Der "Berührungslose" Zahlungsverkehr (RFID) in Österreich

Eine Potential- und Risikoanalyse aus der Sicht von Kartengesellschaften


Diplomarbeit, 2007

138 Seiten, Note: 2


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfragen / Hypothesen
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Vorgangsweise der Expertengespräche

2 GRUNDLAGEN DER RFID-TECHNOLOGIE
2.1 Definition von RFID
2.2 Historischer Hintergrund
2.3 Funktionsweise von RFID-Systemen
2.3.1 Transponder
2.3.2 Leseeinheit
2.3.3 Frequenzbereiche
2.3.4 Reichweiten von RFID-Sytemen
2.4 Normierungen für die kontaktlose Chipkarte
2.5 Einsatzgebiete von RFID
2.5.1 Objektidentifikation
2.5.2 Personenidentifikation
2.5.3 Tieridentifikation

3 GRUNDLAGEN DES BARGELDLOSEN ZAHLUNGSVERKEHRS
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Entwicklungsgeschichte
3.3 Funktionen der Kreditkarte
3.4 Arten von Kreditkarten
3.4.1 Kreditkarten
3.4.2 Debitkarten
3.4.3 Prepaidkarten
3.5 Funktionsweise
3.5.1 Bestandteile einer Kreditkarte
3.5.2 Involvierte Parteien
3.5.3 4 Parteien System
3.5.4 3 Parteien System
3.5.5 Ablaufbeschreibung einer Transaktion
3.6 Vorteile für Kunden
3.7 Vorteile für Händler

4 KARTENAUSGEBENDE GESELLSCHAFTEN
4.1 Definition von Kartengesellschaften
4.2 Kreditkartengesellschaften International
4.2.1 Visa International
4.2.2 MasterCard International
4.2.3 Diners Club International
4.2.4 American Express
4.3 Kreditkartengesellschaften in Österreich
4.3.1 MasterCard
4.3.2 Visa
4.3.3 Diners
4.3.4 AmericanExpress

5 VORAUSSETZUNGEN FÜR RFID IM ZAHLUNGSVERKEHR
5.1 Gesetzliche Bestimmungen
5.2 Sicherheitsanforderungen
5.2.1 Involvierte Parteien
5.2.2 Angriffsmöglichkeiten
5.2.3 Studie über Sicherheit von RFID-Kreditkarten
5.2.4 Methoden zur Sicherung von RFID-Systemen
5.2.5 Datenschutz
5.3 Voraussetzungen in Österreich
5.4 Zusammenfassung Voraussetzungen für RFID

6 POTENTIALANALYSE
6.1 Marktanalyse Kreditkartenmarkt
6.1.1 Marktpotential
6.1.2 Marktvolumen
6.1.3 Absatzpotential
6.1.4 Absatzvolumen
6.2 Zielgruppe von RFID
6.3 Potential von RFID im Zahlungsverkehr
6.3.1 Art und Weise der Implementierung
6.3.2 Ausstattung der Akzeptanzstellen
6.3.3 Preis für den Kunden
6.4 Marktpotential von RFID
6.5 Internationale Studie über die Akzeptanz und dem Potential von RFID ...
6.6 Motivationsfaktoren für Kartengesellschaften
6.7 International im Einsatz befindliche RFID-Zahlungssysteme
6.7.1 MasterCard International (Tap N Go)
6.7.2 Visa International (Wave and Pay)
6.7.3 AmericanExpress (ExpressPay)
6.7.4 Implementierung derartiger Systeme in Österreich
6.8 Möglichkeiten mit RFID im Bereich Zahlungsverkehr
6.8.1 Mögliche Einsatzgebiete
6.8.2 Innovative Neuprodukte
6.8.3 Zukunftsvisionen
6.9 Zusammenfassung zum Thema Potentialanalyse

7 RISIKOANALYSE
7.1 Grundlagen zur Risikoanalyse
7.2 Vor- und Nachteile von RFID
7.2.1 Vorteile von RFID-Systemen im Zahlungsverkehr
7.2.2 Nachteile von RFID-Systemen im Zahlungsverkehr
7.3 Risikofaktoren
7.3.1 Arten von Risikofaktoren
7.3.2 Finanzielle Risikoeinschätzung der Risikofaktoren
7.4 Zusammenfassung zum Thema Risikoanalyse

8 SWOT-ANALYSE
8.1 Grundlage zur SWOT-Analyse
8.2 Analyse
8.2.1 Stärken
8.2.2 Schwächen
8.2.3 Chancen
8.2.4 Risiken

9 ZUSAMMENFASSUNG
9.1 Forschungsfrage 1
9.2 Forschungsfrage 2
9.3 Forschungsfrage 3

LITERATURVERZEICHNIS

ANHANG

Expertenliste

Fragebogen

Auswertung Fragebogen (Rating)

DANK

Die vorliegende Arbeit entstand unter großer Mithilfe zahlreicher Personen, bei denen ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken möchte.

Dipl.-Ing. Laszlo Kovacs für seine kompetente, geduldige und freundliche Betreuung bei meiner Diplomarbeit.

Meiner Ehefrau Mag. Michaela Gruber für ihr unermüdliches Korrekturlesen, den emotionalen Beistand, sowie für ihre, immer wieder notwendigen, Aufmunterungen und Motivationen.

Selbstverständlich möchte ich auch meinen Eltern, Maria und Eduard Gruber, danken, ohne deren intensive Unterstützung ich wohl nie dort angekommen wäre, wo ich heute stehe.

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1: RFID System Components

Abbildung 2: Familie der Chipkarten (kontaktlos und kontaktbehaftet)

Abbildung 3: Cash Volume vs. Purchase Volume (Worldwide)

Abbildung 4: Kreditkartenmerkmale

Abbildung 5: 4 Parteien System

Abbildung 6: 3 Parteien System

Abbildung 7: Ablauf Kreditkartentransaktion

Abbildung 8: Logo Visa International

Abbildung 9: MasterCard Logo

Abbildung 10: Diners Club Logo

Abbildung 11: American Express Logo

Abbildung 12: Verwendungskontext in einem typischen RFID-System mit Parteien von unterschiedlichen Interessen

Abbildung 13: Grundlegende Angriffsarten bei RFID-Systemen

Abbildung 14: Marktvolumen und Marktpotential

Abbildung 15: Übersicht Absatzvolumen Kreditkartengesellschaften

Abbildung 16: Akzeptanz nach Altersgruppen

Abbildung 17:Motivationsfaktoren

Abbildung 18: Logo Paypass

Abbildung 19: Logo "Visa Contractless"

Abbildung 20: Logo "ExpressPay"

Abbildung 21: ExpressPay KeyFob

Abbildung 22: Implementierbarer RFID Chip

Abbildung 23: Vorteile von RFID

Abbildung 24: Nachteile von RFID

Abbildung 25: Risikofaktoren

Abbildung 26: Finanzielle Bewertung der Risikofaktoren

Abbildung 27: SWOT-Analyse (eigene Darstellung)

Abbildung 28: SWOT Analyse berührungsloser Zahlungsverkehr

TABELLENVERZEICHNIS

Tabelle 1:Geschichte von RFID

Tabelle 2:Marktpotential pro Zielgruppe

1 Einleitung

Dieses Kapitel dient zur Definition der Problemstellung, der Zielsetzung, der Forschungsfragen und der Hypothesen. Auch wird auf die Gliederung der Diplomarbeit näher eingegangen.

1.1 Problemstellung

Der Einsatz von RFID-Systemen gewinnt auch in Österreich immer mehr an Bedeutung. Beispielsweise werden Ticketkarten für Konzerte, Liftkarten oder Zutrittskarten zu Firmen mit RFID-Systemen ausgestattet. Lediglich im Bereich Zahlungsverkehr gibt es hierzulande noch Aufholbedarf. In anderen Ländern, zum Beispiel in den USA, sind berührungslose Zahlungsverkehrssysteme bereits im Einsatz.

Das Anwendungsgebiet erstreckt sich im Bereich von Zahlungen mit Klein- bzw. Kleinstbeträgen (kleiner als 25 USD). Grund für diesen Umstand ist das erhöhte Risiko bei einer solchen Zahlungsart. Aber gerade im Bereich von Klein bzw. Kleinstbeträgen ist eine schnelle und unbürokratische Abwicklung der Zahlungstransaktion unerlässlich.

In Österreich ist die bargeldlose Bezahlung von Kleinbeträgen kaum verbreitet. Grund für diese abweisende Haltung gegen eine bargeldlose Bezahlung ist die umständliche Abwicklung derartiger Transaktionen. Für eine bargeldlose Durchführung der Kauftransaktion ist derzeit eine Unterschrift oder die Eingabe des PIN Codes erforderlich. Da das Risiko eines Schadensfalles bei Klein- bzw. Kleinstbeträgen für das Kartengebende Institut marginal ausfällt, kann im Falle einer berührungslosen Transaktionsabwicklung auf diese Sicherheitskriterien verzichtet werden.

Die Fakten Schnelligkeit und unkomplizierte Abwicklung des Zahlungsprozesses stellen eindeutige Pluspunkte für einen Einsatz von RFID-Systemen im berührungslosen Zahlungsverkehr dar. Nichtsdestotrotz ist jedoch der Sicherheitsaspekt nicht vollständig zu vernachlässigen. Angesichts der unpersönlichen und problemlosen Abwicklung von Zahlungstransaktionen durch RFID eröffnen sich natürlich auch neue Möglichkeiten des Missbrauches.

1.2 Zielsetzung

Das Ziel dieser Arbeit ist es in erster Linie eine Potential- und Risikoanalyse aus der Sicht von Kartengesellschaften durchzuführen. Dabei soll analysiert werden, ob es sich für die Kartengesellschaften überhaupt lohnt in Österreich RFID-Systeme für den berührungslosen Zahlungsverkehr einzuführen und welche Risiken damit verbunden sind.

Dabei werden unter anderem auch die technischen Voraussetzungen und das notwendige Know-how für eine Implementierung näher betrachtet. Zusätzlich wird eine Gegenüberstellung der Vor- bzw. Nachteile dieser neuen Technik durchgeführt.

Gerade im Bereich RFID sind die Risiken durch die wegfallenden Sicherheitskriterien einiges höher, als bei „normalen“ bargeldlosen Umsätzen. Mit Hilfe einer Risikoanalyse sollen die Gefahren und Risiken der RFID Technologie im Zahlungsverkehr aufzeigt werden.

Aufgrund von Expertengesprächen bei Kreditkartengesellschaften werden die Möglichkeiten mit der Einführung einer solchen Innovation in dieser Sparte aufgezeigt. Zusätzlich sollen dabei folgende Fragestellungen beantwortet werden: Welche Grundvoraussetzungen sind notwendig um den Einsatz von RFID-Systemen in Österreich zu forcieren? Welche Hürden sind noch zu bewältigen um einen reibungslosen Verwendung aus der Sicht von Kartengesellschafen zu garantieren?

1.3 Forschungsfragen / Hypothesen

In diesem Kapitel werden die Forschungsfragen und Hypothesen, welche dieser Arbeit zugrunde liegen definiert.

Forschungsfrage 1: Besteht aus Sicht der Kartengesellschaften in Österreich Bedarf den Einsatz von RFID Systemen auch auf den Bereich des Zahlungsverkehrs auszuweiten?

Zu dieser Forschungsfrage wurden folgende Hypothesen aufgestellt:

- Die Erfolgschancen für die Implementierung von RFID liegen in der schnellen Abwicklung der Kauftransaktion.
- RFID wurde auch in anderen Bereichen (z.B: Logistik und Zutrittssystemen) erfolgreich eingeführt. Daher ist auch im Bereich Zahlungsverkehr eine Umsetzung möglich.
- International derzeit schon im Einsatz befindliche RFID Zahlungssysteme können auch in Österreich umgesetzt werden.

Forschungsfrage 2: Was sind die Grundvoraussetzung für Kartengesellschaften um ein berührungsloses Zahlungssystem zu implementieren? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich in diesem Zusammenhang für die Kartengesellschaften?

Im Bezug auf die zweite Forschungsfrage wurden folgende Hypothesen aufgestellt:

- Die österreichischen Kartengesellschaften besitzen bereits das technische Know-how für den Einsatz von RFID-Systemen im berührungslosen Zahlungsverkehr. Es fehlt lediglich an der Umsetzung.
- Die Verwendung von modernen Verschlüsselungsmethoden stellen eine Standardanforderung für die Verwendung von RFID-Systemen dar.
- Ein Vorteil von RFID gegenüber anderen bargeldlosen Zahlungsmethoden liegt in der schnellen und unkomplizierten Abwicklung (kein PIN, keine Unterschrift) der Kauftransaktion.

Forschungsfrage 3: Welche Risiken sind mit der Einführung von RFID in Österreich verbunden und wie werden diese von den Kartengesellschaften bewertet?

Die dritte Forschungsfrage behandelt unter anderem folgende Hypothesen:

- Das Risiko der Kartengesellschaften minimiert sich durch die Beschränkung auf kleine Umsatzbeträge.
- Je moderner die Verschlüsselungsmethoden, desto besser kann ein Missbrauch unterbunden werden.

1.4 Aufbau der Arbeit

Grundsätzlich befasst sich diese Arbeit mit zwei theoretischen Schwerpunkten. Zum einem befasst sich der theoretische Teil mit der RFID-Technologie und zum anderem mit den Grundlagen für den Zahlungsverkehr mit Kreditkarten. Da das Thema dieser Arbeit eine Kombination aus den beiden Bereichen, RFID und bargeldloser Zahlungsverkehr, darstellt, ist auch ein theoretischer Hintergrund für beide Themengebiete unerlässlich.

Im zweiten Kapitel dieser Arbeit werden die für diese Arbeit notwendigen Grundlagen aus dem Bereich RFID erklärt. Dieser Bereich der Arbeit geht jedoch nicht zu sehr in technische Details sondern gibt einen groben Überblick über RFID. Grund hierfür ist, dass das Thema RFID ein sehr technisch komplexes Thema darstellt und eine grobe Überblicksbetrachtung für diese Arbeit ausreichend ist.

Im Kapitel 3 wird der theoretische Hintergrund für den berührungslosen Zahlungsverkehr erklärt. Dies umfasst die für den Zahlungsverkehr spezifischen Begriffsdefinition als auch die Funktionsweise von internationalen Zahlungsverkehrssystemen. Auch die Vorteile für Kreditkarteninhaber und Akzeptanzstellen wird näher beschrieben.

Das vierte Kapitel dieser Arbeit beschreibt die kartenausgebenden Gesellschaften. Hier wird eine Unterscheidung in international und national tätigen Kreditkarteninstituten getroffen.

Ein weiteres Kapitel das sich mit dem theoretischen Hintergrund dieser Arbeit befasst ist Kapitel 5, Voraussetzungen für RFID im Zahlungsverkehr. Hier werden die rechtlichen und technischen Voraussetzungen, welche für eine Kombination dieser beiden Themenbereiche notwendig sind, beschrieben.

Der Hauptteil dieser Arbeit befasst sich mit einer Potential- und Risikoanalyse von RFID im Bereich des Zahlungsverkehrs. Hier wurde mit Hilfe von Expertengesprächen aus dem Bereichen der österreichischen Kreditkarteninstitute, Unternehmensberatern aus dem Bereich RFID im Zahlungsverkehr und Kreditkartenproduzenten die notwendigen Informationen gewonnen.

Im Rahmen des letzten Kapitels wird eine SWOT-Analyse durchgeführt. Die SWOT Analyse definiert die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken die eine derartige Innovation mit sich bringt.

1.5 Vorgangsweise der Expertengespräche

Wie schon im Kapitel zuvor kurz angesprochen kommen die befragten Experten beruflich aus unterschiedlichen Bereichen. Der Großteil der befragten Experten sind jedoch leitende Angestellte von Kreditkartengesellschaften. Zusätzlich wurde auch ein Experte aus dem Beratungsbereich gewählt. Der Tätigkeitsbereich dieses Experten liegt in der Beratung rund um RFID. Zu seinem Tätigkeitsprofil gehören Themen wie zum Beispiel Risikoanalysen, RFID und Chipkarten und Security- Management.

Zur Abrundung meines Expertenportfolios wurde auch ein leitender Angestellter einer Kreditkarten produzierenden Firma gewählt.

Da von den Befragten Experten vermehrt der Wunsch einer anonymisierten Befragung geäußert wurde, ist folgende Vorgangsweise vereinbart worden:

Die Experten werden zwar namentlich im Anhang dieser Arbeit erwähnt, jedoch sollen während der Arbeit nicht auf Aussagen einzelner Personen Rückschlüsse gezogen werden können. Im Rahmen dieser Arbeit wird lediglich mit einem Zitat auf die jeweilige Forschungsfrage der Experte indirekt zitiert.

Grund für die vorsichtige Haltung mancher Experten war, dass das Thema RFID im Zahlungsverkehr in deren Unternehmen bereits zur Diskussion steht.

2 Grundlagen der RFID-Technologie

Im folgenden Kapitel werden die begrifflichen Grundlagen zu RFID mit Hilfe der Fachliteratur hergeleitet. Das Hauptaugenmerk soll in der technischen Erklärung und Definition von RFID liegen. Weiters wird dieses Kapitel die technische Komplexität von RFID auf einfache Weise darstellen und somit eine Schnittstelle zwischen RFID und berührungslosem Zahlungsverkehr schaffen.

2.1 Definition von RFID

Bei der Begriffsdefinition von RFID (Radio Frequency Identifiction) gibt es mehrere offizielle Festlegungen. Für diese Diplomarbeit wurde die Definition des „deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ herangezogen. Diese lautet wie folgt:

„RFID bezeichnet Verfahren zur automatischen Identifizierung von Objekten über Funk.“[1]

Für diese Arbeit sind als Objekte Gegenstände, Tiere und Personen definiert. Diese können mit Hilfe von RFID identifiziert werden. Die Markierung der Objekte erfolgt in jedem Bereich unterschiedlich.

Bei der Identifizierung von Gegenständen können zum Beispiel Aufkleber so genannte „Smart Labels“ eingesetzt werden. Diese werden beispielsweise an Gepäcksstücken, Paketen und Waren plaziert. Somit ist die Identifizierung dieser Gegenstände bei den entsprechenden Geschäftsprozessen möglich.[2]

Zur Identifizierung im Tierbereich werden Transponder[3] aus Glasgehäuse eingesetzt. Diese werden dem Tier unter die Haut implantiert und senden von dort aus ein Signal.[4]

Der Bereich der Personenidentifikation gestaltet sich um einiges schwieriger, da der Transponder nicht direkt an eine Person gebunden werden kann. Somit ist eine eindeutige Identifikation nur schwer möglich. RFID Transonder können nur an Gegenständen platziert werden, welche eine Person mit sich führt. Möglichkeiten wären hierfür, wie Herr Klaus Finkenzeller in seinem Buch „RFID Handbuch“ ausführlich beschreibt, zum Beispiel Schlüssel, Schlüsselanhänger, Uhren und Chipkarten.[5]

Der zuletzt genannte Einsatzbereich von RFID ist für diese Diplomarbeit besonders wichtig.

2.2 Historischer Hintergrund

Der geschichtliche Hintergrund von RFID beginnt schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Im zweiten Weltkrieg wurde RFID das erste Mal zur Freund- Feinderkennung bei Flugzeugen eingesetzt. Die dazumal eingesetzten RFID Tags haben nichts mehr mit den heute bekannten zu tun. Sie hatten die Größe eines Koffers und waren zudem sehr schwer. Die Entwicklung von RFID fand ursprünglich lediglich im militärischen Sektor statt. Erst in 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde vereinzelt begonnen RFID in zivilen Bereichen einzusetzen. Der Einsatz war lediglich ein auf Warensicherungssystem zur Verhinderung von Diebstahl beschränkt.[6]

In den 70er Jahren wurde RFID hauptsächlich in landwirtschaftlichen Bereichen zur Tierkennzeichnung eingesetzt. Erst in den 80er Jahren gelang RFID das erste Mal der große Durchbruch. Die vereinigten Staaten und einige skandinavischen Länder trieben dabei die Entwicklung von RFID-Systemen stark an. Der Grund dafür war die mögliche Verwendung von RFID im Straßenverkehr. RFID sollte in Mautsysteme eingebaut werden.[7]

Ab Beginn der 90er Jahre setzte die eigentliche Entwicklung von modernen RFID- Systemen ein. Ab diesem Zeitpunkt konnten das erste Mal relativ kleine RFID Chips hergestellt werden. Dabei gelang eine Reduktion der Größe von 8 x 2 cm auf 30 x 2 mm. Dies hatte auch eine starke Reduktion der Erstellungskosten zur Folge. Der Preis konnte von 30 auf drei Euro reduziert werden. RFID-Systeme wurden in den 90er Jahren immer wieder weiterentwickelt. Beispielsweise konnten höhere Frequenzen angesprochen oder Antikollisionsprotokolle entwickelt werden.[8]

In der nachstehenden Übersicht sind zusammenfassend nochmals die wichtigsten Ereignisse der einzelnen Zeitperioden ersichtlich.[9]

Periode Ereignisse

1940 - 1950 Verbesserung der Radartechnologie; Erster Einsatz im Zweiten Weltkrieg,

1950 - 1960 Erste Untersuchungen der RFID Technologie (Laborexperimente) 1960 - 1970 Starten von ersten Feldversuchen in zivilen Bereichen

1970 - 1980 Rasante Weiterentwicklung der RFID Technologie. Erster ziviler Einsatz von RFID.

1980 - 1990 Kommerzielle Massenanwendungen der RFID Technologie

1990 - 2000 Entwicklung von RFID Standards. Weltweiter Einsatz der RFID Technologie in unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Lebens.

Tabelle 1:Geschichte von RFID

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3 Funktionsweise von RFID-Systemen

Ein RFID-System setzt sich aus drei Hauptbestandteilen zusammen, einem Transponder, einer Leseeinheit und einer Computer Hard- und Software für die Datenverarbeitung im Hintergrund. Auf die beiden Bestandteile Transponder und Leseeinheit wird in den Unterkapitel „2.3.1 Transponder“ und „2.3.2 Leseeinheit“ näher eingegangen.

Abbildung 1 veranschaulicht den Kommunikationsprozess zwischen Transpondern, Lesegeräten und der Computer Hard- und Software im Hintergrund.

Abbildung 1: RFID System Components[10]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Kommt ein Transponder, in der Abbildung „Tag“ genannt, in die Reichweite der mittels elektromagnetischen Wellen übertragenen Engerie eines Lesegerätes beginnt der Datenaustausch. Dieser wird stets von der Leseeinheit „Reader“ kontrolliert. Die Leseeinheit selbst kann Daten auf dem Transponder lesen, aber auch verändern. Sie sind im Hintergrund mit Computer Hard- und Software, einem so genannten Host, verbunden. Der Aufgabenbereich vom Hostsystem liegt in der Verarbeitung der erhaltenen Daten und in die Einbindung in den jeweiligen Geschäftsprozess.[11]

2.3.1 Transponder

Ein Transponder, auch noch RFID-Tag genannt, ist ein Computerchip mit Antenne und einer eindeutigen Identifikationsnummer. Der Begriff „Transponder“ setzt sich aus den englischen Wörtern Transmitter (Sender) und Responder (Antwortender) zusammen. [12]

Grundsätzlich wird unter zwei verschiedenen Arten von Transponder, aktive und passive RFID Tags, unterschieden. Aktive RFID-Tags besitzen eine Batterie. Sie erreichen somit eine größere Sendereichweite. Im Gegensatz dazu gibt es auch passive Transponder. Diese beziehen die Energie aus dem durch die Antenne des Lesegerätes erzeugten elektromagnetischen Feldes. Ihre Sendereichweiete ist daher eingschränkt.[13]

In der Praxis gibt es viele unterschiedliche Variationen bzw. Formen von Transpondern. Nun folgend sind einige Beispiel für Transponder angeführt:

- Disks und Münzen
- Glasgehäuse
- Plastikgehäuse
- Werkzeug- und Glasflaschenidentifikation x Schlüssel und Schlüsselanhänger x Uhren
- Bauformen ID-1, kontaktlose Chipkarten x Smart Label
- Coil-on-Chip

Auf einige Bauformen (Glasgehäuse, Smart Label und kontaktlose Chipkarten) wird nun näher eingegangen.

Ad Glasgehäuse: Diese Art von Transpondern dient zur Identifizierung von Tieren. Dabei wird der Glastransponder unter die Haut der Tiere injiziert. Die Glasröhrchen besitzen lediglich eine Größe von 12 bis 32 mm.

Ad Smart Label: Bei „Smart Lables“ handelt es sich um auf Selbstklebeetiketten aufgebrachte Tags. Diese können ganz einfach auf die gewünschten Objekte angebracht werden. Das Einsatzgebiet dieser Transponder umfasst zum Beispiel Gepäcksstücken, Paketen oder Warten aller Art.

Ad kontaktlose Chipkarten: Für diese Arbeit am wichtigsten sind RFID-Tags in Chipkartenformat. Dieser Bereicht gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der Transponder wird durch hohen Druck und Temperaturen von über 100°C mit dem Trägermedium zu einer untrennbaren Einheit verschmolzen. Die Einsatzgebiete erstrecken sich von Kredit- bis hin zu Telefonwertkarten. [14]

2.3.2 Leseeinheit

RFID-Lesegeräte dienen zur Kommunikation mit den Transpondern, die sich in deren Empfangsreichweite befinden. Sie können nicht nur Daten lesen, sondern auch auf den Transpondern verändern. Die Kommunikation selbst geht immer vom Lesegeräte aus. Der Transponder kann nur die Befehle, die das Lesegerät stellt, abarbeiten. Lesegeräte können auch mehrere RFID-Tags nahezu gleichzeitig verarbeiten. In diesem Fall spricht man von „Bulk Reading“ oder „Multi-Tag Handling“. Vorraussetzungen für diese spezielle Art von Lesegeräten sind die Anzahl und die Ausrichtung der Antennen des Lesegerätes, sowie auch die Positionierung der Transponder. Mit dieser Technologie können bis zu 100 RFID- Tag pro Sekunde gelesen werden.[15]

Grundsätzliche Aufgabe des Lesegerätes ist also die Kommunikation mit dem Transponder. Alle Besonderheiten der kontaktlosen Kommunikation, wie zum Beispiel Verbindungsaufbau, Antikollision oder Authentifizierung liegen ebenfalls im Aufgabenbereich des Lesegerätes.[16]

2.3.3 Frequenzbereiche

Je nach Einsatzgebieten von RFID-Systemen sind unterschiedliche Frequenzbereiche notwendig. Diese unterscheiden sich durch die verschiedenen Reichweiten. Der Frequenzbereich ist eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der RFID- Systeme. Die folgenden drei Frequenzbereiche werden von RFID-Systemen verwendet:[17]

1. Low Frequency: Der Frequenzbereich liegt zwischen 125 und 134 KHz. Er wird meist für Zutrittsysteme verwendet.
2. Mid Frequency: Bei RFID-Systemen dieser Art benutzen die Frequenz 13,56 MHz. Die Reichweite und Lesegeschwindigkeiten liegen bei dieser Technologie im mittleren Bereich.
3. Ultra High Frequency: Ultra High Frequency können in zwei Frequenzbereichen vor (850 MHz bis 950 MHz und 2,4 GHz bis 2,5 GHz). In diesen Bereich können sehr hohe Reichweiten und schnelle Lesegeschwindigkeiten erreicht werden.

2.3.4 Reichweiten von RFID-Sytemen

RFID-Systeme unterscheiden sich auch in ihrer Reichweite. Die Reichweiten von derartigen Systemen können sich von nur wenigen Millimeter bis hin zu einem Kilometer erstrecken. Teilt man RFID Systeme aufgrund ihrer Reichweite ein, so ergeben sich drei unterschiedliche Gruppen von Systemen:[18]

1. Close-Coupling-Systeme: Bei diesen RFID-Systemen liegt die Reichweite im Bereich von 0 bis 1 cm. Für Close-Coupling-Systeme können nahezu alle Frequenzbereiche, Niedrigfrequenz bis 30 MHz, verwendet werden. In diesem Anwendungsbereich sind RFID-Systeme mit einer sehr hohen Sicherheitsanforderung zu finden.

2. Remote-Coupling-Systeme: Mit einem Frequenzbereich von unter 135 kHz, sowie auch 13,56 MHz, können mit diesen Systemen Reichweiten von bis zu

1 Meter realisiert werden. Im Rahmen von R-C-S können Chipkarten zum Beispiel Proximity Cards, mit einer Reichweite von 20 Zentimeter, oder Vicinity Cards, deren Reichweite bis zu einem Meter beträgt, zum Einsatz kommen. Aufgrund des erhöhten Sicherheitspotentiales sind diese Arten von RFID-System bei Chipkarten mit Zahlungsfunktion oder bei Zutrittkarten sehr beliebt.

3. Long-Range-Systeme: RFID-Systeme mit einer Reichweite von 1,5 Meter bis typischerweise 10 Meter werden als Long-Range-Systeme bezeichnet. Der Frequenzbereich befindet sich hierbei im Mikrowellenbereich, im Bereich von 868 bis 915 MHz und im 2,45 GHz Bereich. Mit Long-Range- Systemen sind auch Reichweiten von 100 Meter bis zu einem Kilometer realisierbar. Hierfür wird das Frequenzspektrum von 5,8 GHz verwendet. Diese extremen Reichweiten befinden sich derzeit jedoch noch in einer Entwicklungsphase.

Die Reichweite von RFID-Systemen hängt unter anderem auch noch von folgenden Faktoren ab:[19]

- Positionierungsgenauigkeit des Transponders
- Minimaler Abstand mehrerer Transponder im praktischen Einsatz
- Geschwindigkeit des Transponders im Ansprechbereich des Lesegerätes

2.4 Normierungen für die kontaktlose Chipkarte

Die Normierung im Bereich von RFID, RFID-Komponenten, Algorithmen und Übertragsungsverfahren, kommt aufgrund der unterschiedlicher wirtschaftlichen Interessen einzelner Länder bzw. Konzernen nur sehr langsam voran. Da es aufgrund von fehlenden Normen und Standardisierungen Inkompatibilitäten von Produkten auftreten verzögert sich eine breite Einführung am Markt. Durch die Inkompatibilität der Produkte entstehen höher Kosten, die nur schwer dem Kunden plausibel weitergeben werden können.

Folgende nationalen bzw. internationalen Behörden sind für die Normierung zuständig:[20]

- DIN-Norm (Deutsches Institut für Normung) x EN-Norm (Europäische Norm)
- ANSI-Norm (American National Standards Institute)
- ISO-Norm (International Organisation for Standardisation)

Da diese Arbeit sich mit dem Bereich des berührungslosen Zahlungsverkehrs auseinander setzt, wird nun näher auf Normierung bzw. Standardisierungen von kontaktlosen Chipkarten eingegangen.

Wie in der folgenden Abbildung ersichtlich, gibt es gerade bei Chipkarten einige Normen.[21]

Abbildung 2: Familie der Chipkarten (kontaktlos und kontaktbehaftet)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Prinzipiell können kontaktlose Chipkarten mit Hilfe von drei ISO Normierungen definiert werden.

1. ISO 10536 (Close-coupling-Systeme)
2. ISO 14443 (Proximity-coupling-Systeme)
3. ISO 15693 (Vicinity-coupling -Systeme)

Ad ISO 10536: Close-couple-Chipkarten (ISO 10536) sind RFID-Systeme, die nur über eine geringe Reichweite verfügen. Mit dieser Technologie können Reichweiten von 0 cm bis 1 cm erzielt werden. Für eine reibungslose Abwicklung des Leseprozesses muss die Chipkarte in ein Lesegerät gesteckt oder exakt auf einer Auflage positioniert werden. Das Regelwerk des ISO 10536 regelt die physikalischen Eigenschaften, die Abmessung der Koppelelemente, die Engergieversorgung, die Datenübertragung und Übertragungsprotokolle.

Ad ISO 14443: Proximity-coupling-Chipkarten (ISO 14443) sind RFID Systeme mit einer Reichweite von 7 bis 15 cm. Sie werden hauptsächlich im Bereich „Ticketing“ eingesetzt. In der ISO 14443 Norm werden unteranderem auch die mechanischen Eigenschaften der Chipkarte d.h. 85,72 mm x 54,03 mm geregelt. Diese Maße entsprechen den derzeit im Einsatz befindlichen Kreditkarten im Zahlungsverkehr. Weiters werden auch hier die Energieversorgung, die Datenübertragung und Übertragungsprotokolle geregelt.

Ad ISO 15693: Mit Vicinity-coupling-Chipkarten (ISO 15693) können Reichweiten von bis zu einem Meter zu überbrückt werden. Das Haupteinsatzgebiet dieser Chipkarten liegt im Bereich der Zutrittskontrollen. Die ISO 15693 regelt für Vicinity-coupling-Chipkarten die mechanischen Eigenschaften der Karte, die Energieversorgung, die Datenübertragung (Anti-collision) und auch die Übertragungsprotokolle.

2.5 Einsatzgebiete von RFID

Wie im Kapitel Definition von RFID bereit beschrieben, können die Anwendungsgebiete von RFID in drei Grundbereiche eingeteilt werden. Man unterscheidet zwischen Objekt-, Personen- und Tieridentifikation. Zurzeit kommen RFID System in vielen Formen und Variationen zum Einsatz. Dieses Kapitel soll einen Überblick über die wichtigsten Einsatzgebiete bringen.

2.5.1 Objektidentifikation

Der Bereich der Objektidentifikation ist zur Zeit das größte Einsatzgebiet von RFID. Hier geht es in erster Linie darum Objekt mittels eines RFID Chips zu markieren und später wieder zu identifizieren. Laut Kern gibt es in diesem Teilgebiet unter anderem folgende Anwendungsgebiete:[22]

- Warenhäuser und ihre Lieferketten (Supply Chain, Retail) x Bibliotheken
- Flughäfen

Die genannten Einsatzgebiete sind nur ein kleiner Auszug aus den möglichen Anwendungsgebieten die sich mit RFID öffnen.

Ad Warenhäuser und ihre Lieferketten: Aufgrund der komplexen Abläufen von Warenhäusern gibt hier sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten für RFID. Der große Vorteil von RFID in diesem Gebiet liegt in der möglichen Überprüfung der Position eines speziellen Gegenstandes. Dieser Umstand kann zum Beispiel zur Sicherung gegen Diebstahl oder aber auch zur Auswertung der Vorräte im Verkaufslokal genutzt werden.[23]

Ad Bibliotheken: In den Bibliotheken gibt es RFID schon seit ca. 9 Jahren. Hier wird diese Technologie zur Verbuchung, Sicherung und Inventarisierung des Bestandes genutzt. Grund warum sich Bibliotheken gut für den frühen Einsatz von RFID eigneten war der, dass es sich bei diesen um so genannte „geschlossene Systeme“ mit einer großen Menge an Transpondern handelte.[24] Bei geschlossenen Systemen können die RFID-Transponder wieder verwendet werden und außerdem müssen nur geringe Reichweiten überbrückt werden.[25]

Ad. Flughäfen: Flughäfen verwenden die RFID Technologie zum Beispiel in zwei verschiedenen Bereichen. Zum einem wird die Gepäcksabwicklung mit Hilfe dieser Technologie durchgeführt. Zum anderen verwenden die Flugzeughersteller Boing und Airbus diese Technologie zur Kennzeichnung der Ersatzteile. Aufgrund der RFID Transponder wird die Echtheit der Erstsatzteile überprüft.[26]

2.5.2 Personenidentifikation

Der Bereich der Personenidentifikation ist für diese Arbeit besonders wichtig. Hier geht es vor allem Überprüfung bzw. Identifikation von Personen. Einsatzgebiete im Zahlungsverkehr werden in diesem Kapitel nicht näher beschrieben, da diese ein Hauptbestandteil der Arbeit sind. Auf das Anwendungsgebiet des Zahlungsverkehrs wird in späteren Kapiteln eingegangen.

Ein Einsatzgebiet der Personenidentifizierung ist zum Beispiel die Personenortung in Gefahrenzonen. Das lokale Positionierungssystem LPS wurde zum ersten Mal bei der Erstellung des Schweizer Gotthard-Tunnels eingesetzt. Es bietet die Möglichkeit die im Tunnel befindlichen Arbeiter zu lokalisieren. Die Tunnelarbeiter tragen RFID- Karten. An definierten Stellen im Tunnel sind Positionsmarken platziert. Passiert ein Arbeiter eine Positionsmarke wird diese Information über eine Software verarbeitet. Die gesammelten Ortungsdaten können bei notwendigen Rettungsaktionen sehr hilfreich sein. Da aufgrund der Ortungsdaten die Positionen der Tunnelarbeiter gespeichert sind, kann eine schnelle Rettung durchgeführt werden. Seit Implementierung dieser Technologie haben sich die tödlichen Arbeitsunfälle im Bergbau enorm reduziert.[27]

Ein weiteres Einsatzgebiet im Bereich der Personenidentifikation ist die Steuerung der Zutrittskontrolle. Firmen steuern mit Hilfe dieser Technologie die Zutrittskontrollen zu bzw. innerhalb der Gebäude. Jede berechtige Person bekommt einen RFID-Tag. Es genügt diesen Tag in die Nähe des Lesegerätes zu halten. RFID Zugangssicherungssysteme arbeiten in der Regel mit nur kurzen Reichweiten, damit jede durchgeführte Authentifizierung bewusst wahrgenommen wird.[28]

Seit November 2005 gibt in Deutschland, als eines der ersten Länder, den elektronischen Reisepass auch noch „ePass“ genannt. Der Reisepass verfügt über einen RFID-Chip auf dem Daten wie Name, Geburtstag und Geschlecht gespeichert sind. Des Weiteren beinhaltet dieser Reisepass eine RFID Antenne. Bis 2008 sollen Grenzkontrollpunkte flächendeckend mit Lesegeräten ausgestattet werden. Die Reichweite des ePasses beträgt 10 cm. Im Falle des elektronischen Reisepasses dient die RFID Technologie als zusätzliches Mittel, welchen den Pass vor Fälschungen schützen soll. Bei der Überprüfung des ePasses werden die Daten auf dem Pass optisch gelesen. Zusätzlich werden die Daten des RFID-Chips ausgelesen und mit den optischen Daten verglichen.[29]

2.5.3 Tieridentifikation

RFID-Systeme finden im Bereich der Tieridentifikation bei landwirtschaftlichen Nutztieren, Wildtieren, Zootieren und Heimtieren ihre Anwendung. Das Problem bei der Tieridentifikation besteht darin, dass optisch lesbare Markierungen zum Einem schwer an zu bringen sind. Zum Anderem sind sie grade durch Verschmutzung nicht immer einwandfrei lesbar. Hier bietet die RFID Technologie große Vorteile.

Da zum Beispiel bei der Kennzeichnung von landwirtschaftlichen Nutztieren das Kennzeichnungsmittel im Schlachthof wieder entfernt werden muss, ist hier eine Kennzeichnung nicht einfach. Aufgrund dieser Tatsache kommen in der Praxis nur die RFID-Ohrmarke, injizierbarer Transponder und Bolus zu Einsatz.

Injizierbare Transponder bestehen aus Glasröhrchen mit einer Länge von 12, 24 und 32 mm. Diese werden meist in Kopfnähe des Tieres platziert. Die Identifizierung der Tiere erfolgt an den Futterstellen, da diese somit ihre Köpfe in die nähe der Lesegeräte halten.

Im Gegensatz zu injizierbaren Transpondern werden den Tieren hier „Bolus“ auf natürlichen Weg eingesetzt. Diese Transponder werden mit der Nahrung aufgenommen. Aufgrund des relativ hohen Eigengewichtes des „Bolus“ bleibt dieser am unteren Teil des Magens den Pansen von Wiederkäuern liegen und wird nicht wieder ausgeschieden.[30]

3 Grundlagen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

Dieses Kapitel soll die für diese Arbeit notwendigen Grundlagen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr erläutern. Es gibt zahlreiche Varianten der bargeldlosen Bezahlung. Diese erstrecken sich von Schecks, Überweisungen, Lastschriftverfahren bis hin zu Kreditkarten.[31] Für diese Arbeit ist jedoch nur der Bereich der bargeldlosen Bezahlung mittels Kreditkarten relevant.

3.1 Begriffsdefinition

Im Rahmen dieser Arbeit werden die in diesem Kapitel beschriebenen Begriffe verwendet. Die nun folgenden Fachbegriffe sind speziell für den bargeldlosen Zahlungsverkehr aus dem Kreditkartenbereich erforderlich.

Kreditkarte: Eine Kreditkarte ist eine Zahlungskarte für die bargeldlose Bezahlung. Bei einer echten Kreditkarte wird dem Kreditkarteninhaber eine Kreditoption mit festem Kreditrahmen eingeräumt. In der Regel werden Kreditkartentransaktionen in monatlich flexiblen Raten zurückbezahlt. Bei der Begleichung der Monatsrechnung muss immer nur ein bestimmter Mindestprozentsatz des tatsächlichen Monatsrechnungsbetrages bezahlt werden. Der nicht bezahlte Betrag, auch noch revoltierende Betrag genannt, wird mit einem vorgegebenen Zinssatz verzinst und kann später beglichen werden.[32]

Akzeptanzstelle: Wie aus dem Wort „Akzeptanstelle“ schon hervor geht, handelt es sich um Stellen an denen Kreditkarten akzeptiert werden. Die Akzeptanzstellen können im In- oder Ausland liegen. Das Kreditkarteninstitut spielt bei diesem Begriff keine Rolle.[33]

POS-Terminal: Die Abkürzung POS kommt aus dem Amerikanischen und steht für die Abkürzung „Point of Sale“. Unter POS versteht man den Ort an dem die Transaktion durchgeführt wird. Das Terminal ist für die elektronische Weitergabe der Zahlungsdaten verantwortlich.[34]

Acquirer: Unter den Begriff „Acquirer“ versteht man im Bereich der Kreditkarten den Vertragspartner des Händlers oder der Akzeptanzstelle. Hierbei muss es sich um eine Mitgliedbank des Kreditkarteninstitutes handeln.[35]

Issuer: Das Wort Issuer kommt aus dem Englischem und bedeutet soviel wie Herausgeber. Im Bereich des Kreditkartengeschäftes versteht man hier den Kartenemittenten bzw. die Bank des Kreditkarteninhabers. Der Issuer ist für die Herausgabe einer Kreditkarte, eventuell auch den PIN-Codes, an den Karteninhaber veranwortlich. Des Weiteren muss der Issuer ein Kreditkartenkonto zur Abrechnung für den Kunden führen.[36]

EMV[37]: Bei diesem Begriff handelt es sich um einen Chipkartenstandard des internationalen Zahlungsverkehrs. Die Abkürzung EMV steht stellvertretend für Europay, Mastercard und Visa. Mit Hilfe eines Chipkartenstandards wurde die Sicherheit von Kreditkartentransaktionen im Vergleich zu den Magnetstreifenkarten erhöht.

Der EMV Standard wurde 1996 veröffentlich und wird seither immer wieder weiterentwickelt. Die erste Version von EMV trug den Namen EMV96. Der Nachfolger von EMV96 war der EMV2000 Standard. EMV basiert auf der ISO-7816 Norm. Diese Norm definiert die grundlegenden Aspekte von Chipkarten. Die ISO- 7816 wurde im Rahmen des EMV Standards um vier zusätzliche Punkte erweitert.

- Data authentication: Prüfung und Sicherstellung der Echtheit der Chipkarte
- Card holder verifification: Prüfung und Sicherstellung des Karten- besitzers
- Risk management: Risikoanalysen x Issuer authorization: Autorisierung

EMV-SDA / EMV-DDA[38]: Hierbei handelt es sich um Fachbegriffe aus dem EMV Standard. Der zuvor erwähnte Punkt „data authentication“ beinhaltet zwei unterschiedliche Sicherheitsstufen von EMV. Die beiden Sicherheitslevels dienen zur Prüfung der Echtheit der Chipkarte und heißen „Static Data Authentification (SDA)“ und „Dynamic Data Authentification (DDA)“.

Bei EMV-SDA werden die fixen Kartendaten mit dem RSA-Schlüssel des Kartenherausgebers kombiniert. Die Signatur ändert sich nicht mehr und kann somit bereits bei der Kartenproduktion berechnet und gespeichert werden. Der Vorteil darin liegt, dass die Kartenkosten niedrig gehalten werden können. Auf der anderen Seite jedoch ist es möglich die Karte zu vervielfachen.

Im Gegensatz dazu erfolgt bei EMV-DDA eine Kombination der Kartendaten mit dem jeweiligen RSA-Schlüssel des Terminals. Dieser Schlüssel wird mittels einer Zufallszahl generiert. Die Echtheit kann vom Terminal mittels der mitgelieferten Zertifikate kontrolliert werden.

Dual Cards:[39] Unter dem Begriff „Dual Cards” versteht man Chipkarten, wie zum Beispiel die berührungslose Kreditkarte mit Magnetstreifen oder EMV-Chip. Diese Chipkarten bieten nicht nur eine, sondern zwei Zahlungsmethode. Im Falle des berührungslosen Zahlungsverkehrs sind das Kreditkarten mit einer kontaktbehafteten und einer berührungslosen Zahlungsfunktionalität.

Mit der Einführung von RFID in Zahlungssysteme entstand für die Kartengesellschaften die Notwendigkeit, deren Chipkarten mit diesem Dual Interface auszustatten. Hier kann wahlweise die kontaktlose, als auch die kontaktbehaftete Schnittstelle angesprochen werden. In den meisten Systemen ist keine Umschaltung zwischen den beiden Methoden notwendig.

Ein großer Vorteil von Dual Interface Cards liegt darin, dass nach der Einführung von kontaktlosen Anwendungen bereits bestehende kontaktbehaftet Lesegeräte verwendet werden können.

3.2 Entwicklungsgeschichte

Kreditkarten gibt es schon seit langer Zeit. Die erste Kreditkarte wurde von der Firma Diners Corp. im Jahre 1950 herausgegeben. Diese Karte hatte zum Ziel, den Zahlungsvorgang für die Kunden zu vereinfachen.[40]

Der Hintergrund für die Erfindung der Kreditkarte war folgender: Als Frank McNamara 1949 im Restaurant „Major’s Cabin Grill“ in Manhatten bezahlen wollte, passierte ihm ein Faux Pas. Er verfügte über kein Bargeld. Da er nicht bezahlen konnte, musste er sich von seiner Frau auslösen lassen. Dem Geschäftsmann wollte kein zweites Mal eine derartige Peinlichkeit unterlaufen. Er entwickelte daraufhin die Idee einer bargeldlosen Bezahlung. Dies war die Geburtsstunde der Kreditkarte. Er gründete daraufhin Firma Diner’s Club. In der Kreditkartenbranche wird dieser ereignisreiche Tag auch der „The First Dinner“ genannt. Die weltweit erste Kreditkarte wurde auf Karton ausgegeben. Anfangs wurden nur 200 Stück dieser Kreditkarten ausgegeben. Ein Jahr später, 1950, gab es bereits 42.000 Mitglieder. Mit dieser Karte konnte bereits in über 300 Unternehmen bargeldlos bezahlt werden. Zwei Jahre später verkaufte McNamara Diner’s Club, da er der Ansicht war, es sei nur ein kurzfristiger Trend.[41]

Andere Kreditkartenorganisationen wurden in den folgenden Jahren gegründet. So wurde 1951 die erste MasterCard in New York herausgegeben.[42] American Express ist ein Unternehmen das es mittlerweile seit über 150 Jahren gibt. Die Ursprünge von American Express lagen im Transportdienstleistungsbereich. Die erste American Express Kreditkarte wurde 1958 auf den Markt gebracht. Innerhalb von nur fünf Jahren waren mehr als eine Million American Express Kreditkarten im Umlauf.[43] Die Vierte, der heute größten Kreditkartengesellschaften, wurde erst 1970 gegründet. Unter dem Namen „National Bank Americard Inc.“ wurden dazumals Kreditkarten in America ausgegeben. 1976 wurde die Amicard aufgrund eines Zusammenschlusses in Visa umbenannt. Visa International ist heute, gemessen an den im umlaufbefindlichen Kreditkarten, die größte Kreditkartengesellschaft der Welt.[44]

Wie sehr sich der Kreditkartenmarkt entwickelt hat, ist aufgrund der derzeit im Umlauf befindlichen Kreditkarten der beiden größten Kreditkartengesellschaften ersichtlich. Die beiden größten internationalen Kreditkartengesellschaften Visa International und MasterCard International hatten im vierten Quartal 2006 zusammen ca. 2,35 Milliarden Kreditkarteninhaber. Dabei fielen 1,51 Milliarden[45] auf Visa International und 839 Millionen[46] auf MasterCard International. Weltweit gibt es derzeit laut dem U.S. Census Bureau ca. 6,58 Milliarden Menschen.[47] Unter der Annahme, dass jeder Kreditkarteninhaber nur über eine Kreditkarte verfügt, lässt sich somit rein statistisch folgendes ableiten: Alleine die beiden größten Kreditkartengesellschaften statten ca. ein Drittel der Weltbevölkerung mit Kreditkarten aus.

Die jüngste Entwicklung am Kreditkartenmarkt ist die Einführung der kontaktlosen Kreditkarte. Hier eröffnen sich mit Hilfe der RFID Technologie neue Möglichkeiten, welche den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden.

3.3 Funktionen der Kreditkarte

Eine Kreditkarte weist verschiedenste Variationen aus den einzelnen Funktionen auf. Diese Funktionen können zum einem Zwingend und zum anderem Optional genutzt werden. Gerade die Kombinierbarkeit der einzelnen Kreditkartenfunktionen ist der große Pluspunkt von Kreditkarten. Laut Schierenbeck sind die folgenden Funktionen der Kreditkarte am Wichtigsten:[48]

- Zahlungsfunktion
- Bargeldbezugsfunktion x Kreditfunktion
- Serviceleistungsfunktion
- Elektronische Funktion für Geldausgabeautomaten und POS-Systeme

Unter der Zahlungsfunktion versteht man den Zahlungsprozess der mit Hilfe der Kreditkarte durchgeführt wird. Durch die Bestätigung der Zahlung, mittels Unterschrift oder PIN-Code, akzeptiert der Kreditkarteninhaber den durchgeführten Umsatz. Der Karteninhaber erklärt sich mit dieser Aktion einverstanden den zu bestätigten Betrag der Kreditkartenorganisation zu bezahlen.[49]

Die Möglichkeit mit Kreditkarten Bargeld zu beziehen wird von vielen Kreditkarteninhabern genutzt. Grund hierfür ist der, dass es nicht bei allen Akzeptanzstellen möglich ist bargeldlos zu bezahlen. Aus diesem Grund spielt die Bargeldbezugsfunktion einer Kreditkarte eine sehr wichtige Rolle.[50] Wie in der folgenden Grafik ersichtlich, werden 35 Prozent des Gesamtumsatzes von Visa Kreditkarteninhabern bei Barbehebungsstellen umgesetzt. Diese Grafik untermauert somit die Wichtigkeit dieser Funktion.

Abbildung 3: Cash Volume vs. Purchase Volume (Worldwide)[51]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eine weitere Funktion von Kreditkarten ist die Kreditfunktion. Hier geht es darum dem Kreditkarteninhaber einen in der Regel kostenlosen Kredit zur Verfügung zu stellen. Dieser Kredit wird dem Karteninhaber im Zeitraum der Leistungsbeanspruchung und der Fälligkeit der Rechnung gewährt. Erst nach Ablauf dieser Fälligkeit werden dem Kreditkarteninhaber Zinsen verrechnet.[52]

Die Servicefunktion bietet dem Kunden die Möglichkeit weitere Zusatzleistungen zu beanspruchen. Diese Zusatzleistungen können zum Beispiel eine Reisegepäcksversicherung oder die Benutzung von VIP-Loungen sein.

Als Letztes gibt es auch noch die elektronische Funktion zu nennen. Bei dieser Funktionalität geht es um die Speicherung von Daten des Kreditkarteninhabers auf dem Magnetstreifen oder dem Chip der Kreditkarte. Diese Daten können zum Beispiel Name, Laufzeit der Karte oder die Kreditkartennummer sein.[53]

3.4 Arten von Kreditkarten

Grundsätzlich bieten Kreditkarteninstitutionen drei verschiedene Varianten von Kreditkarten an. Die Differenzierung zwischen den einzelnen Variationen findet aufgrund der unterschiedlichen Arten der Finanzierung statt. Es gibt die Möglichkeit der Späteren, der Sofortigen Begleichung oder der Begleichung der Zahlungsverbindlichkeit im Vorhinein.

3.4.1 Kreditkarten

Eine Kreditkarte, auch noch „echte Kreditkarte“ genannt, ist das Zahlungsmittel das sich jeder unter dem Begriff einer Kreditkarte vorstellt. Mit der Kreditkarte ist es möglich Umsätze zu tätigen und diese zu einem späteren Zeitpunkt zu bezahlen. In der Regel erfolgt die Rechnungsstellung einmal im Monat zu einem fix definierten Zeitpunkt. Bezahlt der Kreditkarteninhaber innerhalb der vom Kreditkarteninstitut vorgegebenen Zahlungsfirst, so werden dem Kunden keine Zinsen verrechnet. Der Kunde ist lediglich verpflichtet den vorgeschriebenen Mindestbetrag zeitgerecht zu bezahlen. Für alle Monatsrechnungsposten, welche der Kunden bis zur Fälligkeit der Monatsrechnung nicht begleicht, werden Sollzinsen verrechnet. Auf diese Art und Weise ist es für den Kunden möglich kurzfristig und unkompliziert einen Kredit zu bekommen.

Gerade in den anglo-amerikanischen Ländern ist diese Art der Vorfinanzierung sehr beliebt. Die Nutzung als Kreditmittel ist deshalb dort so beliebt, da die Verwendung von Dispositionskrediten des Girokontos, wie es hierzulande gebräuchlich ist, nicht möglich ist. [54]

3.4.2 Debitkarten

Der große Unterschied zwischen Kreditkarten und Debitkarten liegt in der Bezahlung der offenen Forderungen. Bei Debitkarten wird umgehend nach der Bezahlung das Girokonto des Karteninhabers belastet. Dies geschieht in der Regel innerhalb der nächsten Banktage. Diese Art von Karten wird auch noch Bankkarte genannt. Ein weiteres Merkmal von Debitkarten ist, dass es im Gegensatz zu Kreditkarten keine Monatsrechnung gibt. Die Umsätze werden Eins zu Eins auf das im Hintergrund befindliche Girokonto weitergeleitet.[55]

[...]


[1] Vgl. Oertel, B., Wölk, M.,: „Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen“, Bonn, SecuMedia Verlags-GmbH, 2004, S. 15

[2] Vgl. Finkenzeller, K.,: „RFID-Handbuch“, München, Carl Hanser Verlag, 2006, S. 21

[3] Datenträger auf dem der RFID-Chip platziert ist. Detailierte Informationen sind im Kapitel „2.3.1 Transponder“ zu finden.

[4] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 15)

[5] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 17 ff)

[6] Vgl. Landt, J.,: „Shrouds of Time: The history of RFID”, Pittsburgh, AIM, 2001, S. 3

[7] Vgl. http://www.rfid-journal.de/rfid-geschichte.html, Zugriff am 15.02.2007

[8] Vgl. Kern, Ch.,: „Anwendung von RFID-Systemen“, Berlin-Heidlberg, Springer Verlag, 2006, S. 7 ff.

[9] Vgl. Landt, J., 2001, S. 3

[10] Vgl. Moradpour, S., Bhuptani M.,: „RFID-Field Guide“, New York, Prentice Hall PTR, 2005, S. 48

[11] Vgl. http://www.rfid-branchenbuch.de/65-0-wie-%20funktioniert-rfid.html, Zugriff am 27.10.2006

[12] Vgl. http://searchmobilecomputing.techtarget.com/sDefinition/0,290660,sid40_gci213219,00.html, Zugriff am 9.10.2006

[13] Vgl. Strassner, M.; „RFID im Supply Chain Management“, Dissertation, Wiesbaden, Deutscher Universitäts-Verlag, 2005, S. 75

[14] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 14 ff)

[15] Vgl. Heinz, B.; „RFID White Paper Technologie, Systems, and Applications” Berlin, BITKOM, 2005, S. 26

[16] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 355)

[17] Vgl., o.A.: „RFID Basics“, Ohio, Paxer Americas, 2004, S. 2

[18] Vgl. Oertel, B.; Wölk, (2004 S. 39 ff)

[19] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 28)

[20] Vgl. Sotriffer, I.:„Elektromagnetische Verträglichkeit induktiver RFID-Systeme“, Dissertation, Bühl / Baden, Deutscher Universitäts-Verlag, 2003, S. 44 ff

[21] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 267 ff)

[22] Vgl. Kern, Ch., (2006, S. 101 ff.)

[23] Vgl. Fleisch, E., Friedemann, M.: „Das Internet der Dinge: Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis“, Berlin-Heidelberg, Springer Verlag, 2005, S. 227 ff

[24] Vgl. Kern, Ch., (2006, S. 133 ff.)

[25] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 235)

[26] Vgl. Dittmann, L.,: „Der angemessene Grad an Visibilität in Logistik-Netzwerken: Die Auswirkungen von RFID“, Wiesbaden, DUV, 2006, S. 48

[27] Vgl. Gillert, F., Hansen, W.: „RFID: Für die Optimierung von Geschäftsprozessen“, MünchenWien, Hanser Verlag, 2007, S. 194 ff.

[28] Vgl. Schoblick, R.; Schoblick, G.: „RFID - Radio Frequency Identification“, Poing, Franzis Verlag, 2005, S. 155 ff.

[29] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 408)

[30] Vgl. Kern, Ch., (2006, S. 103 ff.)

[31] Vgl. Lammer, T.,: „Handbuch E-money, E-payment & M-payment”, Heidelberg, Physica Verlag, 2006, S. 22

[32] Vgl. o.A.: „Gabler Wirtschaftslexikon”, Wiesbaden, Gabler Verlag, 16. Auflage, 2004

[33] Vgl. http://www.piloh.de/akzeptanzstellen.php, Zugriff am 21.02.2007

[34] Vgl. Adrian, R.,: „Der Bankbetrieb: Das paxisorientierte Lehrbuch für Schule, Studium und Beruf“,Wiesbaden, Gabler Verlag, 2000, S. 205

[35] Vgl. Pousttchi, K.,: „Mobile Payment in Deutschland: Szenarienübergreifendes Referenzmodell für mobile Bezahlvorgänge“, Wiesbaden, Gabler Verlag, 2005, S. 19

[36] Vgl. Weber, C.,: „Zahlungsverfahren im Internet: Zahlung mittels Kreditkarte, Lastschrift und Geldkarte“, Köln, Otto Schmidt Verlag, 2002, S. 85

[37] Vgl. http://www.sbs.co.at/sbs/home.nsf/open/83A99AC72A76DDD5C125697B007AA8D2, Zugriff am 22.02.2007

[38] Vgl. o.A.: „Debit- und Kreditkarten nach EMV-Standard“, Wien, Hrsg. Austrian Smart-Card Association, 2001, S. 5

[39] Vgl. Finkenzeller, K., (2006, S. 340)

[40] Vgl. Höft, M.,: „Zahlungssysteme im Electronic Commerce: ePayment im Onlineshop“, Hamburg, Sie schaffen es! Verlag, 2002, S. 1

[41] Vgl. http://www.oenb.at/de/rund_ums_geld/bargeldinfrastruktur/erfinderwochen/ideen/ideen_ die_die_welt_veraendern.jsp, Zugriff am 26.02.2007

[42] Vgl. http://www.mastercard.com/de/personal/de/uebermastercard/unternehmen.html, Zugriff am 26.02.2007

[43] Vgl. http://home3.americanexpress.com/corp/de/os/history.asp, Zugriff am 26.02.2007

[44] Vgl. http://www.visa.de/ueber_visa/visa_unternehmen.htm, Zugriff am 26.02.2007

[45] Vgl. http://www.corporate.visa.com/md/st/main.jsp?src=home, Zugriff am 26.02.2007

[46] Vgl. http://investorrelations.mastercardintl.com/phoenix.zhtml?c=148835&p=irol- newsArticle&ID=961185&highlight, Zugriff am 26.02.2007

[47] Vgl. http://www.census.gov/ipc/www/world.html, Zugriff am 26.02.2007

[48] Vgl. Schierenbeck, H.,: „BankAssurance“, Stuttgart, Schäffer-Poeschel Verlag, 1998, S. 471 ff

[49] Vgl. Schierenbeck, H., (1998, S. 471 ff)

[50] Vgl. Dorner, H.,: „Das Kreditkartengeschäft“, Frankfurt, Fritz Knapp Verlag, 1990, S . 21 ff

[51] Vgl. http://www.corporate.visa.com/md/st/main.jsp?src=home#salesVolume, Zugriff 27.02.2007

[52] Vgl. Dorner, H., (1990, S. 21 ff)

[53] Vgl. Dorner, H., (1990, S. 21 ff)

[54] Vgl. Ulrich, A., Dannenberg, M.,: „E-payment und E-billing.: Elektonische Bezahlungssysteme für Mobilfunk und Internet.“,Wiesbaden, Gabler Verlag, 2004, S. 79 ff

[55] Vgl. o.A.: „Credit Scores, Credit Cards”, Aberdeen, Silver Lake Publishing, 2005, S. 87

Ende der Leseprobe aus 138 Seiten

Details

Titel
Der "Berührungslose" Zahlungsverkehr (RFID) in Österreich
Untertitel
Eine Potential- und Risikoanalyse aus der Sicht von Kartengesellschaften
Hochschule
FHWien der WKW
Note
2
Autor
Jahr
2007
Seiten
138
Katalognummer
V87274
ISBN (eBook)
9783638022361
ISBN (Buch)
9783638926638
Dateigröße
1407 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berührungslose, Zahlungsverkehr
Arbeit zitieren
Mag. (FH) Manuel Gruber (Autor), 2007, Der "Berührungslose" Zahlungsverkehr (RFID) in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87274

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