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Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten

Titel: Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten

Studienarbeit , 2008 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Miriam Neugebauer (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Innovationen sind das Lebenselixier unserer Gesellschaft. Wir brauchen sie, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und Wachstum und Wohlstand zu sichern.“
Dieser Satz von Tauss hat eine große Bedeutung für viele Unternehmen, sowie für die gesamte Volkswirtschaft. Daher wird der Begriff der Innovation sehr oft gebraucht und auch in den Medien bewusst herausgestellt. Auch die Begriffe Forschung und Entwicklung (FuE) und Invention werden aufgrund ihrer Aktualität oft genannt.
Die Definition dieser Begriffe offenbart jedoch ein Problem. Die Begriffe werden zum Teil willkürlich und sinnentfremdet verwendet. Des Weiteren finden sie auch in anderen wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise der Wirtschaftsge-ographie und –geschichte und der Soziologie, Anerkennung.
Als weiteren Punkt wird die Innovationsforschung genannt. Hierbei soll das Innovationsverhalten des Unternehmers in den Vordergrund gestellt werden. Die Auf-gabe besteht darin, herauszustellen, wie der Unternehmer sich mit dem Innovationsgeschehen auseinandersetzt und wie er sich bei der Durchsetzung von Neuerungen verhält.
Die Messung von Innovationsaktivitäten stellt einen weiteren Problembereich dar. Dabei stellt sich die Frage, welche Messmethoden geeignet sind, um Innovationsgrößen sinnvoll abzubilden und Zusammenhänge mit anderen ökonomischen Größen sichtbar zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Begriff der Innovationen

2.2 Abgrenzung Innovation - Invention

2.3 Begriff der Forschung und Entwicklung (FuE)

3 Innovationsforschung

3.1 Theoretische Ansätze

3.2 Empirische Ansätze

4 Mögliche Indikatoren zur Messung von Innovationsaktivitäten

4.1 Messung durch FuE-Personal

4.2 Messung durch FuE-Ausgaben

4.3 Messung durch Zahl der angemeldeten Patente

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse alternativer Messkonzepte für betriebliche Innovationsaktivitäten, um die bisher oft lückenhafte oder eindimensionale Erfassung dieser Prozesse zu verbessern. Ziel ist es, die Eignung verschiedener quantitativer Indikatoren zu prüfen, die über klassische Maße hinausgehen oder diese in ihrer Aussagekraft ergänzen, um eine präzisere Bewertung der Innovationsstärke von Unternehmen zu ermöglichen.

  • Definition und begriffliche Abgrenzung von Innovation, Invention und FuE
  • Theoretische und empirische Ansätze der Innovationsforschung
  • Messung von Innovationsaktivitäten mittels FuE-Personal
  • Messung von Innovationsaktivitäten mittels FuE-Ausgaben
  • Analyse von Patentdaten als Indikator für Innovationsleistung

Auszug aus dem Buch

4.1 Messung durch FuE-Personal

Eine Möglichkeit zur Messung von Innovationsaktivitäten besteht durch die Zahl des FuE-Personals. Anhand der Anzahl des FuE-Personals wird üblicherweise die relative Innovationsstärke einer Branche oder eines Unternehmens ermittelt. Als Nachteil aufzuführen ist, dass das Abbilden von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mithilfe der Zahl des FuE-Personals unzureichend ist, da es Tätigkeiten in diesem Bereich gibt, die weniger personalintensiv, aber sehr kapitalintensiv sind. Die Kapitalintensität beispielsweise ist somit je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich hoch. Außerdem gibt es Mitarbeiter, die nur teilweise in Forschung und Entwicklung tätig sind.

Dies erschwert die Auswertung, da keine Zahlenangabe nach Köpfen, sondern nach Vollzeitäquivalenten erfolgen soll. Als Vorteil ist zu nennen, dass internationale Vergleiche von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erleichtert werden, da es sich um eine reale Größe handelt und keine Wechselkursschwankungen bestehen. Dabei sind lediglich die unterschiedlichen Jahresarbeitszeiten zu beachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz von Innovationen als Wirtschaftsfaktor ein, skizziert die Problematik unpräziser Begriffsdefinitionen und legt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2 Begriffliche Grundlagen: Hier erfolgt eine theoretische Fundierung durch die Definition der Begriffe Innovation, Invention und Forschung und Entwicklung, wobei auch die Abgrenzungen zwischen diesen Konzepten erläutert werden.

3 Innovationsforschung: Dieses Kapitel beleuchtet den aktuellen Stand der Forschung durch die Gegenüberstellung von theoretischen Modellen, wie dem entscheidungstheoretischen Ansatz, und empirischen Untersuchungsmethoden.

4 Mögliche Indikatoren zur Messung von Innovationsaktivitäten: Im Hauptteil werden praxisnahe Indikatoren wie FuE-Personal, FuE-Ausgaben und Patentstatistiken analysiert, wobei deren jeweilige Stärken und Schwächen bei der Messung von Innovationsaktivitäten diskutiert werden.

5 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der untersuchten Messverfahren für die strategische Unternehmensplanung.

Schlüsselwörter

Innovation, Invention, Forschung und Entwicklung, FuE-Personal, FuE-Ausgaben, Patentstatistik, Innovationsforschung, Innovationsmanagement, Messkonzepte, Technologiemanagement, Innovationsstärke, Prozessinnovation, Produktinnovation, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsmessung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Innovationsaktivitäten messbar machen können, da diese nicht direkt quantifizierbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die begriffliche Klärung von Innovation und FuE, die theoretische Einbettung in die Innovationsforschung sowie die Analyse von Indikatoren wie Personal, Ausgaben und Patenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, alternative Messkonzepte für Innovationsaktivitäten zu bewerten und die Eignung verschiedener Indikatoren kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis bestehender theoretischer Ansätze und empirischer Daten der Innovationsforschung eine systematische Analyse durchführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Messindikatoren wie der Personaleinsatz im FuE-Bereich, die Höhe der FuE-Ausgaben sowie die Analyse von Patentanmeldungen als Maßeinheiten vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Innovation, FuE-Management, Messindikatoren, Patente und Innovationsstärke geprägt.

Warum reicht die Messung über FuE-Personal allein oft nicht aus?

Da es Tätigkeiten im Bereich FuE gibt, die kapitalintensiv statt personalintensiv sind, führt eine reine Zählung des Personals zu verzerrten Ergebnissen bezüglich der tatsächlichen Innovationsleistung.

Welches Problem besteht bei der Verwendung von Patentdaten?

Patentdaten erfassen nicht alle Innovationen, da Unternehmen häufig darauf verzichten, Erfindungen zu patentieren, um eine schnellere Vermarktung ohne Offenlegung zu erzielen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten
Hochschule
Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta-Diepholz-Oldenburg; Abt. Vechta
Veranstaltung
Innovationsmanagement
Note
2,3
Autor
Miriam Neugebauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
21
Katalognummer
V89050
ISBN (eBook)
9783638025409
ISBN (Buch)
9783638933803
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alternative Messkonzepte Innovationsaktivitäten Innovationsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Miriam Neugebauer (Autor:in), 2008, Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89050
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Leseprobe aus  21  Seiten
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