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Wirtschaftsentwicklung und regionale Disparitäten in Ostdeutschland II: Wissen und Innovation

Titre: Wirtschaftsentwicklung und regionale Disparitäten in Ostdeutschland II: Wissen und Innovation

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Miriam Brosig (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie Economique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Einleitung:

Regionale Disparitäten im Innovationsverhalten lassen sich als in regionaler Ebene nebeneinander bestehende Ungleichheiten bezüglich der Innovationstätigkeit definieren. Innerhalb der Betrachtung der regionalwirtschaftlichen Potenziale und Hemmnisse Ostdeutschlands ist Innovation als wesentlicher Faktor zur Steigerung der Produktivität und damit auch zur Steigerung des wirtschaftlichen Wachstums anzusehen. Eine gewünschte Auswirkung des Wachstums ist zum Beispiel die Steigerung der Beschäftigung. Basierend auf Zahlenmaterial der OECD wird dargestellt, dass mit einem höheren Wirtschaftswachstum tendenziell eine geringere Arbeitslosenquote einhergeht. Es ist jedoch darauf hin zuweisen, dass Wachstum nur die Voraussetzung für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit schafft. Damit nicht bei steigendem Wachstum die Beschäftigung stagniert oder sich rückläufig entwickelt, muss demnach auch die Beschäftigungsintensität des Wachstums stabil bleiben oder erhöht werden (vgl. MARETZKE 2006:473).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Hintergrund der Untersuchung

2 Themenbezogene Definitionen

2.1 Forschung und Entwicklung

2.2 Wissen

2.3 Invention / Patentanmeldung

2.4 Innovation

2.5 Gründungsaktivität und New-Economy

3 Regionale Disparitäten im Innovationsverhalten

3.1 Zusammenhänge der Indikatoren

3.2 Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung

3.3 Indikator: Forschung und Entwicklung

3.3.1 Kooperation in FuE

3.3.2 Staatliche Förderung von Forschung und Entwicklung

3.3.3 Indikator: Erfindungstätigkeit

3.4 Indikator: Gründungsverhalten

3.5 Indikator: „New Economy-Unternehmen“

4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Innovation als zentralem Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und Produktivitätssteigerung im Kontext regionaler Disparitäten in Ostdeutschland. Ziel ist es, mittels relevanter Innovationsindikatoren aufzuzeigen, wie sich das Innovationsverhalten im Zeitverlauf verändert hat und welche Implikationen dies für die Standortattraktivität sowie die Reduzierung von Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern hat.

  • Innovationsindikatoren (FuE-Intensität, Patentaufkommen, Gründungsaktivität)
  • Zusammenhang zwischen Forschung, Innovation und Wirtschaftswachstum
  • Regionale Disparitäten innerhalb Deutschlands und speziell Ostdeutschlands
  • Rolle staatlicher Innovationsförderung und Clustereffekte
  • Herausforderungen der Markteinführung und des Wissenstransfers

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Kooperation in FuE

Kooperation ist ein wichtiger Faktor im Bereich der Forschung und Entwicklung. So kann es aufgrund der Kooperation mehrerer Träger von FuE zur Bildung von „Innovationsnetzwerken“ kommen. Die Möglichkeit zur Kooperation ist auch ein Erklärungsansatz für die oben genannte Konzentration des FuE-Personals auf Agglomerationsräume.

Eine Befragung des verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland des DIW, Berlin, (EICKELPASCH/PFEIFFER 2006:173 f.) ergab, dass 37% der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes FuE betreiben, wobei 55% dieser Unternehmen FuE in Kooperation betreiben. 40% dieser kooperieren nur mit anderen Unternehmen, 20% nur mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen und 40% mit Unternehmen und Hochschulen/ Forschungseinrichtungen. Mit dieser breiten Basis forschender Unternehmen in Ostdeutschland ist die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum gegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hintergrund der Untersuchung: Dieses Kapitel definiert regionale Disparitäten im Innovationsverhalten und stellt den Zusammenhang zwischen Innovation, Produktivität, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung her.

2 Themenbezogene Definitionen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten wie Forschung und Entwicklung, Wissen, Invention, Innovation sowie Gründungsaktivität und New-Economy für die Untersuchung festgelegt.

3 Regionale Disparitäten im Innovationsverhalten: Dieses Kapitel analysiert anhand verschiedener Indikatoren wie FuE-Personal, Patentintensität und Gründungszahlen das Innovationsgeschehen und dessen räumliche Verteilung in Deutschland und Ostdeutschland.

4 Ausblick: Der Abschnitt fasst die Entwicklung zusammen und diskutiert zukünftige Herausforderungen sowie Strategien für die staatliche Innovationsförderung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Ostdeutschlands.

Schlüsselwörter

Ostdeutschland, Innovation, Forschung und Entwicklung, FuE-Intensität, Patentanmeldung, Wirtschaftswachstum, regionale Disparitäten, Gründungsaktivität, New-Economy, Innovationsnetzwerke, Standortattraktivität, Humankapital, Produktivität, Technologietransfer, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Innovationstätigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung in Ostdeutschland sowie den damit verbundenen regionalen Ungleichheiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Forschung und Entwicklung (FuE), die Generierung von Wissen, das Patentgeschehen, Unternehmensgründungen im Technologiebereich sowie staatliche Förderinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Innovationskraft Ostdeutschlands im Zeitverlauf zu analysieren und aufzuzeigen, inwieweit Innovationen zur Schließung wirtschaftlicher Lücken beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Sekundärdaten und Studien (u.a. DIW, OECD, ZEW), um die Innovationsindikatoren statistisch und räumlich zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begrifflichkeiten und die detaillierte Analyse der Indikatoren (FuE-Personal, Patente, Gründungen) unter Berücksichtigung regionaler Raumordnungsregionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Innovationsökonomie, Ostdeutschland, Patentdichte, Technologiegründungen und regionale Disparitäten charakterisiert.

Warum spielt die staatliche Förderung in der Arbeit eine besondere Rolle?

Die Arbeit diskutiert kritisch, ob eine wachstumsorientierte oder ausgleichsorientierte Förderstrategie effektiver ist, um Produktivitätszuwächse und Innovationscluster nachhaltig zu stärken.

Wie unterscheidet sich die Situation der Gründungsintensität in Ostdeutschland?

Die Analyse zeigt, dass nach einem anfänglich hohen Niveau in den 90er Jahren eine Anpassung an das westdeutsche Niveau stattfand, wobei aktuelle Innovationstrends stark regional konzentriert sind.

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Résumé des informations

Titre
Wirtschaftsentwicklung und regionale Disparitäten in Ostdeutschland II: Wissen und Innovation
Université
University of Hannover  (Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie)
Cours
Seminar: Regionalwirtschaftliche Potenziale und Hemmnisse in Ostdeutschland
Note
1,3
Auteur
Miriam Brosig (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
23
N° de catalogue
V88542
ISBN (ebook)
9783638040358
ISBN (Livre)
9783638936934
Langue
allemand
mots-clé
Wirtschaftsentwicklung Disparitäten Ostdeutschland Wissen Innovation Seminar Regionalwirtschaftliche Potenziale Hemmnisse Ostdeutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Miriam Brosig (Auteur), 2007, Wirtschaftsentwicklung und regionale Disparitäten in Ostdeutschland II: Wissen und Innovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88542
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