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Führt die Akademisierung der beruflich Pflegenden zu einer besseren Versorgungsqualität der Patienten?

Titel: Führt die Akademisierung der beruflich Pflegenden zu einer besseren Versorgungsqualität der Patienten?

Hausarbeit , 2020 , 43 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein Großteil der Länder in Europa sowie Nordamerika und auch in anderen Teilen der Welt hat bereits eine hochschulische Bildung für einen nicht unwesentlichen Anteil des Pflegepersonals umgesetzt. In Deutschland ist diese jedoch noch eine Seltenheit, wodurch Deutschland im internationalen Vergleich zurückliegt.

Die Beweise, dass eine bessere Ausbildung Versorgungsrisiken für Patienten senken häufen sich. Daher muss die Frage gestellt werden, ob professionelle zeitgemäße Pflege ohne eine höhere Quote von Pflegekräften mit akademischer Qualifizierung in der heutigen Zeit noch möglich ist. Lässt sich durch einen gewissen Anteil studierter Pflegekräfte die Versorgungsqualität der Patienten verbessern? Ist die Akademisierung ein notwendiger Schritt für die Professionalisierung der Pflege? Diese Fragen sollen in dieser Arbeit genauer betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Ein- und Abgrenzung

1.3 Definitionen

1.4 Arbeitshypothese

1.5 Angewandte Methode

1.6 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2 Stand der Akademisierung beruflich Pflegender

2.1 Situation in Deutschland

2.1.1 Entwicklung der Ausbildung in der Pflege

2.1.2 Der Weg zum Pflegestudium

2.1.3 Anzahl Pflegekräfte in Deutschland

2.1.4 Bedarf an akademisierten Pflegekräften in Deutschland

2.2 Situation in Europa

2.3 Andere Länder

3 Auswirkungen der Akademisierung von Pflegekräften auf die Versorgungsqualität

3.1 Bachelorabschluss und Patientenoutcome

3.1.1 Bachelorabschluss und Mortalität

3.1.2 Bachelorabschluss und andere „unerwünschte Ereignisse“

3.2 Einfluss von 80% Pflegekräften mit Bachelor of Science

3.3 Bewertung der Ergebnisse

4 Zusammenfassung

4.1 Fazit

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Akademisierung beruflich Pflegender zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität bei Patienten führt. Angesichts des demographischen Wandels, zunehmender Multimorbidität und eines steigenden Fachkräftemangels wird analysiert, inwiefern ein höherer Anteil akademisch qualifizierter Pflegekräfte (Bachelor of Science) messbare Auswirkungen auf Patientenoutcomes wie Mortalität und unerwünschte Ereignisse hat.

  • Historische Entwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland
  • Status quo der Akademisierung im nationalen und europäischen Vergleich
  • Zusammenhang zwischen akademischer Qualifikation und Patientenmortalität
  • Einfluss von Bachelor-Abschlüssen auf „unerwünschte Ereignisse“ in der Versorgung
  • Diskussion der 80%-Quote für akademisch qualifizierte Pflegekräfte nach IOM-Vorgaben

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Bachelorabschluss und Mortalität

In der Studie „Nurse staffing and education and hospital mortality in nine European countries“ (Nurse staffing-Studie) aus dem Jahr 2014 wurde ein Zusammenhang zwischen dem Anteil von Pflegekräften mit Bachelorabschluss, der Anzahl der Patienten pro Pflegekraft und der Patientenmortalität beobachtet. Untersucht wurden Daten aus neun europäischen Krankenhäusern. Die verwendeten Vergleichszahlen zur Sterblichkeitsrate stammte aus den Jahren 2007-2009, da dies die aktuellsten waren, die die Autoren erhalten konnten. Für die Studie nutzte man die Daten von über 50 -jährigen Patienten, die mindestens zwei Tage stationär behandelt wurden und sich einem chirurgischen Eingriff unterzogen. Im Durchschnitt waren sie 68 Jahre alt. Es wurden Daten von 422.730 chirurgischen Patienten ermittelt, von denen innerhalb von 30 Tagen nach der Aufnahme in ein Krankenhaus 1-3% starben. Den niedrigsten Wert erreichte Schweden, die höchste Sterblichkeit wurde in den Niederlanden ermittelt.

Die Qualifizierung der Pflegekräfte wurde mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt, in dem nach dem höchsten akademischen Abschluss der Pflegekraft gefragt wurde. Im Durchschnitt lag die Rücklaufquote bei 62%. Es fielen große Unterschiede zwischen den Ländern und den einzelnen Krankenhäusern innerhalb eines Landes aus. Spanien und Norwegen waren die einzigen Länder, in denen alle Pflegekräfte einen Bachelorabschluss hatten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Themen und Ziele der Arbeit, setzt diese in den Kontext aktueller gesellschaftlicher Probleme und beschreibt die methodischen Parameter.

2 Stand der Akademisierung beruflich Pflegender: Es wird die historische und aktuelle Entwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland sowie die Situation in Europa und anderen Ländern dargestellt und ein Bedarf an akademisierten Kräften abgeleitet.

3 Auswirkungen der Akademisierung von Pflegekräften auf die Versorgungsqualität: Anhand von Studien und Reviews werden konkrete Zusammenhänge zwischen dem Qualifikationsniveau der Pflegenden und verschiedenen Patientenoutcomes analysiert und bewertet.

4 Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden reflektiert und in ein Fazit sowie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Pflegebereich überführt.

Schlüsselwörter

Akademisierung, Pflegekräfte, Versorgungsqualität, Bachelor of Science, Patientenmortalität, Patientenoutcome, Gesundheitswesen, Pflegestudium, demographischer Wandel, Multimorbidität, Berufsausbildung, Pflegeforschung, unerwünschte Ereignisse, Qualifikationsmix, Pflegewissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Akademisierung von Pflegekräften auf die Versorgungsqualität von Patienten in Krankenhäusern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit umfasst die historische Entwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland, den internationalen Vergleich der Akademisierung sowie die Auswertung wissenschaftlicher Studien zu Patientenoutcomes.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu ermitteln, ob eine höhere Akademisierungsquote (insbesondere der Bachelorabschluss) nachweislich zu einer besseren Versorgungsqualität und geringeren Mortalitätsraten führt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine reine Literaturstudie, in der vorhandene internationale Studien, Reviews und Denkschriften systematisch ausgewertet und diskutiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Zusammenhang zwischen dem Anteil von Pflegekräften mit Bachelorabschluss (BSK) und klinischen Parametern wie Sterblichkeit, Wiederaufnahmeraten und unerwünschten Ereignissen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Akademisierung, Pflegekräfte, Versorgungsqualität, Mortalität und Qualifikationsmix.

Wie steht es um die IOM-Forderung einer 80%-Quote für akademisierte Pflegekräfte?

Die Studie diskutiert diese Forderung kritisch und stellt fest, dass zwar ein positiver Zusammenhang besteht, aber eine pauschale 80%-Quote wissenschaftlich noch nicht in allen Aspekten abschließend als kausal belegt ist.

Welche Herausforderungen identifiziert die Autorin für Deutschland?

Neben der langen Zeitdauer bis zum Erreichen hoher Akademisierungsquoten sind die Finanzierung, die Schaffung passender Arbeitsfelder und die Notwendigkeit transparenter politischer Konzepte die größten Hürden.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Führt die Akademisierung der beruflich Pflegenden zu einer besseren Versorgungsqualität der Patienten?
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
43
Katalognummer
V889185
ISBN (eBook)
9783346198754
ISBN (Buch)
9783346198761
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Krankenpflege Akademisierung Studium Bachelor Qualifikation Versorgungsqualität Mortalität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Führt die Akademisierung der beruflich Pflegenden zu einer besseren Versorgungsqualität der Patienten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889185
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Leseprobe aus  43  Seiten
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