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Soziale Unterstützung nach Diewald am Beispiel eines querschnittgelähmten Patienten

Title: Soziale Unterstützung nach Diewald am Beispiel eines querschnittgelähmten Patienten

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Carolin Srocke (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Soziale Unterstützung war und ist ein sehr wichtiges und viel diskutiertes Thema, welches z. B. in der Politik oder den Wissenschaften immer öfter zur Sprache kommt. In einer Zeit von Geburtenrückgang, Anonymität unter den Menschen und stetig wachsender Verarmung der Bevölkerung spielt soziale Unterstützung eine immer größer werdende Rolle.
Um zu zeigen, was soziale Unterstützung eigentlich bedeutet und wie sie theoretisch aussehen kann, habe ich mich entschieden, Martin Diewalds inhaltliche Typologie sozialer Unterstützung in dieser Hausarbeit vorzustellen. Dazu werde ich vorab einige Begriffe klären. Weiterhin möchte ich anhand eines autobiographischen Berichts eines querschnittgelähmten Patienten untersuchen, ob Diewalds inhaltliche Typologie sozialer Unterstützung überhaupt praktisch anwendbar ist und ob der Patient nach Diewalds inhaltlicher Typologie soziale Unterstützung erhalten hat.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärungen

2.1 Querschnittlähmung

2.2 Soziale Unterstützung

3. Inhaltliche Typologie sozialer Unterstützung nach Diewald

3.1 Konkrete Interaktionen

3.2 Vermittlung von Kognitionen

3.3 Vermittlung von Emotionen

4. Inhaltsangabe des Fallbeispiels

5. Untersuchung des Fallbeispiels auf Aspekte der sozialen Unterstützung nach Diewald

5.1 Konkrete Interaktionen

5.2 Vermittlung von Kognitionen

5.3 Vermittlung von Emotionen

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand des autobiographischen Berichts „Rückkehr ins Leben“ von Wilhelm und Elfriede Thom die praktische Anwendbarkeit der inhaltlichen Typologie sozialer Unterstützung nach Martin Diewald auf das Schicksal eines querschnittgelähmten Patienten.

  • Theoretische Grundlagen zur Querschnittlähmung und Definitionen sozialer Unterstützung
  • Darstellung der inhaltlichen Typologie sozialer Unterstützung nach Diewald
  • Analyse des autobiographischen Fallbeispiels Wilhelm Thom
  • Überprüfung der Relevanz und Anwendbarkeit der Diewald-Typologie in der Praxis
  • Bedeutung informeller Netzwerke für die Krankheitsbewältigung

Auszug aus dem Buch

3.1 Konkrete Interaktionen

Die folgenden Aspekte sozialer Unterstützung haben als Gemeinsamkeit beobachtbare, konkrete Interaktionen (s. Abb. S. 23), die auch als „objektive Unterstützung“ bezeichnet werden können.

Arbeitshilfen Als Arbeitshilfen können eine Reihe unterschiedlicher breit gefächerter Arbeiten verstanden werden, die je nach Anlass, Umfang und erforderlicher Qualifikation anfallen können. Dabei kann nach dem Arbeitsprozess unterschieden werden, ob die Arbeiten vom Hilfeleistenden komplett übernommen werden, oder ob bei der Verrichtung der Arbeiten nur geholfen wird (teilweise Übernahme). Zu den Arbeitshilfen zählen weiterhin personenbezogene (z.B. Aufsicht), sowie güterbezogene Dienstleistungen (z.B. Hilfe im Haushalt).

Pflege Pflege meint hier die Hilfe, die nicht nur für, sondern an einem Interaktionspartner geleistet wird, z.B. bei teilweiser oder vollständiger Handlungsunfähigkeit.

Materielle Unterstützung Es werden zwei Arten materieller Unterstützung unterschieden: Unterstützung durch Geld und Unterstützung durch Sachleistungen (z.B. bestimmte Gegenstände bis hin zur Unterkunft).

Intervention Interventionen beziehen sich nicht direkt auf die Zielperson selbst, sondern werden für die Zielperson bei anderen Personen oder Institutionen durchgeführt. Sie können innerhalb des persönlichen Netzwerks der Zielperson erfolgen, oder außerhalb des persönlichen Netzwerks bei Personen oder Institutionen, die für die Zielperson nicht (direkt) erreichbar sind. Interventionen bedeuten also meist das Hinzuziehen von Dritten in eine Problematik.

Information Informationen sind hier als praktisches Wissen oder Auskünfte zu verstehen, also handelt es sich um sachbezogene Informationen (z.B. Standorte von Spezialkliniken). Nicht gemeint werden Ratschläge, Vermittlung von Verhaltensanforderungen oder Normen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Relevanz des Themas soziale Unterstützung in der heutigen Gesellschaft und führt in die Fragestellung ein, ob Diewalds Typologie auf das Fallbeispiel eines querschnittgelähmten Patienten anwendbar ist.

2. Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert die medizinischen Grundlagen der Querschnittlähmung sowie verschiedene wissenschaftliche Definitionen und Aspekte des Begriffs soziale Unterstützung.

3. Inhaltliche Typologie sozialer Unterstützung nach Diewald: Hier wird das theoretische Modell von Martin Diewald vorgestellt, welches soziale Unterstützung in konkrete Interaktionen, die Vermittlung von Kognitionen und die Vermittlung von Emotionen gliedert.

4. Inhaltsangabe des Fallbeispiels: Dieses Kapitel fasst die autobiographischen Erlebnisse von Wilhelm Thom nach seinem Unfall zusammen, von der Intensivstation bis zur Rückkehr in den Alltag.

5. Untersuchung des Fallbeispiels auf Aspekte der sozialen Unterstützung nach Diewald: Der Hauptteil wendet die zuvor eingeführte Typologie detailliert auf die Erfahrungen des Patienten Wilhelm Thom an, um die praktische Relevanz der Kategorien zu belegen.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Diewalds Typologie praxisnah konzipiert ist und der Patient in allen drei Bereichen (interaktiv, kognitiv, emotional) signifikante soziale Unterstützung erfahren hat.

Schlüsselwörter

Soziale Unterstützung, Martin Diewald, Querschnittlähmung, Krankheitsbewältigung, autobiographischer Bericht, Wilhelm Thom, informelle Netzwerke, Pflege, materielle Unterstützung, Intervention, kognitive Unterstützung, emotionale Unterstützung, soziale Interaktion, Rehabilitation, Rollstuhl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendbarkeit von Modellen sozialer Unterstützung am Beispiel eines autobiographischen Berichts eines querschnittgelähmten Patienten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die soziologische Theorie der sozialen Unterstützung nach Diewald, die medizinischen und psychosozialen Herausforderungen einer Querschnittlähmung sowie die Rolle des persönlichen Umfelds bei der Rehabilitation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob Diewalds Typologie der sozialen Unterstützung in der Lebenswirklichkeit eines schwerbehinderten Menschen Bestand hat und ob der Patient in der Praxis durch sein soziales Umfeld in allen Kategorien unterstützt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Fallstudienanalyse, indem sie eine theoretische Typologie auf einen konkreten, autobiographischen Erfahrungsbericht anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird das Fallbeispiel von Wilhelm Thom chronologisch dargestellt und systematisch anhand der Kategorien (konkrete Interaktionen, Vermittlung von Kognitionen, Vermittlung von Emotionen) analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soziale Unterstützung, Diewald, Querschnittlähmung, Rehabilitation und informelle Netzwerke.

Welche Rolle spielt die Ehefrau Elfriede Thom im Fallbeispiel?

Sie fungiert als zentrale Stütze des Patienten, indem sie pflegerische Aufgaben übernimmt, bei der Wohnungssuche interveniert und Wilhelm psychologisch sowie emotional stabilisiert.

Wie wird die "Vermittlung von Kognitionen" im Alltag des Patienten deutlich?

Dies zeigt sich beispielsweise durch die Anerkennung seiner Leistungen bei der beruflichen Wiedereingliederung, die Vermittlung von Orientierung durch medizinisches Personal sowie durch das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb seines NVA-Kollektivs.

Warum ist die "Erwartbarkeit von Hilfe" so entscheidend für Wilhelm Thom?

Das Bewusstsein, dass Freunde, Familie und Kollegen in Notsituationen bereitstehen, nimmt dem Patienten die Angst vor der Isolation und fördert sein psychisches Wohlbefinden, selbst wenn er physisch auf Hilfe angewiesen ist.

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Details

Title
Soziale Unterstützung nach Diewald am Beispiel eines querschnittgelähmten Patienten
College
University of Applied Sciences Hanover
Course
soziale Unterstützungssysteme
Grade
1,4
Author
Carolin Srocke (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V88202
ISBN (eBook)
9783638070676
Language
German
Tags
Soziale Unterstützung Diewald Beispiel Patienten Unterstützungssysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Srocke (Author), 2006, Soziale Unterstützung nach Diewald am Beispiel eines querschnittgelähmten Patienten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88202
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