In diesem Praktikumsbericht werde ich versuchen meine Zeit des fünfwöchigen Praktikums im Rahmen der Schulpraktischen Studien I der Universität Marburg zu beschreiben und zu analysieren. Ich habe mein Praktikum im Anschluss an das Vorbereitungsseminar im Sommersemester 2007 absolviert. Mit acht weiteren Kommilitonen wurde ich der Europaschule in Gladenbach zugewiesen.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1 ERWARTUNGEN UND BEFÜRCHTUNGEN
2. DIE SCHULE
3. DER 1. TAG
4. PHASEN DES PRAKTIKUMS
4.1 DIE ORIENTIERUNGSPHASE
4.2 DIE VERENGUNG
4.3 DIE SCHWERPUNKTSETZUNG
5. UNTERRICHTSPORTRAIT
5.1 UNTERRICHTSVERLAUF
5.2 ANALYSE DES UNTERRICHTS
6. DER EIGENE UNTERRICHTSVERSUCH
6.1 VORBEREITUNG DES UNTERRICHTSVERSUCHS
6.1.1 Lehrplanbezug
6.1.2 Lernziele
6.1.3 Lerngruppe
6.1.4 Abstimmung des Themas auf die Lerngruppe
6.1.5 Verlaufsskizze
6.2 DURCHFÜHRUNG / VERLAUF DER STUNDE
6.3 REFLEXION DER STUNDE
7. BEOBACHTUNGSSCHWERPUNKT: UNTERRICHTSSTÖRUNGEN
8. WAS SCHULE SONST NOCH IST: KLASSENFINDUNGSTAGE
9. FAZIT
Zielsetzung und Themen
Dieser Praktikumsbericht dokumentiert und reflektiert die Erfahrungen einer Lehramtsstudentin während eines fünfwöchigen Schulpraktikums. Zentrales Ziel ist die Auseinandersetzung mit der Lehrerrolle, die Erprobung methodischer Ansätze sowie die Überprüfung der eigenen Berufswahl durch die praktische Arbeit mit Schülern in einer Kooperativen Gesamtschule.
- Reflexion der persönlichen Erwartungen und Entwicklung während der Praktikumsphasen.
- Analyse von Unterrichtsverläufen und schülerorientierten Lehrmethoden.
- Vorbereitung, Durchführung und Evaluation eines eigenen Unterrichtsversuchs.
- Untersuchung von Phänomenen wie Unterrichtsstörungen und deren Prävention.
- Erkundung außerschulischer Lernorte am Beispiel von Klassenfindungstagen.
Auszug aus dem Buch
6.3 Reflexion der Stunde
Am Ende der Stunde war ich zufrieden. Die Stunde war nach meinen Vorstellungen verlaufen. Die Schüler waren aufmerksam, hatten sich gut beteiligt und es kam zu keinen besonderen Zwischenfällen. Sie haben sich sehr respektvoll mir gegenüber verhalten und vermittelten mir Freude an der von mir gehaltenen Stunde. Zudem hatte ich das Gefühl, den Schülern etwas beigebracht zu haben. Denn an dem Frage-Antwort-Spiel, das ich nach der Erarbeitung der Lage der Kontinente und der Himmelsrichtungen durchführte, beteiligten sich fast alle Schüler mit guten Beiträgen.
Die Klassenlehrerin hatte mir zwar den Tipp gegeben, dass ich die Methoden kindgerecht gestalten solle, aber ich hatte versucht den Schülern das Thema trotzdem mit Hilfe von Fachbegriffen näher zu bringen. Sie sollen sich bereits ab dem fünften Schuljahr an wichtige Begriffe der Geographie gewöhnen. Ich denke, dass es mir gelungen ist, einen Mittelweg zwischen kindlicher und fachspezifischer Erklärungen und Methoden zu finden. Das Frage-Antwort-Spiel war zwar eine eher kindliche Methode, aber die Schüler zeigten mir durch gut formulierte und schwere Fragen, dass sie einen breit gefächerten Wissensstand hinsichtlich der Kartographie besitzen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Die Autorin beschreibt ihre Vorbereitungsphase und formuliert ihre Erwartungen sowie Befürchtungen im Hinblick auf die bevorstehende Herausforderung des Lehrerberufs.
2. DIE SCHULE: Vorstellung der Freiherr–vom–Stein Europaschule in Gladenbach als Kooperative Gesamtschule mit ihren pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen.
3. DER 1. TAG: Einblick in den ersten Schultag, die Orientierung in der neuen Umgebung und den Kontakt zum Lehrerkollegium sowie zur Schulleitung.
4. PHASEN DES PRAKTIKUMS: Unterteilung und detaillierte Beschreibung des Praktikumsverlaufs in Orientierung, Verengung und die finale Schwerpunktsetzung.
5. UNTERRICHTSPORTRAIT: Beobachtung und Analyse einer Doppelstunde Deutsch, wobei besonders die Methodenwahl und die Erzeugung einer produktiven Arbeitsatmosphäre beleuchtet werden.
6. DER EIGENE UNTERRICHTSVERSUCH: Dokumentation der vollständigen Planung, Durchführung und Reflexion eines eigenen Erdkundeunterrichts in einer fünften Klasse.
7. BEOBACHTUNGSSCHWERPUNKT: UNTERRICHTSSTÖRUNGEN: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Unterrichtsstörungen, deren Ursachen und Möglichkeiten der präventiven Intervention.
8. WAS SCHULE SONST NOCH IST: KLASSENFINDUNGSTAGE: Reflexion über die Bedeutung und Durchführung von Klassenfahrten zur Förderung der sozialen Klassengemeinschaft.
9. FAZIT: Abschließende Bewertung des Praktikums, Resümee über die Bestätigung der Berufswahl und Ausblick auf die weitere professionelle Entwicklung.
Schlüsselwörter
Praktikumsbericht, Schulpraktische Studien, Lehrerrolle, Unterrichtsversuch, Unterrichtsstörungen, Erdkundeunterricht, Klassenfindungstage, Hospitation, Methodenvielfalt, Schulpädagogik, Schülerorientierung, Reflexion, Gesamtschule, pädagogische Kompetenz, Berufsfindung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht beschreibt die fünfwöchigen Erfahrungen einer Lehramtsstudentin an einer kooperativen Gesamtschule und dient der Reflexion ihrer ersten Schritte in der Lehrerrolle.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Phasen der praktischen Lehrerausbildung, die Analyse von Unterrichtsgeschehen, das Management von Unterrichtsstörungen sowie die Bedeutung außerschulischer Aktivitäten wie Klassenfindungstage.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, den angestrebten Perspektivwechsel von der Schülerin zur Lehrerin zu vollziehen und die eigene Eignung für den Lehrerberuf sowie die Fächerwahl zu überprüfen.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?
Die Autorin nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung, kombiniert mit der Planung und kritischen Reflexion des eigenen Unterrichtshandelns sowie der Einbeziehung fachpädagogischer Literatur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtung des Schulalltags, die Analyse spezifischer Unterrichtseinheiten und die detaillierte Darstellung der Vorbereitung und Durchführung des eigenen Unterrichtsversuchs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Schulpädagogik, Lehrerrolle, Unterrichtsstörungen, Klassenfindungstage und Reflexion von Unterrichtspraxis.
Welchen Einfluss hatte der eigene Unterrichtsversuch auf das Fazit der Autorin?
Der Unterrichtsversuch war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Autorin einen positiven Perspektivwechsel erleben konnte, was ihre Berufswahl nachhaltig bestätigt hat.
Wie unterscheidet sich die Beobachtung in den verschiedenen Klassenstufen?
Die Autorin stellt fest, dass in den jüngeren Klassen (fünfte Klasse) Disziplin und kindgerechte spielerische Methoden im Vordergrund stehen, während in älteren Klassen (siebte bis neunte Klasse) soziale Dynamiken und Pubertätsthemen die Unterrichtsstruktur beeinflussen.
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- Lena Weinert (Author), 2007, Mein Praktikum an einer Kooperativen Gesamtschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88691