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Spracherwerb von gehörlosen Kindern

Title: Spracherwerb von gehörlosen Kindern

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Cornelia Krause (Author)

Rhetoric / Elocution / Oratory
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung ………………………………………………………………………………............2
2 Gehörlosigkeit …………………………………………………………………………………. 3

2.1 Definition ……………………………………………....................................................3
2.2 Ursachen ……………………..………………………………………………….............3
2.3 Häufigkeit ……………………………….....................................................................4

3 Besonderheiten der Sprachentwicklung von gehörlosen Kindern …………………..5

3.1 Spracherwerb bei gehörlosen Kindern aus hörenden und gehörlosen Familien im Vergleich …………………………………………………………………… 5

3.2 Gebärdensprache als Erstsprache ……………………………………………………. 6
3.2.1 Gebärdensprachen als anerkannte Sprachen. ……………………………..6
3.2.2 Elemente der Deutschen Gebärdensprache (DGS) ……………………….. 6
3.2.3 Erwerb der Gebärdensprache ………………………………………………...7

3.3 Lautsprache als Zweitsprache ………………………………………………………….8

3.4 Schriftsprache als Drittsprache ……………………………………………………….. 10

4 Resümee ……………………………………………………………………………………….. 11

5 Literaturverzeichnis ………………………………………………………………………….. 12

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gehörlosigkeit

2.1 Definition

2.2 Ursachen

2.3 Häufigkeit

3 Besonderheiten der Sprachentwicklung von gehörlosen Kindern

3.1 Spracherwerb bei gehörlosen Kindern aus hörenden und gehörlosen Familien im Vergleich

3.2 Gebärdensprache als Erstsprache

3.2.1 Gebärdensprachen als anerkannte Sprachen

3.2.2 Elemente der Deutschen Gebärdensprache (DGS)

3.2.3 Erwerb der Gebärdensprache

3.3 Lautsprache als Zweitsprache

3.4 Schriftsprache als Drittsprache

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachliche Entwicklung von gehörlosen Kindern und geht der Forschungsfrage nach, wie sich diese von der Entwicklung hörender Kinder unterscheidet, insbesondere im Hinblick auf den Erwerb von Gebärden-, Laut- und Schriftsprache.

  • Grundlagen und Definition der Gehörlosigkeit
  • Vergleich des Spracherwerbs in gehörlosen und hörenden Familien
  • Die Rolle der Gebärdensprache als Erstsprache
  • Herausforderungen und Besonderheiten beim Erwerb von Laut- und Schriftsprache

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Elemente der Deutschen Gebärdensprache (DGS)

Eine Gebärdensprache besteht aus manuellen Mitteln wie kombinierten Zeichen (Gebärden) und aus nicht-manuellen Mitteln wie Mimik, Mundbild und Körper- bzw. Kopfhaltung.

Es gibt vier distinktive Elemente einer Gebärde: Handform, Handstellung, Bewegung und Ausführungsstelle. In der DGS gibt es 20 Handformen, sechs Handstellungen und 18 Ausführungsstellen mit 24 Bewegungsaspekten. Darüber hinaus existieren genaue Regeln, welche Handformen, Handstellungen, Bewegungen und Ausführungsorte „erlaubt“ sind. Ändert sich nur ein Element der Gebärde, kann eine völlig andere Bedeutung entstehen (Minimalpaare). Somit gibt es unendliche viele Kombinationsmöglichkeiten.

Die Gebärdensprache ist räumlich. Personen und Orte können also in der Unterhaltung gewissermaßen „in der Luft“ platziert werden. Je nach der Bewegungsrichtung von Gebärden zwischen diesen „Raumpunkten“ ändert sich dann die Bedeutung (vgl. Damm 2007, Handzettel zum Kurs DGS und Wirth 1994, 283).

Dem Phonemregister von Lautsprachen entsprechen also in den Gebärdensprachen die Handformen-Register (vgl. Chamberlain et al. 2000, 74; zit. nach Krausneker 2006, 42).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung motiviert die Themenwahl durch persönliche Erfahrungen mit der Gebärdensprache und stellt die zentrale Frage nach den Unterschieden im Spracherwerb zwischen gehörlosen und hörenden Kindern.

2 Gehörlosigkeit: Dieses Kapitel definiert Gehörlosigkeit medizinisch, erläutert verschiedene prä-, peri- und postnatale Ursachen und gibt einen Überblick über die statistische Häufigkeit.

3 Besonderheiten der Sprachentwicklung von gehörlosen Kindern: Der Hauptteil analysiert die komplexen Erwerbsprozesse von Gebärden-, Laut- und Schriftsprache sowie die Einflüsse des familiären Umfelds auf die Sprachentwicklung.

4 Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass individuelle Faktoren, soziale Unterstützung und der frühe Zugang zu Gebärdensprache entscheidend für den Kommunikationserfolg sind.

Schlüsselwörter

Gehörlosigkeit, Spracherwerb, Gebärdensprache, Lautsprache, Schriftsprache, Bilingualismus, Sprachentwicklung, Kommunikation, Deutsche Gebärdensprache, DGS, Hörschädigung, Taubheit, Sprachentwicklungsverzögerung, visuelle Sprache, prälingual.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den grundlegenden Besonderheiten des Spracherwerbs bei gehörlosen Kindern im Vergleich zu hörenden Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition von Gehörlosigkeit, den Einfluss des familiären Umfelds, den Stellenwert der Gebärdensprache sowie die Herausforderungen beim Lernen von Laut- und Schriftsprache.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, wie sich die sprachliche Entwicklung gehörloser Kinder von der hörender Kinder unterscheidet und unter welchen Bedingungen ein erfolgreicher Erwerb stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien zum Thema Spracherwerb und Gebärdensprache basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Spracherwerb in gehörlosen vs. hörenden Familien, erklärt die Struktur der Deutschen Gebärdensprache und untersucht die Schwierigkeiten beim Erwerb der Laut- und Schriftsprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gehörlosigkeit, Spracherwerb, Deutsche Gebärdensprache (DGS), Bilingualismus, Sprachentwicklung und Schriftsprache.

Warum ist die Gebärdensprache für gehörlose Kinder so wichtig?

Sie gilt als Erstsprache, die für gehörlose Kinder barrierefrei zugänglich ist und eine altersgemäße sowie befriedigende Kommunikation ermöglicht, was wiederum die Basis für eine gesunde Entwicklung bildet.

Wie unterscheidet sich die Lautsprachentwicklung bei gehörlosen Kindern?

Durch den Ausfall des auditiven Kanals kommt es häufig zu Verzögerungen in der syntaktischen und artikulatorischen Entwicklung, was ein spezielles Fördermodell erforderlich macht.

Welches Problem beschreibt die Autorin in Bezug auf die Schriftsprache?

Es besteht ein oft nicht aufzuholendes Defizit bei der Schriftsprachkompetenz, da diese als Drittsprache erworben werden muss und im Alltag (z.B. Fernsehen) oft nur begrenzt zugänglich ist.

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Details

Title
Spracherwerb von gehörlosen Kindern
College
Martin Luther University  (Institut für Slavistik und Sprechwissenschaft - Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik)
Course
Entwicklung der kindlichen Kommunikationsfähigkeit
Grade
1,0
Author
Cornelia Krause (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V88411
ISBN (eBook)
9783638024549
Language
German
Tags
Spracherwerb Kindern Entwicklung Kommunikationsfähigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Krause (Author), 2007, Spracherwerb von gehörlosen Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88411
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