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Modelle zur Leistungsmotivation von Mitarbeitern in Privatunternehmen und Öffentlichen Dienst

Title: Modelle zur Leistungsmotivation von Mitarbeitern in Privatunternehmen und Öffentlichen Dienst

Term Paper , 2006 , 16 Pages , Grade: 2.2

Autor:in: Magdalena Kuschniers (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Je interessanter die Arbeit, desto motivierter ist der Mitarbeiter. Betrachtet man die Führungssicht, so fragen die Manager nach dem „Wie“. „Wie bekomme ich die maximale Arbeitsleistung meiner Mitarbeiter?“, „Wie motiviere ich meine Leute dazu, Überstunden zu machen?“. Die Kernfrage des Managers ist also nicht, „warum“ etwas passiert, sondern das „wie“ - Verhalten zu beeinflussen ist. Unter diesem Gesichtspunkt versteht man also unter Motivation das Erzeugen, Erhalten und Steigern der Verhaltensbereitschaft durch den Vorgesetzten bzw. durch Anreize. Hierbei wird der Mitarbeiter von extern (extrinsisch) angereizt und zwar schlicht durch Bezahlung.
Aber was macht eine positive Arbeitsmotivation aus und wie kann man sehen, dass Mitarbeiter unterschiedlich motiviert sind? Inwieweit sind Mitarbeiter beeinflussbar und welche Ansatzpunkte gibt es. Die Klärung dieser Fragen finden sich in unterschiedlichen theoretischen Modellen wider. Die Arbeit untersucht zum Ersten die grundsätzlichen theoretischen Ansätze der Motivation an zwei Beispielen. Ich beschränke mich dabei auf die kognitive Wahltheorie nach dem Erwartungs-Valenz-Modell von Vroom. Des weiteren im Bereich der Bedürfnisspannungs-Theorie auf die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg. Zum Zweiten wird auf die Struktur der konkreten Modelle ökonomischer Stimuli eingegangen und der Anreiz durch monetäre Mittel beschrieben. Zuletzt werden die Vor- und Nachteile unter Berücksichtigung der materiellen Mittel dargestellt. Es wird der Versuch unternommen, diese theoretischen Grundsätze in Einklang mit der realen Arbeitswelt zu bringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Gang der Untersuchung

2 Motivationsmodelle

2.1 Die kognitive Wahltheorie nach dem Erwartungs-Valenz-Modell von Vroom

2.2 Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

a) Motivatoren (satisfiers)

b) Hygienefaktoren (dissatisfiers)

3 Leistungsmotivation durch monetäre Mittel

3.1 Intrinsische/ extrinsische Motivation

3.2 Motivierung durch monetäre Mittel

4 Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Mitarbeitermotivation sowie die Wirksamkeit ökonomischer Stimuli in Privatunternehmen und dem Öffentlichen Dienst. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine Analyse renommierter Motivationstheorien herauszuarbeiten, inwieweit finanzielle Anreize tatsächlich zur nachhaltigen Leistungssteigerung beitragen oder ob immaterielle Faktoren eine zentralere Rolle spielen.

  • Analyse der kognitiven Wahltheorie (Vroom)
  • Untersuchung der Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg)
  • Abgrenzung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
  • Bewertung monetärer Anreizsysteme in der modernen Arbeitswelt
  • Bedeutung von Arbeitsklima, Anerkennung und Lob für die Leistungsbereitschaft

Auszug aus dem Buch

2.1 Die kognitive Wahltheorie nach dem Erwartungs-Valenz-Modell von Vroom

Die Erwartungs-Valenz-Modell-Theorie von Vroom lässt sich unter den Prozesstheorien einordnen. Die Prozesstheorie versucht das Zusammenspiel der einzelnen Motive zu erklären, sie versucht aufzuzeigen, wie der Motivationsprozessablauf geht.

Die Zielsetzung der kognitiven Wahltheorie nach Vroom unterstellt die Favorisierung einer Handlungsalternative und beschreibt die Wahl zwischen mindestens zwei freiwilligen Aktivitäten, zwischen welchen das Individuum sich zu entscheiden braucht.

Der Entscheidungsträger ergreift dann die bestimmte Alternative, welche ihn am meisten motiviert. Das Modell unterstellt drei Ebenen: 1. die Ebene des Entscheidungsträgers mit unterschiedlichen Handlungsalternativen, 2. die Ebene der Organisationsziele („Ergebnisse erster Stufe“) und 3. die Ebene der Individualziele (Ergebnisse zweiter Stufe“). Vroom hat dementsprechend zwei Konzepte eingeführt, um die Präferenz für eine Handlungsalternative genau bestimmen zu können. Er unterteilt zwei Konzepte: Valenz und Erwartung/ subjektive Wahrscheinlichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff Motivation als zentralen Führungsfaktor und skizziert die Relevanz der Untersuchung für die betriebliche Leistungserbringung.

1.1 Gang der Untersuchung: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise, bei der theoretische Ansätze von Vroom und Herzberg mit der Praxis monetärer Anreize in Einklang gebracht werden.

2 Motivationsmodelle: Das Kapitel beleuchtet den Wandel des Mitarbeiters vom Taylorismus hin zum respektierten sozialen Wesen und stellt theoretische Rahmenbedingungen vor.

2.1 Die kognitive Wahltheorie nach dem Erwartungs-Valenz-Modell von Vroom: Hier wird die Theorie erläutert, die auf der bewussten Wahl zwischen Handlungsalternativen basiert, um maximale Motivation zu erzielen.

2.2 Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg: Dieses Kapitel differenziert zwischen Motivatoren, die Zufriedenheit erzeugen, und Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit verhindern sollen.

3 Leistungsmotivation durch monetäre Mittel: Hier wird untersucht, wie Anreize wie Geld oder Gehaltserhöhungen im Arbeitsalltag wirken.

3.1 Intrinsische/ extrinsische Motivation: Der Abschnitt erläutert die unterschiedlichen Antriebsquellen, die entweder aus der Tätigkeit selbst (intrinsisch) oder durch externe Faktoren (extrinsisch) gespeist werden.

3.2 Motivierung durch monetäre Mittel: Dieses Kapitel kritisiert die Überschätzung von Geld als dauerhaftes Motivationsinstrument und stellt die Bedeutung immaterieller Aspekte heraus.

4 Schlusswort: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Anerkennung und ein positives Arbeitsumfeld nachhaltiger wirken als rein monetäre Zuwendungen.

Schlüsselwörter

Motivation, Leistungsmotivation, Mitarbeiterführung, Erwartungs-Valenz-Modell, Vroom, Zwei-Faktoren-Theorie, Herzberg, Monetäre Anreize, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Arbeitszufriedenheit, Führungsstil, Anerkennung, Arbeitsklima, Personalwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Mitarbeiter in Privatunternehmen und im Öffentlichen Dienst durch verschiedene Modelle und Anreize effektiv motiviert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die kognitive Wahltheorie nach Vroom, die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg sowie die Auswirkungen von Gehalt und Anerkennung auf die Leistungsbereitschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den tatsächlichen Stellenwert monetärer Stimuli kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob sie die Motivation langfristig fördern oder durch immaterielle Faktoren ersetzt werden sollten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie den Vergleich klassischer Motivationsmodelle mit empirischen Erkenntnissen aus der Personalführung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung theoretischer Modelle, die Abgrenzung von Motivationsarten und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Rolle von Geld und Lob als Anreiz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Motivation, Leistungsfähigkeit, Herzberg, Vroom, monetäre Anreize und Arbeitszufriedenheit.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Gehaltserhöhungen?

Der Autor argumentiert, dass Gehaltserhöhungen oft überschätzt werden und ihre Motivationswirkung nur von kurzer Dauer ist, da sie langfristig als selbstverständlich wahrgenommen werden.

Welche Bedeutung kommt dem Faktor "Lob" zu?

Lob wird als essenzielle Führungseigenschaft hervorgehoben, wobei der Autor vor dem "Lob-Dilemma" warnt und betont, dass Anerkennung auf tatsächlicher Leistung basieren muss.

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Details

Title
Modelle zur Leistungsmotivation von Mitarbeitern in Privatunternehmen und Öffentlichen Dienst
College
Berlin School of Economics
Grade
2.2
Author
Magdalena Kuschniers (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V86603
ISBN (eBook)
9783638051156
ISBN (Book)
9783656820222
Language
German
Tags
Theoretische Modelle Stimuli Leistungsmotivation Mitarbeitern Privatunternehmen Dienst Bundesrepublik Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magdalena Kuschniers (Author), 2006, Modelle zur Leistungsmotivation von Mitarbeitern in Privatunternehmen und Öffentlichen Dienst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86603
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