Praktikumsbericht vom Orientierungspraktikum an einem Gymnasium

Erfahrungsbericht zu den Schulpraktischen Studien


Praktikumsbericht / -arbeit, 2006

15 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Vorstellung der Schule

III. Hospitation
III.1. Begleitung einer Klasse für die Dauer eines Tages
III.2. Beispielinterpretation
III.3. Begleitung eines Lehrers für die Dauer eines Tages
III.4. Fallanalyse

IV. Selbständig unterrichtete Stunde - Unterricht in der Klasse

V. Abschlussbetrachtung

VI. Anhang

VII. Bibliographie

I . Einleitung

Im Rahmen des Studiums am Romanischen Seminar der Universität zu Köln müssen die „Schulpraktischen Studien“ in Form eines vierwöchigen Praktikums an einer Schule durchgeführt werden. Diese sollten möglichst die folgenden Aspekte umfassen[1]:

- Einführungsveranstaltung
- Begleitung eines Lehrers von der Dauer 1 Tages
- Begleitung einer Klasse von der Dauer eines Tages
- selbständiger Unterricht
- ein ausführlicher Erfahrungsbericht.

Meine Wahl der Schule, an der ich die „Schulpraktischen Studien“ erbracht habe, ist auf meine ehemalige Schule - das Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) in Wesel - gefallen. Ich habe mich für diese Schule entschieden, da ich sie bereits aus der Schülerperspektive sehr gut kenne und daher davon ausging, ohne eine große Eingewöhnungsphase direkt ins Unterrichtsgeschehen einsteigen zu können.

Mir wurde hierbei zwar geraten, dass Praktikum an einer anderen Schule zu absolvieren, um unvoreingenommen zu sein, allerdings habe ich dies schon im Rahmen des Zivildienstes (sog. „Pädagogischer Zivi“) ein komplettes Schuljahr lang gemacht, so dass ich zum einen genügend Abstand zu meiner ehemaligen Schülerzeit an dieser Schule zu haben meinte und außerdem eben diese Erfahrung auch schon gemacht hatte. Ein interessanter Aspekt für meine Schulwahl war auch, dass an meiner Praktikumsschule im bilingualen Zweig auch der Geschichtsunterricht auf Englisch angeboten wird, so dass ich also meine beiden Studienfächer in Kombination beobachten und mitgestalten konnte.

Während meiner Praktikumszeit am KDG habe ich die folgenden Leistungen erbracht:

- vierwöchige Hospitation an einem Gymnasium
- Begleitung eines Lehrers von der Dauer 1 Tages
- Begleitung einer Schülerin von der Dauer 1 Tages
- selbständiger Unterricht vorbereitet und abgehalten
- Praktikumstagebuch angefertigt

II. Vorstellung der Schule

a.) Geschichte der Schule: Konrad-Duden-Gymnasium Wesel

Das traditionsreiche Weseler Gymnasium hat im Laufe seiner Geschichte viele Namen gehabt, so wurde es 1342 als Lateinschule gegründet, hieß dann später „Staatliches Gymnasium“, darauf „Gymnasium Wesel Nord“ und seit Februar 1985 „Konrad-Duden-Gymnasium“, da der Namensgeber Konrad Duden hier selbst im Jahre 1846 seine Abiturprüfung ablegte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Gedenktafel im Eingang des Schulgebäudes

b.) Schüler-/Lehreranzahl:

Am Konrad-Duden Gymnasium (KDG) werden derzeit 1024 Schülerinnen und Schüler unterrichtet und von insgesamt 60 Lehrkörpern (davon 16 Frauen und 44), incl. 4 Referendarinnen, die bedarfsdeckenden Unterricht erteilen, betreut.

c.) Schwerpunkte des Schulprogramms:

Die Schwerpunkte, die sich die Schule zur Aufgabe gemacht hat, sind zum einen der Sport, da das KDG die einzige Schule der Region ist, die einen Sport-Leistungskurs anbietet.

Zum anderen bietet das KDG an, diverse Sprachen zu lernen, so ist es derzeit neben Deutsch möglich Latein, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch zu lernen, des weiteren gibt es eine Russisch- und eine Japanisch-AG an der Schule. Das Lernen fremder Sprachen kann zudem durch Austäusche mit den Partnerstädten der Schule intensiviert werden, hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wesel-Hagerstown die North Hagerstown Highschool

Dieser Sprachschwerpunkt kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass Fünftklässler am KDG mehr Englisch-Unterricht bekommen, als an anderen Gymnasien und vor allen Dingen durch den neu geschaffenen bilingualen Zweig der Schule, bei dem die Kinder nicht nur Englisch lernen, sondern auch Fächer wie Geschichte, Erdkunde oder Politik beziehungsweise Sozialwissenschaften ab der siebten Klasse auf Englisch unterrichtet werden, wenn man an dem bilingualen Zweig teilnimmt. Die Eignung für diesen bilingualen Zweig, wird nach der Erprobungsstufe von den Lehrern festgestellt und setzt Voraus, dass der betreffende Schüler in keinem Fach „mangelhafte“ Leistungen vorweist und neben Englisch und Deutsch in den gesellschaftlichen Fächern (Geschichte, Politik, Erdkunde) gute Leistungen vorweist.

Diese Fächer werden bei der Auswahl stärker berücksichtigt, als Mathe und die Naturwissenschaftlichen Fächer.

d.) Ausstattung der Schule:

Neben den normalen Klassenzimmern verfügt das Konrad-Duden Gymnasium über gesonderte Fachräume für Musik, Kunst, Spanisch, Religion, Chemie und Informatik sowie zwei Videoräume und einen Medienraum, in dem ein Beamter eingesetzt werden kann. Dieser Raum wird vorwiegend für Vorträge von Schülern benutzt, die ihre Arbeiten dann durch einen angeschlossenen Laptop an die Wand projizieren können oder die Möglichkeit haben Vorträge in Form von PowerPoint-Präsentationen zu halten. Außerdem gehören zu der Schule 2 Pavillons, die jeweils 2 Räume beinhalten und in denen ausschließlich Oberstufenklassen unterrichtet werden. Seit dem Jahr 1999, in dem ein weiterer Anbau hinzukam, werden die Fächer Biologie und Physik in dafür speziell gebauten Räumen unterrichtet. Weiter gibt es eine Schülerbibliothek und ein Selbstlernzentrum, in dem die Schülerinnen und Schüler mit Computern arbeiten können und das Internet kostenlos nutzen können. Direkt neben der Schule befindet sich eine Dreifachturnhalle, die während der Schulzeit dem Konrad-Duden Gymnasium zur Verfügung steht. Gegenüber dieser Turnhalle befindet sich eine Eislaufhalle, die gelegentlich auch von den Klassen genutzt wird. Zum Schulgelände gehören zudem 2 Sportplätze, davon ein Ascheplatz und ein Rasenplatz, die sich hinter der Turnhalle befinden und zum Sommersport und verschiedenen Arbeitsgemeinschaften genutzt werden können.

[...]


[1] Teils laut der Studienordnung und teils nach dem Wunsch meiner Praktikumsbetreuerin „Frau Walkenhorst“

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Praktikumsbericht vom Orientierungspraktikum an einem Gymnasium
Untertitel
Erfahrungsbericht zu den Schulpraktischen Studien
Hochschule
Universität zu Köln  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Erziehungswissenschaftliches Begleitstudium
Note
2,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
15
Katalognummer
V88594
ISBN (eBook)
9783638049894
Dateigröße
604 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Praktikumsbericht fürs Grundstudium mit Beispielinterpretation und Fallanalyse.
Schlagworte
Praktikumsbericht, Orientierungspraktikum, Gymnasium, Erziehungswissenschaftliches, Begleitstudium
Arbeit zitieren
Stefan Langenbach (Autor), 2006, Praktikumsbericht vom Orientierungspraktikum an einem Gymnasium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88594

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