Deutschland hat sich in den letzten hundert Jahren zu einer Mediengesellschaft entwickelt. Dieser Tatsache sind sich politische Organisationen durchaus bewusst. Gezielt können Parteien, Gewerkschaften oder wirtschaftliche Verbände ihre Programme durch die Medien unter das Volk bringen. Schon lange ist die fachliche Kompetenz eines Politikers nicht allein ausschlaggebend für den Ausgang einer Wahl. Ein geschicktes Auftreten in den Medien hat in den letzten Jahren so manchen Politiker zum Sieg geführt. Man spricht hierbei von „Politikvermittlung“
Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen Handlungsweisen, Wirkungen und Ziele der Politikvermittlung. Weiter werden Akteure und Vermittler vorgestellt
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Funktionen der Massenmedien in der Politik
- 3. Wechselbeziehung zwischen Medien und Politik
- 4. Akteure der Politikvermittlung
- 4.1 Die Regierungen
- 4.2 Die Parteien
- 4.3 Interessenverbände
- 4.4 Der Medienkonsument
- 5. Übermittler der Politikvermittlung
- 5.1 Die Printmedien
- 5.2 Das Fernsehen
- 5.3 Das Radio
- 5.4 Das Internet
- 6. Mögliche Entwicklung der Politikvermittlung
- 7. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Funktionsweise der Politikvermittlung durch Medien in der modernen Mediengesellschaft. Sie analysiert die Rolle von Medien in der Politik, die verschiedenen Akteure und Vermittlungsmechanismen, sowie die Auswirkungen dieser Prozesse auf die politische Meinungsbildung und das demokratische System.
- Funktionen der Massenmedien in der Politik
- Wechselbeziehung zwischen Medien und Politik
- Akteure der Politikvermittlung
- Übermittler der Politikvermittlung
- Mögliche Entwicklung der Politikvermittlung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung stellt die Bedeutung der Medien im modernen Leben dar und führt den Begriff der „Politikvermittlung“ ein, der die Prozesse der Darstellung und Wahrnehmung von Politik beschreibt. Die Arbeit fokussiert auf Handlungsweisen, Wirkungen und Ziele der Politikvermittlung sowie die Akteure und Vermittler.
2. Funktionen der Massenmedien in der Politik
Dieses Kapitel beleuchtet die Funktionen der Medien im politischen Kontext, insbesondere die Informationsfunktion, die Kritik- und Kontrollfunktion und die Artikulationsfunktion. Die Bedeutung der Unabhängigkeit der Medien für die Erfüllung dieser Funktionen wird hervorgehoben.
3. Wechselbeziehung zwischen Medien und Politik
Der Abschnitt behandelt die Abhängigkeit der Politik von den Medien und beleuchtet die These, dass die Medien die Politik instrumentalisieren. Als Beispiel wird der Einfluss der Bildzeitung auf die Debatte um den Mindestlohn angeführt.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter „Politikvermittlung“?
Politikvermittlung beschreibt den Prozess, durch den politische Inhalte, Programme und Persönlichkeiten über Medien der Öffentlichkeit präsentiert und von dieser wahrgenommen werden.
Welche Funktionen haben Massenmedien in der Politik?
Sie erfüllen wesentliche Funktionen wie Information der Bürger, Kritik und Kontrolle der Mächtigen sowie die Artikulation gesellschaftlicher Interessen.
Wer sind die Hauptakteure der Politikvermittlung?
Zu den Akteuren zählen die Regierungen, politische Parteien, Interessenverbände und letztlich auch der Medienkonsument selbst.
Ist fachliche Kompetenz für Politiker heute noch ausreichend?
Nein, in einer Mediengesellschaft ist ein geschicktes Auftreten in den Medien oft ebenso entscheidend für den Wahlerfolg wie die eigentliche fachliche Kompetenz.
Wie beeinflussen Medien die politische Agenda?
Durch die Auswahl und Gewichtung von Themen können Medien (wie z.B. die Bildzeitung am Beispiel des Mindestlohns) Debatten anstoßen oder instrumentalisieren.
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- Andreas Trittmaack (Autor), 2008, Politikvermittlung durch Medien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87675