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Möglichkeiten der Unterstützung inklusiven Unterrichts mit Hilfe von Lernverlaufsdiagnostik

Titel: Möglichkeiten der Unterstützung inklusiven Unterrichts mit Hilfe von Lernverlaufsdiagnostik

Hausarbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 13,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit geht auf das Thema Diagnostik im Zusammenhang mit gutem inklusiven Unterricht ein. Die folgende Fragestellung wird dabei helfen, die Thematik einzugrenzen und der Hausarbeit einen roten Faden zu geben: "Inwiefern kann guter inklusiver Unterricht mit Hilfe von Lernverlaufsdiagnostik unterstützt werden?" Dabei wird zunächst der inklusive Unterricht betrachtet. Es wird herausgestellt, was guten inklusiven Unterricht ausmacht, welche Faktoren dabei eine wichtige Rolle spielen und wie guter Unterricht zu gestalten ist. Die Rolle der Lehrkraft wird in diesem Zusammenhang ebenfalls untersucht und berücksichtigt.

Im darauffolgenden Kapitel wird auf das Thema Diagnostik in Bezug auf Unterricht eingegangen. Die formative Leistungsdiagnostik beschreibt verschiedene Ansätze, Lernverläufe zu dokumentieren und zu evaluieren. Es wird speziell der Ansatz der Lernverlaufsdiagnostik vertieft und deren Konzepte untersucht. Zuletzt wird noch einmal auf die Wirksamkeit der Lernverlaufsdiagnostik eingegangen. Abschließend wird im Fazit noch einmal auf die Leitfrage eingegangen und es soll festgestellt werden, inwieweit die vorgestellten diagnostischen Maßnahmen den inklusiven Unterricht unterstützen oder sogar verbessern können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist guter inklusiver Unterricht?

2.1 Klassenführung

2.2 Kognitive Aktivierung

2.3 Konstruktive Unterstützung

3. Lernverlaufsdiagnostik

4. Fazit

5. Anhang

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, inwiefern guter inklusiver Unterricht durch den Einsatz von Lernverlaufsdiagnostik wirksam unterstützt werden kann, um individuelle Lernprozesse zu fördern und die Unterrichtsqualität zu sichern.

  • Grundlagen und Qualitätsmerkmale inklusiven Unterrichts
  • Bedeutung der Klassenführung und kognitiven Aktivierung
  • Konstruktive Unterstützung durch Feedback und Fehlerkultur
  • Funktionsweise und Implementierung der Lernverlaufsdiagnostik
  • Verknüpfung von diagnostischen Daten mit individueller Förderung

Auszug aus dem Buch

2.1 Klassenführung

Seidel (2009) macht deutlich, dass die Dimension der Klassenführung (Classroom-Management) auf Unterrichtsstrategien abzielt, die dazu beitragen sollen, dass sich die Lernenden möglichst zeitintensiv mit den Lerninhalten auseinander setzten sollen. Voraussetzung dafür ist natürlich auch, dass der Unterricht reibungslos abläuft und es nicht zu unerwünschten Verhaltensweisen der SuS kommt. Kurz gefasst sagt Seidel, dass eine gute Klassenführung „zur Herbeiführung des erwünschten Verhaltens durch maximale Bereitstellung von aktiver Lernzeit“ dient. Als Basisdimension für guten Unterricht dient die Klassenführung auch zur Prävention von Störungen. Wichtig dabei ist, dass diese Maßnahmen keine Disziplinarmaßnahmen nach Auftreten von Fehlverhalten sein sollen. Vielmehr geht es darum, dass eine präventive Strategie der entscheidende Schritt ist. Diese Strategie führt zur Vermeidung von Störungen und soll demnach proaktiv von der Lehrkraft gesteuert werden (Kunter und Trautwein, 2013).

Klassenführung im inklusiven Unterricht verfolgt ebenso diese Prinzipien, muss aber doch durch pädagogische Mehraufwand an die Lerngruppe angepasst werden. Nach Claßen (2013) sollte die Klassenführung im inklusiven Unterricht bei massiveren Verhaltensproblemen mit der sogenannten Verhaltensmodifikation arbeiten. Das heißt die Lehrkräfte können individuelle Vereinbarungen mit einzelnen SuS ausmachen. In Form von „individuellen Verhaltensverträgen“ oder „Verstärkerplänen“ können gegenseitige Absprachen und Bedingungen festgelegt werden, sowie Belohnungen bei Einhaltung von Regeln erreicht werden. Auch Hoffmann (2013) beschreibt Strategien zur Klassenführung, die sehr gut im inklusiven Unterricht eingebettet werden können. Er geht besonders auf die Prävention ein, indem das Lehrerverhalten eine wichtige Rolle einnimmt. Unterrichtsstörungen sollten von der Lehrkraft durch gesundes und wertschätzendes Klima vermieden werden. Ebenso sollte die Lehrperson bei der Reaktion auf eine Unterrichtsstörung reflektiert und emotionsfrei auf die SuS zugehen. Als weiteren Präventionsansatz erklärt er das Prinzip von einer sogenannten „Schulstation“. Dies ist ein pädagogischer Rückzugsort in einer angenehmeren Atmosphäre. Ziel ist es hierbei, die Eigenreflexion der SuS anzuregen sowie die Deeskalation von Problemsituationen herbeizuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die bildungspolitische Relevanz inklusiver Bildung und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Unterstützung durch Diagnostik vor.

2. Was ist guter inklusiver Unterricht?: Dieses Kapitel beleuchtet zentrale Qualitätsdimensionen wie Klassenführung, kognitive Aktivierung und konstruktive Unterstützung als Basis für effektives Lehren.

2.1 Klassenführung: Hier wird die Bedeutung präventiver Strategien und verhaltensorientierter Ansätze zur Maximierung der aktiven Lernzeit im inklusiven Kontext dargelegt.

2.2 Kognitive Aktivierung: Der Abschnitt erläutert, wie durch anspruchsvolle Aufgabenstellungen eine aktive Auseinandersetzung mit Lerninhalten gefördert werden kann.

2.3 Konstruktive Unterstützung: Dieses Kapitel behandelt die Rolle von Feedback, Fehlerkultur und individuellem Unterrichtstempo als Unterstützung für selbstständiges Lernen.

3. Lernverlaufsdiagnostik: Die Autoren führen in das Konzept der formativen Diagnostik ein und stellen computergestützte Verfahren wie quop vor.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Lernverlaufsdiagnostik einen wertvollen Beitrag zur Individualisierung und Unterrichtsoptimierung leisten kann, sofern sie passgenau implementiert wird.

5. Anhang: Der Anhang beinhaltet eine grafische Darstellung eines Modells zur Wirksamkeit von Feedback.

6. Literaturverzeichnis: Das Literaturverzeichnis listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Grundlagen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Inklusion, Inklusiver Unterricht, Lernverlaufsdiagnostik, Unterrichtsqualität, Klassenführung, Kognitive Aktivierung, Konstruktive Unterstützung, Formative Leistungsdiagnostik, Individuelle Förderung, Feedback, Schulentwicklung, Förderplanung, quop, Bildungsgerechtigkeit, Pädagogische Diagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle von inklusiver Beschulung und der diagnostischen Unterstützung von Lernprozessen im Schulalltag.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Qualitätsmerkmale von Unterricht (Klassenführung, kognitive Aktivierung, konstruktive Unterstützung) und die praktische Anwendung der Lernverlaufsdiagnostik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwiefern der Einsatz diagnostischer Instrumente Lehrkräfte dabei unterstützt, den Unterricht an die individuellen Bedürfnisse heterogener Lerngruppen anzupassen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis aktueller bildungswissenschaftlicher Literatur und Forschungsergebnisse zur Unterrichtsqualität und Diagnostik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung guter Unterrichtsmerkmale und die Vorstellung konkreter diagnostischer Ansätze, insbesondere der Lernverlaufsdiagnostik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Lernverlaufsdiagnostik, Unterrichtsqualität und formative Leistungsdiagnostik.

Welche Rolle spielt die Fehlerkultur bei der konstruktiven Unterstützung?

Eine fehlerfreundliche Kultur wird als essenziell angesehen, da Fehler als nützliche Lerngelegenheiten begriffen und konstruktiv für den weiteren Lernprozess genutzt werden sollen.

Warum wird das "quop"-Verfahren als Beispiel herangezogen?

Das quop-System dient als Beispiel für eine internetbasierte, ökonomische und computergestützte Form der Diagnostik, die unmittelbares Feedback ermöglicht.

Gibt es bereits konkrete Belege für Lernverlaufsdiagnostik im inklusiven Unterricht?

Die Arbeit stellt fest, dass während das quop-Verfahren im Regelunterricht positive Effekte zeigt, der flächendeckende Einsatz in dezidiert inklusiven Klassen noch Entwicklungsbedarf aufweist.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten der Unterstützung inklusiven Unterrichts mit Hilfe von Lernverlaufsdiagnostik
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
13,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V889112
ISBN (eBook)
9783346221544
ISBN (Buch)
9783346221551
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Unterricht Lernlaufdiagnostik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Möglichkeiten der Unterstützung inklusiven Unterrichts mit Hilfe von Lernverlaufsdiagnostik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889112
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Leseprobe aus  18  Seiten
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