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Tagebaurekultivierung unter ökologischen und ökonomischen Aspekten am Beispiel der Lausitz

Titre: Tagebaurekultivierung unter ökologischen und ökonomischen Aspekten am  Beispiel der Lausitz

Epreuve d'examen , 2006 , 138 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Enrico Frohs (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie régionale
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Die Lausitz, das ist die Region beiderseits von Oder und Neiße zwischen der Grenze zu Tschechien und Frankfurt/ Oder, benannt nach dem slawischen Strang der Lusici (Lausitzer), der im 7. Jh. den Raum östlich der Elbe besiedelte“ und sinngemäß Sumpfland bedeutet.
Das Lausitzer Revier zählt als Wirtschaftsregion, die „über 13 Mrd. Tonnen förderfähiger Braunkohle im Tiefland“ besitzt. Seit Beginn des Abbaus ist Braunkohle, auch Schwarzes Gold genannt, ein wichtiger Rohstoff zur Energiegewinnung, der gebraucht und vielseitig genutzt wird. Der Braunkohlebergbau ist ein wichtiges Kapitel der Lausitzer Heimatgeschichte. Früher haben hier tausende ihr tägliches Brot verdient und es geschafft, dass die Lausitz einen Rang als Industriegebiet erreicht hatte. Nicht außer Acht zulassen sind die Folgen des Bergbaus. Die Umsiedlungen der Dörfer, die Umweltbelastung und die Zerstörung der Natur. Quadratkilometerlange Landschaften wurden innerhalb weniger Jahre total umgestaltet. In der Lausitz glichen Tagebaugebiete Mondlandschaften, riesige Flächen wurden bearbeitet, um später wieder rekultiviert zu werden. Ohne menschliches Zutun blieben dort teilweise vegetationsfeindliche, unzugängliche, Wüstenlandschaften ähnliche Gebiete zurück.
Der Tagebau wird immer eine Debatte mit sich führen und solange auch noch künftig Tagebaue, Kraftwerke und andere Industrieanlagen existieren, wird sich die Situation der Landschaftszerstörung nicht ändern. Mit der Rekultivierung gilt es abgebaute Flächen wiederherzustellen und nutzbar zu machen.
Doch wie sah es früher in der Lausitz aus, in wie weit beeinflusste die Braunkohle das Leben der Menschen dort und welche Bedeutung hat die Braunkohle heute?
Wie verlief die Rekultivierung in der Vergangenheit und wie weit ist sie gekommen?
Ist das geplante Konzept für die Rekultivierung in der Lage die Landschaft wieder herzustellen? Wie gestaltet sich die Rekultivierung unter ökonomischen und ökologischen Aspekten?
Der größte Teil der Braunkohle stammt aus dem Tertiär, der Braunkohlezeit, und ist zwischen 10 und 65 Mill. Jahre alt.
Torfmoore, Sumpf- und Bruchwälder mit Pflanzenmassen und einer reichen Tierwelt beherrschten damals das Braunkohlegebiet. Mammutbäume, Sumpfzypressen, Wasserlilien, Farne, Stechpalmen- oder Magnoliengewächse sind die Pflanzen, die ein abwechslungsreiches Bild boten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehung der Braunkohle

3. Chronologische Übersicht über den Ablauf des Bergbaus und der Förderung in der Lausitz

4. Die Folgen des Tagebaus für Natur und Mensch

4.1. Das Wasser

4.2. Die Kippen

4.3. Die Kohleveredlung in der DDR

4.4. Die Umsiedlungen

5. Rekultivierung unter ökonomischen und ökologischen Aspekten

5. 1. Definition und Betrachtungsweisen des Begriffs Rekultivierung

5.2. Entwicklung der Rekultivierung von 1900 – über die DDR – bis heute

5.3. Die Kostenplanung für die Rekultivierung

5. 4. Die Gesetze für die Rekultivierung

5.5. Neuer Bergbau – Neue Technik und Neue Landschaft – Neue Pläne

5.5.1. Wasser

5.5.2. Emissionen und Immissionen

5.5.3. Das Deponieren von Asche und Gips

5.5.4. Halden

5.5.5. Ufergestaltung

5.5.6. Straßen und Wege

5.5.7. Biotopgestaltung

6. Einblicke in die Lausitz

7. Fazit

8. Sachworterklärungen

9. Anlagen

9.1. Bilder und Übersichtskarten zur Entstehung und Entwicklung des Bergbaus in der Lausitz

9.2. Bilder und Übersichtskarten über die Folgen des Bergbaus in der Lausitz

9.3. Bilder und Übersichtskarten über die Rekultivierung des Bergbaus in der Lausitz

10. Literaturverzeichnis (Text und Abbildungen)

10.1. Literaturverzeichnis (Abbildungen, Bilder und Karten (ohne Text))

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Braunkohlebergbaus in der Lausitz sowie dessen tiefgreifende Auswirkungen auf Mensch und Natur. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Rekultivierungsmaßnahmen unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten gestaltet werden können, um eine nachhaltige Bergbaufolgelandschaft zu etablieren.

  • Historische Entwicklung des Braunkohlebergbaus in der Lausitz seit dem 18. Jahrhundert.
  • Soziale und ökologische Konsequenzen, insbesondere durch Umsiedlungen und Umweltbelastungen.
  • Theoretische Grundlagen und Praxis der Rekultivierung und Renaturierung.
  • Die Rolle moderner Technik bei der Landschaftsgestaltung und ökologischen Sanierung.
  • Kostenplanung und gesetzliche Rahmenbedingungen für Sanierungsprojekte.

Auszug aus dem Buch

4.4. Die Umsiedlungen

Am Begin des Abbaus der Braunkohle, dachte niemand daran ein Haus, geschweige denn ein Dorf wegzureißen, um weiter abbauen zu können. Zur damaligen Zeit war die Braunkohleförderung anders geregelt.

Es bestand seit dem „Wiener Kongress 1815, mit Ausnahme einiger Enklaven, ein kursächsisches Mandat von 1743, das die Kohlegewinnung weitgehend an das Grundeigentum band.“

Im Grunde musste ein Grundeigentum bestehen um die Braunkohle abbauen zu dürfen. Das setzte natürlich eine gründliche Besichtigung und Erforschung der Lagerstätten voraus. Natürlich entstanden auch dort schon wirtschaftlich gute Unternehmen, doch Umsiedlungen nahm man aus Kostengründen bis 1922 in der Lausitz nicht vor.

1922 folgte dann die erste durch den Braunkohlebergbau bedingte Teilumsiedlung in der Lausitz, die Teilortsverlegung von Sauo (nordwestlich von Senftenberg) bis 1925 waren davon 40 Einwohner betroffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Lausitz als Industrieregion und Definition der Problematik von Bergbau, Naturzerstörung und Rekultivierung.

2. Entstehung der Braunkohle: Erläuterung der geologischen Prozesse der Braunkohlebildung und der spezifischen Entstehung der Flöze im Muskauer Faltenbogen.

3. Chronologische Übersicht über den Ablauf des Bergbaus und der Förderung in der Lausitz: Detaillierte historische Nachzeichnung der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Abbaus von 1706 bis in die Nachwendezeit.

4. Die Folgen des Tagebaus für Natur und Mensch: Analyse der massiven Eingriffe in den Wasserhaushalt, der Kippenproblematik, Umweltverschmutzung und der sozialen Folgen durch Zwangsumsiedlungen.

5. Rekultivierung unter ökonomischen und ökologischen Aspekten: Untersuchung der verschiedenen Strategien, Gesetze und Kosten für die Wiederherstellung und Neugestaltung der Bergbaufolgelandschaften.

6. Einblicke in die Lausitz: Vorstellung aktueller Projekte der Rekultivierung, insbesondere des Lausitzer Seenlandes und industrieller Denkmäler als touristische Ziele.

7. Fazit: Kritische Reflexion der erreichten Fortschritte in der Sanierung sowie ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Braunkohle und die Lebensqualität in der Region.

Schlüsselwörter

Lausitz, Braunkohlebergbau, Rekultivierung, Wiedernutzbarmachung, Tagebau, Umsiedlung, Landschaftsgestaltung, Renaturierung, ökologische Aspekte, ökonomische Aspekte, Bergbaufolgelandschaft, Lausitzer Seenland, Braunkohleindustrie, Braunkohleförderung, Umweltbelastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Ambivalenz des Braunkohlebergbaus in der Lausitz, der einerseits wirtschaftliche Grundlage war, andererseits jedoch massive ökologische und soziale Zerstörungen verursachte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Förderung, den ökologischen Folgen für Boden und Wasser, den sozialen Auswirkungen auf die Bevölkerung durch Umsiedlungen sowie den modernen Strategien der Rekultivierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, wie die Region den Wandel von einer devastierten Bergbaufläche hin zu einer neuen, wirtschaftlich und ökologisch nutzbaren Kulturlandschaft vollzieht.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Autorin kombiniert historische Dokumentation, statistische Auswertungen der Fördermengen und Flächeninanspruchnahmen sowie eine inhaltliche Auseinandersetzung mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und Sanierungskonzepten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Historie des Abbaus, eine detaillierte Betrachtung der Umwelt- und Sozialfolgen sowie eine umfangreiche Untersuchung der Rekultivierungsgesetze und -konzepte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lausitz, Braunkohlebergbau, Rekultivierung, Umsiedlung, Bergbaufolgelandschaft und Renaturierung.

Warum spielt die Wasserwirtschaft eine so entscheidende Rolle für die Rekultivierung?

Durch die großflächige Grundwasserabsenkung während des Tagebaus entstanden massive ökologische Defizite; die Flutung der Restlöcher und die Regulierung des Wasserhaushalts sind daher grundlegend für die Stabilität und ökologische Erholung der Region.

Was ist das "Lausitzer Seenland" in diesem Kontext?

Es ist das größte Sanierungsprojekt der Region, bei dem ehemalige Tagebaue geflutet und zu einer zusammenhängenden Kette von Seen umgewandelt werden, um neue touristische und ökologische Potenziale zu erschließen.

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Résumé des informations

Titre
Tagebaurekultivierung unter ökologischen und ökonomischen Aspekten am Beispiel der Lausitz
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
2,0
Auteur
Enrico Frohs (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
138
N° de catalogue
V89233
ISBN (ebook)
9783638026239
Langue
allemand
mots-clé
Tagebaurekultivierung Aspekten Beispiel Lausitz Tagebau
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Enrico Frohs (Auteur), 2006, Tagebaurekultivierung unter ökologischen und ökonomischen Aspekten am Beispiel der Lausitz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89233
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