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Musikkonsum in Zeiten des Internets - Eine Analyse von Veränderungsprozessen bei der Nutzung von Musikmedien

Title: Musikkonsum in Zeiten des Internets - Eine Analyse von Veränderungsprozessen bei der Nutzung von Musikmedien

Bachelor Thesis , 2007 , 97 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Jana Essich (Author)

Communications - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit Veränderungen im Nutzungs- und
Kaufverhalten von Musikkonsumenten seit der Etablierung von digitalen Musikformaten.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse der Entwicklungen und Hintergründe
im Zusammenhang mit diesen Veränderungsprozessen. Im ersten Schritt werden wirtschaftliche,
historische, technische und rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit dem
Musikkonsum beleuchtet. Im Anschluss daran stehen die Musikkonsumenten im Fokus,
um zu klären, wie sich deren Nutzungs- und Kaufverhalten verändert hat. Dazu
dienen die Analyse und der Vergleich von empirischen Studien zum Musikkonsum.
Des Weiteren werden die Strategien vorgestellt und untersucht, die die Musikindustrie
bis heute angewendet hat, um den Veränderungen des Musikkonsums zu begegnen.
Den Abschluss der Arbeit bildet die Vorstellung ausgewählter neuer Ansätze und Ideen
für alternative Formen der Musiknutzung. Als Methode zur weiteren Erkenntnisgewinnung
wurden Experteninterviews hinzugezogen. Sie sind in voller Länge im Anhang
abgedruckt. Die vorliegende Arbeit richtet sich an Personen der Lehre und Forschung
im Medienbereich sowie Angehörige der Musikbranche.
Schlagwörter: Musikkonsum, Musikmedien, Musikindustrie, mp3, Musikpiraterie.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Der Musikmarkt

1.1 Der deutsche Musikmarkt

1.2 Der internationale Musikmarkt

1.3 Die Struktur der Musikindustrie

1.4 Marktstufen des Tonträgermarkts

1.5 Die Wertschöpfungskette

1.6 GEMA, GVL und die deutschen Phonoverbände

2 Historische, technische und rechtliche Aspekte

2.1 Vom Parléophone zu mp3 – Stationen in der Geschichte der Tonträgerentwicklung

2.2 Geschichte des Internets

2.3 Technische Voraussetzungen für Veränderungsprozesse bei der Nutzung von Musikmedien

2.3.1 Client-Server-Modell

2.3.2 Peer-to-Peer-Modell

2.3.3 Organisation von Filesharing-Netzwerken

2.3.4 Download und Streaming

2.4 Illegale Internettauschbörsen

2.5 Urheberrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Musik

3 Die Nutzer von Musikmedien

3.1 Verschiedene Gruppierungen als Voraussetzung für die heutige Tauschbörsenkultur

3.1.1 Hacker

3.1.2 Free Speech Bewegung

3.1.3 Open Source Bewegung

3.2 Käuferschichten

3.3 Die Zusammenführung und der Vergleich von Studien

3.4 Materieller Besitz und Eigentum

3.5 Die Brennerstudie 2006

3.6 Zusammenschlüsse über Online-Portale

3.6.1 MySpace

3.6.2 YouTube

4 Die Musikindustrie und ihre Reaktionen auf die Nutzer

4.1 Krisenursachen abseits des Tauschbörsen-Problems

4.2 Die Musikindustrie und ihre Reaktionen auf die „Musikpiraterie“

4.3 Sabotage, Kopierschutz und DRMS

4.4 Legale mp3-Angebote

4.4.1 Music-on-Demand-Angebote: Apple iTunes

4.4.2 Music-on-Demand-Angebote: Musicload.de

4.4.3 Napster als legaler Anbieter

4.4.4 Werbefinanzierte Downloadanbieter: Spiralfrog und WE7

4.5 Reaktionen von Musikern

5 Neue Ideen, Ansätze und Modelle für die Nutzung von Musikmedien

5.1 Kulturflatrate

5.2 Creative Commons

5.3 LastFM

5.4 Motor FM

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die grundlegenden Veränderungsprozesse im Nutzungs- und Kaufverhalten von Musikkonsumenten seit der Etablierung digitaler Musikformate. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Entwicklungen und Hintergründe diese Veränderungen verursachen, wie die Musikindustrie darauf reagiert und welche alternativen Zukunftsmodelle zur Musiknutzung existieren.

  • Analyse der wirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Musikmarktes
  • Untersuchung des veränderten Nutzerverhaltens und der Tauschbörsenkultur
  • Vergleich empirischer Studien zum Musikkonsum und Kaufverhalten
  • Evaluation der Strategien der Musikindustrie zur Eindämmung von "Musikpiraterie"
  • Vorstellung innovativer Modelle wie Kulturflatrate, Creative Commons und Musik-Portale

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Hacker

Entstanden ist die Hacker-Szene in den 50er bis 70er Jahren im Rahmen einer Forschungsgruppe des „Massachusetts Institute of Technology (MIT)“. Beteiligte Studenten setzten sich mit dem Problem auseinander, dass Computer und Rechenzeit knapp bemessen waren. Deshalb verschafften sie sich Zugang zu den erforderlichen Werkzeugen um Informationen zu beschaffen. Seither verbreitete sich der Ausdruck „Hacker“ und umfasst bis heute eher als Oberbegriff verschiedene (Sub-)Kulturen (vgl. Goebel 2004, S. 58). Der Journalist Steven Levy formulierte 1984 folgende „Hacker Ethik“:

1. “Access to computers – and anything which might teach you something about the way the world works – should be unlimited and total. Always yield to the Hands-Out Imperative!

2. All Information should be free.

3. Mistrust Authority – Promote Decentralization.

4. Hackers should be judged by their hacking, not bogus criteria such as degrees, age, race, or position.

5. You can create art and beauty on a computer.

6. Computers can change your life for the better.” (Strack 2005, S. 68).

Aus dieser Grundhaltung heraus verstehen sich Hacker als Programmierer, die sich der Informationsfreiheit verpflichtet fühlen und keine kapitalistischen Interessen verfolgen. Staatliche Autoritäten und Grossunternehmen, wie z.B. Microsoft, sowie eine Reihe von gesellschaftlichen Bestimmungen werden von Hackern abgelehnt (vgl. Strack 2005, S. 67).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Musikmarkt: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftliche Struktur der Musikindustrie, inklusive Umsatzentwicklungen und der Rollen von Verbänden wie GEMA und GVL.

2 Historische, technische und rechtliche Aspekte: Hier werden die technologische Entwicklung von Tonträgern und dem Internet sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere das Urheberrecht, beleuchtet.

3 Die Nutzer von Musikmedien: Dieses Kapitel untersucht die Zielgruppen, deren Konsumverhalten und die Rolle von Filesharing-Netzwerken und Communities.

4 Die Musikindustrie und ihre Reaktionen auf die Nutzer: Es werden die Krisenstrategien der Industrie, rechtliche Vorgehensweisen und neue digitale Vertriebsangebote analysiert.

5 Neue Ideen, Ansätze und Modelle für die Nutzung von Musikmedien: Das abschließende Kapitel stellt innovative Lösungsmodelle wie die Kulturflatrate oder neue Plattformen wie LastFM vor.

Schlüsselwörter

Musikkonsum, Musikmedien, Musikindustrie, MP3, Musikpiraterie, Filesharing, Digital Rights Management, Tauschbörsen, Internet, Urheberrecht, Kulturflatrate, Digitalisierung, Online-Portale, Musikwirtschaft, Konsumentenverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Veränderungen des Musikkonsums und des Kaufverhaltens durch das Internet, die Digitalisierung und die Verbreitung von Musikformaten wie MP3.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Musikindustrie, die rechtliche Situation beim Urheberrecht, das Nutzerverhalten in digitalen Netzwerken sowie die Reaktionen der Industrie auf diese Entwicklungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen den technologischen Veränderungen und der Krise der Musikindustrie zu analysieren und zu hinterfragen, ob bisherige Lösungsansätze für die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf die Analyse und den Vergleich bestehender empirischer Studien sowie auf qualitative Experteninterviews mit Vertretern der Musikbranche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse des Musikmarktes, einen historischen und rechtlichen Abriss sowie eine Untersuchung der Nutzertypen und deren Motivationen beim Filesharing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Musikkonsum, Musikpiraterie, Filesharing, Digital Rights Management und Online-Portale beschreiben den inhaltlichen Schwerpunkt am besten.

Was sagen Experten zur Zukunft der CD?

Die befragten Experten gehen davon aus, dass physische Tonträger wie die CD als Nischenprodukt bestehen bleiben, aber ihre dominierende Rolle durch digitale Formate und Online-Distribution verlieren werden.

Warum betrachten Jugendliche Musik oft nicht als „Produkt“?

Die Studie deutet darauf hin, dass die Entmaterialisierung von Musik in digitalen Formaten dazu führt, dass der materielle Wert weniger bewusst wahrgenommen wird und Musik eher als frei verfügbares Gut oder „Musikprobe“ angesehen wird.

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Details

Title
Musikkonsum in Zeiten des Internets - Eine Analyse von Veränderungsprozessen bei der Nutzung von Musikmedien
College
Stuttgart Media University
Grade
1,3
Author
Bachelor of Arts Jana Essich (Author)
Publication Year
2007
Pages
97
Catalog Number
V87744
ISBN (eBook)
9783638071468
Language
German
Tags
Musikkonsum Zeiten Internets Eine Analyse Veränderungsprozessen Nutzung Musikmedien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Jana Essich (Author), 2007, Musikkonsum in Zeiten des Internets - Eine Analyse von Veränderungsprozessen bei der Nutzung von Musikmedien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87744
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