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Theaterpädagogik als Schlüssel zum affektiven Lernen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

Möglichkeiten des Einsatzes von spielpädagogischen Elementen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

Title: Theaterpädagogik als Schlüssel zum affektiven Lernen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

Master's Thesis , 2006 , 84 Pages , Grade: 1

Autor:in: Patricia Neuhofer (Author), Andrea Hoda (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Der Fragestellung, welche Möglichkeit die Theaterpädagogik in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung hat, wird in der folgenden Arbeit nachgespürt.
Theaterpädagogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik, in der spielpädagogische Elemente zu einem pädagogischen Zweck eingesetzt werden.
Es geht um das eigene Erleben und die Interaktion ihrer/seiner selbst mit der Umwelt.
Gesundheits- und Krankenpflege stellt hohe Anforderungen an die emotionalen und kommunikativen Fähigkeiten der/des Einzelnen.
Diese sind der Schlüssel zum professionellen und empathischen Umgang mit den PatientInnen.
Die Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflege hat die Synthese aus pflegerischem Fachwissen, psychomotorischen Fertigkeiten und emotionalen Fähigkeiten im Umgang mit PatientInnen, Angehörigen und dem Team, zum Ziel.
Die Methoden der Theaterpädagogik können ein Schlüssel sein, die SchülerInnen zu sensibilisieren, Problemfelder zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten im geschützten Rahmen der Schule zu erleben.
Affektives Lernen basiert auf Selbsterfahrung und muss weiterentwickelt werden, um die Sicherheit der SchülerInnen im Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen zu stärken.
Die vorliegende Literaturarbeit stellt eine Grundlagenarbeit zu den Einsatzmöglichkeiten der Theaterpädagogik im Rahmen der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung dar, wobei Methoden, Grenzen und notwendige Rahmenbedingungen abgehandelt werden.
Es wird das Anforderungsprofil an LehrerInnen für Gesundheits- und Krankenpflege, die Theaterpädagogik einsetzen möchten, dargelegt. Die Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung hin zu einer empathischen Pflege werden zuerst theoretisch und dann exemplarisch am Thema Schmerz erarbeitet.
Theaterpädagogik kann bei gezieltem Einsatz affektives Lernen fördern und die SchülerInnen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung auf die vielfältigen Aufgaben im Beruf vorbereiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

1 EINLEITUNG

2 HISTORISCHE ENTWICKLUNGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

2.1 GESCHICHTE DER THEATERPÄDAGOGIK

2.2 THEATER

2.3 THEATERPÄDAGOGIK

2.4 SPIELPÄDAGOGIK

2.4.1 Das Spiel

3 CURRICULARE VORGABEN UND LERNTHEORETISCHE VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE IMPLEMENTIERUNG SPIELPÄDAGOGISCHER ELEMENTE IN DIE GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG

3.1 CURRICULARE VORGABEN

3.2 LERNTHEORETISCHE VORAUSSETZUNGEN

3.2.1 Lernrelevante Grundfunktionen

3.2.3 Taxonomie von Lernzielen im sozioemotionalen Bereich

3.2.4 Taxonomie von Lernzielen im kommunikativen Bereich

4 SPIELEN IM UNTERRICHT/ SPIELFORMEN IN DER GESUNDHEITS UND KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG

4.1 DAS IMPROVISATIONSTHEATER

4.1.1 Situationsspiele ( Geschehnisspiel, Umweltspiel, Erlebnisspiel)

4.1.2 Entscheidungsspiele

4.1.3 Kreativspiele

4.2 INTERAKTIONSSPIELE

4.3 DAS ROLLENSPIEL/ SZENISCHES SPIEL

4.4 UMSETZUNG DER SPIELFORMEN IM GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGEUNTERRICHT

4.4.1 Das Improvisationstheater/ Stehgreifspiel/ Kreativspiel

4.4.2 Das Interaktionsspiel

4.4.3 Das Rollenspiel/ szenisches Spiel

4.5 ANFORDERUNGEN FÜR LEHRER IN DER GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG

4.6 KOMPETENZENTWICKLUNG BEI SCHÜLERN IN DER GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG

5 EXEMPLARISCHE ANWENDUNG SZENISCHER ÜBUNGEN AM THEMA SCHMERZEN

6 RESÜMEE

7 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie theaterpädagogische und spielpädagogische Methoden in die Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflege integriert werden können, um affektive Lernziele zu fördern und die soziale Kompetenz der Lernenden zu stärken.

  • Integration von Spielformen (Improvisation, Rollenspiel) in den Pflegeunterricht
  • Förderung affektiver Kompetenzen und Empathieentwicklung bei Auszubildenden
  • Verknüpfung von theoretischen Lernvoraussetzungen mit praktischem Handeln
  • Analyse der Rolle von Lehrkräften bei der Implementierung spielpädagogischer Elemente
  • Exemplarische Anwendung szenischer Übungen am Beispiel des Themenbereichs "Schmerzen"

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Entscheidungsspiele

Bei dieser Spielform wird versucht mit den Mitteln der Improvisation eine schwierige Situation, die einer Entscheidung bedarf, durchzuspielen.

Im Alltag müssen viele Entscheidungen in Sekundenschnelle getroffen werden, der Ausgang ist oft schwer vorhersehbar, die Konsequenzen schwerwiegend. Im Entscheidungsspiel kann eine Entscheidung ohne Rücksicht auf Folgen ausprobiert und erlebt werden. Sie kann mit allen diskutiert, neuerlich getroffen und die Auswirkungen überprüft werden.

Es bietet die Möglichkeit zu handeln, zu experimentieren und zu diskutieren, Entscheidungen können gut überlegt und verantwortungsvoll getroffen werden. Die Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen werden an sich selbst und an der Reaktion der Anderen erfahren.

Die Einflüsse auf das eigene und fremde Verhalten werden somit verdeutlicht. (Warum habe ich so entschieden? Warum haben die Anderen so reagiert?) (vgl. wikipedia, 21.06.2006)

Zusammenfassung der Kapitel

VORWORT: Die Autoren schildern die Entstehung der Idee zur Arbeit aus ihrer Unterrichtspraxis an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Pölten heraus.

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, neben kognitiven und psychomotorischen Inhalten auch affektive Kompetenzen in der Pflegeausbildung durch neue Methoden zu vermitteln.

2 HISTORISCHE ENTWICKLUNGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Dieses Kapitel liefert einen historischen Abriss der Theaterpädagogik und definiert zentrale Begriffe wie Theater, Spielpädagogik und das Spiel selbst.

3 CURRICULARE VORGABEN UND LERNTHEORETISCHE VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE IMPLEMENTIERUNG SPIELPÄDAGOGISCHER ELEMENTE IN DIE GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG: Es wird der theoretische Rahmen für den Einsatz spielpädagogischer Methoden dargelegt, inklusive der curricularen Anforderungen und lerntheoretischer Grundlagen.

4 SPIELEN IM UNTERRICHT/ SPIELFORMEN IN DER GESUNDHEITS UND KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG: Hier werden konkrete Spielformen wie Improvisationstheater, Interaktionsspiele und Rollenspiele sowie deren praktische Umsetzung und Anforderungen an die Lehrenden beschrieben.

5 EXEMPLARISCHE ANWENDUNG SZENISCHER ÜBUNGEN AM THEMA SCHMERZEN: Dieses Kapitel zeigt anhand des Themas "Schmerz", wie spielpädagogische Übungen konkret in den Unterricht integriert werden können.

6 RESÜMEE: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Bedeutung der Theaterpädagogik für affektives Lernen.

7 AUSBLICK: Der Ausblick reflektiert den Wandel in der Pflegeausbildung und die künftige Notwendigkeit neuer, ganzheitlicher Lehrmethoden.

Schlüsselwörter

Theaterpädagogik, Spielpädagogik, Gesundheits- und Krankenpflege, affektives Lernen, soziale Kompetenz, Rollenspiel, Empathie, szenisches Spiel, Unterrichtsmethoden, Pflegeausbildung, Entscheidungsspiel, Interaktionsspiel, Persönlichkeitsentwicklung, Selbsterfahrung, Handlungsorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie spielpädagogische und theaterpädagogische Elemente in die Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegepersonal integriert werden können, um den Lernenden einen Zugang zu affektiven Lerninhalten zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Theaterpädagogik, Spielpädagogik, Empathieentwicklung, didaktische Ansätze in der Pflege sowie die praktische Umsetzung szenischer Übungen im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist aufzuzeigen, ob theaterpädagogische Methoden dazu beitragen können, affektive Lernziele zu erreichen und die soziale Kompetenz der Schüler im Kontext der Pflegeausbildung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Reflexion von Lern- und Didaktiktheorien sowie der exemplarischen Darstellung von Spielkonzepten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition und Abgrenzung verschiedener Spielformen, den didaktischen Voraussetzungen, der Rolle des Lehrers und der praktischen Anwendung von Übungen am Beispiel des Themas "Schmerz".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Theaterpädagogik, Pflegeausbildung, affektives Lernen, Rollenspiel, soziale Kompetenz und Empathie.

Warum ist das Thema Empathie in dieser Ausbildung so wichtig?

Empathie wird als Basisqualifikation für die Arbeit mit Patienten und im Team gesehen, da die Pflege neben fachlichem Wissen auch den Umgang mit Gefühlen und schwierigen Lebenssituationen erfordert.

Welche Bedeutung hat das Thema "Schmerzen" für den Unterricht?

Das Thema Schmerz dient als praktisches Beispiel, um Schülern durch szenische Übungen den eigenen Umgang mit Emotionen bewusst zu machen und eine professionelle, empathische Haltung gegenüber Patienten zu entwickeln.

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Details

Title
Theaterpädagogik als Schlüssel zum affektiven Lernen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung
Subtitle
Möglichkeiten des Einsatzes von spielpädagogischen Elementen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung
College
University of Vienna  (Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen am AKH Wien Institut für Soziologie)
Course
Universitätslehrgang für LehrerInnen in der Gesundheits- und Krankenpflege
Grade
1
Authors
Patricia Neuhofer (Author), Andrea Hoda (Author)
Publication Year
2006
Pages
84
Catalog Number
V88267
ISBN (eBook)
9783638023948
ISBN (Book)
9783640204441
Language
German
Tags
Theaterpädagogik Schlüssel Lernen Gesundheits- Krankenpflegeausbildung Universitätslehrgang LehrerInnen Krankenpflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patricia Neuhofer (Author), Andrea Hoda (Author), 2006, Theaterpädagogik als Schlüssel zum affektiven Lernen in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88267
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