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Motivation im Schulsport. Auswirkungen von Sportevents

Titre: Motivation im Schulsport. Auswirkungen von Sportevents

Dossier / Travail , 2020 , 32 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Mike Jäpel (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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In der Arbeit wird von der Vorstellung ausgegangen, dass Kinder in der in Schulsportevents dargebotenen Atmosphäre sich als Teil des Geschehens verstehen. Bei Events agieren vielseitig sportlich aktive Kinder mit weniger sportlich aktiven Kindern zusammen. Die affektive Wirkung und die Schaffung eines Wir-Gefühls könnten Kinder anregen und aktivieren, mehr Freude und Spaß am Sportunterricht zu empfinden.

Ein weiterer Motivationsfaktor könnten die Erfolgserlebnisse sein, die sich auf die sofortige Bestätigung der sportlichen Leistung niederschlagen. Für diese Effekte liegen Untersuchungen von Lukowski, Deemter und Achter & Stoll vor, die sich mit den Auswirkungen von Gruppentraining und -wettkämpfen befassen. Folglich hätten Schulsportevents zugleich das Potential, Freude am Sportunterricht zu wecken und gleichzeitig Sporttalente zu fördern. Dafür braucht es Motivation und Volition. Die Willensbildung ist ein Lernprozess, der erheblich durch Motivations- und Kompetenzfähigkeit der Lehrkräfte bestimmt wird. Für diese Effekte von Sportevents und deren nachhaltige Auswirkungen auf den Sportunterricht liegen nach Recherchen bisher nahezu keine Untersuchungen vor.

Damit ergibt sich die Forschungsfrage: Wie wird die Einstellung zum Schulsport durch Spaß an Bewegung bei Sportevents positiv beeinflusst und der Weg für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil gebahnt? Welche Anregungen animieren die Schüler von 7 bis 12 Jahren zur regelmäßigen sportlichen Betätigung?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Fragestellung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Potentiale des Schulsports

2.2 Motivation, Volition und Emotionen

2.3 Motivation durch Sportevents

3 Methodik

4 Ergebnisdarstellung

4.1 Die Auswirkungen von Sportevents auf den Schulsport

4.2 Nutzen für Schulkinder

5 Diskussion

6 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Schulsportevents als Motivationsinstrument, um dem Bewegungsmangel bei Kindern entgegenzuwirken und einen gesundheitsförderlichen Lebensstil nachhaltig zu etablieren.

  • Analyse des Bewegungsverhaltens und gesundheitlicher Defizite bei Kindern.
  • Untersuchung der psychologischen Zusammenhänge zwischen Motivation, Volition und Emotionen im Sport.
  • Evaluierung von Sportevents als erlebnispädagogische Maßnahmen im Schulsport.
  • Bedeutung von Vorbildern und multisensualen Reizen für die Aktivierung von Schülern.
  • Erörterung sportpsychologischer Konzepte zur Steigerung der Sportbegeisterung.

Auszug aus dem Buch

2.3 Motivation durch Sportevents

Im Hinblick auf die pädagogische Orientierung wollen Sportlehrer eine körperliche Grundausbildung vermitteln. Das funktioniert zumeist, wenn den Schülern der Unterricht Spaß macht, d.h. die Kinder sich bewegen und austoben können und der Unterricht ohne Störungen verläuft. Dazu gehört die Einhaltung sozialer Grundregeln unter den Schülern und zwischen Lehrern und Schülern (Balz 2013, 140f; Lange 1984, 97-99).

„Als soziale Regeln bezeichnet man die kulturell und gesellschaftlich festgelegten Normen und Erwartungen, die das Zusammenleben von Menschen regeln.“ (Stangl 2019, ‚soziale Regeln').

Spaß am Sportunterricht zu erzeugen, erfordert sportpsychologische Konzepte. Bräutigam formuliert, „dass Spaß die zentrale Leitidee ist, an der sich Jugendliche bei der Suche nach Lebenssinn orientieren. Spaß suchen sie auch und vor allem im Sport“ (1994, 243).

Gemeinsam Spaß zu haben, fördert das Selbstbewusstsein bei gleichzeitiger Ausbildung von sozialem Verhalten in einer Gruppe bzw. Mannschaft. Für den Sportlehrer ergeben sich Anforderungen in Fragen der Sportpädagogik. Dies betrifft die Ausbildung der „Aktivierungsregulation, Aufmerksamkeitsregulation, Bewegungsregulation, kognitive Fertigkeiten […], Emotionsregulation/ Konfrontationsverfahren, Motivationsregulation, Mannschafts- und Teamentwicklung sowie bei Wettkämpfen unmittelbare Vor- und Nachbereitung“ (Achter & Stoll 2010, 43).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtung des Phänomens Bewegungsmangel als gesellschaftliche Herausforderung und Begründung der Relevanz von Schulsport als präventive Maßnahme.

2 Theoretischer Hintergrund: Fundierte Analyse der entwicklungspsychologischen Bedeutung von Sport sowie der Mechanismen von Motivation, Volition und dem Einfluss von Sportevents.

3 Methodik: Darstellung des methodischen Vorgehens unter Einbeziehung relevanter Fachstudien zwischen 2000 und 2020 zur wissenschaftlichen Herleitung der Arbeit.

4 Ergebnisdarstellung: Analyse der soziokulturellen Wirkweise von Sportevents und deren spezifischer Nutzen für die Steigerung der Sportbegeisterung bei Kindern.

5 Diskussion: Kritische Reflexion der Forschungsergebnisse im Kontext von gesundheitsfördernden Lebensstilen und den Grenzen der Wirksamkeit von Event-Maßnahmen.

6 Ausblick: Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse mit Empfehlungen für künftige empirische Forschungsansätze zur Gestaltung des Schulsports.

Schlüsselwörter

Schulsport, Motivation, Volition, Sportevents, Gesundheit, Bewegungsmangel, Erlebnispädagogik, Kindesalter, Emotionen, Selbstwirksamkeit, Sportunterricht, Prävention, Vorbilder, Gruppenverhalten, Lebensstil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Schulsportevents als Mittel zur Steigerung der Motivation und Förderung eines gesundheitsbewussten Lebensstils bei Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen Bewegungsarmut, Sportpädagogik, psychologische Motivationsfaktoren, die Bedeutung von Erlebnispädagogik sowie den Einfluss von Sportevents auf die Einstellung zum Sport.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss von Spaß an der Bewegung durch Sportevents auf die Einstellung zum Schulsport zu analysieren und Wege aufzuzeigen, wie Schüler zu regelmäßiger Aktivität animiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte theoretische Untersuchung, die Studien und Publikationen der Sportpädagogik und -psychologie vergleicht und analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Motivation und Sportevents sowie eine Ergebnisdarstellung, die den Nutzen und die Wirkungsmechanismen von Sportevents im schulischen Kontext aufzeigt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Schulsport, Motivation, Sportevents, Gesundheit, Bewegungsmangel und Erlebnispädagogik definieren.

Welche Bedeutung haben Vorbilder bei Sportevents für Kinder?

Vorbilder dienen laut Arbeit als Identifikationsfläche und Orientierungshilfe; ihr Auftreten bei Sportevents kann das Interesse der Kinder am Sport erheblich steigern und positive Emotionen verankern.

Können Sportevents auch negative Effekte haben?

Ja, bei unsachgemäßer Durchführung oder unterschwelliger Manipulation kann ein Event laut Autor beim Schüler eine ablehnende Haltung oder Frustration auslösen.

Warum spielt die Erlebnispädagogik eine so große Rolle in der Untersuchung?

Die Erlebnispädagogik wird als essenziell betrachtet, um über den reinen Unterrichtsstoff hinaus emotionale Bindungen und nachhaltige Freude am Sport zu erzeugen, die für eine langfristige Gesundheitsförderung nötig ist.

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Résumé des informations

Titre
Motivation im Schulsport. Auswirkungen von Sportevents
Université
Apollon University of Applied Sciences Bremen
Note
2,0
Auteur
Mike Jäpel (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
32
N° de catalogue
V889443
ISBN (ebook)
9783346210791
ISBN (Livre)
9783346210807
Langue
allemand
mots-clé
Schulsport Motivation Kinder
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mike Jäpel (Auteur), 2020, Motivation im Schulsport. Auswirkungen von Sportevents, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889443
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Extrait de  32  pages
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