert analysiert und empirisch belegt.

4 Identifikation fördern – Handlungsempfehlungen: Hier werden Determinanten der Identifikation aufgezeigt und konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der Personalpolitik und die Corporate Identity abgeleitet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Rolle der Identifikation als essentielles Element einer Organisation als Einheit.

Schlüsselwörter

Organisationale Identifikation, Social Identity Approach, Commitment, Arbeitszufriedenheit, Organisational Citizenship Behavior (OCB), Performance, Identitätsmanagement, Personalpolitik, Corporate Identity, Fluktuation, Absentismus, Bedürfnisse, Selbstaufwertung, Ganzheitlichkeit, Mitarbeiterbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konstrukt der organisationalen Identifikation und untersucht deren Ursachen, den daraus resultierenden Nutzen für Individuen und Organisationen sowie Ansätze zur gezielten Förderung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Social Identity Approach als theoretische Grundlage, die Auswirkungen der Identifikation auf Arbeitsverhalten und -einstellungen sowie praktische Gestaltungsempfehlungen für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen der Mitarbeiteridentifikation für Unternehmen aufzuzeigen und zu klären, ob durch die Förderung der Identifikation messbare Erfolge erzielt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine tiefgehende Literaturanalyse durch, basierend auf Forschungsberichten und Aufsätzen aus den Datenbanken PSYNDEX und PsycINFO, ergänzt durch die Auswertung verschiedener Meta-Analysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Hintergründe, die Analyse der positiven Auswirkungen der Identifikation auf Arbeitszufriedenheit, OCB und Produktivität sowie Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind organisationale Identifikation, Social Identity Approach, Arbeitszufriedenheit, Commitment, OCB, Corporate Identity und Unternehmenserfolg.

Inwiefern unterscheidet sich organisationale Identifikation vom Commitment-Begriff?

Im Gegensatz zum Commitment, das oft austauschbasiert und relativ stabil ist, ist Identifikation ein selbstdefinitorisches Konstrukt, das flexibler auf verschiedene Situationen und Kontexte reagieren kann.

Welche Rolle spielt die Corporate Identity bei der Förderung der Identifikation?

Die Corporate Identity dient als ganzheitliches Konzept, um durch ein attraktives Image und die Vermittlung gemeinsamer Werte die Verbundenheit der Mitarbeiter zu stärken und die Identifikation nach innen und außen zu fördern.

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Details

Title
Organisationale Identifikation. Determinanten, Nutzenaspekte und Konsequenzen für Unternehmen
College
University of Paderborn  (Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie)
Grade
1,7
Author
Steffen Kittler (Author)
Publication Year
2007
Pages
66
Catalog Number
V86342
ISBN (eBook)
9783638906692
ISBN (Book)
9783640476596
Language
German
Tags
Organisationale Identifikation Determinanten Konsequenzen Nutzenaspekte Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Kittler (Author), 2007, Organisationale Identifikation. Determinanten, Nutzenaspekte und Konsequenzen für Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86342
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