Selfcare. Das Wie und Wozu der Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte


Akademische Arbeit, 2020

69 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

KURZFASSUNG

INHALTSVERZEICHNIS

ABKURZUNGSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 SOZIALPADAGOGISCHER KONTEXT
2.1 EthischeAnforderungenansozialpadagogischeFachkrafte
2.3 DerMenschalsWerkzeug
2.4 BerufucheKontroverseundselbstfursorgucheBedeutsamkeit

3 GESUNDHEITSFORDERNDE FAKTOREN UND HALTUNGEN
3.1 Salutogenese

4 SELBSTFURSORGE
4.2 GRUNDHALTUNGENZURGELINGENDEN SELBSTFURSORGE

5 MOGLICHKEITEN ZUR GELINGENDEN SELBSTFURSORGE
5.2 Praxisberatung
5.4 Abgrenzung
5.5 Humor
5.6 Bewegung
5.7 Natur
5.8 KreativerAusdruck
5.9 Achtsamkeit, Meditation und Gegenwartigkeit

6 RESUMEE

7 AUSBLICK

LITERATURVERZEICHNIS

INTERNETVERZEICHNIS

ANHANG

Kurzfassung

Diese Arbeit soil eine ganzheitliche und fundierte Auseinandersetzung zu dem Thema Selbstfursorge und stabiles Selbstkonzept liefern. Beginnend werden der sozialpadagogische Kontext sowie die Anforderungen und Haltungen der sozialpadagogischen Fachkrafte erlautert werden. Weiteres wird dargelegt werden, warum Selbstfursorge, vor allem in padagogischen Berufen, eine hohe Bedeutsamkeit hat und wie diese gestaltet werden kann. Zudem wird der Begriff Gesundheit definiert sowie das Salutogenese-Konzept aufgezeigt wird, ferner wie sich die Erhaltung der Gesundheit mithilfe von Resilienz betrachten lasst. Zudem werden Begrifflichkeiten wie Selbstwert, Selbstannahme und Selbstwurdigung definiert werden. Erganzend werden diverse und zweckmaftige Moglichkeiten zur gelingenden Selbstfursorge vorgestellt werden, sowie eine Zusammenfassung und ein Ausblick zur Thematik. Diese Arbeit soil einen Beitrag zur Gesundheitsforderung aller Leserinnen und Leser leisten, indem sie dazu befahigt werden, selbstfursorglich mit sich umzugehen.

Abkiirzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Wo soil ich anfangen? Am besten bei deinen zahlreichen Beschaftigungen, denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit dir. [ ..]Du verausgabst dich selbst in ihnen in sinnloser Muhe. [..]Denn was sind die Fruchte von all dem? Sind es nicht blode Spinnweben? Wenn du dein ganzes Leben und Erleben vollig ins Tatigsein verlegst und keinen Raum mehr fur die Besinnung vorsiehst, soil ich dich da loben? Darin lobe ich dich nicht. [.]Ich glaube, niemand wird Dich loben.[..] Wenn du ganz und gar fur alle da sein willst, [. .] lobe ich Deine Menschlichkeit - aber nur, wenn sie voll und echt ist. Wie kannst du aber voll und echt Mensch sein, wenn Du Dich selbst verloren hast? [..] Wenn also alle Menschen ein Recht aufDich haben, dann sei auch Du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. [..] Wie lange schenkst Du alien andern Deine Aufmerksamkeit, nur nicht Dir selber? [..] Alle schopfen aus Deinem Herzen wie aus einem offentlichen Brunnen, und Du selbst stehst durstig abseits? [. ]Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein? Denk also daran: Gonne dich dir selbst. Ich sage nicht: tu das immer. Ich sage nicht: tu das oft. Aber ich sage: tu es immer wieder einmal. Sei, wie fiir alle anderen, auch fur dich selbst da.1

In diesem vielsagenden religiosen Exkurswird Bernhard von Clairvaux (1090-1153) zitiert, welcher sich mit einem Brief an Papst Eugen III. richtet, urn ihn bei seiner Amtsfuhrung und den dadurch entstandenen Strapazen kritisch zu begleiten. Von Clairvaux kann in Anknupfung zum sozialpadagogischen Kontext als Vorreiter der Selbstfursorge betrachtet werden.

Wer mit Menschen arbeitet, hat dieses Berufsfeld bestenfalls gewahlt, weil sie oder er dies gerne tut und das Helfen fur das eigene Leben, sowie fur das der Klientinnen und Klienten, bereichernd wirkt. Und doch liegen in dieser Berufstatigkeit mogliche Gefahren fur das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit. Professionelle Fachkrafte fuhlen die Belastungen der Personen, welche sie begleiten, deren Leid und ebenso deren Freude. Dies kann sich unter Umstanden negativ auf die eigene psychische Gesundheit auswirken. Deshalb ist es notwendig, sich fruhzeitig desgleichen urn die personliche Fursorge zu kummern.2

Urn gelingende sozialpadagogische Arbeit zu leisten, lautet ein Glaubenssatz fur Fachkrafte, mit sich selbst im Einklang sein zu mussen. Jemand, der fursorglich mit sich selbst umgeht, die eigenen Bedurfnisse kennt und personliche Grenzen wahrt, ist bekanntlich eher in der Lage, andere Personen auf Dauer gelingend zu unterstutzen.

Kuberl (2017) formuliert Bezug nehmend darauf, nur wer sich selbst mag, kann andere mogen und ihnen damit helfen. Weiteres schreibt er, dass Hilfe stets mit der Personlichkeit der/des Helfenden in Verbindung steht und Fachkrafte zudem die Balance zwischen guter Selbst- und Nachstenliebe wahren sollen.3

Die Motivation fur diese Arbeit entstand aus diesen Annahmen. Diese Abschlussarbeit soil einen Uberblick uber Moglichkeiten gelingender Selbstfursorge bieten, und vorangehende Gedanken fuhren zu folgender zweigliedriger Fragestellung:

Welche Erkenntnisse im Bereich stabiles Selbstkonzept erscheinen hilfreich und wie kann sich Selbstfursorge im sozialpadagogischen Kontext gelingend gestalten?

Betrachtet man den Menschen ganzheitlich, erkennt man, dass der Mensch nicht nur ein physisches Medium ist, sondern dass er aus Korper, Geist und Seele - also mit psychischem Leben und sozialen Bedurfnissen - besteht,4 welche als Einheit zu betrachten sind. Es sollen alle Facetten dessen bedient werden. Vorliegende Arbeit versucht zu ermitteln, wie Menschen auf alien Ebenen gut fur sich selbst sorgen konnen.

„Pass gut auf dich auf!" ist ein positiv gemeinter Ratschlag, der vermutlich zahlreich gehort sowie selbst gesagt wurde, dennoch wird das „Wie" meist ausgespart. Das Ziel dieser Arbeit ist es, umfassend zu erlautern, wie sich Selbstfursorge gestalten kann. Diese Arbeit soil eine ganzheitliche und fundierte Auseinandersetzung zu dem Thema Selbstfursorge und stabiles Selbstkonzept liefern. Beginnend werden der sozialpadagogische Kontext sowie die Anforderungen und Haltungen der sozialpadagogischen Fachkrafte erlautert werden. Weiteres wird dargelegt werden, warum Selbstfursorge, vor allem in padagogischen Berufen, eine hohe Bedeutsamkeit hat und wie diese gestaltet werden kann. Zudem wird der Begriff Gesundheit definiert sowie das Salutogenese-Konzept aufgezeigt wird, ferner wie sich die Erhaltung der Gesundheit mithilfe von Resilienz betrachten lasst. Des Weiteren werden Begrifflichkeiten wie Selbstwert, Selbstannahme und Selbstwurdigung definiert werden. Erganzend werden nicht nur diverse und zweckmaftige Moglichkeiten zur gelingenden Selbstfursorge vorgestellt werden, sondern ebenso ein Ausblick zur Thematik. Diese Arbeit soil einen Beitrag zur Gesundheitsforderung aller Leserinnen und Leser leisten, indem sie dazu befahigt werden, selbstfursorglich mit sich umzugehen.

Selbstfursorge ist eine umfassende Thematik, welche sich in nahezu alien Lebensbereichen ausleben lasst, demzufolge erlaubt sich die vorliegende Arbeit mit einem Wort ausreichend zu betiteln. Das englische Wort „Selfcare", sinngemaR, der deutschen Ubersetzung ..Selbstfursorge", wurde herangezogen, da die Autorin das engl. Wording aufgrund dessen Ausdruckskraft und Klang favorisiert. Ahnlich dazu wurde eine kursive Schriftart ausgewahlt, urn die emotionale Qualitat des Wortes zu betonen, welches dadurch einfuhlsamer und weniger hart wirkt.

Diese Arbeit ist eine Literaturarbeit. Im 1. Kapitel, der Einleitung, wurde die Motivation anhand des religiosen Exkurses, der Literatur von Baer (2016) und Kuberl (2017) formuliert. Fragestellung, Zielsetzung und Methode wurden aus intrinsischer Natur vorgestellt. lm 2. Kapitel wird der Sozialpadagogische Kontext anhand der Literatur von der Abteilung Jugendwohlfahrt (2013) und der Internationalen Foderation der Sozialarbeiter (2019) vorgestellt werden. Die Begriffe Sozialpadagogik und Soziale Arbeit werden darin mit Hamburger (2012) und Herriger (2000) definiert werden. In den Unterkapiteln werden die ethischen Anforderungen an Fachkrafte mit der International Association of Social Educators (2005), die daraus resultierende Haltung mit Rogers (1991) in/ und Stimmer (2012) sowie die Bedeutsamkeit der individuellen Personlichkeit der Sozialpadagoginnen und Sozialpadagogen insbesondere mit Schlee (2012), Brandon (2006) und Bandura (1986) in Trautner (1992) beschrieben werden. Die sozialpadagogische Relevanz der Selbstfursorge wird im Unterkapitel „Berufliche Kontroverse [...]" mit Schlee (2012), WeilJ (2009) in Gahleitner (2013), Lang (2013), Kubassek (2001) in/ sowie Poulsen (2009) und Schachinger (2005) umfassend dargelegt werden.

Das 3. Kapitel beschaftigt sich eingehend mit gesundheitsfordernden Faktoren und Haltungen, die aufgrund umfassender Belastung in dersozialpadagogischen Praxis notwendig erscheinen. Der Begriff Gesundheit wird von der Weltgesund-heitsorganisation (1946; 1986 uberarbeitet) definiert werden. Erganzend werden das Konzept der Salutogenese von Antonovsky anhand von Lorenz (2005) und Franke (2006) sowie die Resilienz anhand von Gruhl (2011) und Amann (2019) in den Unterkapiteln belichtet werden.

Im 4. Kapitel wird der Begriff Selbstfursorge von verschiedenen Vertretern definiert werden, unter anderem von Dahl (2017) und Kuchenhoff (1999). Zudem wird auf den Ursprung des Selbst, folgend zum Selbstkonzept, mithilfe von Schachinger (2005) und Asendorpf/ Neyer (2012) Bezug genommen werden. Anschlieftend werden die Grundhaltungen zur gelingenden Selbstfursorge mit den fundamentalen Maximen Selbstwert, Selbstannahme und Selbstwurdigung anhand von Asendorpf/ Neyer (2012), Brandon (2006), Schachinger (2005) und Baer (2016) belichtet werden. Ein stabiles Selbstkonzept sowie die Entwicklung dessen, werden mit Schachinger (2005), Naudascher (1983) und Akert/ Aronson/ Wilson (2004) definiert werden.

Das Kapitel 5 bietet Moglichkeiten zur gelingenden Selbstfursorge, welche mithilfe von Poulsen (2009) erlautert werden. Detaillierter werden in den Unterkapiteln neun zentrale Selbstfursorgemoglichkeiten belichtet werden. Beginnend mit Selbstfursorge im sozialpadagogischen Alltag insbesondere von Cassens (2003), Fengler (1998) in/ und Hermann-Stietz (2009), Tausch (2006), Effinger (2009) und Krus (2018) bis hin zum fursorglichen Umgang im Privatleben von Lindenthaler/ Lindenthaler (2012), Jensen (2014), Malinowski (2019) und Tolle (2017).

Im anschlieftenden Resumee werden samtliche Inhalte erfassend und kapitelbezogen zusammengefuhrt werden. In weiterer Folge wird die Forschungs-frage erneut aufgegriffen und beantwortet werden.

Im Kapitel 7 wird ein ganzheitlicher Ausblick zum Thema Selbstfursorge sowie ein kritischer Blickwinkel geboten werden.

2 Sozialpadagogischer Kontext

Urn zu erfassen, fur welche Berufsgruppe diese Schreibarbeit konzipiert wurde, wird im aktuellen Kapitel der sozialpadagogische Kontext umfassend erortert werden.

Soziale Arbeit wird in dieser schriftlichen Darlegung als gemeinsamer Oberbegriff gebraucht werden, dem die Begriffe Sozialpadagogik und Sozialarbeit subsumiert werden.5

Herriger (2000) definiert diese Tatigkeit wie folgt: Soziale Arbeit wird zu einer einfiihlenden und unterstutzenden Lebensweg-Begleitung, die Menschen neue Lebenshorizonte erschlieftt, sie miteinander vernetzt, strukturelles Ruckgrat fur kollektive Prozesse der Selbstbefreiung ist und neue Perspektiven der Umweltgestaltung eroffnet.6 7

Hamburger (2012) beschreibt uberdies, dass sich die Sozialpadagogik mit der Lebenswelt und dem Alltag der Klienten befasst. Sie hat Zustande zu analysieren, Bewertungen zu rekonstruieren sowie Veranderungsmoglichkeiten zu ermitteln.8

Umfassender definiert wird der Begriff Soziale Arbeit vom International Verband der Sozialarbeiter (2014): Soziale Arbeit ist ein praktischer Beruf und eine akademische Disziplin, die den sozialen Wandel und die soziale Entwicklung, den sozialen Zusammenhalt sowie die Starkung und Befreiung der Menschen fordert. Unterstutzt wird dies durch Theorien der Sozialwissenschaften, der Geisteswissenschaften und des indigenen Wissens. Grundsatze der sozialen Gerechtigkeit, der Menschenrechte, der kollektiven Verantwortung und der Achtung der Vielfalt sind fur die Sozialarbeit vong zentraler Bedeutung. Die Soziale Arbeit engagiert Menschen und Strukturen, urn die Herausforderungen des Lebens anzugehen und das Wohlbefinden zu steigern.9

2.1 Ethische Anforderungen an sozialpadagogische Fachkrafte

Erweitert werden die Begriffsbestimmungen der Sozialen Arbeit mit den ethischen Herausforderungen aus dem Katalog der Internationalen Foderation der Sozialarbeiter (2019), welcher beschreibt, dass ethisches Bewusstsein in der Sozialen Arbeit als ein grundlegender Teil der beruflichen Praxis verstanden werden kann. Die Fahigkeit und die Verpflichtung ethisch zu handeln ist ein wesentlicher Aspekt der Qualitat der Dienstleistung, die jenen angeboten wird, welche die Dienste Sozialer Arbeit in Anspruch nehmen.10

Die Tatsache, dass die Loyalitat der Professionellen in der Sozialen Arbeit oft inmitten widerstreitender Interessen liegt, sowie die Tatsache, dass Professionelle in der Sozialen Arbeit einerseits die unterstutzende oder helfende Rolle und andererseits die kontrollierende Rolle ausfullen, den Konflikt zwischen der professionellen Pflicht, die Interessen der Menschen, mit denen gearbeitet wird zu schutzen, gleichermaften den gesellschaftlichen Erfordernissen von Effizienz und Nutzlichkeit gerecht zu werden und die Tatsache, dass die Ressourcen der Gesellschaft begrenzt sind, bringen im sozialpadagogischen Alltag ethische Herausforderungen und Probleme mit sich, die es als Fachkraft professionell zu handhabengilt.11

Urn den Anforderungen der Arbeit gerecht zu werden, braucht es folglich ein umfassendes Kompetenzprofil. Die Basiskompetenzen lauten Eingreifen, Evaluieren und Reflektieren. Die zentralen Kompetenzen setzen sich aus Personlichkeits- und Beziehungskompetenzen, sozialen, kommunikativen, organisatorischen und systemischen Kompetenzen, Entwicklungs- und Lernkompetenzen sowie theoretischem Wissen, methodischer Kenntnisse und kulturellen und kreativen Kompetenzen zusammen. Zudem ist das ethische Bewusstsein eine Notwendigkeit, urn Gleichstellung, Respekt, individuelle Bedurfnisse, Privatsphare, Autonomie, Solidarity und Gerechtigkeit zu wahren.12

2.2 Sozialpadagogische Haltung

Urn den ethischen Anforderungen gerecht zu werden und Beziehungsprozesse im sozialpadagogischen Alltag gelingend gestalten zu konnen, braucht es eine grundsatzliche Haltung der Professionellen, die es dem Menschen gestattet, zu sein.13

Es mussen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Bedrohungen, Strafen und Manipulation vermeiden helfen. Sozialpadagoginnen und -padagogen konnen nach Rogers (1985) zu diesem forderlichen Klima mit Empathie, der unbedingten Wertschatzung und Echtheit beitragen, welche anreihend beschrieben werden.14

Mit dem Begriff Empathie wird das einfiihlende Verstehen, aber auch eine Fahigkeit und Haltung umschrieben, die so grundsatzlich ist, dass sie in vielen Identitatstheorien als Schlussel des Verstehens anderer Menschen (und in der Spiegelung durch andere Menschen als Zugang zu sich selbst) verstanden wird.15

Wertschatzung ist das bedingungsfreie Akzeptieren den Klienten gegenuber. In der Sozialen Arbeit ist die Ansicht gangig, dort anzufangen, wo die Klientin oder der Klient im Augenblick steht. Das Kriterium der bedingungslosen Wertschatzung macht dies griffiger, namlich Klienten in ihrem Menschsein ohne Vorbedingungen zu respektieren, ohne dass deren Handlungen zugleich akzeptiert werden.16

Letzte Definition gilt der Kongruenz, die auch als „Echtheit" bezeichnet wird. Mit diesem Begriff wird die Ubereinstimmung der Gedanken und Gefuhle mit dem, was sprachlich und durch Mimik oder Gestik geauftert wird, bezeichnet. Fachkrafte sollen gegenuber ihren Klienten keine Rolle spielen, weder eine Fassade aufbauen, noch sich hinter dieser verstecken. Gefuhle, die ausgelost wurden, sollen bewusst wahrgenommen werden und den Klienten transparent und in angemessener Weise mitgeteilt werden. Aus Sicht der Gegenubertragung in der Psychoanalyse befahigt dies die Klienten zudem, schrittweise mehr sie selbst zu sein.17

Die vollstandige Grundannahme dieser Haltung fordert nicht nur die Beziehungs-gestaltung in der sozialpadagogischen Praxis, sondern sie unterstutzt zugleich das Gefuhl, mit sich selbst zufrieden zu sein. Wer Empathie, Wertschatzung und Echtheit lebt, beginnt sich selbst weniger zu kritisieren, eigenes Gedankengut anzunehmen, schatzt sich selbst viel mehr und begegnet dem eigenen Dasein authentischer.

2.3 Der Mensch als Werkzeug

Beachtet man die sozialpadagogische Grundhaltung wie im vorangehenden Textabschnitt angefuhrt wurde, erkennt man, dass das Charakteristikum der sozialpadagogischen Fachkraft selbst als wichtiges Instrument in der Praxis angesehenwerdenkann.

Schlee (2012) versteht sozialpadagogische Fachkrafte als „Werkzeuge", welche Emotionen der Klientinnen und Klienten miterleben und eigene verspuren.18

Gleichermaften erlautert Poulsen (2009), dass die Personlichkeit des Einzelnen als ein wichtiges Arbeitsmedium angesehen werden kann.19

Die Abteilung Jugendwohlfahrt (2013) erganzt, dass sozialpadagogische Fachkrafte neben den Eltern und/ Oder moglichen anderen Bezugspersonen eine wichtige Vorbildfunktion fur die Heranwachsenden haben.20

Verknupft man die individuelle Personlichkeit mit der sozialpadagogischen Vorbildfunktion, wird erkannt, dass ein stabiles Selbstkonzept fur die zu betreuenden Kinder und Jugendlichen eine ihnen dienliche Vorlage darstellt.

Branden (2006) bestarkt diese Theorie, indem er schreibt, dass Eltern, oder - wie in diesem Zusammenhang - sozialpadagogische Fachkrafte, mit einem guten Selbstwertgefiihl, die als Rollenmodelle dienen, die beste Voraussetzung fur den Aufbau eines gesunden Selbstwertgefuhls sind.21

Dem beigefugt wird das Beobachtungslernen oder Lernen am Modell gemaft Banduras Lerntheorie (1977) beschildert werden, in welchem die sozial­padagogische Fachkraft als Vorbild bzw. Modell und die zu betreuenden Kinder und Jugendlichen als Beobachterlnnen verstanden werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Beobachterlnnen das Verhalten des Vorbildes bewusst Oder unbewusst annehmen. Man bezeichnet dieses Phanomen mit dem Begriff Nachahmung oder Imitation. Die Angleichung des kindlichen Verhaltens hinsichtlich bestimmter Gewohnheiten an das Verhaltensprofil anderer lasst sich im Laufe der Entwicklung deutlich aufzeigen. Imitation kann sowohl willentlich als auch unwillkurlich erfolgen. Durch die Beobachtung und den daraus resultierenden Konsequenzen werden neue Verhaltensmuster erworben oder bereits vorhandene Verhaltensmuster verandert. Die Bedeutung der Imitation fur die fruhkindliche Entwicklung, insbesondere in der Entstehung des sozialen Lachelns, in den Anfangen der Sprachentwicklung und im kindlichen Rollenspiel, ist schon lange bekannt. Vor allem aber seit Banduras umfangreichen Untersuchungen wird deutlich, dass Beobachtung und Imitation wahrend dergesamten Entwicklung eines Menschen eine wichtige Form des Lernens darstellen. Als gesichert kann gelten, dass uberall dort, wo Personen miteinanderagieren, ein Lernen durch Beobachtung stattfindet.22

Summarisch geht hervor, dass Menschen die Verhaltensweisen anderer imitieren. Erstrebenswert ist, speziell in der Sozialen Arbeit, dass die Modelle bzw. sozialpadagogischen Fachkrafte ein forderliches und von Stabilitat geformtes Selbstkonzept aufweisen, welches fur die Erwachsenen selbst sowie fur die Personlichkeitsentwicklung der zu Betreuenden aufgrund der Imitation dienlich ist. Inwiefern ein stabiles Selbstkonzept von wesentlicher Bedeutung fur den Menschen ist, wird umfassend in Kapitel 4 erlautert werden.

2.4 Berufliche Kontroverse und selbstfiirsorgliche Bedeutsamkeit

Entscheidend fur die Qualitat und Wirksamkeit der padagogischen Arbeit sowie die Annahme positiver Rollenbilder sind die Handlungsfahigkeit und der Elan der Padagoginnen und Padagogen. Schlee (2012) bestatigt, dass letztlich die konkrete Gestaltung derzwischenmenschlichen Beziehungen zahlt, desgleichen verzeichnet er, dass sozialpadagogisches Bemuhen nicht leichtfertig betrachtet werden kann.23

All jene, die Beziehungsarbeit leisten, wissen, dass die sozialpadagogische Praxis oft muhselig und kraftezehrend sein kann.24

Haufig erfahren Fachkrafte, dass sie die selbstgesteckten Anspruche nicht oder nur unzulanglich erreichen konnen. Hierfur gibt es vielfaltige Grunde. Einerseits wirken sich die meist knappen Zeitressourcen ungunstig auf die sozialpadagogische Arbeit aus, zum anderen erfolgen die Lern- und Entwicklungsprozesse selten geradlinig, vielmehr sind sie wiederholt mit Verunsicherungen, Schwierigkeiten, Fragen, Einsichten und Sprungen verbunden, die jeweils sehr individuell erfolgen. Allen Kindern und Jugendlichen zur gleichen Zeit gerecht zu werden, gestaltet sich daher fiir Fachkrafte als schwieriges Unterfangen. In der sozialpadagogischen Praxis gibt es folglich mehrerlei Anlasse fur Irritationen, Missverstandnisse oder Missstimmungen sowie Krankungen. Urn diese Krankungen, Vergeblichkeiten und Differenzen handzuhaben, braucht es ein hohes Mali an Verstandnis, Motivation und Frustrationstoleranz.25

Gahleitner (2013) schreibt, Bezug nehmend auf WeilJ (2009), dass Kinder und Jugendliche im Alltag hautnah zu begleiten, sich der Dramatik ihres Leides wirklich zu stellen und sich mit ihnen gemeinsam damit auseinanderzusetzen, Professionelle in ihren personellen Kompetenzen bis an ihre Grenzen fordert.26

Infolgedessen ist es zentral, dass die Belastungen als Teil der Padagogik gesehen werden und die Beachtung von Regenerationszeiten als Professional bewertet werden muss. Als Ausgleich zum Erleben taglicher Not und deren Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen, mit denen gearbeitet wird, ist die Moglichkeit fur sozialpadagogische Fachkrafte, Familie, Freunde, Hobbys, Bewegung, Liebe und Freudezu erleben, unabdingbar.27

Unumstritten ist bei der Fiille an Anforderungen sicher, dass die padagogische Begleitung, Beratung und Unterstutzung belasteter Kinder und Jugendlicherfur die Fachkrafte eine emotionale Belastung und Herausforderung in der eigenen Personlichkeitsentwicklung bedeutet. Professionellen wird in dieser Arbeit eine immense psychische Stability abverlangt, welche es zu erhalten gilt.28

Durch tiefe Einblicke in personliche Lebensverhaltnisse, Schicksale und Lebenshintergrunde der einzelnen sind sie in besonderem Mafte gefordert, ein professionelles Nahe-Distanz-Verhaltnis zu wahren. Sich einlassen und sich abgrenzen zu konnen, stellt fur Poulsen (2009) einen taglichen Spagat dar, den Fachkrafte durchzufuhren haben. Laut ihr werde die Selbstfursorge oftmals schon wahrend einer sozialpadagogischen Ausbildung vernachlassigt.29

Schachinger (2005) erlautert, dass der Mensch im wechselseitigen Austausch mit der beruflichen und privaten Umgebung einerseits von seinem beruflichen Umfeld gepragt wird, er andererseits mit bestimmten Erfahrungen, Wertehaltungen, Einstellungen, emotionalen Grundmustern, Verhaltensweisen und Glaubenssatzen in die berufliche Umgebung hineingeht und so das bestehende System beeinflusst. Das berufliche Selbstkonzept iibt Einfluss auf die Arbeit aus, wird aber auch von den dortigen Erfahrungsraumen und Moglichkeiten gepragt und geformt. Erfahrungen, die im Berufsleben gemacht werden, bestimmen den Menschen eher als andere Dinge im Leben in seinem Denken, Fuhlen und Handeln. Die Auswirkungen auf den Selbstwert und das Wohlbefinden konnen nachhaltig und einschneidend sein,30 was die Notwendigkeit von Selbstfursorge Weiteres rechtfertigt.

Poulsen (2009) registriert, dass Fachkrafte im sozialen Bereich hohen Anforderungen sowie einer enorm hohen Verantwortung im beruflichen Alltag unterliegen. Die Gefahr auszubrennen ist hoch. Zudem tritt Burnout in der westlichen Industriegesellschaft als zunehmendes Symptom in Erscheinung und kann als „Verschleifterscheinung" der modernen Arbeitswelt definiert werden. Diese Folgeerscheinung von andauernder Uberforderung ist ein schleichender Prozess, von welchem Fachkrafte im sozialen und padagogischen Tatigkeitsfeld besonders gefahrdet sind. Erkennt man die langsam und stetig aufbauende Belastung nicht rechtzeitig, scheint man nicht mehr in der Lage zu sein, die „Notbremse zu Ziehen".31

Eine dazugehorige mogliche Definition fur Burnout liefert Kubassek (2001): Burnout ist ein Zustand spiritueller, mentaler und korperlicher Erschopfung, ohne Hoffnung und Energie, dass sich dies je andern wird.32 Diese Energielosigkeit resultiert aus einer unausgeglichenen Lebensfuhrung, welche typisch fur den Teufelskreislauf „immer nur arbeiten und keine Entspannung" ist.33

Poulsen erfasst ebenfalls, dass Ausbrennen kein unvermeidliches Schicksal darstellt, sondern verhindert und dem aktiv entgegengewirkt werden kann. Gewiss kann auf die fordernden Bedingungen, Strukturen, Anforderungen und Pflichten in Berufs- und Privatleben nicht immer Einfluss genommen werden, zugleich besteht die Moglichkeit, den Blick darauf zu verandern. Mithilfe eines veranderten Fokus sowie sukzessiver Veranderungsprozesse ist es moglich, gesundheitlich undienlichen Uberlastungen gekonnt entgegenzuwirken.34

3 Gesundheitsfordernde Faktoren und Haltungen

Bei der Suche nach Antworten auf die Frage, was den Menschen trotz vielfacher Belastungen und Anforderungen in Beruf und Alltag nicht ausbrennen lasst, hilft ein Blick auf das Konzept der Salutogenese.35 Es bietet hilfreiche Gedanken wie sich Gesundheit betrachtet lasst. Ferner bietet eine ausgepragte Widerstandskraft (sog. Resilienz) Schutz in diversen Belastungssituationen. Die beiden gesundheitsfordernden Faktoren und Haltungen werden in den kommenden Unterkapiteln als unterstutzendes Gedankengut beschrieben werden.

Fur die sozialpadagogische Praxis ist es relevant, gesundheitsforderndes Gedankengut zu hegen sowie die eigene Gesundheit zu schatzen. Viele Kinder und Jugendliche, die in dysfunktionalen Familiensystemen geboren werden, beobachten Krankheit milieubedingt haufig als soliden Lebensbestandteil. Urn eine dienliche Haltung zur Gesundheit zu entwickeln, konnen es sich Sozial-padagoginnen und Sozialpadagogen zum Auftrag machen, Gesundheit als aktives Tun vorzuleben sowie Kompetenzen zu vermitteln.

Urn Gesundheit aber in seiner Vielfalt zu verstehen, wird dieser Begriff einleitend bestimmt werden. Im Jahr 1946 definierte die Weltgesundheitsorganisation WHO (engl. World Health Organization) das Wort Gesundheit als Zustand des volligen korperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen.36

Es ist sehr bedeutsam, dass die Definition nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen charakterisiert, sondern die Komplexitat des Geschehens zulasst.37

Da diese Definition allerdings fur industrialisierte sowie fur weniger entwickelte Lander gleichermaften an Giiltigkeit besitzen soil, und erfolgte Begriffsbestimmung dem nicht standhalten kann, wurde im Jahr 1986 der gesellschaftliche Charakter von Gesundheit adaptiert:38

Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernahrung, Einkommen, ein stabiles Oko-System, eine sorgfaltige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.39

Lippke und Renneberg (2006) erganzen zudem, dass Gesundheit ein dynamischer Prozess ist, d. h. Gesundheit muss immer wieder neu erreicht, wiederhergestellt und aufrechterhalten werden. So, wie das vollkommene Wohlbefinden ein relativer Zustand ist, der auch subjektiv nicht immer erreichbar ist.40

3.1 Salutogenese

Das Modell zentriert auf einen Perspektivenwechsel zum pathologisch orientierten Gesundheitssystem und ruckt die Ressourcen und Potenzialen eines Menschen in derVordergrund.41

Als Gegenbegriff zur Pathogenese wurde das Wort Salutogenese von dem Begrunder Aaron Antonovsky eingefuhrt. Salus bedeutet Gesundheit und Genese bedeutet Entwicklung oder Entstehung. Salutogenese bezeichnet somit die Entstehung von Gesundheit,42 folglich wird dieses heilsame Konzept in vorliegender Arbeit vorgestellt werden.

Das Salutogenese-Konzept geht aus der Gesundheitsdefinierung hervor und fokussiert sich vor allem darauf, dass Gesundheit ein dynamischer Prozess ist. In der Salutogenese geht man davon aus, dass psychosoziale, physische und biochemische Stressoren Spannungszustande beim Menschen auslosen, die man aufzulosen versucht.43

Sie konzentriert sich dabei auf die Frage, welche Faktoren, welche Coping-Ressourcen das Leben zu bewaltigen helfen, und wendet sich zugleich von der negativ besetzten Sicht uber Stressoren ab. Stressausloser konnen als hilfreiche Signale im Leben eines Menschen aufgefasst werden. Bei der Auseinandersetzung mit Stressoren geht es primar darum, wie sie charakterisiert sind und wie dem Individuum im Umgang mit ihnen die Auflosung der infolge entstehenden Anspannung gelingt. Erfolgreiches Coping (d. h. Bewaltigung) besteht darin, individuelle Moglichkeiten zu aktivieren, die in der Situation angemessen sind, um Anspannung zu vermindern.44

Fur den Begrunder der Salutogenese kommt es darauf an, ob Faktoren gefunden werden konnen, die trotz alien gegebenen Widrigkeiten des Lebens gute Ergebnisse und Perspektiven begrunden. Gesundheit und Krankheit bilden in der Salutogenese ein Kontinuum, in welchem wir Menschen uns standig zwischen beiden Polen hin und her bewegen.45

Aaron Antonovsky wurde 1923 in Brooklyn in den USA geboren. Im Institut fur angewandte Sozialforschung, in welchem er nach seinem Studium an der Yale University arbeitete, begann er sich eingehender mit Themen der Medizinsoziologie auseinanderzusetzen. Spater widmete er sich speziellen Themen uber den Zusammenhang zwischen Stressforschung, Gesundheit und sowie Krankheit.46

Es entstand ein neues Konzept, welches die Auffassung vertritt, dass Stressoren nicht grundsatzlich krank machen. Vielmehr entwickelt sich durch die Einwirkung von Stressoren eine psychophysische Anspannung. Dadurch ruckt die psychologische Komponente der individuellen Stressverarbeitung bei unter-schiedlicher dispositioneller Vulnerability in den Vordergrund 47

[...]


1 Von Clairvaux, 12. Jahrhundert, o. S., in: Beyer-Henneberger, 2016, S. 118f.

2 Vgl. Baer,2016, S. 12.

3 Vgl. Kuberl, 2017, S. 119.

4 Vgl. Fankhauser/Fonatsch, 2003, S. 1.

5 Vgl. Stimmer, 2012, S. 13.

6 Vgl. Abteilung Jugendwohlfahrt, 2013, S. 6.

7 Herriger, 2000, S. 179, in: Stimmer, 2012, S. 163.

8 Vgl. Hamburger, 2012, S. 13.

9 Vgl. Internationale Foderation der Sozialarbeiter (IFSW), 2019, URL: www.ifsw.org.

10 Vgl. Ebd.

11 Vgl. Ebd.

12 Vgl. International Association of Social Educators, 2005, S. 16-32.

13 Vgl. Rogers, 1991, S. 301, in: Stimmer, 2012, S. 233.

14 Vgl. Rogers, 1985, S. 20ff., in: Ebd.

15 Vgl. Slimmer, 2012, S.233ff.

16 Vgl. Ebd.

17 Vgl. Ebd.

18 Vgl. Schlee, 2012, S. 12.

19 Vgl. Poulsen, 2009, S.14f.

20 Vgl. Abteilung Jugendwohlfahrt, 2013, S. 31.

21 Vgl. Branden, 2006, S. 79.

22 Vgl. Bandura, 1986, o. S., in: Trautner, 1992, S. 105-116.

23 Vgl. Schlee, 2012, S.1 Iff.

24 Ebd.

25 Vgl. Ebd.

26 Weill, 2009, S. 152., in: Gahleitner, 2013, S. 117.

27 Vgl. Lang, 2013, S. 132ff.

28 Vgl. Ebd.

29 Vgl. Poulsen, 2009, S.14f.

30 Vgl. Schachinger, 2005, S. 221.

31 Vgl. Ebd.,S. 15ff.

32 Vgl. Kubassek, 2001, S. 19, in: Poulsen, 2009, S. 19.

33 Vgl. Poulsen, 2009, S. 19.

34 Vgl. Poulsen, 2009, S. 16f.

35 Vgl. Lippke/Renneberg, 2006, S. 20.

36 World Health Organization, 1946, o. S., in: Franke, 2006, S. 176.

37 Vgl. Lorenz,2005, S.23.

38 Vgl. Franke, 2006, S.175f.

39 Vgl. World Health Organization, 1986, o. S., in: Franke, 2006, S. 176.

40 Vgl. Lippke/Renneberg, 2006, S. 8.

41 Vgl. Lorenz, 2005, S. 31.

42 Vgl. Franke, 2006, S. 157.

43 Vgl. Lorenz, 2005, S. 26ff.

44 Vgl. Ebd.

45 Vgl. Ebd.

46 Vgl. Lorenz, 2005, S. 19.

47 Vgl. Ebd.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Selfcare. Das Wie und Wozu der Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte
Hochschule
Fachhochschule OberÖsterreich Standort Linz
Note
1
Autor
Jahr
2020
Seiten
69
Katalognummer
V888855
ISBN (eBook)
9783346200525
ISBN (Buch)
9783346200532
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstkonzept, Selbstfürsorge, Selfcare, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Haltung, psychische Gesundheit, Salutogenese, Resilienz, Selbstwert, Selbstannahme, Selbstwürdigung, Gesundheitsförderung, Verantwortungsübernahme, Ethik, Bedeutsamkeit der Selbstfürsorge, Entwicklung des Selbst, Work Life Balance, Stress, Abgrenzung, Humor, Bewegung, Natur, Kreativität, Achtsamkeit, Meditation, Gegenwärtigkeit, Grenzen wahren, gelingende Selbstfürsorge, Körper Geist Seele, Glaubenssätze, innere Haltung, Wertehaltung, Pädagogik, Arbeit mit Menschen, Nein sagen, individuelle Persönlichkeit, gesundheitsfördernde Faktoren, Antonovsky, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialarbeit, sozialpädagogische Betreuung, Weg zur Selbstständigkeit, Liebe leben, emotionale Sicherheit, ethische Herausforderungen, Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Loyalität, Rollenkonflikt, Kompetenzprofil, Methodik, Empathie, Wertschätzung, Kongruenz, Persönlichkeit, Imitation, berufliche Kontroverse, Belastung, innerer Frieden, Burnout, Mental, Spirituell, Körperlich
Arbeit zitieren
Carina Ringl (Autor), 2020, Selfcare. Das Wie und Wozu der Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/888855

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