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Kann der Bürger die Politik beeinflussen?

Ein Vergleich von neuen und alten Formen der Partizipation

Title: Kann der Bürger die Politik beeinflussen?

Seminar Paper , 2006 , 13 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Franziska Reinold (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Im Allgemeinen war die zivilisierte Gesellschaft gekennzeichnet durch auferlegte gesicherte gesellschaftliche Restriktionen, ausgenommen für eine kleine Anzahl von privilegierten Menschen. Im Gegensatz zur damaligen gesellschaftlichen Führung durch eine elitäre Gruppe hat der heutige Bürger in der Bundesrepublik Deutschland ein sehr großes Spektrum an Beteiligungsformen innerhalb des politischen Bereiches. Die unterschiedlichen Erscheinungsformen sind geprägt durch den zugrunde liegenden Zeitgeist, sowie durch die sich verändernden Werte, die folglich zu einem kontinuierlichen Veränderungsprozess führen.
Die Darstellung behandelt schwerpunktmäßig die Partizipation des Bürgers am politischen Prozess sowie die Einflussmöglichkeiten von Institutionen oder den Medien gegenüber dem Bürger. Die kritische Auseinandersetzung basiert auf der Grundlage der Legitimität, sowie der Betrachtung von möglichen Alternativen zu den bestehenden demokratischen Elementen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Bürger

3. Die Partizipation

3.1 Legitimität von Partizipation

3.2 Rechtliche Grundlagen von Partizipation

4. Formen der politischen Partizipation

4.1 Wahlen

4.2 Parteien

4.3 Interessengruppen

4.4 Organisationsbereitschaft der Bürger

5. Vor – und Nachteile der Partizipation

5.1 Möglichkeiten der Entwicklung

5.2 Das gespaltenen Verhältnis zwischen Institutionen und dem Staat

5.3 Die Alternativen zu den Parteien

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und die Legitimität politischer Partizipation in der Bundesrepublik Deutschland, um zu ergründen, wie Bürger ihren Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse ausüben können und welche Rolle dabei neuen und alten Formen der Teilhabe zukommt.

  • Die Definition und rechtliche Grundlage politischer Partizipation.
  • Die Rolle klassischer Instrumente wie Wahlen und Parteien.
  • Die Bedeutung von Interessengruppen und Bürgerinitiativen.
  • Das Spannungsfeld zwischen Bürgern, Institutionen und dem Staat.
  • Die Machtzunahme von Medien als alternative Beteiligungsform.

Auszug aus dem Buch

3. Die Partizipation

Die politische Partizipation, die sich ursprünglich von dem lateinischen Begriff „partizipatio“ her ableitet, definiert sich als ein instrumentelles und ein normatives Verständnis. Der Bürger kann aus diesem Verständnis von Partizipation Grundannahmen für das eigene zielgerichtete Handeln ableiten. Die Möglichkeit, Veränderungen durch das eigene aktiv werden hervorrufen zu können, bezieht sich auf die allgemeine Einflussnahme in Entscheidungsprozessen bis hin zum eigenen politischen agieren des Bürgers innerhalb eines Bereiches. Somit stellen sich die Formen der Partizipation als vielfältig dar. Ihre Spanne reicht von der Teilnahme an Bundes- und Landeswahlen oder der Gemeindeversammlung bis hin zum zivilen Ungehorsam oder politischen Protestaktionen, z.B. von Greenpeace. Fraglich ist jedoch, inwieweit diese Partizipationsformen zulässig sind und sie der demokratischen Entwicklung nützen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den Wandel der zivilgesellschaftlichen Beteiligung von elitären Strukturen hin zu einem breiten Spektrum an Partizipationsmöglichkeiten und legt den Aufbau der Untersuchung dar.

2. Der Bürger: Das Kapitel definiert den modernen Bürger im Gegensatz zum Einwohner und betont dessen Recht und Pflicht zur Mitgestaltung am politischen Leben.

3. Die Partizipation: Hier werden das theoretische Verständnis von Partizipation sowie deren Legitimität und die rechtliche Verankerung im Grundgesetz erörtert.

4. Formen der politischen Partizipation: Dieser Abschnitt analysiert diverse Beteiligungswege, von der Wahl über parteipolitisches Engagement bis hin zu Interessengruppen und der individuellen Organisationsbereitschaft.

5. Vor – und Nachteile der Partizipation: Die kritische Reflexion beleuchtet die Risiken übersteigerter Erwartungshaltungen, den Wählerverlust durch Institutionen sowie die Rolle von Medien als moderne Alternative.

6. Schlusswort: Das Fazit fasst zusammen, dass neben starren Elementen wie Wahlen vermehrt neue direkt-demokratische Formen an Bedeutung gewinnen, die zukünftig Reformen erfordern könnten.

Schlüsselwörter

Partizipation, Demokratie, Bürgerrecht, Grundgesetz, Wahlen, Parteien, Interessengruppen, Legitimität, Politische Teilhabe, Bürgerinitiative, Zivilgesellschaft, Institutionenvertrauen, Politische Entscheidungsprozesse, Medien, Politische Kultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der aktiven Teilhabe von Bürgern am politischen Prozess in Deutschland und untersucht, wie diese Einflussnahme erfolgt und welchen Herausforderungen sie unterliegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den Formen der Partizipation, der Legitimität staatlichen Handelns, der Funktion von Parteien und Interessengruppen sowie dem Einfluss neuer Beteiligungsformen wie den Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob und wie der Bürger heute Einfluss auf die Politik nehmen kann und inwieweit verschiedene Partizipationsmodelle zu einer funktionsfähigen Demokratie beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse sowie die Auswertung politologischer Fachliteratur und verfassungsrechtlicher Grundlagen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung rechtlicher Grundlagen, die Beschreibung verschiedener Beteiligungsformen und eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile aktueller Partizipationsentwicklungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Partizipation, Demokratie, politische Willensbildung, Institutionenvertrauen und Bürgerrechte.

Warum wird das Grundgesetz in der Untersuchung angeführt?

Das Grundgesetz dient als zentrale rechtliche Begründung für die Legitimität politischer Teilhabe und garantiert die notwendigen Freiheitsrechte für das Handeln der Bürger.

Welche kritische Sicht wird auf die Rolle der Medien geworfen?

Obwohl die Medien als schneller Kanal für Interessensartikulation dienen, warnt die Autorin vor deren Machtzunahme, da sie ebenso zur schnellen Verbreitung nichtdemokratischer Elemente genutzt werden können.

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Details

Title
Kann der Bürger die Politik beeinflussen?
Subtitle
Ein Vergleich von neuen und alten Formen der Partizipation
College
University of Potsdam
Course
Mächtige Ohnmächtige? Bürger und Politik in Deutschland und im internationalen Vergleich
Grade
2,3
Author
Franziska Reinold (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V87558
ISBN (eBook)
9783638022682
ISBN (Book)
9783638928489
Language
German
Tags
Kann Bürger Politik Mächtige Ohnmächtige Bürger Politik Deutschland Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Reinold (Author), 2006, Kann der Bürger die Politik beeinflussen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87558
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