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Qualitative Forschung zum Verständnis von Glück bei Studierenden

Titre: Qualitative Forschung zum Verständnis von Glück bei Studierenden

Dossier / Travail , 2017 , 46 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Carolin Stump (Auteur)

Philosophie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Frage nach dem Glück ist nicht leicht zu beantworten, da man hier zwischen dem Glück selbst und dem Glücksgefühl unterscheiden muss. Diese Unterscheidung wird zwar in anderen Sprachen, wie Französisch oder Englisch unternommen, jedoch nicht in der deutschen Sprache. Dabei kann der Gefühlszustand des Glücks auch durch die Güter, die uns durch das
Glück zufliegen, ausgelöst werden. Bei ersterer Bedeutung sieht man Glück also eher im Sinne des Zufalls, was auf Griechisch „Eutychia“ bedeutet. Die zweite Bedeutung lässt sich eher im Sinne eines erfüllten Lebens beschreiben, was auf Griechisch Eudaimonia bedeutet.

In der griechischen Sprache herrschte also, nicht wie in der deutschen Sprache, keine Verwirrung bezüglich des Begriffs, jedoch darin, wie dieser Begriff zu definieren ist. Denn auch wenn der Begriff der Eudaimonia geklärt war, gab es immer wieder die Frage danach, welche Kriterien ein Leben zu einem erfüllten Leben machen. Jedoch war man sich einig, dass ein Kriterium für Glück die Tugend bzw. Tüchtigkeit ist. Nach dem heute alltäglichen Gebrauch des Glücksbegriffs zählen hierzu aber Dinge wie Reichtum, Macht oder auch Gesundheit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Theorie zum Thema Glück

2. Empirie und Ergebnisdarstellung

2.1. Quantitative Forschung

2.2. Qualitative Forschung

2.3. Zentraler Unterschied zwischen Quantitativer und Qualitativer Forschung

2.4. Das Leitfadeninterview

2.4.1. Die Entwicklung des Leitfadens

2.4.2. Durchführung des Interviews

2.4.3. Auswertung der Interviews

2.5. Gütekriterien

2.6. Forschungskategorien

2.6.1. Wissen

2.6.2. Einstellungen/Haltungen

2.6.3. Umsetzungsmöglichkeiten

2.6.4. Umfeld (soziales Umfeld)

2.7. Wahl der Interviewpartner

2.8. Beschreibung der Interviewpartner

2.9. Forschungsfrage

2.10. Ergebnisdarstellungen

2.10.1. Ergebnisdarstellung der Kategorie Wissen

2.10.2. Ergebnisdarstellung der Kategorie Einstellungen

2.10.3. Ergebnisdarstellung der Kategorie Umsetzungsmöglichkeiten

2.10.4. Ergebnisdarstellung der Kategorie Umfeld

3. Kontextbetrachtung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das individuelle Glücksverständnis von Studierenden und beleuchtet, wie diese Personengruppe Glück in ihrem Alltag empfindet, definiert und beeinflusst. Die Forschungsfrage lautet: „Wie empfinden und erleben Studierende Glück?“

  • Theoretische Fundierung des Glücksbegriffs in der Philosophie und Psychologie
  • Methodische Anwendung des qualitativen Leitfadeninterviews zur Datenerhebung
  • Analyse von Einstellungen, Haltungen und Lebenszielen der Studierenden
  • Untersuchung von Einflüssen durch Erziehung, Religion und soziale Umgebung
  • Reflektion der Bedeutung des Studiums für das persönliche Glücksempfinden

Auszug aus dem Buch

2.10.1. Ergebnisdarstellung der Kategorie Wissen

Zunächst sollen Gemeinsamkeiten zwischen den Antworten der unterschiedlichen Interviewpartner erläutert werden: In der einleitenden Frage sollte allgemein darauf eingegangen werden, was die Interviewpartner bereits über das Thema Glück wissen. Da diese Frage sehr umfassend gestellt war, ergaben sich keine Gemeinsamkeiten, welche alle 8 Interviewpartner betraf. Es können lediglich Gemeinsamkeiten festgestellt werden, welche mehrere verschiedene Interviewpartner hinsichtlich ihres Wissens verbinden. Dazu gehört, dass mehrere IP der Meinung sind, dass alle Menschen nach Glück streben. Diese Gemeinsamkeit betrifft IP 1, 2 und 3.

In Übereinstimmung zur eben zitierten Aussage spricht IP 2 davon, dass Glück in unserer Gesellschaft als bedeutsam wahrgenommen wird (vgl. IP 2, Z. 2-11). IP 3 bezeichnet das Wissen über Glück in seinen Aussagen als common knowledge (vgl. IP 3, Z. 11-13). Eine weitere Gemeinsamkeit im Hinblick auf das zu Beginn genannte allgemeine Wissen betrifft den Aspekt, dass von mehreren Interviewpartner Glück als individuell und subjektiv angesehen wird und sich jeder sein Glück selbst definiert (vgl. IP 2, Z. 2-11; IP 5, Z. 4-6; IP 6, Z. 4-6; IP 7, Z. 4-6; IP 8, Z. 3-8).

Das Wissen darüber, was im Körper des Menschen passiert, wenn er glücklich ist, besteht bei allen 8 Interviewpartnern gleichermaßen. So beschreiben sie, dass das Gefühl des Glücks durch Hormone hervorgerufen werden, welche diese Emotion auslösen. Auch der lateinische Fachausdruck für das Glückshormon wurde zum Teil genannt, so beispielsweise durch IP 7: I: Weißt du, was in deinem Körper passiert, wenn du glücklich bist? Da werden Endorphine ausgeschüttet. Das heißt man fühlt sich halt gut, man lacht, man weint gegebenenfalls vor Freude, man ist einfach, blöd gesagt, glücklich, man fühlt sich halt gut. (IP 7, Z. 10-12)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theorie zum Thema Glück: Erläutert die philosophischen und historischen Grundlagen des Glücksbegriffs sowie die Unterscheidung zwischen Glück als Zufall und Glück als Lebenszustand.

2. Empirie und Ergebnisdarstellung: Beschreibt die methodische Vorgehensweise mittels Leitfadeninterviews und präsentiert detailliert die empirischen Erkenntnisse zu den Kategorien Wissen, Einstellungen, Umsetzungsmöglichkeiten und Umfeld.

3. Kontextbetrachtung: Setzt die theoretischen Grundlagen in Beziehung zu den empirischen Ergebnissen, um Diskrepanzen und Übereinstimmungen im Verständnis der Studierenden herauszuarbeiten.

4. Fazit: Führt die zentralen Ergebnisse zusammen und formuliert weiterführende Forschungsfragen, die sich aus der Untersuchung des Glücksverständnisses ergeben haben.

Schlüsselwörter

Glück, Studierende, Qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Glücksgefühl, Lebensführung, Religion, Sozialer Kontext, Glückssymbole, Selbstverwirklichung, Bedürfnispyramide, Psychologie, Wertesystem, Endorphine, Lebenserfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das subjektive Glücksverständnis und das Erleben von Glück bei der Altersgruppe von Studentinnen und Studenten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themenfelder umfassen theoretische Definitionen von Glück, die praktische Umsetzung im Alltag, den Einfluss von sozialen Beziehungen und Erziehung sowie die Rolle von Religion und Studium.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, wie Studierende Glück definieren, welche Faktoren für sie dabei wesentlich sind und wie sie ihr persönliches Glücksempfinden steuern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt, konkret das Leitfadeninterview, um tiefgehende Einblicke in die individuellen Meinungen und Ansichten der Probanden zu erhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Kategorien Wissen, Einstellungen, Umsetzungsmöglichkeiten und das soziale Umfeld detailliert analysiert und die Ergebnisse der geführten Interviews ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Glück, qualitative Forschung, individuelle Definition von Glück, Einfluss von Erziehung und Studium sowie die Rolle von sozialen Beziehungen.

Glauben die untersuchten Studierenden an Glücksbringer?

Die Mehrheit der Interviewpartner nennt klassische Glückssymbole wie das vierblättrige Kleeblatt, wobei jedoch teilweise kritisch hinterfragt wird, ob Glück überhaupt von äußeren Symbolen abhängig sein sollte.

Welchen Stellenwert hat das Studium für das Glück der Befragten?

Das Studium trägt wesentlich zum Glück bei, dient der Selbstverwirklichung und persönlichen Entwicklung, wird jedoch von einigen Studierenden gleichzeitig als anstrengender Prozess wahrgenommen.

Welche Rolle spielt die Liebe im Glücksverständnis der Studierenden?

Die Liebe wird von den meisten Studierenden als ein zentraler und wichtiger Faktor für ein glückliches Leben angesehen, auch wenn die Interpretation dieses Begriffs individuell variiert.

Ist Glück nach Ansicht der Studierenden beeinflussbar?

Ja, ein Großteil der Probanden ist der Auffassung, dass man das eigene Glück durch eine positive innere Haltung, den Umgang mit Problemen und die persönliche Lebensgestaltung maßgeblich beeinflussen kann.

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Résumé des informations

Titre
Qualitative Forschung zum Verständnis von Glück bei Studierenden
Université
University of Passau
Cours
GSP 2.3.
Note
1,0
Auteur
Carolin Stump (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
46
N° de catalogue
V882533
ISBN (ebook)
9783346188595
ISBN (Livre)
9783346188601
Langue
allemand
mots-clé
GSP GSP 2.3. Forschungsarbeit Glück Umfragen Studie Grundschulpädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carolin Stump (Auteur), 2017, Qualitative Forschung zum Verständnis von Glück bei Studierenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/882533
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Extrait de  46  pages
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