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Kinder und Jugendliche in einer veränderten Gesellschaft und medialen Einflüssen

Anforderungen an eine zeitgemäße Schulpädagogik

Title: Kinder und Jugendliche in einer veränderten Gesellschaft und medialen Einflüssen

Examination Thesis , 2007 , 86 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Markus Daubner (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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„Kinder sind Zukunft“ – doch wie sieht es mit der Gegenwart aus? Kinder und Jugendliche leben in globalisierten gesellschaftlichen Strukturen, die einem immer schneller voranschreitenden Wandel unterliegen. Dieser Wandel reicht bis in die Familie hinein.
Die dortigen traditionellen Strukturen wurden längst aufgebrochen und durch neue patchworkartige Verhältnisse ersetzt. Dies wirkt sich auch auf sozial-gesellschaftlicher Ebene aus, was an einer veränderten Werteerziehung und einem veränderten Wertebewusstsein empirisch belegt werden kann. Das alles unter dem immer größer werdenden Einfluss einer vielfältigen Medienlandschaft.
Diese Arbeit fasst Ursachen zusammen und nennt Gründe für die veränderte Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Die daraus entstehenden Fragen für eine zeitgemäße Schulpädagogik sollen anhand ausgewählter Beispiele beantwortet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Gesellschaft im Wandel

1.1. Historische Retrospektive

1.1.1. Die Nachkriegsjahre bis 1960

1.1.2. Gesellschaft in Westdeutschland zwischen 1960 und 1980

1.1.3. Gesellschaftlicher Wandel: 1980 bis zur Gegenwart

1.2. Zusammenfassung

2. Kinder und Jugendliche in ihrer gegenwärtigen Lebenswelt

2.1. Mangelerziehung von Kindern und Jugendlichen

2.2. Wertewandel vs. Werteverfall

2.2.1. Wertbewusstsein vs. Wertvolles Handeln

2.2.2. Werte und Medien

3. Medialer Einfluss auf Kinder und Jugendliche

3.1. Fernseher

3.1.1. Beispiele positiver Auswirkungen von Fernsehkonsum

3.1.2. Beispiele negativer Auswirkungen von Fernsehkonsum

3.2. Computer (offline)

3.2.1. Positive Nutzungsmöglichkeiten

3.2.2. Negative Auswirkungen

3.3. Internet

3.3.1. Nutzungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

3.3.2. Das Internet und seine negativen Auswirkungen

3.4. Handy

3.5. Zusammenfassung: Katharsis vs. Stimulans

4. Schule in der Gegenwart

4.1. Eine Bestandsaufnahme

4.2. Neue Methoden des Unterrichts

5. Medienerziehung in der Schule

5.1. Aufgaben schulischer Medienerziehung

5.2. Konzepte zum kritischen Umgang mit Medien

5.2.1. Medienpädagogisch orientierte Konzeption (G. Tulodziecki)

5.2.2. Integrative Medienerziehung in der Hauptschule (D. Spanhel)

5.3. Beispiele der Schul- und Unterrichtspraxis

5.3.1. Außerunterrichtliche Arbeitsmöglichkeiten am Computer

5.3.2. Unterrichtsprojekt zur Medienerziehung (Klasse 9)

6. Resümee/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 50 Jahre und deren Auswirkungen auf die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Das primäre Ziel besteht darin, den soziokulturellen Wandel zu analysieren und aufzuzeigen, wie mediale Einflüsse – insbesondere durch Fernsehen, Computer, Internet und Handy – den Schulalltag verändern und welche pädagogischen Konzepte notwendig sind, um mediale Kompetenzen zu fördern.

  • Gesellschaftlicher Wandel und Werteentwicklung
  • Einfluss moderner Medien auf Verhalten und Entwicklung
  • Herausforderungen für die zeitgemäße Schulpädagogik
  • Kritischer Medienumgang als pädagogische Aufgabe
  • Praxisbeispiele zur Förderung von Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

Die Nachkriegsjahre bis 1960

Beginnend mit der Nachkriegszeit fanden sich die heutigen Ur-Großeltern und Großeltern in einer schwierigen bis aussichtslosen Situation wieder. Tausende Städte und Dörfer waren zerstört, die Infrastruktur war nahezu nicht mehr vorhanden und die Industrie und deren Produktion waren beinahe vollständig zum Erliegen gekommen. Familien waren durch den Krieg auseinander gerissen worden. Zumeist waren es die Väter, die entweder in Gefangenschaft saßen oder gefallen waren. So mussten die Frauen die Rolle der Männer mit übernehmen. Man lebte mit den Verwandten und anderen Familien auf engstem Raum in teils schwer beschädigten Wohnungen. Es gab kaum Arbeit und an allen Ecken und Enden fehlte es an lebensnotwendigen Gütern, wie Lebensmitteln und Medikamenten.

Die Kinder und Jugendlichen waren von den Folgen des Krieges traumatisiert. Teilweise verwaist und ohne Hoffnung auf Besserung lebten sie unter widrigsten Umständen in den Städten und Dörfern. Unter der Bevölkerung allgemein herrschten Verzweiflung und Desorientierung. Ähnliches schreibt auch Elisabeth Höhn: „Hunger, Not, Elend, Trümmer, hamstern, Schwarzmarkt, Kriminalität, tiefste Hoffnungslosigkeit kennzeichneten den Alltag. Die Menschen lebten unter uns heute kaum vorstellbaren Bedingungen, Jugendliche nicht anders als Erwachsene. Jeder war sich selbst der Nächste. Solidarität, soziales oder politisches Engagement standen weder bei Erwachsenen noch bei Jugendlichen hoch im Kurs. Das Ende des Dritten Reiches und die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht hatten viele verunsichert und ihnen die Orientierung erschwert. Die den Jugendlichen zugeschriebenen Gefühle waren auch in der Gesamtbevölkerung vorhanden. Sie stellten ein Lebensgefühl der Nachkriegszeit dar und bedingten ein ausgeprägtes Sicherheitsstreben in den fünfziger Jahren.“ (HÖHN 2003, S. 114)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gesellschaft im Wandel: Das Kapitel bietet eine historische Retrospektive der gesellschaftlichen Entwicklung von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart und analysiert den soziokulturellen Wandel.

2. Kinder und Jugendliche in ihrer gegenwärtigen Lebenswelt: Hier wird die aktuelle Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf Probleme wie Mangelerziehung und Wertewandel.

3. Medialer Einfluss auf Kinder und Jugendliche: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen verschiedener Leitmedien wie Fernsehen, Computer, Internet und Handy auf das Verhalten und die psychische Entwicklung junger Menschen.

4. Schule in der Gegenwart: Es wird eine Bestandsaufnahme der heutigen Schulsituation vorgenommen und der Bedarf an neuen, prozessorientierten Unterrichtsmethoden zur Kompensation medialer Reize diskutiert.

5. Medienerziehung in der Schule: Das Kapitel erläutert Aufgaben und konkrete Konzepte zur Integration der Medienerziehung im Schulalltag sowie praxisorientierte Beispiele.

6. Resümee/Ausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer adäquaten moralischen Erziehung sowie einer aktiven Auseinandersetzung von Schule und Elternhaus mit der medialen Realität.

Schlüsselwörter

Medienerziehung, Medienkompetenz, Gesellschaftlicher Wandel, Schulpädagogik, Jugendkultur, Wertebewusstsein, Fernsehkonsum, Computernutzung, Internetgefahren, Sozialisation, Medienpädagogik, Erziehungsnotstand, Gewaltprävention, Projektunterricht, Medienintegration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich die Gesellschaft in den letzten 50 Jahren verändert hat und welche Konsequenzen dieser Wandel, insbesondere durch den massiven Medieneinfluss, für die Lebenswelt und Erziehung von Kindern und Jugendlichen hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen den gesellschaftlichen Wertewandel, den Einfluss verschiedener Leitmedien (Fernsehen, Internet, PC, Handy), die Problematik von Erziehungsdefiziten sowie die Rolle der Schule bei der Vermittlung von Medienkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen soziokulturellem Wandel, Medienkonsum und kindlichem Verhalten zu verstehen und aufzuzeigen, wie ein kritischer, pädagogisch begleiteter Umgang mit Medien im schulischen Kontext gefördert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien (z.B. JIM- und KIM-Studien, Shell Jugendstudie, Polizeiliche Kriminalstatistik) und der Reflexion eines selbst durchgeführten Schulprojekts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Lebenswelt von Kindern, eine Untersuchung der Wirkungsweisen spezifischer Medien und die Vorstellung von Konzepten für eine integrative Medienerziehung in der Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Medienerziehung, Medienkompetenz, Erziehungsnotstand, Sozialisation sowie der kritische Umgang mit digitalen Medien und audiovisuellen Inhalten.

Welche Rolle spielt die Familie laut dieser Untersuchung bei der Medienerziehung?

Die Autorin betont, dass die Familie als Erziehungsinstanz oft überfordert ist und Medien in problematischen familiären Strukturen einen größeren, oft negativen Einfluss haben, weshalb eine Kooperation zwischen Elternhaus und Schule essenziell ist.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Schule bei der Mediennutzung?

Die Schule wird als notwendiger Ort betrachtet, um mediale Kompetenzen systematisch aufzubauen, wobei der Unterricht so gestaltet werden sollte, dass er kritische Reflexion ermöglicht und Schüler bei der Verarbeitung von Medieneinflüssen unterstützt.

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Details

Title
Kinder und Jugendliche in einer veränderten Gesellschaft und medialen Einflüssen
Subtitle
Anforderungen an eine zeitgemäße Schulpädagogik
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
2,5
Author
Markus Daubner (Author)
Publication Year
2007
Pages
86
Catalog Number
V89267
ISBN (eBook)
9783638030755
ISBN (Book)
9783638928410
Language
German
Tags
Kinder Jugendliche Gesellschaft Berücksichtigung Einflüsse Anforderungen Schulpädagogik Beispielen Schul- Unterrichtspraxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Daubner (Author), 2007, Kinder und Jugendliche in einer veränderten Gesellschaft und medialen Einflüssen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89267
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