Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Politics - Region: Far East

Die zentralasiatischen Staaten Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan zwischen den Einflusssphären der USA, Russlands und Chinas

Title: Die zentralasiatischen Staaten Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan zwischen den Einflusssphären der USA, Russlands und Chinas

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Gerrit Langel (Author)

Politics - Region: Far East
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit werden die Beziehungen der Weltmächte USA, China und Russland zu den zentralasiatischen Republiken Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan beschrieben und vor dem Hintergrund der Fragestellung, wie der jeweilige Einfluss der Weltmächte auf die drei zentralasiatischen Staaten verteilt ist und in welche Richtung sich diese selbst orientieren, analysiert. Es wird festgestellt, dass die Chancen für Frieden und Sicherheit durch eine ausgewogene Verteilung des Einflusses der Weltmächte in der Region gegeben sind und dass es vor allem von den künftigen Zielsetzungen der Weltmächte abhängt, ob sie genutzt werden. In this paper, the relations between Russia, the USA and China on the one hand, and Tajikistan, Uzbekistan and Kyrgyzstan on the other, are described and evaluated be-fore the background question, how the influence of the three global powers are dis-tributed in the region, and in which direction the three Central Asian countries them-selves see their main orientation. It is found out, that the current situation might de-velop to an equal distribution of the world powers’ influence in the region in order to provide peace and stability, and that it is mainly depending on the world powers’ future strategies, if these chances will be used.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE SITUATION IN TADSCHIKISTAN, USBEKISTAN UND KIRGISTAN

2.1. Entwicklung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts

2.2. Entwicklung während der Mitgliedschaft in der UdSSR

2.3. Entwicklung seit der Unabhängigkeit

2.4. Außenpolitische Akteure

2.5. Außenpolitische Ausrichtung

3. EINBINDUNG DER DREI REPUBLIKEN IN DIE PLANUNGEN CHINAS, RUSSLANDS UND DER USA

3.1. China

3.2. Russland

3.3. USA

3.3.1. Tadschikistan

3.3.2. Kirgistan

3.3.3. Usbekistan

3.3.4. Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung

4. SCHLUSSFOLGERUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die außenpolitische Ausrichtung der zentralasiatischen Staaten Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan sowie deren Einbindung in die strategischen Planungen der Weltmächte Russland, China und USA, um zu klären, wie diese Einflussverhältnisse verteilt sind und in welche Richtung sich die Republiken orientieren.

  • Historische Genese der zentralasiatischen Staaten
  • Analyse der Akteure in der Außenpolitik der drei Republiken
  • Untersuchung des russischen, chinesischen und US-amerikanischen Einflusses
  • Bedeutung der Terrorismusbekämpfung für die regionale Stabilität
  • Perspektiven für die künftige geopolitische Orientierung

Auszug aus dem Buch

3.2. Russland

Russland ist nach wie vor der wichtigste wirtschaftliche und militärische Partner aller drei Republiken. Kritiker sehen in der engen Verflechtung mit den zentralasiatischen Republiken vor allem einen Versuch Russlands, seine in der UdSSR innegehabte Vormachtstellung zu konservieren. Russland wird unterstellt, mit der GUS und der eurasischen Wirtschaftsorganisation Evrazes UdSSR-ähnliche Strukturen wiedereinführen zu wollen. Mit Sicherheit möchte Russland auch aus machtpolitischen Erwägungen seinen Einfluss auf die Nachbarstaaten erhalten. Doch wäre allein aus diesem Grund das äußerst kostspielige und risikoreiche russische Engagement in Zentralasien nicht zu erklären. Vielmehr spielen hierbei andere Gründe eine wichtige Rolle:

1. Es bestehen starke russische Minderheiten in den zentralasiatischen Republiken, deren Rechte und Schutz die russische Regierung gewährleisten muss. Vor allem in der politisch ungewissen Anfangszeit nach der Unabhängigkeit spielte dieses Argument eine wichtige Rolle.

2. Politische Instabilität und Bürgerkriege, bzw. bürgerkriegsähnliche Zustände könnten sich angesichts der schlecht zu überwachenden Grenzen leicht auf russisches Territorium verlagern, so wie beispielsweise mittlerweile der Tschetschenien-Konflikt auch in den Nachbarrepubliken Daghestan und Inguschetien ausgetragen wird. Auch die von Afghanistan ausgehende Kriminalität in Bezug auf Waffenhandel und Drogenschmuggel ist für Russland ein bedeutendes Problem. Zudem besteht die Möglichkeit, dass islamistische Terroristen die zentralasiatischen Republiken als Rückzugsgebiet nutzen könnten, um Anschläge in Russland vorzubereiten.

3. Eine starke Initiative zur Zusammenarbeit geht von den zentralasiatischen Republiken selbst aus, wie bereits oben beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Beziehungen zwischen Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan und den Weltmächten zu analysieren und die zentrale Fragestellung der außenpolitischen Orientierung zu formulieren.

2. DIE POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE SITUATION IN TADSCHIKISTAN, USBEKISTAN UND KIRGISTAN: Dieses Kapitel umreißt die historische Entwicklung dieser Staaten von der Zarenzeit über die Sowjetära bis zur Unabhängigkeit und identifiziert die maßgeblichen außenpolitischen Akteure.

3. EINBINDUNG DER DREI REPUBLIKEN IN DIE PLANUNGEN CHINAS, RUSSLANDS UND DER USA: Hier werden die spezifischen Interessen und Strategien von China, Russland und den USA in der Region detailliert untersucht, wobei insbesondere die Rolle der Terrorismusbekämpfung beleuchtet wird.

4. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Schlussfolgerung führt die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die Staaten nach einer neutralen Balance streben, während sich der russische Einfluss langfristig zugunsten eines gleichmäßigen Mächteverhältnisses abschwächt.

Schlüsselwörter

Zentralasien, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan, Außenpolitik, Russland, China, USA, Geopolitik, Terrorismusbekämpfung, Unabhängigkeit, Stabilität, GUS, Weltmächte, Einflussfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die außenpolitischen Beziehungen von Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan zu den drei Weltmächten Russland, China und USA nach ihrem Austritt aus der UdSSR.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die historische Ausgangslage, die politischen Akteure vor Ort sowie die spezifischen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen der drei Weltmächte in Zentralasien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Verteilung der Einflüsse der Weltmächte in der Region zu analysieren und zu klären, in welche Richtung sich die drei Republiken außenpolitisch selbst orientieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von empirischen Untersuchungen, Experteninterviews und offiziellen Stellungnahmen der betroffenen Akteure.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der innenpolitischen Situation sowie in eine detaillierte Analyse der jeweiligen nationalen Strategien von China, Russland und den USA in Bezug auf die drei zentralasiatischen Staaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind neben den Ländernamen vor allem Geopolitik, regionale Stabilität, Terrorismusbekämpfung und die sich wandelnde Einflussmacht in Zentralasien.

Welche Rolle spielt die Terrorismusbekämpfung in dieser Region?

Sie ist ein wesentlicher sicherheitspolitischer Faktor, der besonders nach dem 11. September 2001 zu einer verstärkten militärischen Zusammenarbeit der Republiken mit den USA führte.

Warum wird Tadschikistan in Bezug auf den USA-Kontakt als weniger attraktiv eingestuft?

Aufgrund des Bürgerkriegs und der damit einhergehenden politischen Instabilität galt das Land als zu riskant für umfangreiche Investitionen, weshalb sich der Kontakt auf humanitäre Hilfe beschränkte.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Die zentralasiatischen Staaten Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan zwischen den Einflusssphären der USA, Russlands und Chinas
College
Martin Luther University  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Außenpolitik der Weltmächte Russland, China und USA
Grade
2,3
Author
Gerrit Langel (Author)
Publication Year
2004
Pages
19
Catalog Number
V87432
ISBN (eBook)
9783638064910
Language
German
Tags
Staaten Tadschikistan Usbekistan Kirgistan Einflusssphären Russlands Chinas Außenpolitik Weltmächte Russland China
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gerrit Langel (Author), 2004, Die zentralasiatischen Staaten Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan zwischen den Einflusssphären der USA, Russlands und Chinas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87432
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint