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Selfcare. Das Wie und Wozu der Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte

Title: Selfcare. Das Wie und Wozu der Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte

Academic Paper , 2020 , 69 Pages , Grade: 1

Autor:in: Carina Ringl (Author)

Pedagogy - Social pedagogy
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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, umfassend zu erläutern, wie sich Selbstfürsorge gestalten kann. Diese Arbeit liefert eine ganzheitliche und fundierte Auseinandersetzung zu dem Thema Selbstfürsorge und stabiles Selbstkonzept.

Beginnend werden der sozialpädagogische Kontext sowie die Anforderungen und Haltungen der sozialpädagogischen Fachkräfte erläutert werden. Weiteres wird dargelegt werden, warum Selbstfürsorge, vor allem in pädagogischen Berufen, eine hohe Bedeutsamkeit hat und wie diese gestaltet werden kann. Zudem wird der Begriff Gesundheit definiert sowie das Salutogenese-Konzept aufgezeigt, ferner, wie sich die Erhaltung der Gesundheit mithilfe von Resilienz betrachten lässt. Des Weiteren werden Begrifflichkeiten wie Selbstwert, Selbstannahme und Selbstwürdigung definiert werden. Ergänzend werden nicht nur diverse und zweckmäßige Möglichkeiten zur gelingenden Selbstfürsorge vorgestellt werden, sondern ebenso ein Ausblick zur Thematik. Diese Arbeit soll einen Beitrag zur Gesundheitsförderung aller Leserinnen und Leser leisten, indem sie dazu befähigt werden, selbstfürsorglich mit sich umzugehen.

Wer mit Menschen arbeitet, hat dieses Berufsfeld bestenfalls gewählt, weil sie oder er dies gerne tut und das Helfen für das eigene Leben, sowie für das der Klientinnen und Klienten, bereichernd wirkt. Und doch liegen in dieser Berufstätigkeit mögliche Gefahren für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit. Professionelle Fachkräfte fühlen die Belastungen der Personen, welche sie begleiten, deren Leid und ebenso deren Freude. Dies kann sich unter Umständen negativ auf die eigene psychische Gesundheit auswirken. Deshalb ist es notwendig, sich frühzeitig desgleichen um die persönliche Fürsorge zu kümmern.

Betrachtet man den Menschen ganzheitlich, erkennt man, dass der Mensch nicht nur ein physisches Medium ist, sondern dass er aus Körper, Geist und Seele – also mit psychischem Leben und sozialen Bedürfnissen – besteht, welche als Einheit zu betrachten sind. Es sollen alle Facetten dessen bedient werden. Vorliegende Arbeit versucht zu ermitteln, wie Menschen auf allen Ebenen gut für sich selbst sorgen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 SOZIALPÄDAGOGISCHER KONTEXT

2.1 ETHISCHE ANFORDERUNGEN AN SOZIALPÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE

2.2 SOZIALPÄDAGOGISCHE HALTUNG

2.3 DER MENSCH ALS WERKZEUG

2.4 BERUFLICHE KONTROVERSE UND SELBSTFÜRSORGLICHE BEDEUTSAMKEIT

3 GESUNDHEITSFÖRDERNDE FAKTOREN UND HALTUNGEN

3.1 SALUTOGENESE

3.2 RESILIENZ

4 SELBSTFÜRSORGE

4.1 VOM SELBST ZUR SELBSTFÜRSORGE

4.2 GRUNDHALTUNGEN ZUR GELINGENDEN SELBSTFÜRSORGE

4.3 ENTWICKLUNG DES SELBSTKONZEPTS

4.4 STABILES SELBSTKONZEPT

5 MÖGLICHKEITEN ZUR GELINGENDEN SELBSTFÜRSORGE

5.1 WORK-LIFE-BALANCE

5.2 PRAXISBERATUNG

5.3 UMGANG MIT STRESS

5.4 ABGRENZUNG

5.5 HUMOR

5.6 BEWEGUNG

5.7 NATUR

5.8 KREATIVER AUSDRUCK

5.9 ACHTSAMKEIT, MEDITATION UND GEGENWÄRTIGKEIT

6 RESÜMEE

7 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich das Ziel, ein ganzheitliches Verständnis für die Bedeutung von Selbstfürsorge bei pädagogischen Fachkräften zu entwickeln und aufzuzeigen, wie ein stabiles Selbstkonzept als Grundlage für professionelles und gesundheitserhaltendes Handeln dient.

  • Bedeutung der Selbstfürsorge im sozialpädagogischen Kontext
  • Einfluss von Salutogenese und Resilienz auf die psychische Gesundheit
  • Definition und Entwicklung eines stabilen Selbstkonzepts
  • Konkrete Ansätze zur Stressbewältigung und achtsamen Lebensführung
  • Professionalisierung durch Reflexion und Selbstanbindung

Auszug aus dem Buch

Der Mensch als Werkzeug

Beachtet man die sozialpädagogische Grundhaltung wie im vorangehenden Textabschnitt angeführt, erkennt man, dass das Charakteristikum der sozialpädagogischen Fachkraft selbst wichtiges Instrument in der Praxis angesehen werden kann.

Schlee (2012) versteht sozialpädagogische Fachkräfte als „Werkzeuge“, welche Emotionen der Klientinnen und Klienten miterleben und eigene verspüren. Gleichermaßen erläutert Poulsen (2009), dass die Persönlichkeit des Einzelnen als ein wichtiges Arbeitsmedium angesehen werden kann.

Die Abteilung Jugendwohlfahrt (2013) ergänzt, dass sozialpädagogische Fachkräfte neben den Eltern und/ oder möglichen anderen Bezugspersonen eine wichtige Vorbildfunktion für die Heranwachsenden haben. Verknüpft man die individuelle Persönlichkeit mit der sozialpädagogischen Vorbildfunktion, wird erkannt, dass ein stabiles Selbstkonzept für die zu betreuenden Kinder und Jugendlichen eine ihnen dienliche Vorlage darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung motiviert die Auseinandersetzung mit dem Thema durch einen religiösen Exkurs und leitet die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der Arbeit her.

2 SOZIALPÄDAGOGISCHER KONTEXT: Dieses Kapitel erörtert die spezifischen Anforderungen an Fachkräfte, die Bedeutung ethischen Handelns sowie die Rolle der eigenen Persönlichkeit als Arbeitsinstrument.

3 GESUNDHEITSFÖRDERNDE FAKTOREN UND HALTUNGEN: Hier werden zentrale Konzepte wie die Salutogenese und Resilienz vorgestellt, die als Schutzfaktoren im pädagogischen Alltag dienen.

4 SELBSTFÜRSORGE: Das Kapitel widmet sich der begrifflichen Klärung von Selbstfürsorge und der essenziellen Bedeutung eines stabilen Selbstkonzepts für die psychische Stabilität.

5 MÖGLICHKEITEN ZUR GELINGENDEN SELBSTFÜRSORGE: Es werden praxisnahe Methoden wie Supervision, Achtsamkeit, Bewegung und Naturerleben vorgestellt, um Belastungen im Berufsalltag zu reduzieren.

6 RESÜMEE: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die zugrunde liegende Forschungsfrage.

7 AUSBLICK: Der Ausblick reflektiert gesellschaftliche Diskurse zum Thema Selbstfürsorge und gibt einen Impuls für die nachhaltige Weiterentwicklung der eigenen Haltung.

Schlüsselwörter

Selbstfürsorge, Sozialpädagogik, Burnout-Prävention, Salutogenese, Resilienz, Selbstkonzept, Psychische Gesundheit, Supervision, Achtsamkeit, Stressbewältigung, Identität, Professionelle Haltung, Selbstwertgefühl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der essenziellen Notwendigkeit von Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte, um trotz der hohen emotionalen Belastungen im Berufsalltag psychisch gesund und handlungsfähig zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die ethischen Anforderungen an Fachkräfte, die Konzepte Salutogenese und Resilienz sowie die praktische Anwendung von Selbstfürsorgemethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis dafür zu schaffen, wie Fachkräfte durch ein stabiles Selbstkonzept und gezielte Maßnahmen ihre eigene Gesundheit fördern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit ist als Literaturarbeit konzipiert, die aktuelle fachwissenschaftliche Theorien und Modelle analysiert und auf den sozialpädagogischen Kontext überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Kontext, Gesundheit, Selbstkonzept) sowie in einen umfangreichen Methodenteil mit konkreten Strategien zur Selbstfürsorge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstfürsorge, Resilienz, Salutogenese, Selbstkonzept und Achtsamkeit geprägt.

Warum wird der Begriff "Werkzeug" für die Fachkraft verwendet?

In der Sozialpädagogik dient die eigene Persönlichkeit als wichtigstes Instrument. Daher ist der bewusste Umgang mit der eigenen Verfassung entscheidend für die Beziehungsarbeit.

Wie spielt das Selbstkonzept in die Selbstfürsorge hinein?

Ein stabiles Selbstkonzept ist die Voraussetzung dafür, dass Fachkräfte ihre eigenen Grenzen erkennen und diese wahren, ohne die notwendige professionelle Nähe zu verlieren.

Welche Bedeutung hat die Salutogenese für diese Arbeit?

Die Salutogenese fokussiert sich auf Gesundheitsressourcen. Das Verständnis von Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit hilft Fachkräften, Belastungen konstruktiv zu bewältigen.

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Details

Title
Selfcare. Das Wie und Wozu der Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte
College
University of Applied Sciences Linz
Grade
1
Author
Carina Ringl (Author)
Publication Year
2020
Pages
69
Catalog Number
V888855
ISBN (eBook)
9783346200525
ISBN (Book)
9783346200532
Language
German
Tags
Selbstkonzept Selbstfürsorge Selfcare Sozialpädagogik Soziale Arbeit Haltung psychische Gesundheit Salutogenese Resilienz Selbstwert Selbstannahme Selbstwürdigung Gesundheitsförderung Verantwortungsübernahme Ethik Bedeutsamkeit der Selbstfürsorge Entwicklung des Selbst Work Life Balance Stress Abgrenzung Humor Bewegung Natur Kreativität Achtsamkeit Meditation Gegenwärtigkeit Grenzen wahren gelingende Selbstfürsorge Körper Geist Seele Glaubenssätze innere Haltung Wertehaltung Pädagogik Arbeit mit Menschen Nein sagen individuelle Persönlichkeit gesundheitsfördernde Faktoren Antonovsky Persönlichkeitsentwicklung Sozialarbeit sozialpädagogische Betreuung Weg zur Selbstständigkeit Liebe leben emotionale Sicherheit ethische Herausforderungen Bewusstsein Selbstbewusstsein Loyalität Rollenkonflikt Kompetenzprofil Methodik Empathie Wertschätzung Kongruenz Persönlichkeit Imitation berufliche Kontroverse Belastung innerer Frieden Burnout Mental Spirituell Körperlich wissenschaftliche arbeit zitierfähig
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carina Ringl (Author), 2020, Selfcare. Das Wie und Wozu der Selbstfürsorge für pädagogische Fachkräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/888855
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