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Symptome, Diagnose und Ursachen der Aufmerksamkeitsdefizitstörung. Welche Möglichkeiten der Intervention gibt es?

Titre: Symptome, Diagnose und Ursachen der Aufmerksamkeitsdefizitstörung. Welche Möglichkeiten der Intervention gibt es?

Élaboration , 2020 , 16 Pages

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sciences de la santé - Psychologie de la santé
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit geht es um die Aufmerksamkeitsdefizitstörung. Zuerst wird ihr Erscheinungsbild erläutert, gefolgt von der Festlegung einer Diagnose und den potentiellen Ursachen der Störung. Diese werden im vierten Kapitel diskutiert und der aktuelle Forschungsstand dargelegt. Zuletzt werden Interventionsmöglichkeiten vorgestellt sowie ein Fazit aus den gewonnenen Erkenntnissen gezogen. Dieses beinhaltet, welche Interventionsmöglichkeiten für Pädagog/innen in Frage kommen.

Auch wenn ADS-Kinder häufig Lernschwierigkeiten haben, sind sie doch von durchschnittlicher und auch häufig überdurchschnittlicher Intelligenz- wenn sie mit viel Geduld gefördert werden, können sie diese entwickeln und sogar akademisch tätig werden. Andererseits gibt es leider auch genügend Beispiele von Menschen, die nicht gelernt haben, ihre Impulsivität und ihr Verhalten zu kontrollieren und eine Biographie mit vielen Brüchen aufweisen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erscheinungsbild

3. Diagnose/Ursachen

4. Welche Ursachen werden diskutiert? Forschungsstand

5. Interventionsmöglichkeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Störungsbild der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) aus pädagogischer Perspektive, mit dem Ziel, konkrete Handlungsstrategien für den Unterrichtsalltag in Regelklassen aufzuzeigen.

  • Klinische Symptomatik und Erscheinungsbilder von ADS und ADHS
  • Wissenschaftlicher Forschungsstand zu Ursachen und neurobiologischen Grundlagen
  • Medikamentöse Behandlung im Spannungsfeld zwischen Nutzen und Kritik
  • Pädagogische Interventionsmöglichkeiten und Strukturhilfen im Schulalltag
  • Elternarbeit und Unterstützung bei Hausaufgaben

Auszug aus dem Buch

5. Interventionsmöglichkeiten

Die bekanntesten Interventionsmöglichkeiten sind Verhaltenstherapie sowie Medikation. Medikation durch Stimulanzien wie Methylphenidat (z.B. Ritalin, Medikinet) ist sicher die derzeit verbreiteste Behandlung. Die Diskussion erfolgt sehr emotional. Zum einem kann man davon ausgehen, dass weit mehr Kinder das Medikament erhalten, als sinnvoll erscheint, da einige Kinderärzte nach einer halben Stunde (!) „Diagnose“ bereit sind, ein Psychopharmaka zu verordnen, weshalb auf der einen Seite eine strengere Kontrolle der Abgabe gefordert wird. Eine verantwortungsvolle Diagnose wird in mehreren Stunden erstellt mit Beobachtung des Kindes bei verschiedenen Gelegenheiten. ADS bedeutet eine Einschränkung in mehreren Lebensbereichen- nicht ausschließlich in der Schule!

Befürworter einer breiten Medikation gehen davon aus, dass das Medikament auch für ein Jahr verordnet werden kann- immerhin nehmen 20% der Kinder Medikamente gegen ihre Konzentrationsstörungen nur für ein Jahr ein. Gegner sehen im dem starken Anstieg der Psychopharmaka das Versagen der Gesellschaft ihren Kindern gegenüber. Der weltweite Anstieg zwischen 1990 und 1999 um betrug 700%, 90% des Konsums entfielen auf die USA. Seit 1995 ist die Anzahl der verordneten Tagesdosen in Deutschland in gerade mal 10 Jahren um den Faktor 28 gestiegen. (vgl .Amft, S. 88ff)

Die mittlere Position hat für mich die stichhaltigste Begründung: Es gibt schwere Fälle, an die man ohne Medikation nicht herankommt. Diese Kinder sind durch physische Gegebenheiten oder äußere Erziehungseinwirkung so verbogen worden, dass ihnen ein normales Leben nur durch Psychopharmaka möglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung reflektiert persönliche Erfahrungen aus einem Praxissemester an einer Stadtschule und verdeutlicht die pädagogische Herausforderung im Umgang mit betroffenen Kindern.

2. Erscheinungsbild: Dieses Kapitel definiert ADS und ADHS und beschreibt die Kernsymptome wie Konzentrationsschwäche, Impulsivität und motorische Unruhe im schulischen Alltag.

3. Diagnose/Ursachen: Hier werden genetische Faktoren, hirnphysiologische Aspekte sowie der Einfluss des sozialen Umfelds und die Häufigkeit der Störung diskutiert.

4. Welche Ursachen werden diskutiert? Forschungsstand: Das Kapitel beleuchtet den Stand der Forschung hinsichtlich neurologischer Besonderheiten wie der Durchblutung des Striatums und die Rolle von Neurotransmittern wie Dopamin.

5. Interventionsmöglichkeiten: Dieser Abschnitt bewertet medikamentöse Behandlungen kritisch und stellt ausführliche pädagogische Strategien sowie therapeutische Ansätze zur Unterstützung der Kinder vor.

Schlüsselwörter

ADHS, ADS, Aufmerksamkeitsdefizitstörung, Hyperaktivität, Ritalin, Methylphenidat, Pädagogik, Lernstörungen, Impulskontrolle, Verhaltensauffälligkeiten, Inklusion, Neurobiologie, Schulerfolg, Elternarbeit, Förderstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und beleuchtet sowohl die klinischen Hintergründe als auch die praktischen Anforderungen an den pädagogischen Alltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Symptombeschreibung, Ursachenforschung, die umstrittene Rolle der Medikation sowie konkrete Strategien für Lehrkräfte, um betroffene Kinder in Regelklassen zu fördern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, Pädagogen Hilfsmittel und Ansätze an die Hand zu geben, um ADS-Kindern ein erfolgreiches Lernen im regulären Schulbetrieb zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des Forschungsstandes sowie der Reflexion eigener praktischer Erfahrungen aus einem schulischen Praktikum.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Erscheinungsbild, die neurobiologischen Ursachen sowie ein breites Spektrum an Interventionsmöglichkeiten, von Verhaltenstherapie bis hin zu praktischen Tipps für den Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe ADHS, Medikation, pädagogische Intervention, Lernförderung und Impulskontrolle charakterisieren.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen ADS und ADHS?

Die Autorin stellt heraus, dass ADS-Kinder häufig als „Träumer“ ohne motorische Auffälligkeiten wahrgenommen werden, während ADHS durch eine zusätzliche, ausgeprägte motorische Unruhe gekennzeichnet ist.

Welche Bedeutung hat das „Vier-zu-eins“-Prinzip im Unterricht?

Es ist ein Grundsatz, bei dem das Kind viermal positiv für erwünschtes Verhalten gelobt werden sollte, bevor eine Strafe für Fehlverhalten ausgesprochen wird.

Warum wird der Einsatz von Ritalin kritisch hinterfragt?

Kritikpunkte sind die oft zu schnelle Diagnoseerstellung, der starke Anstieg der Verordnungen in Deutschland sowie die ungeklärten langfristigen Auswirkungen auf das kindliche Gehirn.

Was ist bei der Hausaufgabenbetreuung besonders zu beachten?

Es wird empfohlen, ADS-Kinder in der Anfangszeit eng zu begleiten, eine reizarme Umgebung zu schaffen und Strukturvorgaben zu machen, bis das Kind eine eigenständige Arbeitsweise entwickelt hat.

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Résumé des informations

Titre
Symptome, Diagnose und Ursachen der Aufmerksamkeitsdefizitstörung. Welche Möglichkeiten der Intervention gibt es?
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
16
N° de catalogue
V889287
ISBN (ebook)
9783346220851
Langue
allemand
mots-clé
aufmerksamkeitsdefizitstörung diagnose intervention möglichkeiten symptome ursachen welche
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Symptome, Diagnose und Ursachen der Aufmerksamkeitsdefizitstörung. Welche Möglichkeiten der Intervention gibt es?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889287
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Extrait de  16  pages
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