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Ansätze und Methoden zur Schätzung des Marktvolumens

Diffusionsmodelle

Title: Ansätze und Methoden zur Schätzung des Marktvolumens

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Matthias Stukenberg (Author)

Business economics - Operations Research
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit beschäftigt sich vorwiegend mit Diffusionsmodellen. Dazu wird
die generelle Diffusionsforschung mit ihren Kern Komponenten betrachtet. Theorien
von Rogers und Bass werden erläutert, die Rollen von Innovatoren und Imitatoren. Das
Verhalten von Adoptern wird untersucht. In einem großen zweiten Teil werden die
verschiedenen Modelle erläutert die benutzt werden können, um das Marktvolumen
einer Innovation zu schätzen. In einem speziellen Fall wird anhand eines praktischen
Beispiels aufgezeigt, wie die Berechnung von statten geht. In einem letzten Teil wird
ein kurzes Fazit zu diesem Bereich des Marketings gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung

2.1 Marktvolumen

2.2 Diffusionsmodelle

2.2.1 Adopter Einstellung

2.2.2 Netzeffekte

3 Diffusionsmodelle

3.1 Die S-förmige Diffusionskurve

3.2 Die Glockenförmige Diffusionskurve

3.3 Das semilogistische Diffusionsmodell

3.3.1 Beispiel zum semilogistischen Diffusionsmodell

3.4 Das Bass-Modell

3.4.1 Beispiel zum Bass Modell

3.5 Das logistische Diffusionsmodell

3.6 Die Gompertz Funktion

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Seminararbeit zielt darauf ab, die Anwendung von Diffusionsmodellen zur Schätzung des Marktvolumens für Innovationen zu erläutern und deren theoretische Grundlagen sowie praktische Berechenbarkeit zu analysieren.

  • Theoretische Fundierung der Diffusionsforschung nach Rogers und Bass
  • Differenzierung von Adopter-Klassen und Einflussfaktoren auf die Diffusion
  • Vorstellung verschiedener Diffusionsmodelle (S-förmig, glockenförmig, semilogistisch, Bass-Modell, logistisch, Gompertz-Funktion)
  • Praktische Implementierung von Schätzmethoden anhand von Fallbeispielen
  • Kritische Würdigung der Prognosegenauigkeit und Anwendbarkeit von Diffusionsmodellen

Auszug aus dem Buch

3.1 Die S-förmige Diffusionskurve

Diffusionskurven bei Rogers haben immer eine S-Gestalt. Dies ist recht leicht einleuchtend, wenn man sich vor Augen führt, was dies bedeutet.

Es ist die kumulierte Darstellung einer glockenförmigen Diffusionskurve, also stehen diese Modelle nicht im Widerspruch zueinander, sie wählen nur eine andere Darstellungsform.

Am Anfang, beim Start einer Innovation oder der Produkteinführung, sind nur ein paar Innovatoren bereit, die Innovation zu testen. Danach gibt es dann Personen, die nachziehen und die Kurve schnell in die Höhe treiben. Denn es ist ja auch klar, dass am Anfang noch viele Menschen da sind, die die Innovation annehmen können, nachdem schon viele die Innovation angenommen haben, sind nicht mehr so viele Personen da, die das Produkt noch annehmen können, was die Diffusion wieder verlangsamt.

Anders ausgedrückt: Zunächst ist die Innovation noch leicht kommunizierbar, was dann später abnimmt, weil nicht mehr so viele für die Kommunikation aufzufinden sind.

Wenn man hier nun weiß, wie viele Personen zum Kreis der Innovatoren zählen, dann kann man recht einfach das Marktvolumen bestimmen. Nehmen wir an, dass in unserem Zuvor eingeführten Beispiel (HD DVD und Blu-Ray-Disc) die ersten beiden Personen zu den Innovatoren zählen, so ist ein Marktvolumen von 87 Playern zu erwarten. Dies trifft nun entweder nicht für die Bundesrepublik zu, oder es wurde nur ein bestimmter Teilmarkt betrachtet, also sind beispielsweise in Ilmenau Süd-Ost 2 Innovatoren.

Das logistische Modell, die semilogistische Kurve, das exponentielle Modell und auch die Gompertz Funktion sind alle dieser Gestalt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Produktneueinführungen und die Notwendigkeit der Diffusionstheorie zur Schätzung von Marktpotenzialen.

2 Begriffsbestimmung: Definition zentraler Begriffe wie Marktvolumen und Diffusionsmodelle unter Berücksichtigung von Adopter-Typen und exogenen Einflussfaktoren.

3 Diffusionsmodelle: Detaillierte mathematische und grafische Vorstellung verschiedener Modelle zur Modellierung von Diffusionsprozessen und deren praktische Anwendung.

4 Fazit: Kritische Zusammenfassung der Eignung von Diffusionsmodellen für Prognosen im Marketing sowie Herausforderungen bei der Parameterbestimmung.

Schlüsselwörter

Diffusionsmodelle, Marktvolumen, Innovation, Adopter, Innovatoren, Imitatoren, Bass-Modell, S-förmige Diffusionskurve, Gompertz-Funktion, Marketing, Prognose, Produktlebenszyklus, Netzeffekte, Zeitreihenanalyse, Regression.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der mathematischen und theoretischen Modellierung des Diffusionsprozesses von Innovationen, um zukünftige Marktvolumina besser einschätzen zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Diffusionstheorie nach Rogers und Bass, das Verhalten von Adoptern, die Einteilung in Adopter-Klassen sowie die Anwendung verschiedener mathematischer Diffusionsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen mittels Diffusionsmodellen und der Analyse von Adopter-Verhalten das Marktvolumen einer Innovation prognostizieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden theoretische Ansätze aus der Diffusionsforschung sowie Methoden der statistischen Zeitreihenanalyse und nicht-linearen Regression angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung und eine detaillierte mathematische Darstellung verschiedener Modelle, ergänzt durch Fallbeispiele zur praktischen Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Diffusionsmodelle, Marktvolumen, Innovation, Adopter-Klassen, Bass-Modell und Zeitreihenprognose charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Innovatoren und Imitatoren eine so große Rolle?

Die Unterscheidung ist essenziell, da Innovatoren primär durch Massenmedien beeinflusst werden, während Imitatoren maßgeblich auf die soziale Kommunikation mit bereits existierenden Adoptern reagieren.

Welche Rolle spielt das Sättigungsniveau bei den Berechnungen?

Das Sättigungsniveau definiert die obere Grenze des Marktpotenzials, welches für die korrekte mathematische Modellierung und Prognose der S-Kurven unverzichtbar ist.

Was ist die Hauptschwierigkeit bei der Anwendung des Bass-Modells?

Die größte Herausforderung besteht in der korrekten Schätzung der Modellparameter, insbesondere des Anteils von Innovatoren und Imitatoren, was oft einen erheblichen Vorlauf an Marktforschungsdaten erfordert.

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Details

Title
Ansätze und Methoden zur Schätzung des Marktvolumens
Subtitle
Diffusionsmodelle
College
Technical University of Ilmenau  (Witschaftswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Matthias Stukenberg (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V89100
ISBN (eBook)
9783638025614
ISBN (Book)
9783638924825
Language
German
Tags
Ansätze Methoden Schätzung Marktvolumens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Stukenberg (Author), 2006, Ansätze und Methoden zur Schätzung des Marktvolumens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89100
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