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Von der großen Ernte, der Herde und ihren Hirten - Mt 9, 35-38

Title: Von der großen Ernte, der Herde und ihren Hirten - Mt 9, 35-38

Exegesis , 2007 , 19 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Christian Kalis (Author)

Theology - Biblical Theology
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Betrachtungen über einen Teil der Perikope zum 11. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr A):

MT 9,35-38

Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer und lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Dann spricht er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. ALLGEMEINE EINLEITUNG

1.1. HINFÜHRUNG

1.2. VERFASSER

1.3. GATTUNG

1.4. ENTSTEHUNGSORT, ENTSTEHUNGSZEIT

1.5. „SITZ IM LEBEN“

1.6. FRAGESTELLUNG

2. HAUPTTEIL

2.1. „WIE SCHAFE, DIE KEINEN HIRTEN HABEN.“

2.2. „DIE ERNTE ZWAR IST GROß, DIE ARBEITER ABER SIND WENIGE.“

2.3. „BITTET NUN DEN HERRN DER ERNTE, DASS ER ARBEITER AUSSENDE IN SEINE ERNTE!“

3. SCHLUSS – IN UNSERER ZEIT

3.1. DIE KIRCHE ALS ACKER GOTTES

3.2. DIE KIRCHE ALS DIE HERDE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Proseminararbeit untersucht exegetisch die Perikope Mt 9,35-38, um das Wirken Jesu im Kontext der Metaphern von der Ernte und der hirtenlosen Herde zu beleuchten und deren Bedeutung für den missionarischen Auftrag der Kirche zu ergründen.

  • Exegese der matthäischen Textstelle Mt 9,35-38
  • Analyse der Hirtensymbolik in Bezug auf das Volk Israel
  • Bedeutung der Erntemetaphorik für das missionarische Handeln
  • Die Rolle des Gebets um Arbeiter in der Ernte Gottes
  • Aktualisierung der biblischen Bilder für das Selbstverständnis der modernen Kirche

Auszug aus dem Buch

2.1. „WIE SCHAFE, DIE KEINEN HIRTEN HABEN.“

An zwei Stellen berichtet Mt vom Mitleid Jesu über den Zustand des Volkes mit fast gleichem Wortlaut: 9,36 und 14,14 schildern, wie er Anteilnahme hatte. Damit wird Jesus auch charakterisiert, seine Sorge gilt der Herde, mit der „nur das Gottesvolk Israel gemeint sein“ kann, das umherirrt, „weil der rechten religiösen Führung entbehrend, wie eine Schafherde ohne Hirt“. Schon der Prophet Jeremia klagt mit einem ähnlichen Bild über den Zustand des Volkes: „Israel ist ein versprengtes Schaf, das Löwen verscheucht haben. Zuerst hat der König von Assur es gefressen, und nun zuletzt hat Nebukadnezar, der König von Babel, ihm die Knochen abgenagt“ (Jer 50,17).

Was Jesus auf seiner Wanderung gesehen hat beim Blick auf die äußere Lage und vor allem auf die seelische Verfassung des Volkes, das bringt er in einem ergreifenden Stimmungsbild zum Ausdruck. Schafe, die keinen Hirten haben, werden von wilden Tieren angefallen und abgehetzt; sie geraten in Dorngestrüpp und zerreißen sich das Fell, sie finden keinen Weideplatz und brechen schließlich entkräftet und erschöpft zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. ALLGEMEINE EINLEITUNG: Dieser Abschnitt ordnet den Text in den liturgischen Kontext ein, behandelt Fragen zur Autorenschaft und Gattung sowie den historisch-kulturellen Hintergrund der Entstehungszeit.

2. HAUPTTEIL: Hier erfolgt die exegetische Analyse, wobei insbesondere die biblische Hirtensymbolik, die Dringlichkeit der „Ernte“ und die Bedeutung der Aufforderung zum Gebet um Arbeiter detailliert untersucht werden.

3. SCHLUSS – IN UNSERER ZEIT: Der Schlussteil überträgt die biblischen Motive auf die heutige Kirche, indem er sie als „Acker Gottes“ sowie als „Herde“ unter der Führung Christi und seiner Nachfolger beschreibt.

Schlüsselwörter

Matthäus-Evangelium, Exegese, Perikope, Jesus Christus, Hirtenamt, Herde, Ernte, Evangelium, Mission, Jünger, Jüngerschaft, Israel, Gottesvolk, Kirchenverständnis, biblische Metaphorik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse der biblischen Stelle Matthäus 9,35-38, in der Jesus die Volksmengen wie Schafe ohne Hirten sieht und seine Jünger aufruft, für Arbeiter in der Ernte Gottes zu beten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Mitleid Jesu mit dem Volk, die biblische Metaphorik von Ernte und Hirten sowie der missionarische Sendungsauftrag der Jünger und der Kirche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Untersuchung des Textes das Verständnis Jesu für die seelische Not der Menschen aufzuzeigen und die daraus resultierende Notwendigkeit der Nachfolge und des Gebets in der heutigen Kirche herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine exegetische Methode angewandt, die sich auf die Analyse des Wortlauts, die traditionsgeschichtliche Einordnung und den Vergleich mit anderen biblischen Zeugnissen stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Interpretation des Bildes der hirtenlosen Schafe, die Deutung der Erntemetapher als Dringlichkeit der Mission und die Analyse des Gebetsaufrufs an die Jünger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Matthäus-Evangelium, Hirtensymbolik, Ernte, Mission, Nachfolge und das Selbstverständnis der Kirche charakterisiert.

Welche Rolle spielt die „Zwei-Quellen-Theorie“ in dieser Arbeit?

Die Theorie dient als methodischer Rahmen, um die Abhängigkeiten zwischen den Evangelien zu verstehen und die spezifische Komposition des Matthäus-Textes sowie die Verwendung der Logienquelle Q einzuordnen.

Wie wird das Bild des Hirten auf die heutige Kirche bezogen?

Der Autor verknüpft das biblische Hirtenbild mit dem bischöflichen und priesterlichen Amt, wobei die Bischöfe und Priester als Stellvertreter des „Guten Hirten“ Christus verstanden werden.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit des Gebets?

Der Autor argumentiert, dass die Erntearbeit zwar eine menschliche Aufgabe ist, die Arbeiter jedoch allein durch Gott berufen und gesandt werden, weshalb das Gebet als Voraussetzung für den Erfolg des Heilswerks gilt.

Welchen Bezug stellt der Autor zum Alten Testament her?

Der Autor verweist auf alttestamentliche Propheten wie Jeremia und Ezechiel, die das Bild der hirtenlosen Schafe bereits nutzten, um die religiöse Orientierungslosigkeit des Volkes Israel zu beschreiben.

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Details

Title
Von der großen Ernte, der Herde und ihren Hirten - Mt 9, 35-38
College
Hochschule Heiligenkreuz  (Biblische Wissenschaften)
Course
Proseminar Bibelwissenschaftliche Methoden
Grade
sehr gut
Author
Christian Kalis (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V89253
ISBN (eBook)
9783638037822
ISBN (Book)
9783638934787
Language
German
Tags
Ernte Herde Hirten Proseminar Bibelwissenschaftliche Methoden Acker Berufung Arbeiter Weinberg Vatikanisches Konzil Bibel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Kalis (Author), 2007, Von der großen Ernte, der Herde und ihren Hirten - Mt 9, 35-38, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89253
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