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Süskinds Roman "Das Parfum" und dessen Verfilmung

Título: Süskinds Roman "Das Parfum" und dessen Verfilmung

Trabajo Escrito , 2007 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Nadine Klein (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Im Jahre 1985 erschien der Roman „Das Parfum“ von Patrick Süskind. Von der Presse hoch gelobt, war er jahrelang auf Bestsellerlisten (nicht nur in Deutschland) zu finden. Er wurde in 46 Sprachen übersetzt und mit über 15 Millionen Exemplaren verkauft.
Solch ein erfolgreiches Buch schrie förmlich danach verfilmt zu werden. Doch eigentlich entspricht Grenouille so gar nicht dem typischen Kinohelden.
Süskind wehrte sich lange Zeit sein Drehbuch frei zu geben. Ridley Scott, Tim Burton, Steven Spielberg zeigten neben Bernd Eichinger Interesse an der Verfilmung. Allerdings hoffte der Autor, Gerüchten zufolge darauf, dass Stanley Kubrick seinen Roman verfilmen würde.
2001 erhält Eichinger endlich die Rechte an „Das Parfum“. Es heißt sie haben ihn 10 Millionen Euro gekostet.
Aufgrund der Beliebtheit des Romans, wurde die Verfilmung des Stoffes ungeduldig erwartet.

Ich werde nun im Folgenden die Romanvorlage in einigen Punkten mit der Verfilmung vergleichen und auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Buches eingehen (Darstellung der Gerüche, des Protagonisten usw.). Des Weiteren möchte ich mich mit einigen Filmrezensionen beschäftigen, um am Ende ein eigenes Resümee bezüglich der filmischen Welt des Grenouille aus den gewonnen Erkenntnissen ziehen zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vergleich des Anfangs

2.1 Der Anfang des Buches

2.2 Der Anfang des Films

3. Der Erzähler

3.1 Süskinds Erzähler im Buch

3.2 Tykwers Erzähler im Film

4. Die Welt der Düfte

4.1 Darstellung der Düfte im Buch

4.2 Darstellung der Düfte im Film

5. Figur des Grenouilles

5.1 Charakterisierung durch das Buch

5.2 Charakterisierung durch den Film

6. Vergleich des Endes

7. Allgemeine Unterschiede zwischen Buch und Film

8. Rezeption

9. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“ und dessen filmischer Adaption durch Tom Tykwer. Im Zentrum steht die Frage, wie die literarische Vorlage, insbesondere die komplexe Darstellung olfaktorischer Wahrnehmungen und der Charakterentwicklung Grenouilles, in das visuelle Medium Film übersetzt wurde und welche ästhetischen sowie narrativen Anpassungen dabei vorgenommen wurden.

  • Vergleichende Analyse der Erzählstrukturen in Roman und Film
  • Die mediale Inszenierung von Gerüchen und deren Wirkung auf den Zuschauer
  • Psychologische Charakterisierung des Protagonisten Grenouille im direkten Vergleich
  • Untersuchung der filmischen Adaptionsstrategien und filmphilologische Analyse
  • Einordnung und Diskussion zeitgenössischer Filmrezensionen

Auszug aus dem Buch

4.2 Darstellung der Düfte im Film

Im Film wird an vielen Stellen eine geruchliche Mauerschau inszeniert, die mittels Gestik, Mimik und Narration die Wirkung der jeweiligen Düfte vermittelt. Es werden Reize ausgehend von filmischen Zeichen gesetzt, wie z.B. Gegenstäne, Gesten oder Mimik, die auf die Tätigkeit des Riechens hinweisen. Zudem treten häufig Bewegungsmuster auf, die mit dem Akt des Riechens eng in Verbindung stehen, so z.B. schnüffeln, hinriechen, fächeln, wedeln, einatmen oder blähen der Nasenflügel. Wie bereits erwähnt, wird der Zuschauer schon ganz zu Beginn durch Grenouilles Nase eingesogen. Im Filmheft von Conrad wird durch die immer währende Präsenz der Nase die These aufgestellt, dass die eigentliche Hauptfigur des Films Grenouilles Riechorgan sei.

Zudem spielt alles Körperliche eine bedeutende Rolle. Es treten sowohl hässliche Körper, wie z.B. Grimal oder Madame Gaillard, als auch schöne, wie die der verschiedenen Mädchen auf. Es werden demnach immer Gegensätze geschaffen.

Der Riechvorgang wird im Film in Form von räumlicher Bewegung sichtbar gemacht. „Der Film konzentriert sich auf den Aspekt der räumlichen Entfernung zwischen Nase und Geruchsobjekt, die beim Riechen überbrückt wird.“ Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Richtungen unterschieden. Zum einen gibt es die objektive Richtung, bei der das Objekt zur Nase „kommt“, und zum anderen existiert die subjektive Richtung, die die Nase zum Objekt „kommen“ lässt. Bei diesem Vorgang liegt besonderes Augenmerk auf der Kamerafahrt, die diese Richtungen darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Romans und des Projekts der Verfilmung sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2. Vergleich des Anfangs: Analyse der unterschiedlichen narrativen Einstiege in Buch und Film sowie deren Wirkung auf die Spannungserzeugung.

3. Der Erzähler: Untersuchung der Erzählsituation und der Funktion der Erzählerstimme in der literarischen sowie der filmischen Adaption.

4. Die Welt der Düfte: Gegenüberstellung der literarischen Darstellung olfaktorischer Phänomene und deren filmischer Umsetzung durch Kamera, Ton und Montage.

5. Figur des Grenouilles: Analyse der Charakterisierung der Hauptfigur im Roman und der notwendigen psychologischen Anpassung im Film.

6. Vergleich des Endes: Vergleich der Schlussszenen und der emotionalen sowie inhaltlichen Wirkung auf das Publikum.

7. Allgemeine Unterschiede zwischen Buch und Film: Kurze Zusammenfassung wesentlicher Abweichungen und Auslassungen der Handlung.

8. Rezeption: Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Filmkritiken und deren Bewertung der Adaption.

9. Schluss: Zusammenfassende Einschätzung der Verfilmung als eigenständiges Werk und Interpretation der Charakterdarstellung.

Schlüsselwörter

Das Parfum, Patrick Süskind, Tom Tykwer, Literaturverfilmung, Intermedialität, Jean-Baptiste Grenouille, Geruchssinn, Filmanalyse, Erzähler, Adaptation, Rezeption, Ästhetik, filmische Inszenierung, Literatur, Medium

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem intermedialen Vergleich zwischen Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“ und der filmischen Umsetzung durch Regisseur Tom Tykwer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Darstellung der Welt der Düfte, die filmische Umsetzung literarischer Vorlagen, die Charakterisierung der Figur Grenouille und der Wandel von der Romanvorlage zum Film.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie das als „unverfilmbar“ geltende Motiv der Gerüche und die komplexe Romanhandlung in die Sprache des Films übertragen wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine filmphilologische Analyse angewandt, um die Unterschiede zwischen der literarischen Vorlage und der filmischen Inszenierung herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Aspekte wie den Erzähler, die Darstellung von Düften, den Charakter Grenouille und das Ende der Geschichte in beiden Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Literaturverfilmung, Intermedialität, Filmanalyse, Geruchssinn und Adaptation.

Warum wird im Film ein Erzähler eingesetzt, obwohl der Roman dies anders handhabt?

Der Erzähler wird eingesetzt, um die komplexe literarische Vorlage in das Drehbuch zu integrieren, Handlungsstränge zu straffen und den Zuschauer durch die Geschichte zu führen.

Wie bewertet der Autor die mediale Umsetzung der Gerüche?

Der Autor zeigt auf, dass der Film erfolgreich die Sprache der Musik, Töne, Geräusche und Bilder nutzt, um die Geruchswelt für den Zuschauer erfahrbar und verständlich zu machen.

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Detalles

Título
Süskinds Roman "Das Parfum" und dessen Verfilmung
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Curso
Intermedialität
Calificación
1,3
Autor
Nadine Klein (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
26
No. de catálogo
V87636
ISBN (Ebook)
9783638013000
Idioma
Alemán
Etiqueta
Süskinds Roman Parfum Verfilmung Intermedialität Thema Das Parfum
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nadine Klein (Autor), 2007, Süskinds Roman "Das Parfum" und dessen Verfilmung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87636
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