Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Vorstellung der Schule
III. Hospitation
III.1. Begleitung einer Klasse für die Dauer eines Tages
III.2. Beispielinterpretation
III.3. Begleitung eines Lehrers für die Dauer eines Tages
III.4. Fallanalyse
IV. Selbständig unterrichtete Stunde
- Unterricht in der Klasse 7a
V. Abschlussbetrachtung
VI. Anhang
VII. Bibliographie
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Vorstellung der Schule
III. Hospitation
III.1. Begleitung einer Klasse für die Dauer eines Tages
III.2. Beispielinterpretation
III.3. Begleitung eines Lehrers für die Dauer eines Tages
III.4. Fallanalyse
IV. Selbständig unterrichtete Stunde
- Unterricht in der Klasse 7
V. Abschlussbetrachtung
VI. Anhang
VII. Bibliographie
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit dokumentiert den Erfahrungsbericht der Schulpraktischen Studien am Konrad-Duden-Gymnasium in Wesel mit dem Ziel, die Eignung für das Lehramtsstudium durch praxisnahe Einblicke und erste eigene Unterrichtsversuche zu reflektieren.
- Reflexion über die pädagogische Eignung für das Lehramtsstudium.
- Strukturelle Vorstellung und Analyse der Praktikumsschule.
- Systematische Hospitation und didaktische Beobachtung des Unterrichts.
- Praktische Erprobung der eigenen Unterrichtsplanung im Fach Geschichte.
- Analyse von Lehr-Lern-Prozessen auf Basis didaktischer Theorien.
Auszug aus dem Buch
III.4.) Fallanalyse
Nach Wolfgang Klafkis These, die besagt, dass im „Lehr-Lern-Prozess das Selbst- und Mitbestimmungsprinzip in einer Folge wachsender Schwierigkeitsgrade und wachsenden Anspruches verwirklicht werden sollte“, sollte der Unterricht zumindest in einzelnen Unterrichtsphasen auch von Schülern durchgeführt oder zumindest mitgeplant werden.
Hierbei möchte ich zwei Beispiele auflisten und prüfen, ob man diese unter Klafkis These subsumieren kann.
Zum einen die oben beschriebene zweite Unterrichtsstunde unter Punkt III.1, in der einzelne Schüler die Aussagen des Textes dem Rest der Klasse darstellen sollten. Hier war zu beobachte, das Schüler ihren Mitschülern aufmerksam zuhörten und danach mit diesen darüber diskutierten. Der Lehrkörper nahm hierbei nur die Rolle einer Art Diskussionsleiter ein, der dafür sorgte, dass die Diskussion in die gewünschte Richtung verlief. Diese Lehrmethode wäre also konform zu Klafkis oben aufgeführter These.
Als Gegenbeispiel dient jedoch die fünfte Stunde desselben Tages. Hier wurde ebenfalls etwas durch einen Schüler präsentiert, diesmal in Form eines Referats, allerdings mit dem Unterschied, dass die Vortragende Schülerin ständig in ihren Ausführungen gestört wurde und schließlich sogar der Lehrer das Referat unterbrechen musste. Kaum jemand hörte zu oder nahm an der anschließenden Diskussion teil, die dadurch fast ausschließlich vom Lehrer und der Referentin geführt wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Darstellung der Rahmenbedingungen des Praktikums an der ehemaligen Schule sowie die Motivation hinter der Wahl des Konrad-Duden-Gymnasiums.
II. Vorstellung der Schule: Detaillierter Überblick über die Geschichte, das Lehrpersonal, das Schulprogramm und die räumliche Ausstattung sowie die Sozialstruktur des Einzugsgebiets.
III. Hospitation: Ausführliche Schilderung verschiedener Unterrichtsbeobachtungen, inklusive interpretativer Analysen des Lehrer-Schüler-Verhaltens und einer fallbezogenen didaktischen Auswertung.
IV. Selbständig unterrichtete Stunde: Dokumentation und Reflexion einer eigenständig geplanten und durchgeführten Unterrichtseinheit zum Thema Frauen in Ägypten.
V. Abschlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung des Praktikums im Hinblick auf den Studienverlauf und die persönliche Eignung für den Lehrberuf.
Schlüsselwörter
Schulpraktische Studien, Konrad-Duden-Gymnasium, Hospitation, Lehramtsstudium, Unterrichtsplanung, Geschichte, Didaktik, Klafki, Selbstbestimmungsprinzip, Lehr-Lern-Prozess, Klassenführung, pädagogische Praxis, Schulalltag, Schulentwicklung, Leistungsbeurteilung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist ein Erfahrungsbericht, der den Verlauf und die Erkenntnisse eines vierwöchigen Schulpraktikums an einem Gymnasium dokumentiert und reflektiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Themen umfassen die schulische Infrastruktur, die Beobachtung verschiedener Unterrichtssituationen sowie die Durchführung einer ersten eigenen Unterrichtsstunde.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der persönlichen Eignung für das Lehramtsstudium sowie die praktische Anwendung didaktischer Konzepte.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine qualitative Beobachtungsmethode in Verbindung mit der Analyse unterrichtlicher Fallbeispiele nach didaktischen Theorien (insbesondere Wolfgang Klafki) angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Schule, detaillierte Hospitationsprotokolle sowie die Planung und Reflexion einer selbstständigen Unterrichtseinheit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Schulpraktische Studien, Didaktik, Reflexion, Unterrichtsplanung, Hospitation und Lehrerausbildung.
Warum wurde das Konrad-Duden-Gymnasium als Praktikumsschule gewählt?
Der Autor wählte seine ehemalige Schule, um aufgrund der vertrauten Umgebung schneller in den Unterrichtsalltag einsteigen zu können.
Wie bewertet der Autor den Einsatz des Schülerselbstbestimmungsprinzips nach Klafki?
Der Autor stellt fest, dass die Anwendung je nach Klasse variiert und für den Lernerfolg stark von der pädagogischen Führung und der Motivation der Schüler abhängig ist.
- Citation du texte
- Stefan Langenbach (Auteur), 2006, Praktikumsbericht vom Orientierungspraktikum an einem Gymnasium, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88594