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PR-Meister der Manipulation?

Die Raucherinnenkampagne von Edward Bernays im Vergleich mit der Aufgabenstellung der Public Relations und der Vorder- und Hinterbühne von Erving Goffman

Titre: PR-Meister der Manipulation?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 22 Pages , Note: 1

Autor:in: Julia Degenhardt (Auteur)

Médias / Communication - Relations publiques, Publicité, Marketing, Médias sociaux
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Résumé Extrait Résumé des informations

PR hat die Aufgabe Vertrauen und Glaubwürdigkeit schaffen. In der heutigen Zeit verfügt fast jede größere Organisation sowie prominente Persönlichkeiten über eine PR-Abteilung bzw. einen Pressesprecher. Sie werden vor allem zu Rate gezogen, wenn die Organisation oder die einzelne Person in Schwierigkeiten bzw. in der Öffentlichkeit in Misskredit geraten ist. „PR habe die große Chance, in den kommenden Jahren ´die führende Kommunikationsdisziplin` zu werden.“
Darüber hinaus ist sie der Vermittler zwischen der Organisation und der Öffentlichkeit bzw. der Medien. Sie versucht die Organisation der Öffentlichkeit und die Öffentlichkeit der Organisation verständlich zu machen. Die PR-Abteilung soll die Organisation für die Öffentlichkeit transparent machen und der Organisation die Erwartungen der Öffentlichkeit mitteilen, da ein positives Image nur dann entstehen kann, wenn die Öffentlichkeit der Organisation gegenüber freundlich gestimmt ist. Darüber hinaus ist die PR sozusagen ein Schutzschild der Organisation. Sie verteidigt sie in schwierigen Situationen und in Krisenzeiten.
„PR ist eine wachsende Milliardenindustrie, die vor allem unsere Wahrnehmung der Welt manipuliert.“ Vorwürfe wie dieser sind bekannt. Immer wieder werden derartige Vorwürfe laut. Public Relation soll einer Organisation zum „plötzlichen Ergrünen“ helfen. Des Weiteren wird ihr die Funktion zugeschoben „Geschichten in Medien [zu] schleusen, Ereignisse [zu] inszenieren, Interviews [zu] platzieren [und] positive Berichterstattung [zu] erzeugen.“ Darüber hinaus wird der PR-Branche vorgeworfen, dass die Public Relations Tatsachen für ihre Organisation so drehen, dass sie im guten Licht dasteht.
Hier stellen sich die Fragen, welches die Aufgaben der Public Relations für ihre Organisation sind und wie einflussreich PR wirklich ist? Verdrehen, manipulieren und oder verheimlichen Public Relations Mitarbeiter Tatsachen für ihre Organisation?
Auf Grund dessen wird in dieser Arbeit aufgezeigt werden, ob PR-Abteilungen bzw. PR-Sprecher ihrem Ruf als ´Meister der Manipulation` gerecht werden. Dazu wird im Kapitel 2 auf die Theorie „Wir alle spielen Theater“ von Erving Goffman eingegangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoriedefinitionen

2.1 Vorder- und Hinterbühne von Erving Goffman

2.2 Public Relations

2.2.1 Begrifferklärung

2.2.2 Aufgaben der Public Relations

3 Edward L. Bernays und die American Tobacco Company

3.1 Rauchende Frauen

3.2 Rauchende Frauen auf offener Strasse

3.3 Wie Bernays es schaffte die Farbe Grün in Mode zu bringen

4 Edward Bernays Vorder- und Hinterbühne

4.1 Bernays Vorderbühne

4.2 Bernays Hinterbühne

5 Schluss – Vergleich und Abschlussdiskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Methoden des PR-Spezialisten Edward Bernays im Kontext der Raucherinnenkampagne für die American Tobacco Company und analysiert diese kritisch unter Anwendung der Theorie der "Vorder- und Hinterbühne" von Erving Goffman, um die Manipulationsmechanismen in der modernen PR aufzudecken.

  • Analyse der Theorie der Selbstdarstellung von Erving Goffman (Vorder- vs. Hinterbühne)
  • Untersuchung der historischen Raucherinnenkampagne von Edward Bernays
  • Die Rolle von PR bei der Etablierung gesellschaftlicher Trends und Modefarben
  • Kritische Reflexion über die ethischen Grenzen und Manipulationspotenziale der Public Relations

Auszug aus dem Buch

Bernays Hinterbühne

Edward Bernays schaffte es mit raffinierten Tricks und exzellenten Ideen, dass die Frauen im privaten wie auch im öffentlichen Bereich zu rauchen begannen sowie die Farbe grün der Lucky Strike Packungen zur Modefarbe zu machen.

Damit seine Anti-Süßigkeiten-Kampagne eine größere Glaubwürdigkeit bekam, verwendete er seine altbewährte Taktik. Er bezahlte verschiedene Experten, die seine Aussagen bestätigten. Bspw. engagierte er den Fotografen Nickolas Muray für die in Punkt 3.1 bereits erwähnte Umfrage. Darüber hinaus sollte er bei anderen Fotografen und Künstlern anfragen, ob sie Bernays dabei unterstützen würden, die Schlankheit der Frauen zu loben und zu präsentieren. Damit die Öffentlichkeit auch von der Umfrage erfuhr, schickte Bernays das Resultat an diverse Medien, mit dem Befund des aufkommenden Schlankheitstrend. Des Weiteren erhielten die Moderedakteure der Medien von Bernays den Auftrag, Fotos von schlanken Models in Haute Couture Kleidern zu machen und diese dann zu veröffentlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der PR als Vermittler und Schutzschild für Organisationen und stellt die kritische Forschungsfrage nach dem manipulativen Potenzial der Branche.

2 Theoriedefinitionen: Dieses Kapitel erläutert Erving Goffmans Konzept der "Vorder- und Hinterbühne" für soziale Interaktionen und definiert zentrale Begriffe sowie Aufgaben der Public Relations.

3 Edward L. Bernays und die American Tobacco Company: Anhand historischer Beispiele wie der Etablierung des Rauchens bei Frauen und der "Color Green"-Kampagne wird das praktische Vorgehen von Edward Bernays illustriert.

4 Edward Bernays Vorder- und Hinterbühne: Hier findet die theoretische Übertragung von Goffmans Konzept auf das Wirken von Bernays statt, wobei dessen Vorgehen in öffentliche (Vorderbühne) und verdeckte (Hinterbühne) Strategien unterteilt wird.

5 Schluss – Vergleich und Abschlussdiskussion: Das Fazit fasst die manipulative Strategie der Hinterbühnenarbeit zusammen und diskutiert die heutige Relevanz von Transparenz und Kontrollmöglichkeiten der Öffentlichkeit.

Schlüsselwörter

Public Relations, Edward Bernays, Erving Goffman, Vorderbühne, Hinterbühne, Imagebildung, Manipulation, American Tobacco Company, Lucky Strike, Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnenplanung, Schlankheitstrend, Kommunikationsstrategie, Medienarbeit, Konsumbeeinflussung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, inwieweit PR-Spezialisten wie Edward Bernays durch geschickte, teils manipulative Methoden öffentliche Wahrnehmungen und soziale Normen gezielt beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Theorie der Selbstdarstellung nach Erving Goffman, die praktische PR-Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts und die ethische Bewertung von verdeckter PR-Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Ruf von PR-Spezialisten als "Meister der Manipulation" anhand konkreter historischer Kampagnen zu hinterfragen und deren Vorgehensweisen theoretisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische fundierte Analyse, indem sie die soziologische Theorie der "Vorder- und Hinterbühne" von Erving Goffman auf konkrete historische Fallbeispiele der PR anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Begriffsklärung der PR, der detaillierten Beschreibung der Raucherinnen- und Grüner-Ball-Kampagnen von Bernays sowie der Analyse dieser Beispiele durch die Goffman-Theorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Public Relations, Manipulation, Vorderbühne, Hinterbühne, Edward Bernays, Imagebildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Wie gelang es Bernays, das Rauchen für Frauen gesellschaftsfähig zu machen?

Er verknüpfte das Rauchen mit Trends wie dem Schlankheitswahn und der Emanzipation, indem er es als "Fackel der Freiheit" inszenierte und Expertenmeinungen durch Bezahlung beeinflusste.

Warum war die Farbe Grün für die Marke Lucky Strike problematisch?

Das Grün der Packungen harmonierte nicht mit der damaligen Damenmode, weshalb Bernays eine groß angelegte Kampagne startete, um Grün zur modischen Trendfarbe zu machen.

Welche Rolle spielten die Medien in Bernays' Kampagnen?

Medien dienten als zentrales Instrument, um durch gezielte Informationsbereitstellung, gesponserte Experten und inszenierte Events eine positive Berichterstattung für den Kunden zu erzwingen.

Inwieweit lässt sich das Konzept der Hinterbühne auf Bernays übertragen?

Bernays agierte fast ausschließlich im Hintergrund ("Hinterbühne"), indem er gekaufte Experten und verdeckte Sponsoring-Aktionen einsetzte, während die Öffentlichkeit nur die scheinbar objektiven Ergebnisse auf der "Vorderbühne" wahrnahm.

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Résumé des informations

Titre
PR-Meister der Manipulation?
Sous-titre
Die Raucherinnenkampagne von Edward Bernays im Vergleich mit der Aufgabenstellung der Public Relations und der Vorder- und Hinterbühne von Erving Goffman
Université
University of Luzern
Cours
Organisation und Public Relations
Note
1
Auteur
Julia Degenhardt (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
22
N° de catalogue
V88344
ISBN (ebook)
9783638034326
Langue
allemand
mots-clé
PR-Meister Manipulation Organisation Public Relations
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Degenhardt (Auteur), 2006, PR-Meister der Manipulation?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88344
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Extrait de  22  pages
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