L'italiano standard - L'italiano dell'uso medio


Seminararbeit, 2003
16 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
1. Das Ziel meiner Hausarbeit

Hauptteil
2. L`italiano standard
2.1. Die Vokale
2.2. Die Konsonanten
2.2.1. Gegensatz zwischen langer und kurzer Aussprache der Konsonanten
2.2.2. Aussprache des ´s`, des ´z` und des ´r`
2.3. Die Halbvokale und Halbkonsonanten
2.4. Der Akzent
2.5. Intonation, Rhythmus und Pause
3. L`italiano dell`uso medio
3.1. Die Phonologie
4. Unterschiede vom „italiano standard“ zum „italiano dell`uso medio“
Schluss
5. Der aktuelle Stand und die Aussichten für die Zukunft

Tabellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Einleitung

1. Das Ziel meiner Hausarbeit

Das Ziel meiner Hausarbeit ist die Erarbeitung der Thematik „italiano standard – italiano dell`uso medio“ und der phonologischen Unterschiede vom „italiano standard“ zum „italiano dell`uso medio“.

Aufgrund der Komplexität der Thematik werde ich in meiner Arbeit den Bereich der ´Phonologie` erläutern. Eine Bearbeitung aller Bereiche (z.B. Morphologie, Syntax usw.) würde außerdem den gesetzten Rahmen der Arbeit sprengen und es könnte auch zu einer ungenügenden, oberflächlichen Bearbeitung der einzelnen Bereiche führen.

Diese Thematik werde ich kritisch und systematisch, unter zu Hilfenahme von Sekundärliteratur und durch Zitate und Fußnoten, analysieren. Weiterhin möchte ich die Thematik „italiano standard – italiano dell`uso medio“ anhand einiger expliziter Fragestellungen genauer erarbeiten, wobei ich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben möchte.

Beginnen werde ich mit einem allgemeinen Vorspann zum „italiano standard“, wobei ich die Bearbeitung der phonologischen Merkmale anschließen möchte. Daraufhin werde ich zum „italiano dell`uso medio“ übergehen, dessen Merkmale ich im Weiteren darstellen werde.

Abschließend erläutere ich dann die phonologischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Thematik.

Hauptteil

2. L`italiano standard

Durch den Begriff des „Standard“ wird die Rolle der standardisierten gegenüber den nicht standardisierten Varietäten deutlich. Die Standardsprache ist eine überregionale Sprache einer Gemeinschaft, „die Umgangssprache(n) und Dialekte überlagert“[1]. Es lässt sich aber nicht nur in der geschriebenen Sprache von einem Standard reden, sondern auch in der gesprochenen Sprache und von deren Substandards. Häufig kann man aber feststellen, dass „die Tendenz, im wesentlichen von der Konstruktion eines standardsprachlichen Systems geschriebener Sprache und seiner grammatischen Beschreibung“[2] ausgeht. Mit dem Standard wird häufig ein hohes Prestige verbunden. Obwohl man diesen Faktor nicht als ausschließlich setzen darf, da gerade in Italien fast alle Menschen mit einem Akzent sprechen und daher keine eindeutige soziale Hierarchie besteht. „Die Aussprache der Gebildeten ist in Italien nicht einheitlich, sondern je nach Gegend unterschiedlich: [...] Daß ein lokaler Akzent beibehalten wird, ist in Italien normal und wird allgemein akzeptiert“[3].Würde jemand ohne Akzent sprechen und in reinstem Standarditalienisch, würde er nicht verraten, woher er kommt und bei seinem Sprecher die Frage provozieren: „Scusi, ma da dove vieni?“[4]

Auch gibt es in Italien viele verschiedene Dialekte, die sich durch alle sozialen Schichten ziehen. Die italienische Sprache ist charakteristisch mit vielen Subsystemen und Varietäten. Natürlich wird mit dem Dialekt eher der untere Teil der Hierarchie in Verbindung gebracht, so dass derjenige, der sich um sozialen Aufstieg bemüht, häufig seinen Dialekt in bestimmten Bereichen aufgeben muss zugunsten des „überregionalen Italienisch“. Gerade in den Massenmedien, in amtlichen Dokumenten, in der Schule oder in der öffentlichen Kommunikation ist das „Standarditalienisch“ wichtig.

Die italienische Sprache entstand im 14. Jahrhundert aus einer örtlichen Varietät: dem Florentinischen. Theoretisch entspricht die italienische Standardaussprache dem Florentinischen, aber ohne alle charakteristischen, phonetischen Eigenschaften zu berücksichtigen. So spricht man z.B. „la gorgia“ in der Toskana [`Cxa] anstatt [`Cka][5] aus. Es handelt sich um eine Aussprache, die einer literarischen Entwicklung entspricht, analog zu vielen Entwicklungen in der Grammatik, Lexik und Schreibweise. In der Wirklichkeit jedoch wird das Standarditalienisch nur von einer kleinen Minderheit gesprochen. Im wirklichen, allgemeinen und öffentlichen Gebrauch kann man eher von einem „italiano dell`uso medio“ ausgehen (wozu ich aber später noch kommen werde). Das Modell des „italiano standard“ bezieht sich also eher auf die Interpretation der Standardschreibung als auf die reale und solide Beherrschung des Gebrauchs.

2.1. Die Vokale

Bei den Vokalen im Italienischen gibt es fünf in unbetonten Silben /a e i o u/ und sieben in betonten Silben /a e ε i o C u/.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wie man in der obigen Tabelle sehen kann, gibt es zwei verschieden e- bzw. o- Vokale: zum einen das geschlossene /e/ bzw. /o/ und zum anderen das offene /ε/ bzw. /C/. Diese betreffenden Vokale tragen zu einer Bedeutungsveränderung eines Wortes bei, wenn der jeweilige Vokal offen oder geschlossen ausgesprochen wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Wortpaare werden ´Minimalpaare` genannt.

Die Vokale haben immer eine getrennte Klangfarbe, auch bei Diphthongen: ie ri, eu rop eo, v uo le und bei unbetonten Silben: e , s e ver i, s u or a, q u and o[8].

In den Aussprachevarietäten Süditaliens verringern sich die unbetonten Vokale zu einer verschwommenen Klangfarbe, dem so genannten schwa- Laut [ә].

Die offenen Vokale /ε/ und /C/ treten in betonten oder halbbetonten Silben bei zusammengesetzten Wörtern auf, z.B. belladonna [ bεlla`d Cnna], nottetempo [n Cttetεmpo][9].

2.2. Die Konsonanten

Ich möchte nun erst einige Konsonanten näher erläutern und dann zum Überblick eine Tabelle über die verschiedenen Konsonanten einfügen.

[...]


[1] Lewandowski, Th.: Linguistisches Wörterbuch. 3.Bd.. Heidelberg: Quelle & Meyer1973-1975. S. 688.

[2] Holtus, G. /Radtke, E. (Hrsg.): Sprachlicher Substandard. Tübingen: Niemeyer 1986. S. 89.

[3] Lepschy, A.L. /Lepschy, G.: Die italienisch Sprache. Übersetzt von Susanne Hagemann. Tübingen: Francke 1986. S. 10.

[4] Coveri, L/ Benucci, A./ Diadori, P.: Le Varietà dell`Italiano. Manuale di Socioliguistica italiana. (= I Libri dell`Arco 6). Siena: Bonacci 1998. S. 28.

[5] Ebd.: S. 28.

[6] Ebd.: S. 29.

[7] Ebd.: S. 30.

[8] Ebd.: S. 30.

[9] Canepari, L.: Italiano standard e pronunce regionali. Padova: CLEUP 1980. S. 20.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
L'italiano standard - L'italiano dell'uso medio
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Veranstaltung
Varietäten des Italienischen
Note
2,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
16
Katalognummer
V87025
ISBN (eBook)
9783638019699
ISBN (Buch)
9783656523680
Dateigröße
481 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Varietäten, Italienischen
Arbeit zitieren
Katharina Meyer (Autor), 2003, L'italiano standard - L'italiano dell'uso medio, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87025

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: L'italiano standard - L'italiano dell'uso medio


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden