Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Möglichkeiten und Grenzen der Therapie bei Essstörungen

Title: Möglichkeiten und Grenzen der Therapie bei Essstörungen

Presentation (Elaboration) , 2008 , 39 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Janine Böhlke (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Was ist alltäglicher als essen? Essen ist eines der natürlichsten und selbstverständlichsten Bedürfnisse der Menschen. Jedoch ist die Nahrung für den Menschen auch essentiell lebensnotwendig. Obgleich es das Natürlichste und Lebensnotwendigste der Welt ist, haben viele Menschen in der heutigen Zeit ein Problem mit Essen. Da immer mehr Menschen unter Essstörungen leiden hat dieses Thema zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auch die BZgA beschäftigt sich mit diesem Thema. In ihrem Leitfaden für Eltern, Angehörige, Partner, Freunde, Lehrer und Kollegen wird die Essstörung in drei Krankheitsbilder unterteilt, die Anorexia nervosa (Magersucht), die Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und die Binge-Eating-Disorder. Die Betroffenen unterscheiden sich beachtlich in ihrem äußeren Erscheinungsbild, jedoch haben sie eines gemeinsam, dass das Essen zu einen erheblichen psychosomatischen Problem geworden ist. Das Essen dominiert das Leben dieser Betroffenen. Auch bei einer anderen Form spielt das Essen eine große Rolle, allerdings wird diese bei der BZgA nicht genannt. Es handelt sich hierbei um Adipositas, was als deutlich über Alters- und Geschlechtsnorm liegendes Körpergewicht bezeichnet wird. Adipositas ist „definitionsgemäß keine Essstörung und auch nicht zwangsläufig mit pathologischem Essverhalten verbunden. Jedoch nimmt auch hier die Zahl der Menschen zu, die darunter leiden. Doch wieso leiden so viele Menschen an Essstörungen und Übergewicht und wie werden sie therapiert? Dieses Referat zielt darauf ab, die einzelnen Formen darzustellen und zu erläutern, sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Therapien darzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Epidemiologie

2. Formen der Essstörung

2.1 Anorexia nervosa

2.2 Bulimia nervosa

2.3 Binge-Eating-Disorder

2.4 Adipositas

3. Diagnostische Kriterien

3.1 DSM – IV

3.2 ICD – 10

3.3 Symptomatik

4. Ätiologie

4.1 Biologische Faktoren

4.2 Individuelle Entwicklung

4.3 Familiäre Umstände

4.4 Soziokulturelle Faktoren

5. Folgen

5.1 Medizinische Komplikationen

5.2 Psychische Einschränkungen

5.3 Soziale Auswirkungen

5.4 Komorbidität

6. Behandlungsmöglichkeiten

6.1 Therapieziele

6.2 Therapiedauer

6.3 Kostenübernahme

6.4 Therapieansätze

6.4.1 Ambulant

6.4.2 Stationär

6.4.3 Wohngruppe

7. Grenzen der Therapie

7.1 Problematiken

7.2 Rückfallquoten / Statistiken

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen von Essstörungen sowie Adipositas, um deren Ursachen, Folgen und die damit verbundenen therapeutischen Möglichkeiten kritisch zu untersuchen. Ziel ist es, die Komplexität dieser Erkrankungen aufzuzeigen und die Grenzen aktueller Therapiemethoden im Hinblick auf den Genesungsprozess und Rückfallquoten zu beleuchten.

  • Differenzierung der Essstörungsformen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Disorder)
  • Analyse ätiologischer Faktoren (biologisch, individuell, familiär, soziokulturell)
  • Darstellung medizinischer und psychischer Folgeschäden
  • Kritische Evaluation verschiedener Behandlungsansätze (ambulant, stationär, therapeutische Wohngruppen)
  • Untersuchung von Therapiebarrieren und Rückfallwahrscheinlichkeiten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Was ist alltäglicher als essen? Essen ist eines der natürlichsten und selbstverständlichsten Bedürfnisse der Menschen. Jedoch ist die Nahrung für den Menschen auch essentiell lebensnotwendig. Obgleich es das Natürlichste und Lebensnotwendigste der Welt ist, haben viele Menschen in der heutigen Zeit ein Problem mit Essen. Da immer mehr Menschen unter Essstörungen leiden hat dieses Thema zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auch die BZgA beschäftigt sich mit diesem Thema. In ihrem Leitfaden für Eltern, Angehörige, Partner, Freunde, Lehrer und Kollegen wird die Essstörung in drei Krankheitsbilder unterteilt, die Anorexia nervosa (Magersucht), die Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und die Binge-Eating-Disorder. Die Betroffenen unterscheiden sich beachtlich in ihrem äußeren Erscheinungsbild, jedoch haben sie eines gemeinsam, dass das Essen zu einen erheblichen psychosomatischen Problem geworden ist. Das Essen dominiert das Leben dieser Betroffenen.

Auch bei einer anderen Form spielt das Essen eine große Rolle, allerdings wird diese bei der BZgA nicht genannt. Es handelt sich hierbei um Adipositas, was als deutlich über Alters- und Geschlechtsnorm liegendes Körpergewicht bezeichnet wird. Adipositas ist „definitionsgemäß keine Essstörung und auch nicht zwangsläufig mit pathologischem Essverhalten verbunden. Jedoch nimmt auch hier die Zahl der Menschen zu, die darunter leiden. Doch wieso leiden so viele Menschen an Essstörungen und Übergewicht und wie werden sie therapiert? Dieses Referat zielt darauf ab, die einzelnen Formen darzustellen und zu erläutern, sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Therapien darzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Essstörungen und des Übergewichts sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2. Formen der Essstörung: Vorstellung der klinischen Krankheitsbilder Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Disorder sowie der Abgrenzung zu Adipositas.

3. Diagnostische Kriterien: Erläuterung der diagnostischen Klassifikationssysteme DSM-IV und ICD-10 sowie der spezifischen Symptomatiken der Störungsbilder.

4. Ätiologie: Analyse der Entstehungsursachen unter Berücksichtigung biologischer, individueller, familiärer und soziokultureller Faktoren.

5. Folgen: Übersicht der medizinischen Komplikationen, psychischen Einschränkungen, sozialen Auswirkungen und bestehender Komorbiditäten.

6. Behandlungsmöglichkeiten: Beschreibung therapeutischer Ziele, Zeitrahmen, Kostenfragen und konkreter Therapieansätze wie Psychoanalyse und Verhaltenstherapie.

7. Grenzen der Therapie: Untersuchung von Hindernissen bei der Therapie sowie Analyse der Rückfallquoten und statistischer Daten.

8. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der steigenden Fallzahlen und der Notwendigkeit einer effizienteren Nutzung bestehender Therapieangebote.

Schlüsselwörter

Essstörungen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Disorder, Adipositas, Ätiologie, Therapie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, Psychosomatik, Komorbidität, Rückfallquote, Körperbildstörung, Prävention, Epidemiologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Essstörungen sowie Adipositas, wobei sie die Ursachen, Symptome, Folgeschäden und die Wirksamkeit therapeutischer Ansätze thematisiert.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Differenzierung der Essstörungsarten, diagnostische Leitlinien, die multifaktoriellen Entstehungsursachen sowie die verschiedenen therapeutischen Behandlungswege.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die genannten Störungsbilder zu vermitteln und die Möglichkeiten sowie Grenzen der aktuellen therapeutischen Interventionen kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und medizinischer Leitfäden zu Epidemiologie, Diagnose und Therapie von Essstörungen.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Ursachen (Ätiologie), die körperlichen und psychischen Folgen sowie die strukturierten Therapiebausteine und deren Grenzen in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Essstörungen, Adipositas, Therapie, Ätiologie, Komorbidität und Rückfallquoten charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Behandlung der Anorexia nervosa von der Adipositas?

Während bei der Anorexia nervosa das Durchbrechen destruktiver Denkmuster und die Stabilisierung der körperlichen Gesundheit im Fokus stehen, basiert die Therapie der Adipositas auf einer fünf-Säulen-Struktur inklusive langfristiger Ernährungsumstellung.

Welche Rolle spielt das familiäre Umfeld bei der Entstehung?

Das familiäre System wird als wesentlicher Faktor beschrieben, wobei Aspekte wie Überbehütung, Rigidität, Konfliktvermeidung und traditionelle Rollenbilder eine entscheidende Rolle für die Entwicklung oder Aufrechterhaltung der Erkrankung spielen.

Warum wird die ambulante Therapie oft als begrenzt angesehen?

Bei festgefahrenen, ritualisierten Essverhaltensweisen oder bei Komorbiditäten wie Suizidalität oder Suchtmittelmissbrauch stößt die ambulante Behandlung an ihre Grenzen, da der nötige therapeutische Abstand zum gewohnten Umfeld fehlt.

Excerpt out of 39 pages  - scroll top

Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen der Therapie bei Essstörungen
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Grade
2,0
Author
Janine Böhlke (Author)
Publication Year
2008
Pages
39
Catalog Number
V88561
ISBN (eBook)
9783638028448
ISBN (Book)
9783638936941
Language
German
Tags
Möglichkeiten Grenzen Therapie Essstörungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janine Böhlke (Author), 2008, Möglichkeiten und Grenzen der Therapie bei Essstörungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88561
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  39  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint