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Internationalisierung der Spitzenverfassung

Die Zusammensetzung von Überwachungsorganen multinationaler Unternehmen

Title: Internationalisierung der Spitzenverfassung

Seminar Paper , 2006 , 41 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stephanie Peiker (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Im Zeitalter der Globalisierung ist die multinationale Präsenz von Unternehmen ein essenzieller Erfolgsfaktor. Mit einer Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf internationaler Ebene gestalten sich Möglichkeiten vielfältiger, doch es gilt komplexe und neue Zu-sammenhänge in einer fremden Unternehmensumwelt erfolgreich zu bewältigen. Dies führt zu einer Erweiterung des Aufgabenfeldes der Spitzenverfassung von multinationalen Unternehmungen (MNU) und impliziert, dass Kompetenz und Zusammensetzung der Unternehmensspitze für das globale Umfeld geeignet sind. Dem Überwachungsgremium kommt dabei neben der Führungsspitze eine besondere Bedeutung zu. Gesetzliche Hintergründe und Corporate Governance (CG) allgemein spielen bei der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums ebenso eine Rolle, wie die Erweiterung seines eigentlichen Aufgabenbereichs und damit verbundene Fähigkeiten und interkulturelles Bewusstsein, welches die Gremienmitglieder mitbringen müssen. Vor diesem Hintergrund werden in dieser Arbeit Funktion und internationale Zusammensetzung des Überwachungsgremiums einer MNU betrachtet. Hierbei wird anhand von Kanada und Österreich beispielhaft auf zwei in ihrer CG-Struktur unterschiedliche Länder eingegangen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Modelle von Corporate Governance-Systemen

2.1 Begriff und Inhalte

2.2 Monistisches Corporate Governance-System

2.2.1 Struktur und Problemfelder des monistischen Systems

2.2.2 Kanadisches Corporate Governance-System

2.3 Dualistisches Corporate Governance-System

2.3.1 Struktur und Problemfelder des dualistischen Systems

2.3.2 Österreichisches Corporate Governance-System

3 Funktion von Überwachungsgremien

3.1 Kontrollierende Funktion in der Principal-Agent-Theory

3.2 Unterstützende Funktion in der Stewardship-Theory

3.3 Kooptative Funktion in der Resource-Dependency-Theory

3.4 Koordinierende Funktion in der Stakeholder-Theory

3.5 Strategische Funktion als Teil des Top Management Teams

4 Besonderheiten internationaler Gruppenzusammensetzung

5 Empirische Untersuchungen von Überwachungsgremien

5.1 Stand der Forschung

5.2 Methodologie

5.2.1 Untersuchungsgegenstand und Nationalitätsdefinition

5.2.2 Datenerhebung

5.2.3 Einschränkungen

5.3 Resultate

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Ausgestaltung der internationalen Zusammensetzung von Überwachungsgremien in multinationalen Unternehmen (MNU) zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie sich die Globalisierung auf die Anforderungen an Aufsichtsorgane auswirkt und inwieweit Unternehmen durch ihre Governance-Struktur auf diese Herausforderungen reagieren.

  • Vergleich von monistischen (Kanada) und dualistischen (Österreich) Corporate Governance-Systemen.
  • Theoretische Begründung der verschiedenen Funktionen von Überwachungsgremien.
  • Analyse der Chancen und Risiken kultureller Heterogenität in Aufsichtsgremien.
  • Empirische Untersuchung der tatsächlichen Internationalität in ausgewählten kanadischen und österreichischen Unternehmen.
  • Diskussion von Einflussfaktoren auf die Zusammensetzung von Führungsorganen.

Auszug aus dem Buch

Besonderheiten internationaler Gruppenzusammensetzung

Der vorhergehende Abschnitt hebt die Wichtigkeit eines international zusammengesetzten Überwachungsorgans hervor. Dem Begriff Multi- bzw. Internationalität liegt implizit zugrunde, dass zwischen verschiedenen Nationalitäten unterschieden wird. So beeinflusst die Nationalität eines Menschen seine Wertvorstellungen, sein kognitives Gerüst, sein Verhalten und seine Sprache. Im Folgenden wird die Heterogenität einer Gruppe, die durch ihre Multinationalität gekennzeichnet ist, betrachtet. Weiterhin wird auf positive und negative Effekte sowie Konsequenzen bezüglich des Erfolgs der Gruppe eingegangen. Letzterer steht in engem Zusammenhang mit der Art der von der Gruppe zu lösenden Aufgabe und der Beschaffenheit der Umwelt.

Geert Hofstede, der die „am häufigsten genannte und zitierte Studie zur Kulturerfassung“ erstellt hat, misst den Termini Nation und Kultur die gleiche Bedeutung zu. Dies ist der Grund für ihre hier synonyme Verwendung. Hofstedes Studie diente als Basis für die Herausarbeitung von den vier kulturdefinierenden Dimensionen Machtdistanz, Individualismus versus Kollektivismus, Maskulinität versus Femininität und Unsicherheitsvermeidung. Weiterhin definiert er Werte als „the broad tendency to prefer certain states of affairs over others”. Da verschiedene Kulturen unterschiedliche Wertvorstellungen besitzen, treffen in einer multinationalen Gruppe unter anderem verschiedene Präferenzen bezüglich der Herangehensweise an ein Problem zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der Relevanz multinationaler Unternehmensführung und der daraus resultierenden Anforderungen an Überwachungsgremien.

2 Modelle von Corporate Governance-Systemen: Systematisierung der Unterschiede zwischen monistischen und dualistischen Systemen anhand der Beispiele Kanada und Österreich.

3 Funktion von Überwachungsgremien: Theoretische Herleitung der Aufgaben von Aufsichtsorganen auf Basis verschiedener Management-Theorien.

4 Besonderheiten internationaler Gruppenzusammensetzung: Analyse der soziologischen, psychologischen und linguistischen Auswirkungen kultureller Vielfalt in Gremien.

5 Empirische Untersuchungen von Überwachungsgremien: Durchführung einer eigenen Kurzstudie zur Internationalität der Board-Zusammensetzung in Kanada und Österreich.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse und Diskussion weiterer Forschungsbedarfe bezüglich kultureller Heterogenität.

Schlüsselwörter

Corporate Governance, Überwachungsgremien, Multinationale Unternehmen, Board of Directors, Aufsichtsrat, Kulturelle Heterogenität, Globalisierung, Principal-Agent-Theorie, Stakeholder-Theorie, Internationalisierung, Kanada, Österreich, Spitzenverfassung, Management-Teams.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die internationale Zusammensetzung von Überwachungsgremien in multinationalen Unternehmen und analysiert, wie diese auf die Herausforderungen der Globalisierung reagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Corporate Governance-Systeme, die theoretischen Funktionen von Aufsichtsgremien und die Auswirkungen kultureller Vielfalt (Heterogenität) auf die Entscheidungsfindung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, inwieweit die internationale Präsenz von Unternehmen in der Zusammensetzung ihrer Kontrollorgane abgebildet ist, unter Berücksichtigung unterschiedlicher nationaler Governance-Modelle.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse auf Basis bestehender Management-Theorien mit einer empirischen Kurzstudie, die Daten kanadischer und österreichischer börsennotierter Unternehmen vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Corporate Governance-Modelle beschrieben, die theoretischen Funktionen von Boards erläutert, die Folgen kultureller Heterogenität analysiert und die empirische Studie durchgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Corporate Governance, Überwachungsgremien, kulturelle Heterogenität, Internationalisierung und multinationale Unternehmungen.

Warum wurden gerade Kanada und Österreich für den Vergleich gewählt?

Diese Länder wurden gewählt, um beispielhaft zwei in ihrer Governance-Struktur grundlegend unterschiedliche Ansätze – das monistische (Kanada) und das dualistische (Österreich) System – gegenüberzustellen.

Welche Herausforderungen bei der Arbeit internationaler Teams werden identifiziert?

Die Arbeit nennt vor allem Kommunikationsschwierigkeiten, unterschiedliche Wertvorstellungen und divergierende Problemlösungsansätze als potenzielle Konfliktquellen, die durch kulturelle Heterogenität entstehen können.

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Details

Title
Internationalisierung der Spitzenverfassung
Subtitle
Die Zusammensetzung von Überwachungsorganen multinationaler Unternehmen
College
University of Mannheim
Grade
1,3
Author
Stephanie Peiker (Author)
Publication Year
2006
Pages
41
Catalog Number
V86915
ISBN (eBook)
9783638022088
Language
German
Tags
Internationalisierung Spitzenverfassung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Peiker (Author), 2006, Internationalisierung der Spitzenverfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86915
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