Etablierung eines Nachhilfeinstituts - Eine Praktikumsarbeit

Projektbericht für das Modul '12.1 Praxisprojekt'


Praktikumsbericht / -arbeit, 2008

180 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung

2 Systemüberblick

3 Installation von Moodle
3.1 Installationsvoraussetzungen
3.1.1 Hardware
3.1.2 Software
3.2 Installationsablauf
3.3 Lokale Testinstallation mit XAMPP auf Windows

4 Programmmodule
4.1 Aktivitäten
4.1.1 Abstimmung
4.1.2 Arbeitsmaterial
4.1.3 Aufgabe
4.1.4 Chat
4.1.5 Datenbank
4.1.6 Forum
4.1.7 Glossar
4.1.8 Hot Potatoes Test
4.1.9 Journal
4.1.10 LAMS
4.1.11 Lektion
4.1.12 Lernpaket im SCORM/AICC-Format
4.1.13 Test
4.1.14 Umfrage
4.1.15 Wiki
4.1.16 Workshop
4.1.17 Überschrift/Text
4.1.18 Übung
4.2 Blöcke
4.2.1 Der Block „Administration“
4.2.2 Der Block „Administratorlesezeichen“
4.2.3 Der Block „Aktivitäten“
4.2.4 Der Block „Bald aktuell ...“
4.2.5 Die Blöcke „Blog-Menü“ und „Blog-Schlagworte“
4.2.6 Der Block „Gehe zu ...“
4.2.7 Der Block „Globale Suche“
4.2.8 Der Block „Glossarblock“
4.2.9 Der Block „HTML“
4.2.10 Der Block „Kalender“
4.2.11 Die Blöcke „Kurse“ und „Kursbeschreibung“
4.2.12 Der Block „Login“
4.2.13 Der Block „Mentoren“
4.2.14 Der Block „Mitteilungen“
4.2.15 Der Block „Neueste Aktivitäten“
4.2.16 Der Block „Neueste Nachrichten“
4.2.17 Der Block „Online-Aktivitäten“
4.2.18 Der Block „Personen“
4.2.19 Der Block „Suche in Foren“
4.2.20 Der Block „Testergebnisse“
4.2.21 Der Block „Website-Administration“
4.2.22 Der Block „Zugriff auf RSS-Feeds“

5 Die verschiedenen Moodle-Rollen
5.1 Die Administration, deren Rechte und Aufgaben
5.1.1 Mitteilungen
5.1.2 Nutzer/innen
5.1.3 Kurse
5.1.4 Bewertungen
5.1.5 Lokales
5.1.6 Sprache
5.1.7 Module
5.1.8 Sicherheit
5.1.9 Aussehen
5.1.10 Startseite
5.1.11 Server
5.1.12 Netzwerk
5.1.13 Berichte
5.1.14 Verschiedenes
5.2 Kursersteller/innen, Rechte und Aufgaben
5.2.1 Anlegen eines neuen Kurses in einem Kursbereich:
5.2.2 Der Block Administration
5.2.3 Bearbeiten einschalten
5.2.4 Einstellungen
5.2.5 Rollen zuweisen
5.2.6 Bewertungen
5.2.7 Gruppen
5.2.8 Sicherung
5.2.9 Wiederherstellen
5.2.10 Import
5.2.11 Zurücksetzen
5.2.12 Berichte
5.2.13 Fragen
5.2.14 Dateien
5.2.15 Abmelden aus Kursname
5.3 Trainer/innen mit und ohne Autorenrecht, Rechte und Aufgaben
5.3.1 Trainer/innen mit Autorenrecht
5.3.2 Trainer/innen ohne Autorenrecht
5.4 Teilnehmer/in, Rechte und Aufgaben
5.4.1 Das Einloggen in das System
5.4.2 Das Einrichten der Seite MyMoodle
5.4.3 Das Verändern des Benutzerprofils
5.4.4 Das Einschreiben in einen Kurs bzw. das Austragen aus einem Kurs
5.4.5 Das Anzeigen der anderen Teilnehmer und die Kontaktaufnahme mit diesen
5.4.6 Das Anzeigen der Bewertungen
5.4.7 Das Verwenden der bereitgestellten Aktivitäten

6 Literaturverzeichnis

7 Abbildungsverzeichnis

8 Tabellenverzeichnis

1 Zusammenfassung

Diese Dokumentation über das Learning Course Management System „Moodle“ soll als Handbuch für die Lehrkräfte des Nachhilfeinstituts „Gute Noten Werkstatt“ dienen und diese bei der Einschulung der Lernenden unterstützen.

Der Abschnitt 2 gibt einen kurzen Systemüberblick mit einer Betrachtung der geschichtlichen und technischen Entwicklung, den Voraussetzungen zum technischen Betrieb und dem zum Tragen kommenden Lizenzmodell.

Danach folgt im Abschnitt 3 eine genaue Beschreibung zur Vorgehensweise der Installation von Moodle auf einem Apache-Server mit einer MySQL-Datenbank. Dabei werden sowohl die Installationsvoraussetzungen wie auch der Installationsablauf beschrieben. Zusätzlich wird noch auf die lokale Testinstallation mittels XAMPP eingegangen.

In einem weiteren Abschnitt 4 werden ein Überblick und eine kurze Beschreibung über die verschiedenen Programmmodule gegeben.

Der letzte Abschnitt 5 beschäftigt sich mit den verschiedenen Rollen in Moodle, deren Aufgaben und Berechtigungen.

2 Systemüberblick

Der Begriff „Moodle“ ist eine Abkürzung für Modular Object Oriented Dynamic Learning Environment, es ist sozusagen eine aus einzelnen Modulen (ähnlich dem Baukastenprinzip) aufgebaute, objektorientierte und dynamische Lernumgebung.

Laut [Moodle 2007] ist Moodle ein so genanntes Course Management System, kurz CMS, und dient dazu, ausbildende Einrichtungen wie Schulen, Universitäten etc. bei der Erstellung hochqualitativer Online-Kurse zu unterstützen.

Moodle ist als Open Source Software unter der GNU General Public License [GNU 2007] erhältlich, das heißt, dass es für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos eingesetzt und auch modifiziert werden darf.

Das CMS ist mit PHP programmiert und kann laut [Moodle 2007] auf allen Betriebssystemen genutzt werden, die PHP unterstützen. Dementsprechend kann Moodle also auf Unix, Linux, Windows, MacOS, Netware und allen anderen Betriebssystemen mit PHP-Unterstützung installiert werden. Die Daten selbst werden in einer Datenbank abgespeichert. Hierbei werden MySQL und PostgreSQL laut [Moodle 2007] am besten unterstützt, aber auch Oracle, Access, Interbase, ODBC oder andere Datenbanken können verwendet werden.

Die Moodle-Gemeinschaft auf [Moodle 2007] schlägt einen Linux basierten Webserver mit Apache und installiertem PHP vor. Nichtsdestotrotz wäre aber z. B. auch ein Microsoft Internet Information Server MS IIS möglich.

Der Chefentwickler von Moodle ist Martin Dougiamas, in den 90iger Jahren Webmaster bei der Curtin University of Technology, der aus Enttäuschung über die kommerziellen Lernmanagementsysteme das Projekt Moodle startete. Am 20. August 2002 wurde nach zahlreichen Prototypstadien das Release Moodle 1.0 veröffentlicht.

Die e-Learning Plattform Moodle befindet sich seitdem in ständiger Weiterentwicklung, regelmäßig werden neue Funktionen hinzugefügt. Dies ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass das System Open Source ist und eine große Community aus freiwilligen Helfern hinter sich hat, die laufend neue Module bzw. Plugins hinzufügen. Diese können separat herunter geladen und installiert werden.

Als Kommunikationsplattform der Moodle-Community wird vor allem die Webseite Moodle.org [Moodle 2007] verwendet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2.1 Screenshot „Moodle.org Portalseite“, basierend auf Moodle-Technologie

Unter [Moodle 2007] stehen zurzeit 74 verschiedene Sprachpakete zum Download zur Verfügung, darunter auch verschiedene Deutschversionen, die als eigene Module herunter geladen und parallel in einem System installiert werden können. Der Benutzer kann so seine bevorzugte Systemsprache auswählen.

Im Jahr 2003 wurde das Unternehmen moodle.com [Moodle 2007c] gegründet, das zusätzlich kostenpflichtigen Support wie z. B. Webhosting mit vorinstalliertem Moodle-System anbietet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2.2 Screenshot „Moodle.com Startseite“

Die aktuelle Version 1.8.3 (Stand Oktober 2007) steht seit dem 11. Oktober 2007 unter Moodle.org zum Download bereit.

3 Installation von Moodle

3.1 Installationsvoraussetzungen

3.1.1 Hardware

Laut [Moodle 2007] sind folgende Anforderungen an die Hardware des Webservers und somit an den Provider zu stellen:

- Arbeitsspeicher: 256MB RAM gelten als Minimum, empfohlen werden 1 GB RAM je 40-50 zeitgleichen Nutzern von Moodle.
- Festplattenplatz: 160MB gelten hier als Minimum. Moodle benötigt je nach Anzahl der installierten Sprachen zwischen 35 und 60 MB freien Festplattenplatz. Zusätzlich benötigt man noch freien Festplattenplatz für die einzelnen Kurse, wobei die Größe hier stark von der Art des eingesetzten Materials bzw. den eingesetzten Medien abhängt.

3.1.2 Software

Laut [Moodle 2007] sind folgende Anforderungen an die Software des Webservers und somit auch an den Provider zu stellen:

- Webserver Software: Empfohlen wird Apache als Serversoftware. Moodle sollte aber auch unter jeder Serversoftware laufen, die PHP unterstützt, z.B. IIS auf Windows Plattformen.
- PHP Scriptsprache: PHP4 (Version 4.3.0 oder höher) oder PHP5 (Version 5.1.0 oder höher).
- PHP Einstellungen:
- Safe Modus muss ausgeschaltet sein. „safe_mode OFF“
- „memory_limit“ sollte mindestens auf 40MB gesetzt sein. Große Seiten können auch mehr als 128 MB erfordern.
- „session.save_handler“ muss auf „files“ gesetzt werden.
- „max_execution_time“. Dieser Wert sollte deutlich über die häufig gesetzten „30“ gesetzt werden z. B. auf „600“.
- PHP Erweiterungen und Bibliotheken:
- „mbstring“ ab Moodle-Version 1.6.
- „Iconv“ Erweiterung.
- „GD Library“ und „FreeType 2“ Library und Erweiterungen.
- „Mysql-Erweiterung“ falls MySQL als Datenbank verwendet wird.
- „Pgsql-Erweiterung“ bei Verwendung von PostgreSQL als Datenbank.
- „Zlib-Erweiterung“ für die zip/unzip Funktionen.
- „Curl“ für Moodle 1.8 oder höher.
- „Tokenizer-Erweiterung“ ab Version 1.8.
- „Curl- und Openssl-Erweiterungen“ für die Moodle Netzwerk-Funktionen (Moodle 1.8 oder höher).
- Andere PHP Erweiterungen können erforderlich sein, um weitere Funktionen zu nutzen z.B. für die LDAP-Anbindung oder bestimmte Chat-Funktionen.
- Datenbank auf dem Server: MySQL oder PostgreSQL werden vollständig unterstützt und empfohlen für jede Moodle-Version. Microsoft SQL Server und Oracle werden seit der Version Moodle 1.7 unterstützt.
- Für Moodle 1.5 oder spätere Versionen:
- MySQL ab Version 3.23 oder
- PostgreSQL ab Version 7.4.
- Für Moodle 1.6 oder spätere Versionen:
- MySQL ab Version 4.1.12 oder
- PostgreSQL ab Version 7.4.
- Für Moodle 1.7 oder spätere Versionen:
- MySQL ab Version 4.1.16,
- PostgreSQL ab Version 7.4 oder
- Microsoft SQL Server 2005 Version 9 oder SQL Server Express 2005.

3.2 Installationsablauf

Sind die Installationsvoraussetzungen erfüllt, ist die eigentliche Installation laut [Moodle 2007] in einigen Schritten durchgeführt.

1. Moodle kann direkt von der Download-Seite [Download.Moodle 2007] als komprimiertes Archiv herunter geladen werden.
2. Nach dem Herunterladen und Entpacken des Archivs gibt es einen Ordner „moodle“, den man z. B. mittels FTP auf den Webspace des Providers kopieren muss, mit folgendem Inhalt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.2.1 Screenshot „Inhalt des Ordners Moodle – Standard Moodle Distribution“

3. Zusätzlich muss ein Verzeichnis „moodledata“ außerhalb des „moodle“-Ordners angelegt werden.
4. Ebenso muss eine neue leere Datenbank angelegt werden, z. B. „moodle“ mit einem Benutzer, der darauf zugreifen kann, z. B. „moodleuser“.

Als Beispiel für den Aufruf bei Verwendung von MySQL laut [Moodle 2007]:

# mysql -u root -p

> CREATE DATABASE moodle;

> GRANT SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE,CREATE,DROP,INDEX,ALTER ON moodle.*

TO moodleuser@localhost IDENTIFIED BY 'yourpassword';

> quit

# mysqladmin -p reload

5. Ist dies geschehen, ruft man mit dem Browser das Moodle-Verzeichnis auf. z. B. mit http://www.nachhilfe-braunau.at/moodle und die Installationsroutine startet.

6. Moodle prüft zunächst die grundlegenden Installationsvoraussetzungen.

7. Danach werden die Zugangsdaten zur Datenbank und die Verzeichnisse, in denen Moodle installiert ist, abgefragt.

8. Nun werden in mehreren Schritten die Datenbanktabellen angelegt. Der Installationsprozess scrollt automatisch ans Ende der Seite zu einem „Weiter“-Button. Sollten zwischenzeitlich Fehler auftreten, erhält man dazu Informationen.

9. Gegen Ende der Installation werden der Zugang für den Hauptadministrator erstellt und die Daten für die Startseite definiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.2.2 Screenshot „Downloadseite von Moodle.org – Standard Moodle Distribution“

3.3 Lokale Testinstallation mit XAMPP auf Windows

Um Erfahrungen mit Moodle sammeln zu können, das heißt,

- Einstellungen ausprobieren,
- Benutzer und Kurse anlegen und
- interne Schulungen der Lehrkräfte durchführen,

wollte der Auftraggeber, dass das CMS zuerst lokal auf dem Windows 2000 Firmen-PC installiert wird.

Dazu benötigt man das Installationspaket „Moodle Packages for Windows“, das als gezipptes Archiv über [Download.Moodle 2007a] herunter geladen werden kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.1 Screenshot „Downloadseite von Moodle.org – Moodle packages for Windows“

Diese Pakete sind mit XAMPP, einer Apache-Distribution, die PHP, MySQL und Perl enthält, erzeugt worden. Der Vorteil von XAMPP ist, dass die Installation keinerlei Einträge in die Windows-Registry schreibt, und somit nur der Ordner „moodle“ gelöscht werden muss, um die Installation wieder zu entfernen.

Ein „Moodle Package for Windows“ enthält somit

- Moodle,
- Apache,
- PHP,
- MySQL und Perl.

Nach dem Herunterladen und Entpacken des Archivs gibt es einen Ordner „Moodle“ mit folgendem Inhalt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.2 Screenshot „Inhalt des Ordners Moodle - Windows XAMPP Version“

Beim ersten Mal muss das Setup mit der Datei „setup_xampp.bat“ gestartet werden. Dabei öffnet sich folgendes DOS-Fenster.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.3 Screenshot „XAMPP über setup_xampp.bat konfigurieren.“

Nun das Programm XAMPP mit „xampp_start.exe“ starten. Dieses wiederum startet automatisch alle notwendigen Serverprogramme. Das sich öffnende DOS-Fenster darf nicht geschlossen werden. Um XAMPP wieder zu beenden, startet man das Programm „xampp_stop.exe“.

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Abb.3.3.4 Screenshot „XAMPP über das Programm xampp-start.exe starten.“

Nach dem ersten Start von XAMPP muss Moodle installiert werden. Diesen Vorgang muss man ein einziges Mal durchführen. Bei den nächsten Starts von XAMPP ist Moodle immer sofort verfügbar. Der Server findet sich unter der Adresse http://localhost/.

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Abb.3.3.5 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 1 – Sprache wählen“

Während der Installation sind keinerlei Eingaben notwendig. Man drückt immer nur auf die Schaltfläche „Nächste >>“ oder „Continue“ und übernimmt damit alle voreingestellten Werte.

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Abb.3.3.6 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 2 – PHP-Einstellungen überprüfen“

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Abb.3.3.7 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 3 – Verzeichniseinträge bestätigen“

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Abb.3.3.8 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 4 – Datenbank konfigurieren“

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Abb.3.3.9 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 5 – Installationsvoraussetzungen überprüfen“

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Abb.3.3.10 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 6 – Sprachpakete downloaden“

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Abb.3.3.11 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 7 – Sprachpakete downloaden erfolgreich“

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Abb.3.3.12 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 8 – Konfiguration abgeschlossen“

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Abb.3.3.13 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 9 – Lizenz-Bedingungen bestätigen“

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Abb.3.3.14 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 10 – Versionsinformation“

In den nächsten Schritten erfolgt die automatisierte Installation von Moodle, die skriptgesteuert alle notwendigen Einträge in die Datenbank schreibt.

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Abb.3.3.15 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 11 – Datenbankkonfiguration“

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Abb.3.3.16 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 12 – Tabellenkonfiguration module tables“

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Abb.3.3.17 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 13 – Tabellenkonfiguration plugin tables“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.18 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 14 – Datenbankkonfiguration Upgrading backup“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.19 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 15 – Datenbankkonfiguration Upgrading blocks“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.20 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 16 – Tabellenkonfiguration block tables“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.21 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 17 – Tabellenkonfiguration plugin tables“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.22 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 18 – Tabellenkonfiguration plugin tables“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.23 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 19 – Tabellenkonfiguration plugin tables“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.24 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 20 – Tabellenkonfiguration plugin tables“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.25 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 21 – Administrator anlegen“

Am Ende der Installation wird man aufgefordert einen Administrator anzugeben. Die rot gekennzeichneten Einträge sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.26 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 22 – Informationen für die Startseite“

Nun müssen noch einige Daten für die Startseite eingegeben werden, die man nach eigenen Vorstellungen wählen kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3.3.27 Screenshot „Moodle-Installation Schritt 23 – Installation fertig“

4 Programmmodule

Moodle ist weitgehend modular aufgebaut, das heißt die gesamte Moodle-Oberfläche setzt sich aus unterschiedlichen Modulen wie z. B. Materialien, Aktivitäten, Themenblöcke und -abschnitte sowie die Verwaltungsblöcke in den Seiten eines Kursraumes zusammen. Es können neue Module hinzugefügt, vorhandene Module bearbeitet oder gelöscht werden.

Durch einen Klick auf die Schaltfläche „Bearbeiten einschalten“ gelangt man in den Bearbeitenmodus.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4.1 Screenshot „Bearbeiten einschalten – Schaltfläche“

Die einzelnen Module werden um verschiedene Schaltflächen mit unterschiedlichen Funktionen erweitert.

In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Module genauer behandelt.

4.1 Aktivitäten

Im Bearbeitenmodus können über das DropDown Menü „Aktivität anlegen“ beliebige Aktivitäten zu einem Kurs hinzugefügt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4.1.1 „Screenshot DropDown Menü Aktivität anlegen“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4.1.2 „Screenshot Übersicht über die verschiedenen Aktivitäten“

4.1.1 Abstimmung

Abstimmungen ersetzen das Händeheben und Abzählen im Offline-Unterricht. Sie sind sehr einfach zu nutzen. Eine Fragestellung wird mit mehreren Antworten vorgegeben. Nachdem die Teilnehmer/innen ihre Antwort getroffen haben, können die Resultate ausgewertet werden. Abstimmungen sind hilfreich, um Teilnehmern/innen die Möglichkeit zur Einflussnahme zu geben, z. B. über die Qualität eines Kurses abzustimmen.

Beim Anlegen einer neuen Abstimmung hat man z. B. die Möglichkeit,

- die Anzahl der Stimmabgaben zu limitieren,
- einen Abstimmungszeitraum festzulegen,
- die Ergebnisse zu veröffentlichen, entweder anonym oder sogar mit Angabe der Namen etc.

4.1.2 Arbeitsmaterial

Über das DropDown Menü „Arbeitsmaterial anlegen“ können verschiedene Arbeitsmaterialien angelegt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4.1.2 . 1 „Screenshot DropDown Menü Arbeitsmaterial anlegen“

Dazu gehören:

- Ressourcen: sind Inhalte und Information, die die Trainer/innen im Kurs zur Verfügung stellen möchten. Es können fertig vorbereitete Dateien sein, die auf den Kursserver geladen werden, oder Seiten, die direkt in Moodle bearbeitet wurden, und oft auch externe Webseiten, die aussehen, als seien sie Teil des Kurses.
- Textseite (ohne Editor): hier hat man die Möglichkeit, den Kursteilnehmern unformatierte Texte zur Verfügung stellen, damit diese ihn in einer anderen Anwendung z. B. Word gliedern und formatieren und so das Erstellen von Dokumentvorlagen üben.
- Textseite (mit Editor): Mit Hilfe des in Moodle integrierten Editors können fast alle Formatierungsoptionen für HTML eingesetzt und direkt angewendet werden. Dies umfasst das Einbinden von Bildern, Links und Listen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4.1.2 . 2 „Screenshot Leiste des in Moodle integrierten Editors“

- Link auf Datei oder Webseite: Damit lassen sich in Moodle Dateien jeder Art und Internetadressen den Kursteilnehmern zur Verfügung stellen.
- Link auf Verzeichnis: Damit lassen sich auch die mit dem Dateibrowser eingerichteten Ordner samt Inhalt und Arbeitsanweisungen zur Verfügung stellen.
- IMS-Content-Paket: Damit stellt man Materialien im IMS Contentformat zur Verfügung.
- Text oder Überschrift: Damit lassen sich kurze Einführungstexte oder Überschriften auf der Kursraumoberfläche zwischen die einzelnen Arbeitsunterlagen und Lernaktivitäten einfügen. Bei längeren Abschnitten im Kursraum machen gelegentliche Zwischenüberschriften oder auch einführende Texte das Lesen leichter und helfen den Teilnehmern bei der Orientierung.

4.1.3 Aufgabe

Aufgaben ermöglichen es dem Trainer oder der Trainerin, von den Teilnehmenden eine Datei eines beliebigen Formats zu verlangen, die auf den Server hochgeladen werden muss. Typische Aufgaben sind Versuche, Projekte, Berichte etc. Dieses Modul ermöglicht auch die Bewertung der eingereichten Arbeit

Generell besteht eine Aufgabe aus einer Aufgabenstellung und einer Beschreibung, einem Abgabedatum und der Bewertung. Zusätzlich können spätere Abgaben als zum vereinbarten Termin verhindert werden oder maximale Dateigrößen angegeben werden.

Bei den Aufgaben gibt es vier verschiedene Möglichkeiten:

- Online – mehrere Dateien hochladen: diese Art der Aufgabe erlaubt es jedem Kursteilnehmer, mehrere Dateien hoch zu laden. Einschränkungen zur Größe der Dateien und zur Anzahl sind hier sinnvoll. Man kann angeben, ob ein erneutes Hochladen erlaubt sein soll.
- Online – Texteingabe: hierbei müssen die Teilnehmenden direkt in einem Texteditor ihre Lösungen eingeben.
- Online – eine Datei hochladen: diese Art der Aufgabe erlaubt es jedem Kursteilnehmer, eine einzelne Datei hoch zu laden. Einschränkungen zur Größe der Datei sind hier sinnvoll. Man kann angeben, ob ein erneutes Hochladen erlaubt sein soll.
- Offline – Aktivität: dies ist sinnvoll, wenn die Aufgabe außerhalb von Moodle durchgeführt werden soll. Kursteilnehmer können eine Beschreibung der Aufgabe sehen, können aber keine Dateien hochladen. Aufgaben wie „Lesen Sie im Buch das erste Kapitel“ sind so möglich.

4.1.4 Chat

Chats ermöglichen die synchrone Kontaktaufnahme zwischen den Kursteilnehmern. Dies ist sinnvoll, um das Kennen lernen in der Gruppe und die Diskussion eines besprochenen Themas zu fördern.

Die Protokolle von Chats können gespeichert und anschließend eingesehen und ausgewertet werden. Anhänge sind im Chat nicht vorgesehen.

4.1.5 Datenbank

Die Datenbankaktivität ermöglicht es Trainer/innen und/oder Teilnehmer/innen strukturierte Datensätze zu erstellen, anzusehen und zu durchsuchen. Die Struktur der Datensätze kann frei gestaltet werden. Sie kann Bilder, Dateien, URLs, Zahlen, Texte und anderes enthalten, im Grunde ähnlich wie bei einer Access Datenbank. Beim Anlegen der Datenbank können Einschränkungen über die Anzahl der erlaubten Einträge gemacht werden, oder ob diese bewertet werden dürfen. Nachdem die Datenbank angelegt ist, müssen Felder hinzugefügt werden.

4.1.6 Forum

In Foren finden die meisten Gespräche statt, daher sind sie für Online-Kurse sehr wichtig. Foren können auf verschiedene Art und Weise strukturiert werden. Sie können z.B. auch Bewertungen der Beiträge einschließen. Die Beiträge können unterschiedlich dargestellt werden und auch Dateianhänge umfassen. Nach dem Einschreiben in ein Forum können die Teilnehmer/innen Kopien jeder neuen Nachricht per E-Mail erhalten.

Es gibt die Wahl zwischen vier verschiedenen Forentypen:

- Diskussion zu einem Thema: ein Forum zu einem einzelnen Thema, für kurze und sehr spezielle Diskussionen.
- Standardforum zur allgemeinen Nutzung: ein offenes Forum, in dem jeder zu jeder Zeit ein neues Thema eröffnen kann.
- Frage- und Antwort-Forum: die Teilnehmenden müssen zuerst einen eigenen Beitrag verfassen, bevor sie andere sehen können. Nach dem ersten Posting können sie dann andere Beiträge sehen und beantworten.
- Jede/r darf genau ein Thema einrichten: Jeder Teilnehmende kann genau ein einziges Thema eröffnen und jede/r kann dazu antworten. Dies ist nützlich, wenn man z.B. möchte, dass jede/r Teilnehmer/in eine Diskussion zu einem bestimmten Thema eröffnet und jeder daran teilnehmen soll.

4.1.7 Glossar

Glossare sind Wörterbücher oder Sammlungen von Definitionen. Der Geltungsbereich der Glossare ist einstellbar für einen einzelnen Kurs oder auch das gesamte Moodle.

Beim Erstellen eines Glossars kann angegeben werden, ob es sich um ein Globales Glossar handeln soll. Diese können nur von Administrator/innen definiert und in einem beliebigen Kurs angelegt werden. Innerhalb der gesamten Webseite können automatische Verknüpfungen zu den Einträgen im globalen Glossar erstellt werden.

Des Weiteren gibt es noch die Unterscheidung zwischen Hauptglossar und Standardglossar.

Es kann nur ein Hauptglossar pro Kurs festgelegt werden, und nur Trainer/innen können dieses Hauptglossar aktualisieren. Einträge können aus jedem beliebigen Standardglossar eines Kurses in das Hauptglossar des Kurses exportiert werden.

4.1.8 Hot Potatoes Test

Das HotPot-Modul ermöglicht die Einbindung von Hot Potatoes Tests in Moodle. Diese Tests werden außerhalb von Moodle mit dem Programm Hot Potatoes erstellt und dann als Datei auf den Moodle-Server hochgeladen (als Kursdatei im Kurs oder als Datei auf der Startseite) und als „Hot Potatoes Test“-Aktivität im Kurs verfügbar gemacht.

Mit Hot Potatoes können mit wenig Aufwand interaktive Aufgaben und Übungen erstellt werden.

- Multiple Choice (JBC)
- Quizfragen mit Kurzantworten (JQuiz)
- Scrambled sentences or words (JMix)
- Kreuzworträtsel (JCross)
- Zuordnungsübungen (JMatch)
- Lückentexte (JCloze) (Das „J“ steht für Javascript, welches im Quellcode verwendet wird).

[...]

Ende der Leseprobe aus 180 Seiten

Details

Titel
Etablierung eines Nachhilfeinstituts - Eine Praktikumsarbeit
Untertitel
Projektbericht für das Modul '12.1 Praxisprojekt'
Hochschule
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Berlin
Veranstaltung
Praxisprojekt
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
180
Katalognummer
V87457
ISBN (eBook)
9783638049887
ISBN (Buch)
9783638943895
Dateigröße
9395 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Etablierung, Nachhilfeinstituts, Eine, Praktikumsarbeit, Praxisprojekt, Moodle, E-Learning, eLearing, E-Learning System, Moodle Dokumentation, Spreed, spreed Dokumentation, E Learning System Moodle, Moodle Dokumentation für LehrerInnen, Moodle Dokumentation für Lernende, Moodle Dokumentation für SchülerInnen, moodle Dokumentation für Administratoren
Arbeit zitieren
Tamara Rachbauer (Autor), 2008, Etablierung eines Nachhilfeinstituts - Eine Praktikumsarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87457

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