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Unternehmenskommunikation - Frauen und Führung

Title: Unternehmenskommunikation - Frauen und Führung

Seminar Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 2

Autor:in: Bakk. Andrea Ludwig (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In der heutigen modernen Gesellschaft wird die richtige Organisation immer wichtiger. Das fängt an beim eigenen Haushalt, bis hin zu Riesenkonzernen. Führt die Geschlechterfrage nicht nur im Privaten, sondern auch im Arbeitsleben zur Misskommunikation und damit zum Misserfolg?

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

1.1. Definition Unternehmenskommunikation

1.1.1. Externe Kommunikation

1.1.2. Interne Kommunikation

1.2. Definition Führung

1.2.1. Führungsstil

1.2.2. Management versus Führung

2. ARBEITSMARKTSITUATION

2.1. Horizontale und vertikale Segregation des Arbeitsmarktes

3. MANAGEMENTSTILE DER GESCHLECHTER

3.1. Weitverbreitete Klischees

3.2. Geschlechtsspezifische Kommunikationsstile nach Rosenstiel

3.2.1. Konstruierter weiblicher Managementstil

3.2.2. Konstruierter männlicher Managementstil

3.2.3. Tradition hemmt Frauen

3.2.4. Eine Frage des Stils

4. DIE FEMININE THEORIE DER KONSENSUALEN ORGANISATION

4.1. Kritik an der Theorie

5. SOCIAL ROLE THEORY NACH EAGLE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Geschlecht, Kommunikation und Führung in modernen Organisationen. Dabei wird analysiert, wie geschlechtsspezifische Rollenbilder und Kommunikationsstile die Karrierechancen von Frauen beeinflussen und welche Bedeutung die Organisationskultur für die Ausübung von Führung hat.

  • Unternehmenskommunikation und Führung in der modernen Gesellschaft
  • Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und die gläserne Decke
  • Vergleich von weiblichen und männlichen Managementstilen
  • Konzepte der konsensualen Organisation als Gegenentwurf
  • Die Bedeutung von Geschlechterstereotypen und der Social Role Theory

Auszug aus dem Buch

3.2.4. Eine Frage des Stils

Männer und Frauen managen unterschiedlich, aber ihr Stil hängt sehr stark mit der Organisationskultur zusammen, den Werten, Riten, Prioritäten oder Strukturen. Diese Kultur hat sich als kritisches Element für die Chancen von Frauen, auf der Karriereleiter aufzusteigen, erwiesen. Sowohl Männer als auch Frauen tendieren dazu, ein Managementmodell anzunehmen, das zur Organisationskultur, in der sie arbeiten, passt.

Die Tendenz erfolgreicher weiblicher Manager, demokratischer zu sein als Männer, nimmt dort ab, wo Frauen in von Männern dominierten Bereichen arbeiten. Offensichtlich überlagern Gruppennormen und männliche Klischees von Führungskräften persönliche Vorlieben, so dass Frauen ihren weiblichen Stil in solchen Jobs aufgeben und autokratischer handeln. Andererseits haben in Organisationen, in denen Flexibilität, Teamwork, geteilte Information und beratender Stil dominant sind, erfolgreiche männliche Manager die Tendenz, diese Eigenschaften ebenfalls zu übernehmen.

Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert und sie füllen den Job anders aus als ihre männlichen Kollegen. Frauen pflegen eher einen demokratischen Führungsstil, während Männer eher autokratisch handeln. Diese Tendenzen dürfen aber nicht zu stereotypen Vorstellungen führen. Wichtig für den Führungsstil innerhalb eines Unternehmens sind vor allem auch Faktoren wie die Unternehmenskultur, das Umfeld und der Grad an Traditionalität innerhalb der Firma (vgl. Bauer-Jelinek 2000).

Zusammenfassung der Kapitel

1. BEGRIFFSERKLÄRUNGEN: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Unternehmenskommunikation sowie der Führung und grenzt diese voneinander ab. Dabei werden verschiedene Führungsstile und das Konzept des Managements detailliert beleuchtet.

2. ARBEITSMARKTSITUATION: Hier wird die globale Situation von Frauen in Führungspositionen analysiert, wobei das Phänomen der gläsernen Decke und die strukturelle Segregation des Arbeitsmarktes im Vordergrund stehen.

3. MANAGEMENTSTILE DER GESCHLECHTER: Das Kapitel vergleicht männliche und weibliche Managementstile und untersucht, wie Klischees sowie geschlechtsspezifische Kommunikationsmuster die Wahrnehmung und Ausübung von Führung beeinflussen.

4. DIE FEMININE THEORIE DER KONSENSUALEN ORGANISATION: Es wird die Theorie der konsensualen Organisation als Gegenmodell zu hierarchischen Strukturen vorgestellt und kritisch auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.

5. SOCIAL ROLE THEORY NACH EAGLE: Das Kapitel erklärt den Mangel an weiblichen Führungskräften durch gesellschaftliche Stereotype und stützt sich dabei auf eine empirische Analyse von Todesanzeigen zur Untersuchung von Kompetenzzuschreibungen.

Schlüsselwörter

Unternehmenskommunikation, Führung, Managementstil, Frauen, Gender, gläserne Decke, Segregation, Organisationskultur, konsensuale Organisation, soziale Rollen, Stereotype, Social Role Theory, Führungskompetenz, Kommunikation, Diskriminierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Kommunikation und der Ausübung von Führung in Organisationen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Unternehmenskommunikation, die Arbeitsmarktsituation für Frauen, Managementstile im Geschlechtervergleich sowie feminine Organisationsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss von geschlechtsspezifischen Rollenbildern und Kommunikationsstilen auf den beruflichen Erfolg und die Führungspraxis in Unternehmen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche sowie der Analyse von Studien und Theorien aus der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt theoretische Definitionen, die Analyse der Arbeitsmarktsituation, den Vergleich männlicher und weiblicher Stile sowie die kritische Betrachtung der konsensualen Organisation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Führung, Geschlechterrollen, Unternehmenskultur, Kommunikation und die gläserne Decke.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Führung?

Die Unternehmenskultur fungiert als Rahmenbedingung, die maßgeblich darüber entscheidet, welche Managementstile als erfolgreich wahrgenommen und angewendet werden.

Was bedeutet eine "konsensuale Organisation"?

Dies ist ein Organisationsmodell, das soziale Verbundenheit und demokratische Entscheidungsprozesse über traditionelle hierarchische Machtstrukturen stellt.

Warum wird die Social Role Theory herangezogen?

Sie dient dazu, den Mangel an Frauen in Führungspositionen durch die gesellschaftliche Prägung und unterschiedliche Sozialisation von Männern und Frauen zu erklären.

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Details

Title
Unternehmenskommunikation - Frauen und Führung
College
University of Vienna  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Course
Seminar Interne Organisation
Grade
2
Author
Bakk. Andrea Ludwig (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V88792
ISBN (eBook)
9783640102082
ISBN (Book)
9783640113316
Language
German
Tags
Unternehmenskommunikation Frauen Führung Seminar Interne Organisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bakk. Andrea Ludwig (Author), 2008, Unternehmenskommunikation - Frauen und Führung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88792
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